Ermutigt jeden der seine Kreativität entfaltet

Ermutigt jeden kreativ zu sein

Kreativität bedeutet laut Mary Lou Cook:

„Erfinden, experimentieren, Risiken eingehen, Regeln brechen, Fehler machen und Spaß haben“

Kreative Menschen sehen Dinge, die jeder andere auch sieht, stellen aber mit ihrem Wissen Zusammenhänge her, die niemand sonst sah.

Ermutigt jeden der seine Kreativität entfaltet

Eine Idee entsteht, indem man Zusammenhänge zwischen einem bestimmten Problem und den bereits bekannten und hierfür relevanten Erkenntnissen, Erfahrungen und Informationen herstellt und sie so verknüpft, daß schließlich eine mögliche Lösung entsteht. Daraus kann man schließen, daß die Qualität und die Anzahl der für ein Problem gefundenen Lösungen vom Wissen, bei allgemeinen Problemen also vom Allgemeinwissen und bei fachlichen Problemen vom Fachwissen der betreffenden Person abhängen. Andererseits ist gerade bei versierten Fachleuten, die ihr Wissen für allgemeingültig und unantastbar halten, eine fehlende Kreativität zu beobachten.

Kreativität setzt nämlich voraus, daß Probleme vorliegen, für die dann durch Denken und Lernen Lösungen gefunden werden können. Häufig ist es aber so, daß Probleme erst gar nicht erkannt werden (wollen) und damit kein Bedarf an kreativen Gedanken entsteht. 

Wie aber können Probleme erkannt werden ? Ganz einfach dadurch, daß man die Richtigkeit seines Wissens (z. B. bezüglich aktuell angewandter Methoden und Werkzeuge,…) oder das Wissen des jeweils anderen in Frage stellt. Je öfter man dies tut, desto mehr Probleme und Wissenslücken kann man erkennen und desto mehr kreative Gedanken  können entstehen. Daraus kann man die Schlußfolgerung ziehen, daß selbstkritische Menschen kreativer sind.

Ein anderer Grund für mangelnde Kreativität könnte die von „Anna Kirah“ nachfolgend zitierte Erkenntnis sein:

„Viele Führungskräfte erkennen Innovation nicht, wenn sie sie vor Augen haben, weil sie keine Verbindung zu den Menschen haben, für die die Erneuerungen bestimmt sind.“

Anna Kirah ist eine auf anwenderorientierte Innovation spezialisierte Design-Anthropologin, die bereits mit Unternehmen, wie Microsoft und Boeing, zusammengearbeitet hat.

Kleine Unternehmen können also durch eine entsprechende Kundennähe herausfinden, welche konkreten Wünsche und Bedürfnisse die Kunden haben und auf diesem Wege Innovationen und attraktive Nischen erkennen, die Konzerne erst gar nicht in Betracht ziehen.

Zum Abschluss möchte ich noch kurz meine eigenen Erkenntnisse als Kreativer mit euch teilen.

Kreativität habe ich als etwas sehr Schönes, etwas sehr Aufbauendes und Erfüllendes erlebt. Allerdings nur wenn ich es auf mich selbst bzw. mein Inneres beziehe.

Nach außen hin ist Kreativität noch sehr anstrengend, bei uns in Deutschland. Man wird jahrelang ignoriert, als Spinner hingestellt und belächelt. Freunde wenden sich ab. Immer wieder kommen Leute mit an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen, die genau wissen, daß man noch nicht beweisen kann, daß es funktioniert und verlangen genau das! Wenn man es dann tatsächlich geschafft hat und jahrelang auf unwegsamen Pfaden durch Nebel und Dickicht sich vortastend, am Ziel angelangt ist, kommen die Neider.

Man kann zurecht sagen, daß es der Kreative in Bezug auf seine Mitmenschen (=Gesellschaft) sehr schwer hat.

Welcher friedliebende und auf Harmonie bedachte Mensch kommt da auf die Idee in Deutschland kreativ zu sein ?

Meine Bitte an euch:

Helft alle mit, die Kreativen zu fördern. Wir brauchen dringend Menschen, die ihre Schöpferkraft entfalten.

Ermutigt sie kreativ zu sein. Ihr müsst ja nicht mit den Ideen der Kreativen konform sein, aber ihr könnt es lassen diese abzuwerten oder zu verurteilen.

Einzig und allein die Kreativen sind es die für unseren Wohlstand sorgen und für Einnahmen schaffen.
Mit diesen Einnahmen kann man dann auch soziale Dienste an den Mitmenschen bezahlen – ohne gigantische Schuldenmacherei und riesige Steuerabgaben.

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