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Um was ging es in der alten Wirtschaft?


In der alten Wirtschaft ging es vor allem um die Arbeit zum Zwecke des Geldverdienens. Es ging um materiellen Wohlstand. Mit dem durch geistige bzw. körperliche Arbeit verdienten Geld, konnte man seine Rechnungen bezahlen und sich einen gewissen Wohlstand leisten.

 

Das Kredo war: Viel arbeiten, viel verdienen, viel ausgeben!


Wie ich schon in vielen anderen Blog-Beiträgen gezeigt habe, gab es noch ein weiteres wichtiges Merkmal dieser sogenannten sozialen Marktwirtschaft: Der Staat bzw. die Regierung hatte sehr viel Macht.

Nicht zuletzt deshalb, weil die Regierungen eng mit den Konzernen und Banken zusammenarbeiten und so einen optimalen Zugang zum Arbeits- und Geldvermögen des Volkes haben.


So konnten die Regierungen, die Konzerne und Großbanken in großem Umfang subventionieren.

Wer profitiert von diesen staatlichen Subventionen der Konzerne und Großbanken am meisten?


Die Freiheitsliebenden? Die nach Unabhängigkeit strebenden? Die Mutigen und Tatkräftigen unter uns? Die Edlen, die Hilfreichen und Guten? Diejenigen, die sich sowohl ihrem Selbstwohl, als auch dem Gemeinwohl verpflichtet sehen?

 

Auf jeden Fall profitierten davon:

  • die Besitzer der Konzerne und Großbanken (Aktionäre und vor allem Großaktionäre wie beispielsweise die Familien Quandt, Schäffler und Brose, …)
  • die höheren Angestellten in den Konzernen und Großbanken
  • die Politiker bzw. deren Parteien, die beispielsweise großzügig Parteispenden erhalten

Da wo das Geld hinfließt, da konzentriert sich auch die Macht.

Diese Machtkonzentration bei den regierenden Politikern, Konzernbossen, Bankern, Vorständen usw. hat Konsequenzen.


Zum einen haben wir Bürger hier in Deutschland und in weiten Teilen Europas, kaum Möglichkeiten, außerhalb von abhängigen Beschäftigungsverhältnissen ein ausreichendes eigenes Einkommen aufzubauen.


Das bestätigt die Tatsache, daß es bei uns überwiegend abhängig Beschäftigte gibt. Außerdem ist es so, daß bei uns nur etwa 5 bis 10 % der Unternehmen, die ersten 5 Jahre überleben.

Wie schwer es ist als kleiner Unternehmer oder Selbständiger am Markt zu überleben, weiß jeder, der selbst einer ist.

 

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, daß der Großteil von uns, nicht wirklich selbst entscheiden kann, was er wirklich tun will. Für viele bleibt nur der Weg der abhängigen Beschäftigung.

 

Wie sagte Tom Hodgkinson, Herausgeber des Magazins “The Idler” und Autor der Anleitung zum Müßiggang:

Trotz aller Versprechungen der modernen Gesellschaft, dem Menschen Freizeit, Freiheit und Selbstbestimmung zu schenken, sind die meisten von uns nach wie vor Sklaven eines Stundenplans, den wir uns nicht ausgesucht haben.

Zum anderen hat diese Macht- und Geldkonzentration zu einer immensen, staatlichen Regelungswut und Bevormundung geführt.

Diese reicht von den sogenannten Bemühungen, um einen fairen Wettbewerb zwischen großen und kleinen Unternehmen, bis weit in die Familienangelegenheiten hinein.

Gerade, was die staatlichen Eingriffe in die wirtschaftlichen Angelegenheiten anbelangt, habe ich in diesem Buch schon viele praktische Beispiele genannt. Etwa die Mindestlohn-Dokumentation, Sicherheitsauflagen oder die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Was machen Menschen, denen ein selbstbestimmtes Leben verwehrt wird?

Sie werden demotiviert. Tun nur noch das, was unbedingt sein muß, um keinen Ärger zu bekommen. Sie wälzen die Verantwortung für ihr Leben, so gut wie möglich, auf andere ab. Es entwickelt sich ein Anspruchsdenken. Im schlimmsten Fall werden diese Menschen verbittert oder lassen ihren Frust an ihren Mitmenschen ab.

Stoppen wir diese negative Entwicklung!

Nutzen wir den im ersten Schritt für breite Bevölkerungsschichten geschaffenen, materiellen Wohlstand um den nächsten grossen Schritt zu gehen.

Ich meine, wir haben einen Riesen-Produktivitätsschub durch die Automaten, Roboter und das Internet. Genauso stark sind die Gewinne dadurch angewachsen. Aber diese wurden von grossen Investoren und dem Staat abgesaugt … es ist also eher ein Verteilungsproblem, was wir haben!

Verlassen wir diesen Irrweg, auf dem es wenig Gewinner und viele Verlierer gibt!

Machen wir uns jetzt auf den Weg, auf dem es viele Gewinner und wenig Verlierer gibt, indem wir unsere Gesellschaft neu gestalten!

Wir haben jetzt durch die Corona-Pandemie, die Chance etwas grundlegend zu ändern!

 

Um was könnte es in dieser neuen Wirtschaft gehen?


Oder anders gefragt:

Wenn es in unserem Finanz- und Wirtschaftssystem nicht mehr vorwiegend um Geldgewinne geht, was könnte dann im Mittelpunkt unseres Strebens stehen?

 

Das wir uns an unserem Leben erfreuen und ein gutes Lebensgefühl haben, weil wir selbst über unser Leben bestimmen können.

Wo wir das tun können, was wir wirklich möchten. Wo wir wirklich zufrieden sind, mit dem was wir tun.

Wo wir Zeit haben uns um unsere geistige, seelische und auch körperliche Gesundheit zu kümmern.

Und uns die Zeit nehmen, auf eine intakte Natur zu achten, die uns mit gesunden Lebensmitteln versorgt.

 

Daß wir:

  • unsere Arbeit sinnvoll finden, daß sie uns Freude macht
  • morgens gerne aufstehen, weil wir das tun dürfen, was wir lieben
  • uns, mit unseren Lieblingsthemen beschäftigen können
  • die Erfahrungen machen dürfen, die wir möchten
  • unsere Lieblingstätigkeiten ausführen und unsere liebsten Fähigkeiten anwenden dürfen
  • unsere Begabungen zur Blüte bringen dürfen
  • abends rundum zufrieden sind, weil wir das tun durften, was wir wirklich wollen

Daß unsere Arbeit dazu beiträgt, daß wir viel lernen und uns prächtig weiterentwickeln können.

 

Geistiges statt materielles Wachstum.

Also weniger arbeiten. Weniger produzieren. Weniger ausgeben.


Und die freigewordene Zeit und Freiheit dazu nutzen, um wieder mehr zu leben!


Mehr für unsere geistige, seelische und körperliche Gesundheit tun!
Das tun, was wir sinnvoll finden, was uns Freude macht, was uns wirklich gut tut!

Nicht mehr ständig unter vielfältigen Geld- und Gruppenzwängen nur tun müssen.

Denn genau das, durch die vielfältigen Zwänge fehlgeleitete Ego (Geltungssucht, Neid, Missgunst, Habgier,…) ruiniert unsere ganze Gesellschaft!

Wir müssen uns von dieser Gängelung und Bevormundung im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft befreien.

Wie?

 

Indem wir unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben einfordern und uns tagtäglich dafür einsetzen!

Selbstbestimmt leben, bedeutet, so sein dürfen wie wir sind. Den Tag so gestalten können, wie wir das für richtig empfinden. Keine fremden Stundenpläne abarbeiten müssen. Unabhängig sein von Einkommen, sozialer Anerkennung, gesellschaftlichen Moralvorstellungen und dergleichen mehr.

Wir können nur selbstbestimmt leben, wenn das auch viele andere können. Wenn die Bewegung in Gang kommt, fallen viele Zwänge und wir können unsere wahren Herzenswünsche erkennen. Um diese zu befriedigen brauchen wir oft andere, die mit ihren Begabungen, Leidenschaften und Werten, die entsprechenden Dienste und Produkte schaffen. So können wir uns gegenseitig durch unsere Herzenswünsche wert- und sinnvolle Aufgaben geben.

Aus sich selbst heraus etwas tun und seinem ureigenen Sinn folgen können und so die ganz eigenen Lebens- und Lernaufgaben entdecken; das ist eine sehr wichtige Fähigkeit, in der neuen Wirtschaft.

Entfesseln wir die gewaltige Energie, die in einem Menschen frei wird, der sein Leben wirklich selbst bestimmen kann und auch will!

Der das tut, was er wirklich tun möchte und sich bei Bedarf mit anderen im Rahmen von Netzwerken organisiert.

So entsteht eine Wirtschaft, die viele sinnvolle und freudvolle Aufgaben schafft!

Wir könnten unsere Binnenwirtschaft ankurbeln, indem wir auf dem vorher beschriebenen Wege, zahlreiche neue Dienste und Produkte schaffen, die noch in keinem aktuellen Berufsverzeichnis zu finden sind.

Das würde uns aus der Abhängigkeit von der Exportwirtschaft (auf Pump) befreien.

Bei uns in Deutschland hängen inzwischen 40 bis 50 Prozent der Wirtschaftsleistung vom Welthandel – also vom Export auf Pump – ab, in Amerika nur zehn Prozent.

Wenn wir uns davon befreien möchten, müssen wir unseren Binnenmarkt entwickeln und das geht nur durch eine Änderung unserer bisherigen Werte und Gewohnheiten.

 

Ein wahrer Aufgaben-Motor, können originelle Projektideen zur Lösung bestimmter, gesellschaftlicher Probleme sein. Ein gutes Konzept zur Umsetzung vorausgesetzt, können so ganz schnell tausende von sinnstiftenden Aufgaben (Arbeitsplätze) geschaffen werden.

Wer solche Projektideen sehr fremdbestimmt umsetzen möchte, der engagiert sich innerhalb einer politischen Partei oder beteiligt sich an einem der von den Parteien bzw. Politikern ins Leben gerufenen Projekten.

Wer die Projektidee möglichst selbstbestimmt realisieren möchte, der lässt sich von seinem Herzen führen.

Der dokumentiert seine Projektideen und stellt sie einfach ins Netz und versucht so aktiv Mitmacher zu finden.

 

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So entstehen parteiunabhängige Graswurzelbewegungen, wie etwa unsere Ideenwerkstatt zur Neugestaltung unserer Gesellschaft.

Wir sind Basisdemokratisch als Netzwerk organisiert. Jeder sinnvolle Beitrag zählt, es gibt keine feste Führung. Wir arbeiten vorwiegend online zusammen, also dezentral ohne einen festen Standort.

Jeder kann sich im Rahmen von Projekten, Initativen und entsprechenden Veranstaltungen aktiv am Aufbau der neuen Gesellschaft beteiligen.

Jeder tut das, was ihm wirklich Freude macht und wo er einen Sinn drin sieht. Alle Beteiligten haben eines gemeinsam: Sie fühlen sich für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft verantwortlich.

 

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Ein weiteres praktisches Beispiel ist die Internet-Entscheidungsplattform zur Online-Durchführung von Bürger- und Volksentscheiden. An die ist noch eine Lernumgebung angeschlossen, über die jeder lernen kann, wie er der Demokratie seinen wahren Sinn verleihen kann.

Man stelle sich vor, viele intelligente Leute werden nicht mehr sinnlos beschäftigt, etwa mit dem Programmieren von allerhand Elektronik-SchnickSchnack im Auto, sondern haben Zeit und Energie zur Verfügung, um sich an den jeweiligen politischen Entscheidungen zu beteiligen.

Internet-Entscheidungsplattform

Mit unseren ganz individuellen Bedürfnissen, Lebensträumen, Konzepten und Projektideen, die wir für alle leicht auffindbar im Internet veröffentlichen, können wir andere inspirieren oder gar zum aktiven Mitmachen anregen.

Die individuellen Produkte/Dienste werden dann von Menschen entwickelt, die über die entsprechenden Neigungen und Fähigkeiten verfügen.

Ich trage so aktiv dazu bei, daß vielfältige Aufgaben entstehen, die vielen Menschen Sinn und Freude geben. Es geht um die Maximierung von Freude, Sinn und Wohlgefühlen, statt Geldgewinnmaximierung.

Der menschliche Geist ist wirklich eine schier unerschöpfliche Quelle von Phantasie, Erfindungsreichtum und Kreativität und wird uns aus der Abhängigkeit von den Arbeitsplätzen der Konzerne, Staaten und Banken befreien.

Dazu brauchen wir allerdings eine Existenzsicherung, denn um solche Dienste und Produkte in die Welt zu bringen, braucht es viel Zeit und oft jahrelange Vorleistungen, die nicht oder nur sehr geringfügig bezahlt werden.

Wie wäre es, wenn die Unternehmen einen Teil ihrer Gewinne in ein Grundeinkommen investieren, daß unserer Existenzsicherung dient.

So können die vielen innovativen Kleinunternehmer ihre Rechnungen auch dann bezahlen, wenn sie noch keine oder nur sehr geringe Einnahmen haben.

Oder wenn sie mal wenig Aufträge haben oder aus sonstigen Gründen, nur über kleine Einkommen verfügen.

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