ein Zeichen setzen

Die herrschende Meinung lautet: Studiere, um so die beste Grundlage für einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz zu schaffen.

Ist das wirklich so?

In diesem Artikel möchte ich diese Meinung kritisch und praxisorientiert hinterfragen.

Den jungen Leuten wird – wie auch unserer Generation – versprochen, daß ihnen mit einem Studium alle Türen offenstehen.
Viele glauben, dass auch heute noch, obwohl inzwischen so viele Akademiker, das Gegenteil erfahren. Auch im Internet kann man entsprechende Erfahrungsberichte gezielt finden, wenn man es wirklich möchte.

Aber ich denke viele möchten es gar nicht so genau wissen. Viele beruhigen sich, daß ihnen nichts passieren kann und die anderen irgend etwas falsch gemacht haben.

Wie sagte Albert Einstein:

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

So strömen immer neue Studenten in die Hörsäle, um ihren heiß ersehnten Studienabschluss als Master oder Bachelor zu bekommen.

Da heute so viele das Abitur schaffen und studieren, sind die Studienabschlüsse in der Wirtschaft auch nicht mehr so viel wert.
Als ich zur Schule ging (1975 bis 1984), war es normal nach der Hauptschule eine Lehre zu machen. Der Rest ging in die Realschule, aber nur wenige machten ihr Abitur und studierten. Das war nur was für die begabteren Schüler.

Das große Angebot an Akademikern und die geringe Nachfrage in vielen Bereichen haben heute dazu geführt, daß auch die Gehälter teilweise stark gesunken sind. Und dass bei steigenden Anforderungen, zu denen auch ein geleckter Lebenslauf gehört.

Ja, jeder soll studieren, aber wer hat für diese vielen Akademiker auch entsprechende Aufgaben und vor allem: Wer kann sie angemessen bezahlen?

Der tatsächliche Bedarf an Akademikern ist viel geringer, als die Systempresse verkündet. Ich habe mal gelesen, daß etwa 10 % Akademiker reichen, um den Bedarf einer hochentwickelten Gesellschaft zu decken.

Im herrschenden System gibt es für viele der über 16000 Studiengänge (Stand: 2020), einfach keinen Markt. Sie werden in der Wirtschaft nicht nachgefragt. Und wenn, dann ist dieser so klein, dass man an gute Jobangebote nur über Beziehungen oder durch Zufall kommt.

Auch geht es in unserem System nicht so sehr um Bildung, kritische Geister mit Charakter oder gar Herzensbildung. Es geht den Unternehmen darum, jemanden zu bekommen der funktioniert, wie man es erwartet. Der die jeweilige Aufgabe kostengünstig, leistungswillig und möglichst reibungslos erledigt.

Wie oft habe ich schon von überarbeiteten und ausgebeuteten Ärzten gelesen. Sowie von vielen Ingenieuren, die als Leiharbeiter mit Hungerlöhnen abgespeist werden.
Oder noch schlimmer, wenn dem Studium ein Praktikum, um das andere folgt und diese schlecht oder gar nicht bezahlt werden.

ein Zeichen setzen

Was wäre denn eine  zukunftsweisende Alternative zum Studium?

Wenn du mutig, tatkräftig und ausdauernd bist empfehle ich dir, einfach deinem Herzen zu folgen.


Wie das in der Praxis aussieht, erfährst du in der kostenfreien 8 Tage-Challenge – Gehe deinen ganz eigenen Weg.


Auf der Akademie findest du viele weitere interessante Infos zum Thema “mach was du liebst”.

Lass dich inspirieren, studieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten, für deine berufliche Zukunft.

 

 

 

 

 

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