Antworten auf die Frage: Wie sieht eine Lebensumgebung aus, in der wir uns optimal entfalten und weiterentwickeln können?

Woran liegt es, daß wir als Gesellschaft nicht mehr erfolgreich sind?

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Ich denke es sind die, durch Technik (computergesteuerte Maschinen, Internet, …) und die Globalisierung wesentlich komplexer gewordenen Gesellschaften.

Im Rahmen des alten Systems ist diese Komplexität nicht mehr zu bewältigen. Somit ist es die Ursache für viele Fehlentwicklungen, deren Konsequenzen wir derzeit erleben.

Dieses System aus Hierarchien, Schuldgeldsystem, Sozialsystem, repräsentativen Demokratie, sozialer Marktwirtschaft und unzähligen Gesetzen, gibt den Rahmen für unsere Lebensumgebung vor.

Dieses System organisiert über vielfältige Geld- und Gruppenzwänge die Werte und Gewohnheiten vieler Menschen in unserer Gesellschaft.

Dieses System unterstützt das Bestreben vieler Menschen Verantwortung auf ihre Mitmenschen abzuwälzen.

Es sorgt auf diesem Wege dafür, daß sich die Macht und damit auch das Geld bei Wenigen konzentriert.

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Wie funktioniert dieses System?

Die Systemhüter schaffen künstlich einen Mangel an Geld und/oder einen Mangel an Anerkennung unserer Leistung.

Wie kann man sich das praktisch vorstellen?

Wir müssen zwingend Geld verdienen, um unsere Existenz zu sichern (Essen, Trinken, Wohnung, …).

Wenn wir kein Geld verdienen, müssen wir vom Arbeitslosengeld leben oder fallen gleich auf Hartz4.

Ein Grundkommen würde dem übrigens entgegenwirken. Wir müssten zwar sehr bescheiden leben, wären aber frei von jeglichen Existenzängsten.

Zum Geldmangel addiert sich dann noch der Mangel an Anerkennung unserer Leistung durch die anderen.

Wer sich vieles nicht mehr leisten kann, gehört nicht mehr so richtig dazu.

Denn wer arbeitslos ist, hat andere Sorgen und Probleme als diejenigen, die einen Arbeitsplatz in der Industrie, beim Staat oder bei den Banken besitzen.

So haben Menschen, die von Hartz4 leben müssen, keine Probleme mehr mit dem Chef, den Vorgesetzten oder den Kunden, dafür z. B. mit dem Hartz4-Beamten.

Diese Menschen sind jetzt obwohl sie möglicherweise Jahrzehnte-lang in die Sozialsysteme eingezahlt haben, Aussenseiter!!!

Da dieser Zustand für die meisten – durch unser System sozialsierten Menschen – sehr unangenehm wäre, zwingt das System jeden zum Geld verdienen.
Wie von unsichtbarer Hand gesteuert, ohne daß es dem Einzelnen wirklich bewusst ist. 

So werden wir also ohne, daß wir es bewusst wahrnehmen, durch Geld- und Gruppenzwänge gelenkt! 

Und zwar dorthin wo das System uns haben möchte, denn wir können nur Geld mit systemkonformen Arbeiten verdienen.

Wie kann man sich das praktisch vorstellen? 

Systemkonform sind beispielsweise die jeweils verfügbaren Industriejobs oder Handwerkerjobs oder freie Stellen beim Staat und bei den Banken.

Nicht systemkonform sind Aufgaben, die zu Änderungen des Systems führen.

Praktische Beispiele sind Gesellschaftsvisionäre, Erfinder von freien Energiegeräten oder Medien bzw. Journalisten, die nicht systemkonform schreiben.

Die Systemhüter geben also so gut es geht, den Rahmen vor, indem wir Geld verdienen dürfen.
Was dem System nützt, wird durch Subventionen und eine gute Presse gefördert. 

Was zu Änderungen des Systems führen könnte, wird blockiert und aus der Öffentlichkeit ausgeblendet.

Da wir alle sozialisiert wurden, arbeiten nicht nur die Systemhüter für das System, sondern auch die meisten unserer Mitmenschen, ohne es jedoch selbst zu bemerken.
Das System organisiert sozusagen ihre Werte und Gewohnheiten. 

Die dauernd auf uns einwirkenden Geld- und Gruppenzwänge haben viele Menschen abstumpfen lassen.

Sie fühlen die Schmerzen nur noch, wenn sie sie am eigenen Leib spüren oder wenn sie wegen ihrer Werte und Gewohnheiten einen schweren Schicksalsschlag abbekommen.

Sicher können wir uns in unser Inneres zurückziehen und so einige dieser Zwänge unschädlich machen.

Es gibt aber auch Geld- und Gruppenzwänge, denen wir nicht einfach so, durch eine Besinnung auf unserer Inneres entfliehen können, beispielsweise:

  • hohe Steuern und Sozialabgaben, auf die man politisch keinen direkten Einfluss hat
  • eine Regierung, die die Staatsschulden auftürmt und die man auf demokratischem Wege nicht wirksam daran hindern kann
  • zu viele Mitmenschen, die sich gegenseitig entmutigen
  • zu viele Mitmenschen, die das Anderssein (die Individualität des anderen) verurteilen, also negativ bewerten
  • zu viele Mitmenschen, die resignieren, weil sie sich mit den herrschenden Ungerechtigkeiten und widrigen Lebensumständen abgefunden haben

Jetzt können wir es so machen, wie viele unserer Mitmenschen es tun.

Wir stumpfen gegenüber diesen dauernd auf uns einwirkenden Geld- und Gruppenzwänge ab.

Das heisst wir fühlen die Schmerzen nur noch, wenn wir sie am eigenen Leib spüren oder wenn wir wegen unserer Werte und Gewohnheiten einen schweren Schicksalsschlag abbekommen.

Die andere Möglichkeit um den genannten äußeren Zwängen zu entfliehen, ist es eine neue Lebensumgebung aufzubauen, in der es diese Geld- und Gruppenzwänge einfach nicht mehr gibt!

Deutliche Signale, die zeigen, daß wir in keiner artgerechten Lebensumgebung leben

die-perfekte-diktatur

die-perfekte-diktatur

Wir leben heute in einer Gesellschaft:

  • wo sich derjenige sehr unbeliebt macht, der anders denkt und handelt, als die große Masse seiner Mitmenschen (z. B. kritisch über die Gesellschaft nachdenkt und Alternativen vorstellt |  der sich für seine Herzensangelegenheiten leidenschaftlich einsetzt |  das Alleinsein bzw. das mit sich sein liebt |  wenig konsumiert und seichte Unterhaltung meidet)
  • wo viele von uns nur noch als sozialversicherungspflichtige Arbeitsroboter mißbraucht werden, deren Hauptzweck es ist, daß System zu erhalten (Stichwort: Export auf Pump)
  • wo viele unproduktive Unternehmen mit Billigkrediten erhalten werden, weshalb die Schulden der Privatunternehmen rasant ansteigen
  • wo riesige Staatsschulden aufgetürmt werden, für die wir Staatsbürger am Ende bürgen müssen
  • wo durch einen künstlichen Mangel an Arbeit viele daran gehindert werden sich sinnvoll einzubringen und einfach mit Hartz4 ruhig gestellt und mit niveauloseren Fernsehsendungen und Computerspielen abgelenkt werden
  • die es dem Einzelnen durch vielfältige Geld- und Gruppenzwänge sehr schwer macht, seinen ganz eigenen Weg zu gehen, seinem eigenen Sinn zu folgen
  • wo nur systemkonforme Menschen, echte Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung haben
  • wo zwar jeder seine Meinung weitestgehend frei äussern kann, wo diese Meinung aber nicht interessiert oder aber wenn sie stark von der herrschenden Meinung abweicht, dazu führt, daß der Betreffende abgelehnt und ausgegrenzt wird und je nachdem die Geldzwänge zu spüren bekommt
  • wo Vetternwirtschaft verhindert, dass fähige Personen in entscheidende Stellungen gelangen
  • wo derjenige gut ist, der stets glücklich und angepasst im Verhalten wirkt, also hervorragend im Sinne der Illusion von einer glücklichen Lebensumgebung funktioniert – ich fühle mich hier wohl, ich lebe gut und gerne in dieser Gesellschaft
  • wo derjenige als Nörgler und Stänkerer bezeichnet wird, der die Mißstände in unserer Gesellschaft anprangert
  • wo man als unverbesserlicher Quertreiber bezeichnet wird, wenn man sich nicht in die als krank empfundene Gesellschaft einfügen möchte
  • wo viele Lernninhalte in der Schule, nur noch unhinterfragt auswendig gelernt werden müssen (Büffeln)
  • in der ein System, die Werte und Gewohnheiten der großen Masse organisiert und die Denkfaulheit, Geltungssucht, Habgier und Bequemlichkeit vieler Menschen gnadenlos ausnutzt um Profit zu machen
  • wo Unterhaltung und Konsum als erstrebenswertes Lebensziel gilt
  • in der die Familien durch Geld- und Gruppenzwänge systematisch zerstört werden (die vielen alleinerziehenden Mütter, die vielen Wochenend-Väter, die vielen Scheidungen, …)
  • wo die von der Natur geschaffenen Tiere und Pflanzen als Leistungsroboter mißbraucht werden und wo unsere Nahrungsmittel mit krankmachenden Inhaltsstoffen anreichert (die überindustrialisierte und auf Profit reduzierte Landwirtschaft)
  • wo das industrialisierte Gesundheitssystem vor allem darauf ausgelegt ist, Profit zu erwirtschaften – daß geht nur wenn wir krank sind, denn gesunde Menschen, brauchen keinen Arzt
  • wo Drogen (Alkohol, Zigaretten, …)  fast überall verfügbar sind und ganz selbstverständlich konsumiert werden

Es geht in dieser Profit-gesteuerten Welt schon lange nicht mehr um das Eigentliche um unsere  Herzensziele, um unsere Lebensträume und Visionen.

Vielen Menschen haben das eigentliche Ziel ihrer Arbeit aus den Augen verloren.

Arbeit dient dazu, daß wir uns bestmöglich weiterentwickeln und dabei wachsen können. Sie sollte die Quelle für Sinn, Freude und Wohlgefühle sein.

Leider ist Arbeit derzeit für sehr viele Menschen die Quelle für das Gefühl der Sinnlosigkeit, für Ärger und Frust.

Die einen marschieren deshalb wie die Roboter in ihre Arbeit, erfüllen ihre Pflicht und machen Dienst nach Vorschrift. Sie arbeiten nur damit sie Geld verdienen, mit dem sie ihre Rechnungen bezahlen können.

Die anderen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um einfach und schnell möglichst viel Geld zu machen, mit dem sie sich dann all das kaufen was gerade angesagt ist.

Viele wollen also möglichst viel haben und sehen ihren Mitmenschen als Konkurrenten oder gar als Werkzeug, um etwas zu kriegen.

Es geht darum besser zu sein, wie der andere. Mehr zu besitzen, den besseren Posten zu haben, sich mehr leisten können, klüger zu erscheinen und sich so über den anderen zu stellen.

Solche Egoisten sind nicht am Erfolg ihrer Mitmenschen interessiert, sondern nur an ihrem eigenen. 

Es fehlt an der gegenseitigen Wertschätzung für das, was wir tagtäglich leisten.

Das viele Gute, was wir tun, wird oft übersehen, während Fehler sofort bemerkt und kritisiert werden.

Wer etwas besser kann, wie die anderen, wer sich vorbildlich verhält erzeugt nicht Respekt und Anerkennung, sondern häufig Neid und Mißgunst.

Gute Ideen werden nicht beachtet, häufig sogar belächelt und bekämpft.

Mut und Tatendrang werden gedämpft durch allerlei Bedenken und entmutigende Fragen wie etwa: „Das kannst du nicht!“ oder „Wer dankt es dir denn?“ oder „Kannst du davon dein Leben finanzieren?“ oder „Spinnst du, das haben wir doch noch nie so gemacht!“  oder „Mach lieber nichts, dann kann dir nichts passieren!“.

Auf diesem Wege halten wir uns gegenseitig unten.

Aber auch unsere sogenannten Führer aus Politik und Wirtschaft, schaffen uns keine Umgebung in der wir uns wohlfühlen und vor allem artgerecht leben können.

Sie halten lediglich mit Hilfe der Systempresse, die Illusion von einer wachsenden Wirtschaft aufrecht. Die Illusion von gut bezahlten Arbeitsplätzen und dem damit verbundenen materiellen Wohlstand.

Hier ein kleiner Einblick in unsere tatsächliche wirtschaftliche Lage:

  • Millionen von Menschen arbeiten in sogenannten Aufstocker- oder Niedriglohnjobs, mit denen sie so wenig Geld verdienen, daß sie trotzdem noch staatliche Zuschüsse für die Mieten und Energiekosten beantragen müssen
  • viele Millionen Menschen werden mit Hilfe von staatlichen Almosen (Hartz 4, Sozialhilfe, …) ruhig gestellt und dürfen ihrem Leben keinen Sinn geben (Stichwort: Massenarbeitslosigkeit)
  • riesige Schuldenberge (offiziell ca. 2000 Milliarden € Staatsschulden), die immer weiter wachsen und die damit verbundene Überschuldung, die unsere Einkommen, Vermögen und Renten entwertet
  • unsere Sparvermögen (viele Billionen €) wurden von den betreffenden Bankern, Politikern und Managern an andere hochverschuldete Völker verliehen, damit die Industriebetriebe weiter laufen – wir liefern quasi das Geld zum Bezahlen der Industrieprodukte gleich mit
  • viele Millionen Menschen müssen Monat für Monat hohe Steuer- und Sozialabgaben, wegen der vielen ungelösten Gesellschaftsprobleme, leisten  (ca. 50 % Lohnsteuer, dann zusätzlich noch 19 % Mehrwertsteuer, 70 % Benzinsteuer, 48 % Stromsteuer und viele Steuern mehr)

Wie könnte eine artgerechte Lebensumgebung für uns Menschen aussehen?

materieller-und-innerer-wohlstand

materieller-und-innerer-wohlstand

Wir haben genügend zu essen und zu trinken. Vor allem aber, haben wir gesunde Lebensmittel, die uns ausreichend Energie liefern und unsere Gesundheit erhalten.

Es gibt genügend bezahlbaren Wohnraum, mit ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten.

Wenn trotz gesunder Lebensweise jemand krank wird, dann steht ihm eine Grundsicherung zu, die aber nur bei ernsthaften Krankheiten oder Unfällen die Kosten übernimmt.

Wir haben alle die gleichen Chancen, um das Beste aus unserem Leben zu machen.

Lernen in der Schule macht Spaß, weil wir so lernen können, wie es uns gefällt.

Wir lernen von Kindesbeinen an, wie wir uns gesund erhalten können und um was es im Leben wirklich geht.

Etwa darum, daß wir Menschen, nicht vom Brot allein leben.

Wir brauchen unbedingt eine Aufgabe, in der wir unser ganz eigenes Wesen bestmöglich entfalten und das tun können, was uns zufrieden macht.

Wir dürfen also das tun, was wir wirklich wollen.

Wir dürfen unsere Herzensziele verfolgen, unsere Lebensträume und Visionen und zwar ohne daß wir Existenzprobleme befürchten müssen, etwa weil wir nicht genügend verdienen, damit wir unsere Rechnungen zahlen können.

In so einer artgerechten Lebensumgebung geht es also nicht vorwiegend darum, daß wir Geld verdienen, um unsere Existenz zu sichern.

Es geht darum, daß wir das tun, was wir gut können und gerne tun und wo wir uns bestmöglich weiterentwickeln können.

Artgerecht leben bedeutet, daß wir so sein können, wie wir wirklich sind.

Wir werden als Individuum behandelt und können unseren ganz eigenen Sinn ausleben.

Was wir tun, wird von denen, für die wir es tun, aufrichtig wertgeschätzt.

Wir müssen keine Existenzängste haben und uns nicht Sorgen machen, daß wir unseren Arbeitsplatz verlieren und auf Hartz4 absteigen oder gar unsere Lebensersparnisse wegen der hohen Staatsschulden verlieren.

Wir gehören voll und ganz dazu und haben optimale Möglichkeiten um unsere Gesellschaft in unserem Sinne und aktiv mit zu gestalten.

Leider können viele von uns, von so einer artgerechten Lebensumgebung nur träumen.

Die gibt es noch nicht!

Wie entsteht eine artgerechte Lebensumgebung?
Erkenntnisse

artgerechte lebensumgebung

 

Eine artgerechte Lebensumgebung für Menschen kann nur da entstehen,
wo möglichst viele Menschen Tag für Tag artgerecht leben!