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Unser Lebensmotto: Alles bestmöglich nutzen und nichts verschwenden

Die Natur macht es vor!

Ein alter Baum stürzt um und dient als Nahrung für zahlreiche Insekten, Pilze und unzählige Bakterien, die den toten Baum nach und nach zersetzen. So sichert er vielen Kleinstlebewesen das Überleben und die Reste düngen die neuen Bäume, die im Umkreis des alten Baumes aus dem Boden kommen und sich in den Himmel strecken.

In diesem Artikel geht es darum, warum es gerade für unsere Zukunft und die der kommenden Generationen so wichtig ist, dass wir alles bestmöglich nutzen und nichts verschwenden und wie wir dieses Verhalten für jeden Einzelnen sichtbar machen können.

Wir haben nur diese eine Erde und deren Ressourcen sind endlich

Den Boden, die Wassermenge, die Rohstoffe usw. können wir nicht beliebig vermehren!

Die Graphik zeigt recht deutlich, das Grundproblem.

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Sicher kann die Zahl der Wildtiere nicht so genau erfasst werden, wie die Zahl der Nutztiere. Aber für sehr dicht besiedelte Länder wie Deutschland weisen die Zahlen auf jeden Fall in die richtige Richtung. Wenn man über Deutschland fliegt, hat man das Gefühl über ein riesengroßes Ackerland zu fliegen. Da ist nicht mehr viel Platz für die Wildtiere und Wildpflanzen.

Weltweit gibt es etwa 4,9 Milliarden Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Mehr als zwei Drittel dieser Fläche sind permanente Wiesen und Weiden, während rund 30 Prozent, also 1,47 Milliarden ha, der Fläche auf Ackerland entfällt (Trux und Zeitz, 2011).

Jetzt 2021 leben rund 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Daraus folgt, daß jeder Mensch rund 0,2 ha Land zur Verfügung hat um sich zu ernähren, also 2000 m².

Wenn man den Erfahrungen der Selbstversorger vertraut, so braucht ein Mensch ca. 2 ha Land zum Überleben. Demnach wäre die Erde jetzt schon nicht mehr in der Lage uns alle zu ernähren.

Das es trotzdem funktioniert, ist nur Justus Liebigs Kunstdünger zu verdanken. Damit können die Erträge auch von nährstoffarmen und ausgelaugten Böden maßgeblich gesteigert werden. Aber auch der Einsatz von Kunstdünger hat negative Auswirkungen.

Die Herstellung verbraucht viel Energie, seine Anwendung schadet dem Bodenleben und setzt Treibhausgase frei.

Ein weiterer schwerwiegender Nachteil der intensiven Kunstdüngernutzung ist, daß Kunstdünger nur einen Bruchteil der Nährstoffe enthält, wie ein gesunder Boden. Die Pflanzen können natürlich nur die Nährstoffe aufnehmen und beim Verzehr an unseren Körper abgeben, die im Boden vorhanden sind. Bei unseren sehr ausgelaugten und damit nährstoffarmen Böden, sind das nur die wenigen Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor und Kalium), die der Dünger enthält. Es fehlen uns also viele wichtige Mineralien und Spurenelemente, die unsere vorhergehenden Generationen noch mit den Pflanzen aufnehmen konnten. Auch kann sich durch Überdüngung viel ungesundes Nitrat in den Pflanzen ansammeln, das wir beim Verzehr in uns aufnehmen.

Ein sehr großes Problem ist auch, daß mit dem häufig verwendeten Phosphatdünger Uran in die Böden gelangt, ins Grundwasser absickert und damit auch in unser Trinkwasser gelangt. Auf unseren Böden landen insgesamt 100 Tonnen Uran pro Jahr.

Zu den vielfältigen Schadstoffbelastungen kommt, daß wir Jahr für Jahr fruchtbares Ackerland verlieren, während aber die Weltbevölkerung weiter anwächst.

Ich denke hier an die Tatsache, daß wir auf der Erde in einer Lebensgemeinschaft aus Menschen, Tieren und Pflanzen leben. Nur wenn wir die Rechte aller anderer Lebewesen dieser Gemeinschaft anerkennen, werden wir langfristig überleben können.

Auch die uns verfügbare Energie und Zeit ist endlich!

Gerade junge Menschen neigen dazu, ihre Lebenszeit zu verschwenden, weil sie denken, daß sie noch unendlich Zeit haben. Wer aber schon über der Lebensmitte ist, weiß wie schnell unsere Zeit hier auf Erden vorrüber ist. Wie schnell die Wochen und Jahre vergehen. Bildlich kann man sich das so vorstellen. Wer jung ist und in die Zukunft blickt, der schaut verkehrt herum in das Fernrohr.  Das Bild erscheint so, als ob es sehr weit entfernt wäre. Wer alt ist und jetzt auf seine Geburt zurückschaut, der nutzt das Fernrohr dann von der richtigen Seite und muss feststellen, wie schnell seine Lebenszeit vergangen ist.

Ich kann daher nur jedem raten, seine Zeit und Energie hier bestmöglich zu nutzen. Was man in jungen Jahren verschwendet, kann man später nicht mehr oder nur mit großem Aufwand nachholen.

Ähnliches wie für die Lebensenergie, gilt auch für die materielle Energie. Gerade die Atomenergie lässt uns im Glauben, daß Energie unbegrenzt verfübar ist. Das ist aber nicht der Fall, denn auch spaltbares Material, wie etwa Uran, ist nur begrenzt verfügbar.

Nicht zuletzt wird die Erde bzw. unsere Lebensräume durch die radioaktiven Abfallstoffe sehr stark belastet.

Wir müssen also Energie sparen und/oder auf naturschonende Energiequellen umsteigen, wenn wir möchten, daß auch unsere Kinder und deren Kinder bzw. Kindeskinder noch gut leben können.

Wir sind alle Englein

Wenn man mit anderen darüber spricht dann hat man den Eindruck, dass jeder, das was er hat, bestmöglich nutzt und nichts verschwendet. Man selbst ist ja schließlich vernünftig, nur die anderen könnten es sehr viel besser machen.

Jeder erzählt nur das Gute von sich und schweigt über das was er nicht tut bzw. was nicht so gut ankommt. Meist einfach um der vielleicht dann folgenden Kritik oder gar Ablehnung zu entgehen.

So wundert es nicht, dass die Realität ein anderes Bild zeigt. Wenn man sieht wie viele Menschen ihre wertvolle Lebenszeit, täglich vor dem Fernseher verbringen. Ich hab kürzlich gelesen, daß es im Schnitt 4 Stunden täglich sind. Die Jugendlichen sitzen noch mehr vor ihren Bildschirmen, allerdings vergeuden die ihre Zeit mit Computerspielen und ihrem Smartphone.

Noch wesentlich trauriger ist die Verschwendung von Lebensmitteln. Alleine in Deutschland landen ca. 75 Kilogramm Essen im Müll und das pro Kopf und Jahr! Das entspricht rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich, die verschwendet werden. Dazu kommen noch viele weitere irrsinnige Beispiele, etwa mit Plastikmüll verschmutzte Meere und die riesigen Müllberge, die zum großen Teil aus Materialien bestehen, die nicht lebensnotwendig sind. Auch das viele, jeden Meter mit dem Auto fahren, statt mit dem Bus oder dem Fahrrad, kann man tagtäglich beobachten. Sowie, dass viele völlig unnötig Strom verschwenden, etwa durch die ständige Nutzung ihres Smartphones oder der Nutzung allerlei elektrischer Küchenmaschinen, bis hin zur Geschirrspülmaschine.

Wie leben Menschen, die wenig bis nichts verschwenden und alles bestmöglich nutzen

Wir Lebensunternehmer:

  • nehmen uns tagtäglich Zeit für unsere geistige, seelische und körperliche Gesundheit,
  • nutzen unsere Lebenszeit, um unsere Lebensvisionen und Träume zu realisieren,
  • essen nicht mehr, als wir wirklich brauchen,
  • kaufen keine Dinge, die wir hinterher nicht oder nur sehr selten nutzen,
  • werfen nichts weg, was noch genutzt werden kann,
  • verschwenden weder Nahrungsmittel noch Energie

und erzeugen so wenig Müll, wie möglich. Viele praktische Beispiele dazu gibt es im Artikel “Neue Konsumgewohnheiten im Alltag leben”.

Durch diese Lebensweise sorgen wir nicht nur dafür, dass die Müllberge klein sind und die Umweltverschmutzung gering ist, wir sorgen auch dafür, dass die Natur und die Menschen viel weniger ausgebeutet werden. Denn wenn wir weniger verbrauchen, schonen wir die Natur und ersparen vielen Menschen, dass sie für Hungerlöhne arbeiten müssen.

Wie wir aber alle tagtäglich erleben, ist die große Masse der Menschen weder eigenverantwortlich unterwegs, noch besonders am langfristigen Gemeinwohl interessiert!

Die große Frage ist:

Wie können wir nun möglichst viele Menschen wirksam dazu bewegen, dass sie alles bestmöglich nutzen und nichts verschwenden?

Wie können wir sicherstellen, daß jeder einen optimalen Zugang zu den vorhandenen Lebensmitteln und zu den Energieressourcen usw. hat?

Woraus sich die Frage ergibt: Wie bringen wir alle (auch die unvernünftigen) Menschen dazu, maßvoll zu leben?

Wie können wir dazu unsere digitalen Möglichkeiten nutzen?

Auf das Gute im Menschen hoffen und dass sich so alles von selbst einpendelt? Noch mehr über die vielen Möglichkeiten sprechen und schreiben, was jeder Einzelne Gutes tun kann – wie wir aktiv eine faire Gesellschaft erschaffen können. Als Werbebanner Tipps für gutes Sozialverhalten einblenden. Die würde wahrscheinlich noch weniger beachtet werden, als die heutige Produkte- und Dienstewerbung. Noch mehr gemeinwohldienliche Organisationen schaffen und hoffen, dass sich möglichst viele ehrenamtlich und hoch motiviert engagieren?

Wohl eher nicht, denn warum sollte mehr von dem was bisher nicht so gut funktioniert hat, plötzlich funktionieren.

Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, wie wir Menschen wirksamer als bisher dazu bringen, Gutes zu tun. Wir sollten mal etwas ganz Neues ausprobieren. Nichts was von oben herab organisiert und durch das obere Drittel bzw. durch Steuergelder gezielt finanziert wird, sondern etwas was einfach von dem lachenden Herzen eines Menschen kommt.

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Ein praktisches Beispiel dafür ist die Ideenwerkstatt der Lebensunternehmer.

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Oder diese Lösung:

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Mit digitalen Punkten entsprechende Anreize schaffen!

Warum machen Computerspiele soviel Menschen Spaß?

Weil sie uns vor spannende Aufgaben und interessante Herausforderungen stellen. Wenn wir die Aufgaben lösen bzw. die Herausforderungen meistern, werden wir belohnt.

Wir schaffen dann einen neuen Level, bekommen Werkzeuge, wertvolle Gegenstände, Gold, Juwelen, Münzen, Erfahrungspunkte, mehr Verteidigungs- oder Angriffspunkte, neue Skins, mehr Lebenskraft oder schnellere Ladezeiten.

Das alles macht den Reiz von Computerspielen für jung und alt aus.

Wie könnte man das, was die Computerspiele so erfolgreich macht, auch dazu nutzen, um uns zu guten Taten zu bewegen?

Übertragen wir also die eben genannten Erkenntnisse aus den Computerspielen auf das Sozialverhalten von uns Menschen.

Wie wäre es, wenn wir genau überprüfen könnten, welchen Beitrag zum Gemeinwohl jemand tatsächlich leistet. Irgend etwas Technisches, mit dem man das tatsächliche Sozialverhalten von jedem Menschen sichtbar machen könnte.

Wir sind doch mitten in der digitalen Revolution. Die Automatisierungstechnik, das Data Mining, die künstliche Intelligenz können uns doch dabei unterstützen, die unzähligen dafür notwendigen Daten zu sammeln. Diese dann zu analysieren und für bestimmte Lösungen gezielt auszuwerten.

Wie könnten wir also die digitalen Möglichkeiten nutzen, um die Gesellschaft gerechter und fairer zu gestalten?

Wir nutzen also das, was die Computerspiele so erfolgreich macht, dazu, um uns zu guten Taten zu bewegen!

Unser Leben ist ja auch ein Spiel, bei dem wir Dinge ausprobieren und dabei gewinnen oder scheitern können. Auf jeden Fall aber, können wir immer wieder neu anfangen.

Mit einer entsprechenden App, die auf jedem gängigen Smartphone läuft, könnten wir das Ganze umsetzen.

So könnte das aussehen:

Dem Gute Taten-Programm beitreten

Wer Interesse hat, meldet sich mit seinem PC/Tablet-Pc an oder lädt sich die kostenlose Gute-Taten-App auf sein Smartphone.

 

Einloggen und Punkte sammeln

Du loggst dich mit der App oder via PC ein und erhältst für jede gute und nachweisbare Tat entsprechende Sozialpunkte.

Dafür gibt es Punkte:

  • wohltätige Arbeit leisten (Ehrenamt)
  • gute Ideen und Lösungen für gesellschaftliche Probleme einbringen
  • keine Schulden haben oder sie fristgerecht zurückzahlen
  • umweltfreundliches Verhalten, etwa durch Fahrrad fahren, statt Auto fahren (CO2-Abdruck)
  • die Angehörigen pflegen
  • sich weiterbilden, eine Challenge meistern, …

Dafür werden Sozialpunkte abgezogen:

  • Probleme erkennen, aber nicht zu deren Lösung beitragen, obwohl es möglich wäre
  • viele Ansprüche haben, aber selbst nichts geben
  • ganz ungeniert auf Kosten anderer leben
  • Rechnungen oder Schulden nicht pünktlich bezahlen
  • anderen im Internet gezielt schaden, etwa durch unbegründete, negative Bewertungen

Lieblingsprämie auswählen

Du kannst die erworbenen Punkte gegen eine Prämie bzw. Minutos einlösen und Dinge kaufen, die du gerade benötigst. Du bekommst Vergünstigungen oder hast andere Vorteile dadurch. Du kannst deinen Punktestand bzw. Deinen Sozial-Level öffentlich machen, so dass es jeder sehen kann, wie hervorragend du zum Ganzen beiträgst.

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Die Technologien für digitale Geldbörsen (Wallet) , digitale Münzen oder andere digitale Werte gibt es schon. Diese könnten wir mit der ganz ohne Banken geschöpften Währung “Minuto” kombinieren.

Dann bekommen wir ein digitales Geldsystem, bei der das digitale Geld direkt da geschöpft wird, wo es durch geistige, seelische oder körperliche Arbeit entsteht. Mit Hilfe von Smartphones, Computern oder Tablet-PC’s könnten wir dann dieses Geld im Alltag nutzen um Produkte und Dienste digital zu bezahlen oder uns für Dienste belohnen zu lassen.

Wer über entsprechende Sozialpunkte verfügt hat dann beispielsweise:

  • leichteren Zugang zu Krediten und öffentlichen Leistungen
  • Vorrang bei Schulzulassungen und der Vergabe von Arbeitsplätzen
  • Steuererleichterungen
  • Vorrang in den Wartelisten im sozialen Wohnungsbau
  • kürzere Wartezeiten für die Behandlung in Krankenhäusern


Unternehmen könnten auch von diesem Sozialpunkte-System profitieren

Sie können beispielsweise mit Hilfe einer Gemeinwohl-Matrix danach bewertet werden, ob sie dem Gemeinwohl dienen oder ob sie ihm schaden.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter beispielsweise fair belohnen, bekommen Sozialpunkte. Jene, die ihre Mitarbeiter ausbeuten, verlieren Punkte. Das gilt auch für Unternehmen, die die Umwelt stark belasten bzw. die Natur ausbeuten.

Unternehmen, bei denen die Mitarbeiter – in dafür geeigneten Enscheidungen – demokratisch mitbestimmen können, erhalten Sozialpunkte. Chefs und Führunskräfte, die alles über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg entscheiden, verlieren Sozialpunkte.

Fazit:

Im Mittelpunkt dieses Sozialpunkte-Systems steht das Smartphone, das alles aufzeichnet und den jeweiligen Bürger mittels digitaler Ausweis-App eindeutig identifiziert.

In China ist so ein Sozialpunkte-System schon im Einsatz.Vielleicht denkst du jetzt: Ja, diese digitale Überwachung passt zu China!

Ich finde, bei allem, was man Schlechtes von der chinesischen Regierung hört, muß man sagen, dass sie einen Plan haben. Diese Regierung bzw. Xi Jinping weiß, wohin es mit seinem Land gehen soll. Auch bei den Chinesen scheint dieser Plan angekommen zu sein. Erkennbar zum Beispiel daran, dass viele Chinesen, die im Ausland studiert haben, freiwillig wieder heimkehren, um im eigenen Land etwas aufzubauen.
Die Chinesen leben also offensichtlich einen gemeinsamen Traum.

Auf jeden Fall lohnt es sich über dieses Sozialpunkte-System einmal genau nachzudenken. Also Argumente zu finden, die für dieses System sprechen und welche die dagegen sprechen. Diese Argumente sollen dann gewichtet und gegeneinander abgewogen werden.

Im nächsten Blog-Artikel geht es um die Argumente, die für das Sozialpunkte-System sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Martin Glogger
Martin ist der Gründer und der Visionär hinter der Akademie für Lebensunternehmer. Er unterstützt alle die eigenverantwortlich leben und über sich hinaus wachsen möchten. Ganz besonders aber diejenigen, die ihre Zeit und ihre Energie in die Neugestaltung unserer Gesellschaft investieren können und wollen.

 


 

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