Darüber solltest du nachdenken, bevor du die freie Marktwirtschaft kritisierst

Viele machen den Kapitalismus bzw. die freie Marktwirtschaft für unsere gesellschaftlichen Probleme verantwortlich. Ist das wirklich so? Dieser Artikel soll Klarheit schaffen.

Die versteckten Mängel

Wir wir derzeit sehen können, verändert sich die Wirtschaft und die Gesellschaft stark. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, die das Ganze beschleunigt, indem sie uns die Mängel des herrschenden Systems deutlich sichtbar und damit bewußt macht.

Diese betreffen vor allem die existenziellen Lebensbereiche.

Alle wichtigen Bereiche der alten Wirtschaft, wie wir sie gewohnt sind, wurden im Lockdown bis auf die wirklich lebenswichtigen Bereiche (Lebensmittel-Versorgung, Energie-Versorgung, …) heruntergefahren.

Nicht abgelenkt durch Reisen, Gastronomie und Unterhaltungsveranstaltungen aller Art, wurden uns die vielen Mängel in den existenziellen Lebensbereichen besonders deutlich.

Selbstständige und Freischaffende, die ohne jede Absicherung seit Jahrzehnten ihrem oft schlecht bezahlten Beruf nachgehen und damit ihre Familien ernähren. Von denen viele, wegen der hohen Steuern und den vielen staatlichen Auflagen, keine Rücklagen bilden konnten um beispielsweise unvorhergesehene Auftragseinbrüche zu überbrücken. Die vielen osteuropäischen Pflegekräfte, die bei uns pflegebedürftige Menschen für wenig Geld pflegen. Erntehelfer, die unter prekären Verhältnissen unser Gemüse ernten. Menschen und Tiere, die in der Fleischindustrie unter sehr miesen Bedingungen arbeiten bzw. leben müssen.

Allerdings waren diese Mängel schon viele, viele Jahre vor Corona da. Sie waren nur sehr vielen Menschen nicht bewußt, weil sie zu sehr abgelenkt bzw. mit Konsum und Unterhaltung beschäftigt waren.

Nicht die Marktwirtschaft ist das Problem

Hier hat nicht die Marktwirtschaft versagt, sondern der Staat und eine Gesellschaft, die sich viel zu sehr darauf verläßt, dass ihre Minister und Beamten, die gesellschaftlichen Probleme lösen!

Und eine Gesellschaft, die sich nicht darum kümmert, dass ihre Wirtschaft auf vielfältige Art manipuliert wird, etwa indem:

  • mit Millionen schweren Werbefeldzügen, den Leuten eingeredet wird, was man haben muss, damit man dazugehören darf,
  • die eigentlich sehr effiziente Wirtschaft durch unnötige Bürokratie stark belastet wird,
  • irrationale Qualitätssteigerungen, die Gewinne auffressen,
  • mit geplanten Obsoleszenz Ressourcen verschwendet werden,
  • Werte vernichtet werden (Lebensmittelüberschüsse um Preise zu halten, Abwrackprämie, …),
  • Industriearbeit durch Herstellung von Waffen geschaffen wird,
  • ein zerstörender Wettbewerb zwischen Personen, Unternehmen und Nationen zugelassen wird,
  • mit Kultur eine künstliche Nachfrage geschaffen wird,

und dergleichen mehr.

Die Marktwirtschaft hat über Jahrhunderte bewiesen, dass sie gut funktioniert. dass sie Wohlstand für eine Gesellschaft schafft. Je freier sie umgesetzt wird, desto mehr. Sie sorgt dafür, dass sich andere Gedanken machen, wie sie unsere Bedürfnisse und Probleme mit Hilfe entsprechender Dienste und Produkte optimal lösen können. Sie schafft die Infrastruktur, dass die Entwickler optimal unterstützt und dass die fertigen Produkte und Dienste gut sichtbar auf dem Markt angeboten und gewinnbringend verkauft werden können.

Je freier die Menschen sich entwickeln und später ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten können, desto vielfältiger sind deren Bedürfnisse. Diese sind die Grundlage für die Vielfalt der Produkte und Dienste.

Um diese in hoher Qualität zu entwickeln, brauchen wir schöpferisch tätige Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Begabungen, Leidenschaften, Erfahrungen und Erkenntnisse.
So wird das Schöpfungsprinzip optimal genutzt, was am inneren und materiellen Wohlstand einer Gesellschaft erkennbar ist.

Innerer Wohlstand bedeutet zufrieden sein, mit dem was man tut und eine echte Freude am Leben haben. Das gute Lebensgefühl, weil man das eigene Wesen bestmöglich entfalten und von den Gruppen, denen man angehört, so angenommen wird, wie man ist und das große Ganze demokratisch mitgestalten kann.

In meinem Buch zeige ich wie jeder Einzelne und wie wir als Gesellschaft, diese wirklich freie Wirtschaft aufbauen und davon profitieren können.

Die Grenzen der freien Marktwirtschaft

Allerdings ist die Marktwirtschaft kein allmächtiger Gott, der in all unseren Lebensbereichen, uneingeschränkt funktioniert.

Deshalb zeige ich auch die Grenzen der freien Marktwirtschaft auf. Es gibt Lebensbereiche, in denen die Marktprinzipien nur teilweise funktionieren.

Es sind die existenziell wichtigen Lebensbereiche, wie etwa:

  • die Lebensmittelversorgung,
  • das Wohnungswesen,
  • wie wir uns zum Wohle der Gesellschaft einbringen möchten (Arbeit),
  • die Energieversorgung,
  • das Gesundheitswesen

oder das Bildungssystem.

Wir können diese lebenswichtigen Dinge nicht einfach an den Kosten bzw. am Profit (Verkaufserfolg) messen. Hier müssen wir als Gesellschaft lernen, dass wir das langfristige Wohl von Mensch und Natur, über den kurzfristig machbaren Geldgewinn stellen. Wie wir Ungerechtigkeiten schnell erkennen und uns mit anderen in entsprechenden Netzwerken organisieren können.

Wie wir das umsetzen können, beschreibe ich anhand einiger praktischer Beispiele in meinem Buch.

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Das Buch: Die befreite Marktwirtschaft

 

Hier noch eine Hörprobe zum Buch:

… und hier noch eine Leseprobe.

Freude mich auf eure Rückmeldungen :-)

Auch erfolgreiche Systeme dürfen kritisch hinterfragt werden

Was mir an dieser Stelle noch wichtig erscheint, ist folgende Erkenntnis, die ich beim Nachdenken über die Neugestaltung unserer Gesellschaft gewann.

Wenn etwas sehr erfolgreich ist, wie etwa die Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem oder die Hierarchien als Machtsystem, dann möchten wir es in möglichst vielen Lebensbereichen anwenden. Das ist sehr vernünftig!

Woran es aber dann beim Anwenden mangelt, ist der kritische Blick, ob das was im einen Bereich sehr erfolgreich war, es auch im jeweils anderen ist.

In unserer Gesellschaft herrscht das “Ja” oder “Nein”-Denken. Entweder etwas ist erfolgreich oder eben nicht.
Das macht es für viele Menschen schwer, das sehr Erfolgreiche differenziert zu sehen. Was einmal sehr erfolgreich war, darf nicht mehr angezweifelt werden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

So sind Hierarchien optimal geeignet um klare Befehlsketten, etwa beim Löschen von Bränden, schnell umzusetzen. Sie sind aber nicht geeignet um komplexe Probleme zu lösen, also um beispielsweise eine ganzheitliche und langfristige Lösung für eine neue Gesellschaft zu finden und umzusetzen.

Genauso ist es mit der Marktwirtschaft, die wunderbar dazu geeignet ist, für nahezu jede Nachfrage, ein Angebot bereitzustellen. Die Marktprinzipien versagen aber gerade in existenziell wichtigen Lebensbereichen, wie etwa der Lebensmittelversorgung oder dem Wohnungswesen. Dort sorgen die Marktgesetze für viel Leid und Ungerechtigkeiten.
Beispielsweise das Leiden der Tiere, die in Massen gehalten werden, die Turbo-Milchkühe oder kaum mehr bezahlbare Mieten in den Großstädten.

Hier hilft nur ein Umdenken. Vom “Ja oder Nein” bzw. “Schwarz oder Weiss”-Denken auf das Denken in Zwischentönen (Sowohl als auch, Grautöne). Vielleicht hilft dieses Buch, dem geneigten Leser dabei.

 

 

 

 

 

 

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