die-perfekte-diktatur

Deutliche Signale, die zeigen, daß wir in keiner artgerechten Lebensumgebung leben

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Wir leben heute in einer Gesellschaft:

  • wo sich derjenige sehr unbeliebt macht, der anders denkt und handelt, als die große Masse seiner Mitmenschen (z. B. kritisch über die Gesellschaft nachdenkt und Alternativen vorstellt |  der sich für seine Herzensangelegenheiten leidenschaftlich einsetzt |  das Alleinsein bzw. das mit sich sein liebt |  wenig konsumiert und seichte Unterhaltung meidet)
  • wo viele von uns nur noch als sozialversicherungspflichtige Arbeitsroboter mißbraucht werden, deren Hauptzweck es ist, daß System zu erhalten (Stichwort: Export auf Pump)
  • wo viele unproduktive Unternehmen mit Billigkrediten erhalten werden, weshalb die Schulden der Privatunternehmen rasant ansteigen
  • wo riesige Staatsschulden aufgetürmt werden, für die wir Staatsbürger am Ende bürgen müssen
  • wo durch einen künstlichen Mangel an Arbeit viele daran gehindert werden sich sinnvoll einzubringen und einfach mit Hartz4 ruhig gestellt und mit niveauloseren Fernsehsendungen und Computerspielen abgelenkt werden
  • die es dem Einzelnen durch vielfältige Geld- und Gruppenzwänge sehr schwer macht, seinen ganz eigenen Weg zu gehen, seinem eigenen Sinn zu folgen
  • wo nur systemkonforme Menschen, echte Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung haben
  • wo zwar jeder seine Meinung weitestgehend frei äussern kann, wo diese Meinung aber nicht interessiert oder aber wenn sie stark von der herrschenden Meinung abweicht, dazu führt, daß der Betreffende abgelehnt und ausgegrenzt wird und je nachdem die Geldzwänge zu spüren bekommt
  • wo Vetternwirtschaft verhindert, dass fähige Personen in entscheidende Stellungen gelangen
  • wo derjenige gut ist, der stets glücklich und angepasst im Verhalten wirkt, also hervorragend im Sinne der Illusion von einer glücklichen Lebensumgebung funktioniert – ich fühle mich hier wohl, ich lebe gut und gerne in dieser Gesellschaft
  • wo derjenige als Nörgler und Stänkerer bezeichnet wird, der die Mißstände in unserer Gesellschaft anprangert
  • wo man als unverbesserlicher Quertreiber bezeichnet wird, wenn man sich nicht in die als krank empfundene Gesellschaft einfügen möchte
  • wo viele Lernninhalte in der Schule, nur noch unhinterfragt auswendig gelernt werden müssen (Büffeln)
  • in der ein System, die Werte und Gewohnheiten der großen Masse organisiert und die Denkfaulheit, Geltungssucht, Habgier und Bequemlichkeit vieler Menschen gnadenlos ausnutzt um Profit zu machen
  • wo Unterhaltung und Konsum als erstrebenswertes Lebensziel gilt
  • in der die Familien durch Geld- und Gruppenzwänge systematisch zerstört werden (die vielen alleinerziehenden Mütter, die vielen Wochenend-Väter, die vielen Scheidungen, …)
  • wo die von der Natur geschaffenen Tiere und Pflanzen als Leistungsroboter mißbraucht werden und wo unsere Nahrungsmittel mit krankmachenden Inhaltsstoffen anreichert (die überindustrialisierte und auf Profit reduzierte Landwirtschaft)
  • wo das industrialisierte Gesundheitssystem vor allem darauf ausgelegt ist, Profit zu erwirtschaften – daß geht nur wenn wir krank sind, denn gesunde Menschen, brauchen keinen Arzt
  • wo Drogen (Alkohol, Zigaretten, …)  fast überall verfügbar sind und ganz selbstverständlich konsumiert werden

Es geht in dieser Profit-gesteuerten Welt schon lange nicht mehr um das Eigentliche um unsere  Herzensziele, um unsere Lebensträume und Visionen.

Vielen Menschen haben das eigentliche Ziel ihrer Arbeit aus den Augen verloren.

Arbeit dient dazu, daß wir uns bestmöglich weiterentwickeln und dabei wachsen können. Sie sollte die Quelle für Sinn, Freude und Wohlgefühle sein.

Leider ist Arbeit derzeit für sehr viele Menschen die Quelle für das Gefühl der Sinnlosigkeit, für Ärger und Frust.

Die einen marschieren deshalb wie die Roboter in ihre Arbeit, erfüllen ihre Pflicht und machen Dienst nach Vorschrift. Sie arbeiten nur damit sie Geld verdienen, mit dem sie ihre Rechnungen bezahlen können.

Die anderen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, um einfach und schnell möglichst viel Geld zu machen, mit dem sie sich dann all das kaufen was gerade angesagt ist.

Viele wollen also möglichst viel haben und sehen ihren Mitmenschen als Konkurrenten oder gar als Werkzeug, um etwas zu kriegen.

Es geht darum besser zu sein, wie der andere. Mehr zu besitzen, den besseren Posten zu haben, sich mehr leisten können, klüger zu erscheinen und sich so über den anderen zu stellen.

Solche Egoisten sind nicht am Erfolg ihrer Mitmenschen interessiert, sondern nur an ihrem eigenen. 

Es fehlt an der gegenseitigen Wertschätzung für das, was wir tagtäglich leisten.

Das viele Gute, was wir tun, wird oft übersehen, während Fehler sofort bemerkt und kritisiert werden.

Wer etwas besser kann, wie die anderen, wer sich vorbildlich verhält erzeugt nicht Respekt und Anerkennung, sondern häufig Neid und Mißgunst.

Gute Ideen werden nicht beachtet, häufig sogar belächelt und bekämpft.

Mut und Tatendrang werden gedämpft durch allerlei Bedenken und entmutigende Fragen wie etwa: „Das kannst du nicht!“ oder „Wer dankt es dir denn?“ oder „Kannst du davon dein Leben finanzieren?“ oder „Spinnst du, das haben wir doch noch nie so gemacht!“  oder „Mach lieber nichts, dann kann dir nichts passieren!“.

Auf diesem Wege halten wir uns gegenseitig unten.

Aber auch unsere sogenannten Führer aus Politik und Wirtschaft, schaffen uns keine Umgebung in der wir uns wohlfühlen und vor allem artgerecht leben können.

Sie halten lediglich mit Hilfe der Systempresse, die Illusion von einer wachsenden Wirtschaft aufrecht. Die Illusion von gut bezahlten Arbeitsplätzen und dem damit verbundenen materiellen Wohlstand.

Hier ein kleiner Einblick in unsere tatsächliche wirtschaftliche Lage:

  • Millionen von Menschen arbeiten in sogenannten Aufstocker- oder Niedriglohnjobs, mit denen sie so wenig Geld verdienen, daß sie trotzdem noch staatliche Zuschüsse für die Mieten und Energiekosten beantragen müssen
  • viele Millionen Menschen werden mit Hilfe von staatlichen Almosen (Hartz 4, Sozialhilfe, …) ruhig gestellt und dürfen ihrem Leben keinen Sinn geben (Stichwort: Massenarbeitslosigkeit)
  • riesige Schuldenberge (offiziell ca. 2000 Milliarden € Staatsschulden), die immer weiter wachsen und die damit verbundene Überschuldung, die unsere Einkommen, Vermögen und Renten entwertet
  • unsere Sparvermögen (viele Billionen €) wurden von den betreffenden Bankern, Politikern und Managern an andere hochverschuldete Völker verliehen, damit die Industriebetriebe weiter laufen – wir liefern quasi das Geld zum Bezahlen der Industrieprodukte gleich mit
  • viele Millionen Menschen müssen Monat für Monat hohe Steuer- und Sozialabgaben, wegen der vielen ungelösten Gesellschaftsprobleme, leisten  (ca. 50 % Lohnsteuer, dann zusätzlich noch 19 % Mehrwertsteuer, 70 % Benzinsteuer, 48 % Stromsteuer und viele Steuern mehr)

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