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Grundeinkommen statt Sozialsysteme

Mit Sozialsystem ist hier die Sozialhilfe, Hartz4 und das Arbeitslosengeld gemeint. Also die Grundsicherung, die ein Mensch erhält, damit er in unserer Gesellschaft überleben kann, wenn er kein Einkommen hat.
Man kann die Kosten für unser sogenanntes Sozialsystem zwar konstruktionsbedingt nicht wirklich eindämmen (z. B. weil Politiker sonst Stimmen verlieren oder gar abgewählt werden), aber dieses ungerechte Sozialsystem kann durchaus überbelastet werden.
Das passiert gerade. Der Export von Autos, Maschinen, Werkzeugen usw. auf Pump wird nach und nach zurückgefahren, was weniger Geld in die Sozialkassen spült.
Als Folge der Digitalisierung und Automatisierung werden viele Millionen Menschen ihr Einkommen verlieren und auf die Sozialsysteme angewiesen sein.
Nicht zu vergessen, die vielen Migranten, die bei uns Sozialhilfe bekommen, obwohl sie noch nie in die Sozialkassen eingezahlt haben.

Was kommt nach dem ungerechten und aufgezwungenen Sozialsystem?

Ich hoffe das Grundeinkommen. Das deckt die existenziellen Lebenskosten eines Menschen. Es ermöglicht ein bescheidenes, aber selbstbestimmtes Leben.
Für alles was über die existenziellen Lebenskosten hinaus geht, wird es dann wohl eine Kombination aus Eigenverantwortung, familiärer Unterstützung und kollektiven Selbsthilfeeinrichtungen geben.
Zunächst einmal sollten wir wichtige Unterschiede zwischen unserem Sozialsystem und dem Grundeinkommen klären.
Bei den Sozialsystemen, werden die Empfänger einfach im System geparkt. Sie sind dann abhängig vom Staat bzw. von der mit Steuergeldern finanzierten Sozialhilfe. Der Staat ist verantwortlich für die Verteilung der Steuergelder und für die Jobvermittlung. Es wird geholfen, weil es christliche Pflicht ist und weil man den Mitmenschen sonst dazu zwingen würde, kriminell zu werden. Etwa für die Lebensmittelbeschaffung oder für die Bezahlung der Miete und Energiekosten. Die Gesellschaft ist froh, wenn die Sozialhilfe-Empfänger friedlich bleiben und keine weitere Arbeit machen.
Beim Grundeinkommen dagegen investiert die Gesellschaft im festen Glauben, daß wir das Beste aus unserem Leben machen. Der Einzelne muss nicht mehr zwingend Geld verdienen, um seine Existenz zu sichern. Jeder kann mit dem Grundeinkommen ein bescheidenes, aber selbstbestimmtes Leben führen. Da wir mit einem Grundeinkommen unser Leben selbst bestimmen können, sind wir auch im großen Unterschied zur Sozialhilfe selbst dafür verantwortlich, was wir aus unserem Leben machen. Das Grundeinkommen wird auch aus Steuergeldern finanziert, aber die Kosten für die Verwaltung des Grundeinkommens und die Jobvermittlung entfällt weitestgehend.

Nachdem nun Jahrzehnte-lang – vergeblich – versucht wurde, die Leute mit der Angst vor Sozialhilfe bzw. Hartz 4 (= sozialer und finanzieller Abstieg) und dem damit verbundenen Geld- und Gruppenzwang dazu zu zwingen, etwas zu tun, was sie nicht wollen, sollten kluge Menschen endlich neue Wege gehen.
Mein Vorschlag dazu wäre, diese Leute, dazu zwingen, nichts zu tun!!!
Langweile als Motor für die Weiterentwicklung zum Lebensunternehmer.
Das könnten wir erreichen, indem wir die längst fällige, wirtschaftliche Depression einfach zulassen.
Wirtschaftliche Depressionen sind ganz natürlich und hatten immer eine reinigende Funktion, wie die Weltgeschichte zeigt.
Allerdings brauchen wir dieses Mal eine Depression ohne Not (Hunger, Durst, …).
Wer Hunger hat, weil er kein Einkommen hat, der versucht an Nahrung zu kommen, so schnell wie möglich. Man zwingt so viele Menschen dazu kriminell zu werden. In so einer Lebensumgebung kann sich niemand langfristig weiterentwickeln.
Deshalb erhält jeder ein Grundeinkommen, mit dem er sehr bescheiden, aber selbstbestimmt leben kann.
Das schafft die Lebensumgebung, wo die zu heilenden Menschen tagtäglich mit Langeweile und guten Beispielen von mutigen und tatkräftigen Mitmenschen, dazu angeregt werden, ihr Leben selbstbestimmt zu unternehmen.
Mit dem Grundeinkommen würde zweifellos eine Zeit der Erleuchtung anbrechen und zwar genau für die Leute, die heute noch sehr systemkonform leben.

Mit dem Grundeinkommen die existenziellen und deshalb angstmachenden Geldzwänge beseitigen

Bis zu einer bestimmten Grenze ist materieller Wohlstand absolut wichtig für unser Lebensglück.

Bis zu einer bestimmten Grenze (= Existenzminimum) ist die Lebensqualität in unserer Gesellschaft sehr stark abhängig vom Geld.

Ab dieser Grenze aber entscheidet vor allem unsere Lebenseinstellung bzw. die von uns tagtäglich gelebten Werte und Gewohnheiten, ob wir ein gutes Leben haben oder nicht.

Um sicher zu stellen, daß unsere Lebensqualität nicht vom Geld abhängt, wäre ein Grundeinkommen (= Existenzminimum) eine optimale Lösung, zumindest solange es Geld gibt.

Wer unter dem Existenzminimum leben muss, der hat es verdammt schwer, weil er von allem zu wenig hat. Zu wenig für gesunde Lebensmittel oder wieder mal kein Geld für den notwendigen Strom. Immer scheitert es weil ein paar Euro fehlen.

warum ist das pure Überleben in unseren Industriegesellschaften überhaupt von Geld abhängig – warum müssen wir nur um zu überleben „Geld verdienen“?

Wie menschlich wäre ein Grundeinkommen, daß jeden Menschen vor Hunger und Obdachlosigkeit bewahrt?

Mit dem Grundeinkommen könnten viele Menschen erfahren, daß ein bescheidenes, aber selbstbestimmtes Leben viel mehr Spass macht, als ein Leben im materiellen Überfluss, dafür aber voller Geld- und Gruppenzwänge.

Wir könnten mit diesem Grundeinkommen selbstverantwortlich und selbstbestimmt für eine hohe Qualität unseres Lebens sorgen!

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