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zum Anhören:

neue Welt: Netzwerke statt Hierarchien – Teil 1

neue Welt: Netzwerke statt Hierarchien – Teil 2

 

neue Welt: Netzwerke statt Hierarchien

 

Herzlich willkommen

Bei uns geht es um die Frage: Wie wir unser Leben optimal nutzen und wie wir uns die optimale Lebensumgebung dafür schaffen können.

Die folgenden Inhalte sind Teil meines eBooks “Netzwerke statt Hierarchien”.

In dieser Kostprobe geht es um die Idee von einer neuen Welt, wo wir eigenverantwortlich handeln und uns bei Bedarf im Rahmen von Netzwerken organisieren können.

Hierarchien funktionieren überall da, wo es viele feste Handlungsabläufe gibt. Wo etwas relativ genau planbar und vorhersehbar ist.

Wo es für ganz bestimmte Aufgaben:

  • festgelegte Verantwortlichkeiten
  • entsprechende Leitstellen
  • eingeübte Verfahren
  • vorgefertigte Befehlsketten

und Meldelinien gibt.

Also bei den Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen, bei der Feuerwehr, beim THW, bei der Armee und beim Katastrophenschutz.

Sowie bei allen staatlichen Institutionen und Ämtern, bei den Banken, bei den Versicherungen und auch in unseren Industriekonzernen.

Diese Hierarchien haben sich bei allen größeren Organisationen und Institutionen über Jahrhunderte bewährt.

Sie sorgen für einen reibungslosen Betrieb, weil sie den Kommunikationsaufwand minimieren, der sich mit der Anzahl der beteiligten Menschen stark erhöht.

Hierarchien sind gut, wo es viele Pflichtarbeiten zu erledigen gibt. Für die es klare Regeln und genaue Handlungspläne gibt.

Jede Person in einem hierarchischen System hat ganz bestimmte Rechte, Befugnisse und Zuständigkeiten. Die oben erteilen die Befehle und kontrollieren ob diese von denen da unten richtig ausgeführt wurden.

Genau diese immer gleich ablaufenden Routinetätigkeiten, können heute gut automatisiert werden. Das heißt im Klartext, dass unsere Maschinen-Sklaven diese Tätigkeiten anstelle von uns Menschen ausführen. Sehr kostengünstig und 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.

Genau dieser technische Fortschritt ist der Hauptgrund, für die vielen Änderungen, die anstehen.

Was ist heute anders?
Warum funktionieren Hierarchien heute nicht mehr oder nur mehr sehr eingeschränkt?

Mittlerweile haben Automaten, Roboter und das Internet unsere Gesellschaft stark verändert und tun es immer noch.

neue Welt: Netzwerke statt Hierarchien

 

Bei vielen Industrieprodukten wird heute nicht mehr viel mit Handarbeit gemacht. Diese werden heute von Automaten und Robotern weitestgehend vollautomatisch produziert.

Auch die Vernetzung dieser Maschinen hat längst begonnen und diese miteinander kommunizierenden Maschinen werden noch viele weitere Tätigkeiten ausführen, die vorher Menschen gemacht haben.

 

neue Welt: Netzwerke statt Hierarchien

 

Mit Hilfe des Internets können wir vom Arbeitsplatz, von zuhause oder auch vom Internet-Cafe aus, zu jeder Tages- und Nachtzeit:

  • beliebige Informationen beschaffen
  • mit den betreffenden Menschen kommunizieren
  • lernen
  • einkaufen und verkaufen

Wir müssen uns mit den jeweils anderen nicht jedes Mal zeitlich und örtlich abstimmen.

Internet, Smartphone, Cloud verändern die Arbeitskultur. Heute können wir mit wenigen Klicks Dokumente gemeinsam bearbeiten oder ein Online-Meeting aufsetzen. Die Videounterstützung einbinden und unseren Desktop-Inhalt mit den anderen teilen und das weltweit.

Wir können digitale Assistenten programmieren, die uns die einfachen, immer wieder in gleicher Weise ablaufenden Gespräche abnehmen.

Mit Skype, Slack, Sharing Point & Co können wir die Zusammenarbeit wesentlich flexibler und Zeitsparender gestalten. Wir können die Entscheidungswege vereinfachen.

So verlieren Hierarchien mehr und mehr ihre Bedeutung und die Netzwerke kommen zum Einsatz.

Der Aufwand für die Organisation der Zusammenarbeit entfällt weitestgehend und somit bleibt mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich die Inhalte.

Für die Zusammenarbeit mit anderen, spielen die Zeit und der Ort an dem sich die Teilnehmer befinden, nur mehr eine untergeordnete Rolle. Dieser Zugewinn an Freiheit bietet noch zahlreiche bisher nicht oder nur ungenügend genutzte Möglichkeiten sich zu Netzwerken zusammen zu schließen um etwas Sinnvolles zu tun.

Beispielsweise:

  • innovative Produkte und Dienste realisieren, zu denen ein Einzelner nicht in der Lage wäre
  • ungewöhnlich Ideen gemeinsam mit anderen ausprobieren und umsetzen
  • gemeinsam mit anderen etwas bewegen, was dem Einzelnen nicht gelingen kann, beispielsweise sich gegen politische oder wirtschaftliche Entscheidungen stellen, die den Wettbewerb der kleinen mit den großen Unternehmen behindern
  • komplexe Produkte und Dienstleistungen, die vielfältige Problemlöse-Kompetenzen erfordern, aus einer Hand anbieten

Früher mussten sich die Mitarbeiter jeden Morgen durch den Berufsverkehr quälen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Heute in Zeiten von Breitbandzugängen ins Internet, richten sich viele Mitarbeiter ihr voll funktionsfähiges Büro zuhause ein. Das Homeoffice setzt sich mehr und mehr durch. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Arbeitnehmer zu Hause arbeitet und nur noch gelegentlich real zusammen kommen um die Sozialkontakte zu pflegen oder um gelegentlich Meetings großer Teams abzuhalten.

Ein weiteres praktisches Beispiel liefert die Musik. Diese wird heute nur noch selten von CD gehört. So müssen keine Heerscharen von Facharbeitern mehr hierarchisch organisiert werden, um die unzähligen CD’s zu pressen, die Booklets herzustellen, tausende von Regalflächen im Laden bereitzustellen und die CD’s dem Kunden zu verkaufen.
Musik wird heute via Internet auf die Computer, Tablet-PC’s oder Smartphones gestreamt. Wenige Profis bauen dazu ein paar große Streaming-Plattformen, machen sie weltweit bekannt und halten sie am Laufen.

Individuelle Reisen plant man heute nicht mehr im Reisebüro, sondern online auf entsprechenden Websites, wo man aus einem riesigen Angebot das passende auswählen und die Reise buchen kann.

Formulare werden heute immer selten durch einen Beamten manuell ausgefüllt und weiterverarbeitet.

Das macht man heute mit dem Computer und Kontext-orientierten Hilfen. Das ausgefüllte Formular schickt man dann zu einem Server, der es weitestgehend vollautomatisch weiterverarbeitet.

Geld für Produkte und Dienste überweisen viele nicht mehr am Bankschalter. Sie machen es mit PayPal und anderen Online-Bezahlsystemen.

Versicherungen werden nicht mehr vor Ort mit Versicherungsvertretern abgeschlossen. Das macht man heute online, wo man Preise und Leistungen aller bekannten Versicherungen vergleichen und das passende Angebot buchen kann.

Die Automaten und die via Internet vernetzten Computer übernehmen also viele für uns meist unangenehme Pflicht- und Routinearbeiten!

Unsere modernen Sklaven (die Maschinen) sind so erfolgreich im Einsatz, dass immer mehr dieser Arbeiten wegfallen.

Die Rationalisierung hat inzwischen einen Grad erreicht, der die 20:80-Gesellschaft möglich macht, also 20 % aller Menschen weltweit reichen aus, um die Weltwirtschaft in Gang zu halten.

Das bedeutet, dass nur 20 % ihre Einkommen in der alten Arbeitswelt erwirtschaften können.

Geht es nach der Logik unseres Wirtschaftssystems, so ist das optimale Unternehmen voll automatisiert und hat am besten keine Mitarbeiter.

Da also die Arbeit in der Industrie, beim Staat, bei den Banken und Versicherungen mehr und mehr von unseren modernen Sklaven ausgeführt wird, brauchen wir die Hierarchien dort nicht mehr oder nur mehr sehr eingeschränkt.

Automaten, Roboter und das Internet müssen nicht hierarchisch organisiert werden!

Dass Hierarchien heute nicht mehr zeitgemäß sind, zeigen auch die Erfahrungen vieler Menschen, die immer noch im Rahmen von Hierarchien zusammenarbeiten.

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Für viele mittlere Führungskräfte, läuft ihre Arbeit, ganz grob, wie folgt ab:

Ich arbeite in einem streng hierarchisch geführten Industriekonzern, wo ich jeden Monat sicher mein Geld auf‘s Konto überwiesen bekomme. Mit den Kollegen komme ich gut aus, weil ich diplomatisch jede Auseinandersetzung vermeide.

Unsere Großaktionäre geben unseren Managern die Ziele vor, auf die wir dann systematisch durch Befehl und Kontrolle von unseren Managern hingelenkt werden.

Wir werden hier mit Geld, Prämien und Incentives für gute Leistung belohnt. Wegen der Geldbelohnung gibt es ständig Konflikte unter den Kollegen. Nicht nur da. Auch ich bin derzeit etwas demotiviert, weil ich meine Bezahlung als unangemessen empfinde. Einer meiner Kollegen verdient viel mehr als ich, obwohl er viel weniger leistet. Der Kollege weiß das auch, aber es hat sich ein Anspruchsdenken bei ihm entwickelt und er macht sich wichtig, anstatt entsprechend mehr Leistung zu bringen. Es ist wirklich unglaublich, welche gigantischen Gehälter sich die Herren in den oberen Hierarchieschichten nehmen, im Verhältnis zu dem, was sie tatsächlich leisten.

Unsere höheren Führungskräfte sind selten vor Ort, kümmern sich nicht um die Probleme der Menschen in den unteren Hierarchie-Ebenen, sie treten nach unten und kriechen nach oben. Sie drücken sich vor jeder schwierigen Entscheidung und schieben sie auf die lange Bank und haben dadurch schon sehr viel finanziellen Schaden im Unternehmen angerichtet. Kleine Probleme, die in einem kurzen Gespräch gelöst werden könnten, werden wochen- und monatelang hinausgezögert, weil der Terminkalender angeblich so voll ist. In Vorträgen zeichnen diese Führungskräfte mit Hilfe von wunderschönen Charts, Beschreibungen (nicht tatsächlich gelebter) Realität und Hochglanz-Powerpoint-Folien eine Arbeitswelt, die es nicht gibt. Aber die Position (die Stellung innerhalb der Hierarchien) entscheidet, was gut und was wahr ist und nicht der Inhalt.

Wenn etwas verändert werden soll, dann wollen sie alle mitreden, aber wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen, ist plötzlich keiner mehr zuständig. Dieselben Leute rechtfertigen dann ihre hohen Gehälter damit, dass sie wichtige Entscheidungen zu treffen hätten und viel Verantwortung übernehmen müssen. 

Das alles macht keinen Spaß. Die Älteren bei uns in der Firma möchten so schnell wie möglich in Frührente. Wir, wo wir noch viele Jahre vor uns haben, könnten uns einigen und unsere zwischenmenschliche Zusammenarbeit gerechter gestalten. Leider ist es aber so, dass ich ständig etwas vorspielen muss und so tun muss als ob, weil keiner die Wahrheit hören will. Es zählt was die Gruppe denkt, nicht der Einzelne und wenn es noch so intelligent ist. Wehe, man ist nicht wie alle! Natürlich können so die vielen Probleme nicht gelöst werden. Viel mehr werden diese übergangen, verwischt oder gar wegdiskutiert. Es wird gelogen und getrickst. Wahrheit und das Ursache-Wirkungsdenken hat hier Hausverbot.

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Die eben beschriebenen Eindrücke und gewohnheitsmäßigen Abläufe in einem streng hierarchisch geführten Industriekonzern, spiegeln zum Teil meine eigenen Erfahrungen als angestellter Dipl. Ingenieur wieder. Zum anderen Teil habe ich das dokumentiert, was ich durch persönliche Gespräche und ehrliche, im Internet veröffentlichte Erfahrungsberichte, erfuhr.

Diese Erfahrungen zeigen auf jeden Fall, dass steile Hierarchien selbst in den Industriebetrieben, nur mehr sehr eingeschränkt funktionieren.

Im Rahmen dieser Hierarchien, können viele komplexe Probleme nicht mehr gelöst werden. Das bedeutet Stillstand und damit über kurz oder lang Rückschritt.

Wir brauchen eine andere Organisationsform, mit denen wir die dringend benötigten Lösungen finden und auch umsetzen können!

Auf dem alten Weg, geht zuviel menschliche Energie nutzlos verloren und das in Zeiten eines gesellschaftlichen Wandels. Wo wir doch die Kräfte aller brauchen und möglichst sinnvoll investieren sollten.

Wie können wir nun unsere Zusammenarbeit so organisieren, dass wir als Gruppe, zeitnah Probleme erkennen und flexibel lösen können?

Wo wären neue Gipfel?

Stellen wir uns einmal versuchsweise vor, wir hätten keine festen Führungskräfte. Es gäbe keine Vorgesetzten in unserer Organisation. Anstelle der Kunden hätten wir stattdessen unsere Zielgruppe. Um unsere Dienste bereitzustellen gibt es Lieferanten. Banken stellen uns Kredite zur Verfügung, damit wir wachsen können.

Also alles Beteiligte, die uns sagen ob wir auf dem richtigen Weg sind oder nicht.

Was würde passieren? Eigentlich nicht schwer.

Wenn keiner für uns die Entscheidungen trifft, dann müssen wir selbst nachdenken und selbst entscheiden. Da wir von der Natur mit allen dazu notwendigen Fähigkeiten ausgestattet wurden, können wir das.

Lassen wir unsere Automaten, Roboter und das Internet, die vielen Pflichtarbeiten erledigen. So haben wir die Zeit, um gute Entscheidungen zu treffen; uns um unsere Herzenswünsche zu kümmern. Wir können unsere Träume und Visionen realisieren. Ein Problem lösen, das uns wirklich am Herzen liegt. Netzwerkprojekte anstoßen. Sozialunternehmen gründen. Innovative Produkte und Dienste erschaffen. Bücher schreiben. Videos erstellen und vieles mehr.

Sinn- und freudvolle Aufgaben gibt es genug. So gibt es beispielsweise unzählige gesellschaftliche Probleme zu lösen, damit wir den digitalen Wandel meistern können.

Aber: Wie bringen wir Menschen dazu, aus sich selber heraus, dass für sie Sinnvolle zu tun?

Wie können wir in entsprechenden Netzwerkprojekten und Sozialunternehmen so zusammenarbeiten, dass es richtig Spaß macht?

Wie können Führungskräfte den Raum und die Bedingungen dafür schaffen, dass die Mitarbeiter ihren Job gut machen können?

Ich habe mir viele Gedanken zu den Antworten auf diese Fragen gemacht. Nicht zuletzt suche ich ja selbst Mitmacher für ein Sozialunternehmen bzw. Netzwerkprojekt. Es geht dabei um die Ideenwerkstatt zur Neugestaltung unserer Gesellschaft. Siehe dazu das Kapitel Kooperation, am Ende des Buches.

Unter den Alternativen zu den Hierarchien, gefiel mir das Prinzip der Genossenschaft 2.0 am besten, dass auf dem Netzwerk-Gedanken beruht.

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Jemand der in einem entsprechend organisierten Netzwerkprojekt bzw. Sozialunternehmen mitarbeitet, würde das ganz grob so beschreiben:

Ich arbeite in einem Internetunternehmen, das über sehr flache Hierarchien organisiert wird. Die Geschäftsführung wird von uns demokratisch gewählt. Es geht darum, die gemeinsamen Ziele zu erreichen, nicht um persönliche Eitelkeiten und Sympathien. Wir werden nicht mit Geld zu mehr Leistung motiviert, sondern mit allem, was unseren Sinn und die Freude bei der Arbeit vermehrt. Alle sind sehr motiviert dabei, weil unsere Herzen durch unsere gemeinsamen Ziele und die Vision verbunden sind.

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir alle in etwa gleich viel Geld verdienen. Die mit den komplexeren und verantwortungsvolleren Aufgaben verdienen etwas mehr. Das höchste Gehalt darf aber nicht mehr als dreimal so hoch sein, wie das niedrigste.

Jeder bekommt bei uns möglichst die Aufgaben, die auch zu seinen Neigungen und Fähigkeiten passen. Jeder soll so sein, wie er wirklich ist, denn wir haben erkannt, dass der ganz individuelle Beitrag des Einzelnen besonders wertvoll für unseren Gesamterfolg ist. Mein PC mit Internetzugang ist im Grunde mein mobiles Büro, von dem aus ich von zuhause aus mitarbeite. Ich kann unsere Genossenschaft auf vielfältige Weise mitgestalten (Open-Innovation). Im Rahmen von Online-Generalversammlungen und mit Hilfe spezieller Diskussionstools kann ich bei geschäftspolitischen Fragen mitbestimmen. Alle können von der Vielfalt der Erfahrungen und Erkenntnisse jedes Einzelnen profitieren, während früher in den Hierarchien viele gute Ideen einfach verloren gingen, beispielsweise weil sie wegen fehlender Motivation (Dienst nach Vorschrift, …) nicht mitgeteilt oder schlicht ohne sinnvolle Begründung von oben herab abgeschmettert wurden.

Wir sind immer auf der Suche nach fairen Partnern, mit denen wir durch eine sinnvolle Kooperation stärker und besser werden. Wir finanzieren uns jetzt am Anfang, bis wir kostendeckend arbeiten können, über Crowdfunding-Kampagnen und meine Kollegen und ich informieren unsere Netzwerke (Twitter, Google Plus, Linkedin, …) über diese und weitere Kampagnen. Statt auf teure Werbung setzen wir auf die Aktiven im Netzwerk (Crowdmarketing), die Freunde und Bekannte informieren, Flyer verteilen und in ihren Online-Netzwerken werben.

Ich besitze Geschäftsanteile an der Genossenschaft. Diese sind ab 50 € zu haben und sind auf 200 Anteile (10.000 €) begrenzt, damit einzelne Mitglieder nicht zuviel Macht erhalten. Als Teilhaber unserer Genossenschaft bin ich an den Gewinnen, aber auch an den Verlusten beteiligt. Ich bekomme regelmäßig eine Übersicht über wichtige Daten, etwa die Einnahmen, die Ausgaben und das Budget. Alles ist sehr transparent, ich kann genau nachvollziehen, was abläuft. Ich kann sogar das Genossenschafts-Bankkonto über das Open Bank Project online einsehen.

Wenn wir Gewinne machen, werden sie an viele verteilt: Ein Viertel geht an die Mitglieder, ein Viertel an alle, die sich für die Gründung einsetzen. Ein weiteres Viertel wird gespendet und das letzte Viertel wird für die Weiterentwicklung des Unternehmens eingesetzt.

Anders als bei den AG’s habe ich eine Stimme, deren Gewicht unabhängig von der Menge der Geschäftanteile ist. Großinvestoren haben also nicht mehr zu sagen als Kleininvestoren. Insgesamt ist alles darauf ausgerichtet, dass sich das Unternehmen im Sinne aller Mitglieder weiterentwickelt.

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Man kann also an der Art, wie diese Menschen im Rahmen einer Genossenschaft 2.0 zusammenarbeiten, deutlich erkennen:

Alle Beteiligten handeln weitestgehend eigenverantwortlich und sind am Erfolg der Organisation persönlich interessiert. Es geht vorwiegend darum, das gemeinsame Ziel zu erreichen, nicht nur um’s Geld verdienen.

Es geht um das Wohl aller!

Wenn es möglichst vielen gut geht, dann geht es auch der Gruppe gut, die ja aus diesen Vielen besteht.

Damit sind wir am Ende dieser Hörprobe angelangt. Falls du die Inhalte interessant fandest, schau dir doch das ganze Buch an.

Es ist als eBook und Taschenbuch im Amazon-Kindle-Shop erhältlich.
Die andere Möglichkeit ist, dass du das Hörbuch oder die PDF-Ausgabe des Buches direkt bei mir bestellst.
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Martin Glogger

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