anleitung-zum-gluecklichsein

Wer ist dein wichtigster Lebenspartner?
Bei mir ist es derjenige, der mich glücklich und zufrieden macht.
Wer kann dich am besten glücklich und zufrieden machen?
Wohl am ehesten derjenige, der dich am besten versteht, der ständig mit dir zusammen ist!
Wer ist das? Gibt es einen Menschen, der immer, zu jeder Zeit mit dir zusammen ist?
Morgens, wenn du erwachst, den ganzen Tag lang und auch nachts, wenn du schläfst.
Genau, da gibt es nur einen. Dich!
Wenn du also eine gute Zeit mit dir verbringen möchtest, dann sei dir selbst dein bester Freund und kümmere dich um dein Wohlbefinden!
Übertrage diese Aufgabe keinesfalls auf einen anderen Menschen, etwa deine Frau oder Freundin oder deinen besten Freund.
Du wirst sie nicht nur überfordern, sondern langfristig sogar verlieren!
Ok, wie kannst du dir dein bester Freund sein?
Unternimm dein Leben und mach das Beste daraus!
Das obige Bild zeigt dir 12 einfache Möglichkeiten, wie du dir selbst und anderen eine Freude machen kannst.
So schwer ist es also gar nicht!
Ok, ganz einfach ist es auch nicht.
Bis zu einer bestimmten Grenze (= Existenzminimum) ist die Lebensqualität in unserer Gesellschaft sehr stark abhängig vom Geld.
Ab dieser Grenze aber entscheidet vor allem unsere Lebenseinstellung bzw. die von uns tagtäglich gelebten Werte und Gewohnheiten, ob wir ein gutes Leben haben oder nicht.

Wenn du beispielsweise wenig Fleisch isst und wenig Lebensmittel, die Kuhmilch enthalten, dafür aber mehr Gemüse und Obst, tust du dir selbst einen großen Gefallen.
Du sorgst dafür, daß dein Körper nicht übersäuert und du fühlst dich insgesamt viel wohler. Vor allem aber schützt du dich aktiv vor Krebs, denn dieser kann nur in einem übersäuerten Körper wachsen.

Kommen wir zurück zu dem Problem, daß in unserer Gesellschaft die Lebensqualität auch vom Geld abhängt.
Es gibt eine einfache Lösung.
Um sicher zu stellen, daß unsere Lebensqualität nicht vom Geld abhängt, wäre ein Grundeinkommen (= Existenzminimum) eine optimale Lösung.

Wer unter dem Existenzminimum leben muss, der hat es verdammt schwer, weil er von allem zu wenig hat. Zu wenig für gesunde Lebensmittel oder wieder mal kein Geld für den notwendigen Strom. Immer scheitert es weil ein paar Euro fehlen.

Mit dem Grundeinkommen könnten viele Menschen erfahren, daß ein bescheidenes, aber selbstbestimmtes Leben viel mehr Spass macht, als ein Leben im materiellen Überfluss, dafür aber voller Geld- und Gruppenzwänge.

Wir können mit diesem Grundeinkommen eigenverantwortlich und selbstbestimmt für eine hohe Qualität unseres Lebens sorgen!

Was bedeutet eigenverantwortlich?

beispiel
 

Angenommen, du liest gerade einen Artikel darüber, daß wir Menschen ganz allgemein zuviel Land (für Lebensmittel), zu viel Rohstoffe, zu viel Nahrung und Energie verbrauchen.

Es wird in dem Artikel beschrieben, daß dieses „zuviel verbrauchen“, vor allem die Industriegesellschaften betrifft und es geht auch darum, daß wir ein gewaltiges Problem mit der Überbevölkerung haben. Es gibt einfach zu viel Menschen auf der Erde.
Außerdem steht in diesem Artikel, daß wir den Wildtieren und Wildpflanzen einen Großteil ihres Lebensraums genommen haben um Ackerflächen daraus zu machen.
wir haben eine besondere Verantwortung gegenueber allen anderen Lebewesen
Weltweit gibt es etwa 4,9 Milliarden Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Mehr als zwei Drittel der Fläche sind permanente Wiesen und Weiden, während rund 30 Prozent, also 1,47 Milliarden ha, der Fläche auf Ackerland entfällt (Trux und Zeitz, 2011).
Jetzt Ende 2018 leben rund 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Daraus folgt, daß jeder Mensch rund 0,2 ha Land zur Verfügung hat um sich zu ernähren, also 2000 m².
Wenn man den Erfahrungen der Selbstversorger vertraut, so braucht ein Mensch 2 ha Land zum Überleben. Demnach wäre die Erde jetzt schon nicht mehr in der Lage uns alle zu ernähren.
Dazu kommt,  daß wir Jahr für Jahr fruchtbares Ackerland verlieren, während aber die Weltbevölkerung weiter anwächst.

Wenn wir nun Verantwortung für unser Leben übernehmen, bedeutet das, daß wir diesen Artikel nicht nur lesen, sondern uns selbst fragen, ob wir vielleicht Teil dieses Problems sind.

Esse ich mehr als ich wirklich brauche?
Kaufe ich Dinge, die ich nicht oder nur sehr selten nutze?
Werfe ich etwas weg, was noch genutzt werden kann?
Werfe ich öfter Nahrungsmittel weg?
Verschwende ich Energie?
Trage ich mit meiner Familie zum Problem der Überbevölkerung bei oder konkret habe ich mehr als zwei Kinder?
 
Die nächste Frage wäre:

Was kann ich konkret tun?

Ich kann entsprechende Werte leben.

Beispielsweise ich

  • helfe aktiv mit, die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Vielfalt und Schönheit für mich und die nachfolgenden Generationen zu erhalten,
  • bin mir immer bewußt, daß meine Mitgeschöpfe (die Tiere und Pflanzen) die gleichen Lebensrechte haben wie ich, auch und gerade weil ich ihnen mit meinem Verstand überlegen bin,
  • nehme die Natur als großes Vorbild, die alles bestmöglich nutzt und nichts verschwendet,
  • gehe sparsam mit Energie und Wasser um und produziere meinen Strom so gut es geht selbst,

Außerdem kann ich mir entsprechende Gewohnheiten zu eigen machen.

Ich nehme die Natur als großes Vorbild, die alles bestmöglich nutzt und nichts verschwendet. 
Ich heize nur die Zimmer, in denen ich mich häufig aufhalte und ich heize sie max. auf 18 Grad auf.
Beim Lüften, schalte ich das Heizungsthermostat entsprechend zurück. Ich nutze SMD-LED’s, da diese 90 % weniger Strom verbrauchen als Glühbirnen.
Ich dusche statt zu baden. Ich wechsle meine Kleidung wöchentlich, nicht täglich (außer natürlich Socken u. Unterwäsche).
Ich nutze stromsparende Elektrogeräte mit hoher Energieeffizienz, betreibe kein Gerät im Stand-by (abschaltbare Steckerleisten) und habe eine zeitgesteuerte Gangbeleuchtung.
Ich sammle das Regenwasser für die WC-Spülung und zum Pflanzen gießen und gehe ganz allgemein sparsam mit Wasser um.
Ich vermeide Verpackungsmüll soweit als möglich und vieles mehr.

Fazit:

Wer sein Leben ändert, indem er seine Werte und Gewohnheiten ändert, der erlebt sein Leben auch ganz anders.
Der erkennt wie in diesem Beispiel vielleicht, daß es gar nicht so schlimm ist, weniger zu verbrauchen. Daß er jetzt viel Geld spart, daß er für andere Dinge sinnvoller verwenden kann.
Der erkennt daß es für sein Selbstwertgefühl sehr gut ist, daß er jetzt Verantwortung übernimmt und so die Natur schont bzw. die Umwelt schützt.
In größeren Zusammenhängen gedacht, kann jeder durch seine Art zu leben, vielen negativen Entwicklungen entgegenwirken.
So wurden fast alle sozialen Erfindungen ursprünglich mit hohem Wert erdacht, sonst hätten die sich gar nicht durchsetzen können.
Leider haben sich viele dieser Erfindungen durch den falschen Umgang mittlerweile sehr negativ entwickelt.
Einige praktische Beispiele sind das Geld, der Staat oder die Demokratie.
Wurde Geld nicht vor vielen Jahrhunderten deshalb erfunden, weil man händeringend eine Lösung gesucht hat, mit der man beliebige Waren und Dienste einfach tauschen konnte?
Was ist heute daraus geworden? Warum sind so viele Menschen überschuldet? 
Ist das Hauptproblem das Geld selbst oder ist es die Art und Weise wie, wir Menschen mit Geld umgehen?
Wurde der Staat nicht ursprünglich erfunden, um eine auserwählte Gruppe mit besonderen Rechten auszustatten, damit sie gewissenhaft für Recht und Ordnung sorgen kann.
Wohin hat sich diese Staatenidee heute entwickelt? Wie gerecht geht es bei uns in der Gesellschaft zu?
Eng damit verbunden ist die Demokratie, die eigentlich dazu dient um gemeinsam gute Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden und auch zu realisieren. Wie gut erfüllt unsere Demokratie diese Aufgabe?
Warum haben sich die eben genannten und weitere gute soziale Erfindungen negativ entwickelt?
Die Hauptursachen sind:

  • die herrschenden Geld- und Gruppenzwänge
  • daß zu viele Menschen die Verantwortung für ihr Leben und die Gestaltung ihrer Lebensumgebung auf andere abwälzen,  etwa auf Politiker, Ärzte, Funktionäre oder Manager

Ich bin mir sicher,  wenn mindestens 10 bis 15 % der Menschen in unserer Gesellschaft entsprechende gemeinsame Werte und Gewohnheiten leben, dann würden wir alle sehr viel reicher werden und uns gegenseitig beim Wachsen und Gedeihen unterstützen.

Mit reicher werden meine ich aber nicht, daß derjenige der Beste und Erfolgreichste ist, der viel besitzt und ein hohes monatliches Einkommen hat.

Ich meine damit, daß derjenige reich ist,
der ausreichenden materiellen Wohlstand hat und der darauf aufbauend:

  • das macht, was er liebt,

  • tagtäglich wächst und gedeiht,

  • gute Entscheidungen für sich und das Gemeinwohl trifft

und dazu das Internet sinnvoll und hilfreich nutzt.

herz-fuehrt-verstandMotto, Ziele, Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer

Viele Details zu den eben genannten Werten und Gewohnheiten beschreibe ich übrigens in meinem Blog unter der Kategorie „artgerecht leben – Mensch sein„!

 

Wie bin ich auf diese Werte und Gewohnheiten gekommen?

Ich habe es so gemacht.
Zuerst habe ich darüber nachgedacht, wo ich stehe und in welcher Situation wir uns als Gesellschaft und im weiteren Sinne auch als Menschheit befinden.
Diesen Weg beschreibe ich in dem Artikel „mein Erkenntnisweg“ etwas genauer.
Dann habe ich mir überlegt was ich tun kann, damit ich die Welt ein Stück besser machen kann und hab meine Werte und Gewohnheiten entsprechend hinterfragt.
Nachdem ich bei mir selbst alles klar gemacht hatte, habe ich die von mir als besonders wichtig empfundenen Werte und Gewohnheiten in allgemeiner Form dokumentiert.
Möglichst klar und deutlich, so dass sie jeder verstehen und wenn er denn will auch leben kann!

Es sind die Werte und Gewohnheiten, mit denen möglichst viele Menschen gut leben können, ohne andere Menschen oder die Natur auszubeuten.

Ich nenne sie die Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer.