Netzwerke-fuer-alternative-Lebenskonzepte

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Solidarische Landwirtschaft

Hier arbeiten die Erzeuger von Lebensmitteln, mit den Verbrauchern konstruktiv zusammen.

Der landwirtschaftliche Betrieb oder die Gärtnerei produzieren die Lebensmittel direkt für ihre Zielgruppe. Das sind in der Regel Privathaushalte.

Diese zahlen jährlich im Voraus einen bestimmten Betrag an den Lebensmittel-Betrieb. Dieser ist abhängig von den geschätzten Jahreskosten.

Dafür bekommen sie die gesamte Ernte, sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie z. B. Brot oder Käse, falls diese hergestellt werden.

Der große Vorteil ist, daß sich der Betrieb so unabhängig von äußeren Zwängen, mit den eigentlich wichtigen Dingen beschäftigen kann. Nämlich, der möglichst naturkonformen Produktion gesunder Lebensmittel. Durch den direkten Kontakt mit den Kunden kann sich der Landwirt bestmöglich auf deren Wünsche einstellen.

Die Kunden bekommen gesunde Lebensmittel und können aktiv zum Naturschutz beitragen.

Dadurch, daß die Kunden das Ganze vorfinanzieren, teilen sich alle am Netzwerk Beteiligten die Verantwortung, für das Risiko, wie etwa Mißernten oder Hitzewellen, für die Grundkosten und für die Ernte allgemein.

Auf diese Weise profitieren alle, die sich an der “Solidarischen Landwirtschaft” beteiligen.

Solche Netzwerke gibt es bereits in allen grösseren Städten. Bei Interesse einfach nach “Solidarisch Landwirtschaft Stadtname” googeln.

Eine ähnliche Entwicklung ist übrigens das “urban gardening”. Dabei werden die Brachflächen einer Stadt zum Anbau von Gemüse genutzt. Ferner betreibt man Aquaponing (Zucht von Fischen und Gemüse)in aufgelassenen Fabrikhallen und Parkhäusern.

Insgesamt sind diese Netzwerke eine sehr wünschenswerte Entwicklung. Weg von den wenigen, anonymen Großbetrieben, hin zu den vielen und bekannten Kleinbetrieben. Statt überdüngte und ausgelaugte Böden, gibt es gesunde, nährstoffreiche Böden. Weg von der Massentierhaltung, hin zur artgerechten Tierhaltung.

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Das Lebensunternehmer-Netzwerk

Wir stehen vor riesigen Aufgaben, die wir lösen müssen, wenn wir eine lebenswerte Zukunft haben möchten.

Die digitale Revolution unserer Industrie und in allen Lebensbereichen. Als Menschheit unsere globalen Lebensgrundlagen erhalten. Dazu entsprechende Werte und Gewohnheiten leben.

Uns von den vielfältigen Geld- und Gruppenzwängen befreien und so die Ausbeutung von Mensch und Natur beenden. So können wir eine artgerechte Lebensumgebung für uns alle schaffen.

Denn wenn sich Menschen wohlfühlen, weil sie ihrem Herzen folgen dürfen und können, sind sie friedlich und ihren Mitgeschöpfen wohl gesonnen!


Vielleicht denkt ihr jetzt, was wurde da nicht schon alles von Visionären und Technikern vorhergesagt. Wie schnell sich die Welt verändern wird und nach einigen Jahren, war der Hype wieder vorbei und alles ging so weiter wie vorher.

Deshalb, lass ich das einfach auf mich zukommen!

Wenn die Welle los schwappt, lass ich mich notgedrungen mitreißen. Mal schauen, wohin es mich dann treibt. Bis dahin allerdings, mach ich einfach so weiter wie bisher.

Klar weiß ich, daß das herrschende System nicht mehr funktioniert. Das kann man schon an den vielen Krisen erkennen, die wir derzeit erleben. Aber was soll ich da schon machen. Das ist einfach zu groß.

Außerdem kann es ja noch viel schlimmer kommen. Oder kann mir jemand sicher sagen, daß wenn ich dies und das tue, die Welt wirklich besser wird.

So wie es momentan ist, weiß ich wenigstens woran ich bin!

Das sehen wir nicht so!

Wir denken, daß unser herrschendes System mit seinen Machtstrukturen und den damit verbundenen Zwängen, die Ursache für viele Fehlentwicklungen ist, deren Konsequenzen wir derzeit erleben.

 

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Wir wissen und fühlen, daß solange dieses nicht mehr funktionierende System vor sich hin vegetiert, viele Menschen und Tiere unnötig und teilweise grausam leiden.

Wir denken da an die unzähligen Menschen, die vom System ausgebeutet werden und deshalb schwer krank werden oder gar sterben.

Die nachfolgende Grafik zeigt, woran die meisten Menschen, in den Industrie-Nationen sterben.

Die Art der Erkrankungen beweist in aller Deutlichkeit, daß unsere Gesellschaft für viele Menschen, ganz sicher keine Umgebung ist, in der sie sich weitestgehend wohlfühlen. Hier läuft etwas gewaltig schief!

 

Bildquelle: https://www.independent.co.uk/news/health/things-most-likely-kill-you-one-infographic-a7747386.html


Was schief läuft, ist aber nicht daß, was die Regierungen denken und wohin sie einen großen Teil unserer Zeit und Energie bzw. unsere Steuergelder hinlenken.

Nämlich in die Terrorbekämpfung und die Verteidigung vor äußeren Feinden.


Es ist etwas ganz anderes. Sehr vielen Menschen bei uns, fehlt etwas ganz Wesentliches. Keine Angst haben müssen. Nichts schönreden müssen, damit es irgendwie weitergeht, sondern, echte Freude am Leben haben. Zuversichtlich sein. Eine echte Hoffung auf eine lebenswerte Zukunft haben. So sein dürfen, wie man wirklich ist. Mitbestimmen können und dergleichen mehr.

 

Genauso denken wir an die Tiere, die in Massentierhaltung ihr Leben fristen müssen oder die vielen Wildtiere, denen wir mit unserem Hunger nach Nahrung, Rohstoffen und Energie, ihre Lebensräume wegnehmen.

 


Es hat aber auch einen sehr eigennützigen Grund, warum wir uns, mit unseren neuen Werten und Gewohnheiten, für einen neue Lebensumgebung einsetzen wollen!

 

Wir haben etwas zu verlieren!


Ein gutes und erfülltes Leben. Etwas Geld, auf daß wir bei größeren Ausgaben zurückgreifen können, so daß wir keine Schulden machen müssen und die Banken und Bankbesitzer sich auf unsere Kosten bereichern können.

Außerdem besitzen wir etwas, daß wir nicht verlieren wollen, beispielsweise unser Eigenheim, Obstwiesen, Fahrzeuge und dergleichen mehr.

Wir wissen, daß wenn wir nichts tun, die Gefahr sehr groß ist, daß wir all das verlieren. Nicht zuletzt wird der Weg dahin, sicherlich für viele kein Zuckerschlecken, also ein Leben in Angst, Sorge und voller Unzufriedenheit.

Ist es ja – wenn man sich umschaut – für viele jetzt schon.

Deshalb wollen wir nicht abwarten was kommt, um dann mit viel Schmerzen festzustellen, daß wir ganz unten angekommen sind.

Dann nämlich müssen wir uns mit enormem Aufwand, erst wieder dahin kämpfen, wo wir eigentlich schon waren.

Deshalb setzen wir uns mutig, tatkräftig und ausdauernd dafür ein, daß wir auch in Zukunft gut leben können.

Für diese lebenswerte Zukunft sind wir bereit unser Ego zu überwinden.
Das bedeutet: Wir können – der guten Sache wegen – auch mal abseits von unserem puren Eigennutzen denken, entscheiden und handeln.
Wir arbeiten auch mal für Gottes Lohn und ohne von unserer Familie und unseren Freunden bestätigt zu werden.

Was wir alleine nicht schaffen, schaffen wir dann zusammen, indem wir uns mit anderen in entsprechenden Netzwerken organisieren.

Wir setzen uns für eine lebenswerte Zukunft ein, indem wir gemeinsame Werte und Gewohnheiten leben und so eine neue Lebensumgebung (Gesellschaft) möglich machen.

Bereite dich auf den digitalen Wandel vor

Lebe entsprechende Werte und Gewohnheiten

 

 

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Alternative Lebensgemeinschaften

Tamera in Portugal

In Tamera leben und arbeiten etwa 170 Menschen.

Ihr Zusammenleben basiert auf drei Grundregeln:

  • Wahrheit in der Kommunikation
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Verantwortliche Teilnahme an der Gemeinschaft

Der Mensch wird als wertvolles Subjekt und nicht als verwertbares Objekt betrachtet. Deshalb spielt in Tamera Geld keine Rolle. Innerhalb der Arbeits- und Lebensgemeinschaft existiert eine Schenkökonomie in der jeder gibt, was er kann und von der Gemeinschaft bekommt, was er zum Leben braucht.

Weitere Infos siehe:
https://www.tamera.org

und
https://neue-debatte.com/2017/09/03/baerensuppe-bilbo-calvez-im-gespraech-mit-martin-winiecki-ueber-tamera/

Weda Elysia – Eine Gärtnerhof-Kleinsiedlung für Familien-Landsitze im Harz

Hier soll auf 10000 Quadratmeter ein naturnaher Lebensraum für Mensch und Tier entstehen.

Wie aus der Homepage dieses Netzwerks zu entnehmen ist, werden Siedler gesucht, die sich wie folgt verhalten:

  • In der Phase des Aufbaus den vollen Einsatz von Unternehmergeist und Tatkraft, sowohl für den eigenen Landsitz als auch für die Siedlungsstruktur, erbringen.
  • Den gemeinsamen Nenner von Weda Elysia als eine für sich stimmige Basis des gemeinsamen Miteinanders annehmen.
  • Bereit sind, destruktive persönliche Muster und Konzepte anzuschauen und diese in die Heilung führen.
  • Sich mit der Kultur und dem Brauchtum unserer Altvorderen befassen und deren sinnfüllenden Ursprung ergründen helfen.

Weitere Infos siehe:

https://www.weda-elysia.de/mitwirken-mitschoepfen/

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Aurovilles

Die Stadt befindet sich im Distrikt Viluppuram des indischen Bundesstaats Tamil Nadu.

Die Charta Aurovilles

“Anlässlich der Gründungsfeierlichkeiten verlas Mira Alfassa in einer Direktübertragung des indischen Rundfunks die 4-Punkte-Gründungsurkunde Aurovilles, die ihre Vision von Integralem Leben und Zusammenleben dokumentiert:

  1. Auroville gehört niemandem im besonderen. Auroville gehört der ganzen Menschheit. Aber um in Auroville zu leben, muss man bereit sein, dem Göttlichen Bewusstsein zu dienen.
  2. Auroville wird der Ort des lebenslangen Lernens, ständigen Fortschritts und einer Jugend sein, die niemals altert.
  3. Auroville möchte die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft sein. Durch Nutzung aller äußeren und inneren Entdeckungen wird Auroville zukünftigen Verwirklichungen kühn entgegen schreiten.
  4. Auroville wird der Platz materieller und spiritueller Forschung für eine lebendige Verkörperung einer wirklichen menschlichen Einheit sein.”

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Auroville

 

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