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In diesem Artikel zeige ich anhand einiger praktischer Beispiele, wie die im letzten Artikel beschriebenen, neuen Konsumgewohnheiten im Alltag gelebt werden können.

 

Selbst an relevanten Projekten & Initiativen teilnehmen

Die neue Wirtschaft braucht Menschen mit Visionen und Träumen. Menschen, die etwas wollen und bereit sind, das Entsprechende zu tun.

Die sich beispielsweise um die Lösung eines der unzähligen Gesellschaftsprobleme kümmern. So entstehen neue Netzwerke und Sozialunternehmen mit vielen interessanten Aufgaben.

Eines dieser Netzwerke ist die Ideenwerkstatt der Lebensunternehmer-Akademie.

 

Da geht es um die langfristigen Ziele für unsere Gesellschaft, also Fragen wie:

  • Wo könnten wir als Gesellschaft in 10 Jahren stehen?
  • Was müssen wir jetzt tun, damit wir in 10 Jahren da ankommen?
  • Welche Schritte müssen wir einleiten und welche Strategien führen uns zum Ziel?

Wer sich für solche und ähnliche Fragen und deren Antworten interessiert, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen. Das bedeutet Ideen, Konzepte und Lösungen ausdenken. Blogartikel, Frage-Antwort-Artikel, Videos, Podcasts oder Infografiken erstellen. Projekte starten. Initiativen auf den Weg bringen oder Events veranstalten.

 

Mit den Unternehmen kommunizieren

Teilt eure Wünsche, Sorgen und Nöte, die ihr mit den jeweiligen Produkten und Diensten habt. Macht Verbesserungsvorschläge. So liefert ihr den Unternehmen wichtige Informationen, mit denen sie dann die Produkte/Dienste entsprechend verbessern können.


hinweis
Schon jetzt tragen die Kunden mit ihren Ideen wesentlich mehr zur Verbesserung der Produkte und Dienste mancher Unternehmen bei als deren Mitarbeiter.

 

Achtsam leben – alles kritisch hinterfragen – nach besseren Alternativen suchen

Den tatsächlichen Nutzen von Diensten und Produkten hinterfragen und die festgestellten Mängel beispielsweise anderen via Internet zur Diskussion stellen.

Die so gefundene Lösungen oder berechtigte Kritiken können dann gemeinsam an die Entwickler des Produktes/des Dienstes weitergeleitet werden und so einen Anstoß liefern, den Dienst oder das Produkt entsprechend zu verbessern.


hinweis
Dies gilt natürlich nicht nur für Produkte und Dienste, sondern für alle Angelegenheiten, die unser Leben betreffen. Das bedeutet, wir können auch Gesetze und Verordnungen bzw. politische Entscheidungen, die ja angeblich alle im Dienste des Allgemeinwohls geschaffen bzw. getroffen werden, hinterfragen und kritisieren und eine konstruktive Zusammenarbeit der Regierung mit uns Bürgern einfordern.

Nachweislich windige Geschäftemacher und Diensteanbieter sofort den Verbraucherzentralen melden und andere Anwender warnen, beispielsweise durch einen entsprechenden Beitrag in einem relevanten Netzwerk, in einem Webforum oder über die eigene Website.


Je mehr Internetanwender ihre Erfahrungen anderen ehrlich und verständlich formuliert mitteilen, umso wirksamer können alle Anwender vor unehrlichen Internetanbietern geschützt werden.

Die freie Auswahl aus einer Vielzahl von Produkt- und Dienstleistungsangeboten und die einfachen Vergleichsmöglichkeiten hinsichtlich der Qualität, des Preises und des Services wirklich nutzen und die Unternehmen, die gute Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, belohnen.

 

Wer sich dagegen für den nächstbesten oder marketingstarken Anbieter entscheidet, leistet einen Beitrag dazu, daß gute Unternehmen vom Markt gedrängt oder aufgekauft werden und dann im schlechtesten Fall wegen fehlender Konkurrenz die Qualität des Angebots sinkt, die Serviceleistungen zurückgefahren werden und der Preis steigt.

Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, qualitativ hochwertige und günstige Produkte/Dienstleistungen zu finden.

 

Qualitätsbewußt ein- und verkaufen

Dazu gibt es im Internet zahlreiche professionelle Tester, sowie Erfahrungsberichte von Anwendern, mit denen man sich händler- und herstellerunabhängige Infos beschaffen kann. Diese Infos kann man schnell und gezielt über entsprechende Test-Portale abrufen. Neben den Tests gibt es übersichtliche Vergleiche und interessante Ratgeber.

 

Hier die Adressen einiger großer Test-Portale:

Vergleich.org,
https://www.vergleich.org

Schlaubob.de,
https://www.schlaubob.de

Netzsieger.de,
https://www.netzsieger.de

Stiftung Warentest, https://www.test.de/

Oekotest,
https://www.oekotest.de/

Wer achtsam lebt, alles kritisch hinterfragt und gegebenenfalls nach besseren Alternativen sucht, tut viel:

  • für sich,
  • für die Qualität des Angebots

und für die Natur.

 

Dazu gehören folgende Lebensbereiche:

Gesund und naturschonend ernähren

 

Wie kann ich (und meine Familie) das im Alltag leben?

Gesunde Lebensmittel wie beispielsweise Gemüse, Obst und Nüsse aus nährstoffreichen Böden essen.

Der Anbau der Lebensmittel sollte die Böden und die Umwelt möglichst wenig belasten.

Leitungswasser trinken statt Mineralwasser oder Zuckerwasser (Limo, Cola, usw.).

Möglichst Fische aus fairer und nachhaltiger Fischerei essen.
http://gpurl.de/fairfischen

 

Wenig Fleisch essen und das möglichst aus artgerechter Tierhaltung. Etwa von den Hermannsdorfer Landwerkstätten, wo es zwar 3 mal soviel kostet, aber die Tiere artgerecht gehalten werden und die Mitarbeiter ihren gerechten Lohn bekommen!

 

Lebensmittel saisonal und regional einkaufen. Etwa frisch vom Bauernhof oder im örtlichen Wochenmarkt.

dein-bauernladen.de, https://www.dein-bauernladen.de

 

Hafer-, Reis- oder Sojamilch trinken statt Kuhmilch. Das ist gut für die Gesundheit und erspart vielen Turbo-Milchkühen ihr sehr anstrengendes Leben, bis sie etwa mit 6 Jahren ausgedient haben und geschlachtet werden.

 

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Links eine Kuh auf einem Lebenshof (keine Milchproduktion), rechts eine “Milchkuh” von einem Milchbetrieb.
Bild: K/Vegpool / pixabay.com (Kombi, CC0)

 

Einige relevante Unternehmen, Projekte und Initiativen

Die Idee der solidarischen Landwirtschaft aktiv unterstützen und so die Landwirte von den gesellschaftlichen Zwängen befreien.

So könnt ihr die regionalen Landwirte unterstützen, denn es ist nicht einfach, heute eine Landwirtschaft zu betreiben.

Da sind die zunehmenden Kosten für Maschinen, Energie, Wasser und so weiter. Die Industrie will mit den Landwirten Profite machen. Vom Staat werden sie mit Bürokratie überfrachtet. Die Supermärkte üben einen enormen Preisdruck auf die Landwirte aus, damit die Kunden möglichst billig an Lebensmittel kommen und sie selber auch noch ihren Reibach machen.

https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite

 

Inspriert von dem Buch „The Vertical Farm, feeding the world in the 21st century“, schuf Maximilian Lössl das Konzept für plantCube – ein vernetztes Gerät für Essen im Eigenanbau, das weltweit jeden und das ganze Jahr lang Zugriff auf frisches, gesundes und lokales Essen ermöglicht – ohne einen grünen Daumen haben zu müssen.

Agrilution, https://www.agrilution.de/

 

Dinge bestmöglich nutzen

 

Alte Sachen nicht wegwerfen, sondern für etwas anderes verwenden

 

Wie kann ich (und meine Familie) das im Alltag leben?

Eine abgetragene Jeanshose kann noch eine Zeitlang als Arbeitshose dienen und schließlich als Blumentopf verwendet werden.

 

jeanshosen-als-blumentopf


Das alte T-Shirt wird erst für Renovierungsarbeiten genutzt und dient am Ende noch als Putzlappen.

Aus Altglas oder Milchkartons Blumenvasen machen. Aus Stoffresten Tragebeutel oder Portemonnaies (Geldbeutel) herstellen. Europaletten zu Möbel verarbeiten. Das läßt sich auch gut zu Hause machen.

Wer sich dazu inspirieren lassen möchte, der sollte mal bei Etsy vorbeischauen. Dort kann man einzigartige, handgefertigte Produkte, Vintage-Artikel sowie Material und Werkzeug zum Selbermachen kaufen.

Etsy, Online-Marktplatz für Kreativ-Unternehmer

https://www.etsy.com/de/

 

Einige relevante Unternehmen, Projekte und Initiativen

Macht mit bei “Neue Energiegewohnheiten – Eine Initiative der Lebensunternehmer-Ideenwerkstatt”.
Homepage, siehe https://lifeentrepreneur.academy/freie-energie/

 

Lernt Energie sparen und wie man selbst Strom erzeugt.

Baut aus altem Kram etwas nützliches Neues: Einen Solarkollektor, ein Windrad oder eine Solaranlage.

 

windrad-aus-alter-waschmaschine

Auf diesem Wege ist das vorher gezeigte Windrad entstanden, sowie ein Schwerkraft-Solarkollektor und eine Insel-Solaranlage.

Hier gibt es Foto-Bauanleitungen dazu:

https://lifeentrepreneur.academy/freie-energie/ebook-shop-insel-solarananlage-windrad-und-solarkollektor-zum-selberbauen/

Ein weiteres Beispiel, wo ich aus alten Sachen, wieder etwas Neues gemacht habe, war unser alter Holzstadel, der direkt vor unserem Haus steht.

Zuerst haben wir zusammen, das Dach abgedeckt und den gesamten Dachstuhl abmontiert. Dann haben wir aus dem hinteren Teil des Stadels einen neuen Stadel aufgebaut, indem wir einfach nur ein neues Pultdach draufgesetzt haben. Für den Bau dieses “neuen” Stadels haben wir einfach die alten Bretter und Kanthölzer verwendet. Also keine Ressourcen verbraucht.

 altes-wieder-verwenden-aus-altem-stadel-einen-neuen-bauen

Der Rest des Stadels, wird komplett abgerissen! Die alten Bretter und Kanthölzer verarbeite ich zu Brennholz für unseren Holzofen.

Das neue Tor habe ich mit der Motorsäge aus dem alten Tor heraus gesägt. Die Rollen und die Laufschiene stammen auch noch von dem alten Stadel. Diese haben wir einfach wieder montiert. Das Ganze funktioniert jetzt wieder viel besser als beim alten Tor :-)

altes-wieder-verwenden-stadeltor-laufschiene-rollen

Sogar den Handgriff und das Scharnierschloss haben wir vom alten Tor ausgebaut und wiederverwendet.

altes-wieder-verwenden-stadeltor-handgriff-scharnierschloss

 

Was man aus einer alten Leiter noch alles machen kann, zeigt dieses Beispiel auf genialetricks.de, “https://www.genialetricks.de/leiter-upcycling/”.

alte-leiter-als-regal


Das Start-up YEAYEA stellt beispielsweise aus alten Fahrradreifen Gürtel her, die in ausgewählten Geschäften oder online gekauft werden können.

Wie wäre es, wenn solche Geschäfte unter neuen Mietvertragsbedingungen in den neuen Innenstädten entstehen würden ?

 

Müll wieder verwerten

 

Wie kann ich (und meine Familie) das im Alltag leben?

Altpapier, alte Plastik-, Glas-, Kunststoff- oder Metallgegenstände im Recycling-Hof abgeben. Das schont Ressourcen.

Mehrweg-PET- oder Glasflaschen (15 ct oder 8 ct Pfand) nutzen, statt Einweg-PET-Flaschen (25 ct Pfand). Glas kann bis zu 50 mal neu befüllt werden und hat als Recyclingprodukt keine Qualitätseinbußen wie etwa PET-Flaschen.

Wie kann man die unterschiedlichen Flaschen erkennen?

Einwegflaschen erkennt man am bundesweit einheitlichen DPG-Logo.

 

einwegflaschen-DPG-Logo


Flaschen, die wieder befüllt werden können, tragen ein Mehrweg-Logo oder sind mit dem Verweis „Mehrweg” gekennzeichnet.

Mehrwegpfandflaschen tragen außerdem die Aufschrift „Mehrweg“, „Mehrwegflasche“ oder „Mehrweg-Pfandflasche“ auf dem Etikett oder die Reliefschrift „Leihflasche“ auf der Flasche selbst.

 

Einige relevante Unternehmen, Projekte und Initiativen

Patagonia, ein amerikanischer Hersteller für Outdoorbekleidung, recycelt seine eigenen alten Kleidungsstücke. Aus einer alten Jacke wird beispielsweise ein neues T-Shirt hergestellt.

Patagonia,
https://www.patagonia.com/home/

 

Schafft Klarheit zur Benutzung von Einweg- und Mehrwegflaschen: Der Mehrweg-Guide des NABU (Naturschutzbund Deutschland e. V.).

NABU, https://www.nabu.de

 

Wir nutzen die Dinge nicht nur dann bestmöglich, wenn wir sie wiederverwerten oder aus etwas Altem etwas Neues machen bzw. das Alte anders nutzen.

 

Optimal nutzen wir die Dinge auch, wenn wir sie reparieren, anstatt sie gleich wegzuwerfen.

Oder wenn wir sie gleich weiterverkaufen, wenn wir sehen, daß wir sie langfristig nicht brauchen.

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