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Laut der veröffentlichten Meinung der Systemmedien, ging es uns noch nie so gut wie heute.

Ist das wirklich so?

Es geht uns Deutschen so gut wie nie

Seit dem letzten Weltkrieg sind immerhin 75 Jahre vergangen. Die Supermärkte sind randvoll mit Lebensmitteln. Wir haben hier nicht das Problem, daß Menschen verhungern müssen, sondern daß laut entsprechenden Studien circa 80 kg an Lebensmittel pro Person im Jahr weggeworfen werden, davon etwa 20 kg ungeöffnet und original verpackt.
Wir hinterlassen Müllberge mit Plastikverpackungen, in denen zu 90% Dinge waren, die ein normaler Mensch nicht braucht.
Wir Deutsche sind Reise-Weltmeister. Viele verreisen mindestens einmal im Jahr ins Ausland.
Wir können es uns laut Systempresse leisten, Millionen von Flüchtlingen aus aller Welt in unsere sozialen Sicherungssysteme aufzunehmen.
Wir diskutieren in der Politik nicht über lebenswichtige Dinge, z. B. wie wir sinnvolle Arbeit schaffen können. Wie wir die Übergangszeit in die digitale Welt mit Hilfe eines Grundeinkommens meistern können. Wir machen uns hier auch keine Gedanken über ein zukunftsweisendes Bildungssystem und eine Verbesserung unserer Mitbestimmungsmöglichkeiten.
Nein, wir diskutieren hier über Homoehen, Rechtschreibreformen und Diätenerhöhungen und leisten uns das größte Parlament der Welt.

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Nicht nur uns, der ganzen Menschheit geht es so gut wie nie

Ja, nicht nur uns Deutschen geht es angeblich über alle Maßen gut. In der ganzen Welt wurde die letzten Jahrzehnte ein nie dagewesener Wohlstand geschaffen.

Es war ein kühler Sommertag Anfang September 2000, da versammelten sich die Staats- und Regierungschefs der Welt in New York. Sie unterzeichneten dort die Millenniumserklärung. Das Besondere daran war: Zum ersten Mal in der Weltgeschichte hatten sich die politischen Führer aus aller Welt auf ein weites Spektrum von Entwicklungszielen verpflichtet.

Das erste Ziel – das damals weltweit Aufsehen erregte – war das Gelöbnis, die Armut und den Hunger auf der Welt bis 2015 zu halbieren (es gab noch einige weitere).

Laut dem UN Refugee Agency (kurz: UNHCR) haben sie das auch geschafft. So sei die Lebenserwartung weltweit gestiegen. Es gab noch nie so wenige extrem arme Menschen wie heute. Das sind Menschen, die unter zwei US-Dollar am Tag einnehmen und nur unter großen Strapazen Zugang zu Wasser, Elektrizität und Bildung haben. Die Säuglingssterblichkeit war noch nie so niedrig. Niemals zuvor hatten so viel Menschen Zugang zur medizinischen Versorgung. Das selbe gilt für Strom, Wasser und einer entsprechenden Unterbringung.
Wer sich für die Fakten hinter den eben beschriebenen, globalen Entwicklungen interessiert, sollte das Buch „Factfullness“ von Hans Rosling lesen.
Er
war Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institut. Insgesamt 20 Jahre lang erforschte er Krankheiten in abgelegenen ländlichen Gebieten in Afrika. Zudem war er Gründungsmitglied von Ärzte ohne Grenzen in Schweden und beriet die Weltgesundheitsorganisation und das Kinderhilfswerk der vereinten Nationen (UNICEF).

Was wohl viele kaum glauben können: Der materielle Wohlstand hat die letzten Jahrzehnte weltweit stark zugenommen! Deutlich für jeden sichtbar in China, Indien und Ostasien.

Zu diesem Wohlstand haben alle Industriestaaten weltweit ganz entscheidend beigetragen.

Auch wir Deutsche haben – im Rahmen unserer sozialen Marktwirtschaft – ganz entscheidend daran mitgewirkt.

Als Export-Weltmeister haben wir viel gearbeitet und beispielsweise gute Autos, Maschinen und Werkzeuge in alle Welt geliefert.

Als weltweit größter Kreditgeber haben wir unseren Kunden das Geld zum Bezahlen der hochwertigen Industrieprodukte geliehen.

Als Reiseweltmeister sind wir viel in der Welt herum gereist und haben so den materiellen Wohlstand in den jeweiligen Reiseländern angehoben.

Als Welt-Sozialamt haben wir vielen Millionen Flüchtlingen unser soziales Netz bereitgestellt, damit sie ein Dach über dem Kopf haben und nicht hungern müssen.

Als eines von wenigen Ländern auf der ganzen Welt haben wir zig-Tausenden von Menschen aus aller Welt eine kostenlose Fachhochschul- bzw. Universitätsausbildung ermöglicht, so daß diese Menschen dann bei sich zuhause das Gelernte anwenden können. Nur so zur Info: Ein High School Jahr in Frankreich kostet ab 7500 €, in Neuseeland sogar 17580 € (Stand: 12/2020).

So haben wir ganz entscheidend dazu beigetragen, daß sich der materielle Wohlstand weltweit auf ein bestimmtes Niveau angleicht.

Wir verlieren etwas an materiellem Wohlstand, die Schwellen- und Entwicklungsländer gewinnen entsprechend dazu.

Die extreme Armut, das Hauptübel unserer Welt, wurde in vielen Ländern besiegt.

Das ist erfreulich.

Allerdings hat es Folgen, wenn die Mächtigen, die die Weltpolitik gestalten, versprechen, anstatt 1/5 der Weltbevölkerung nun 3/5 oder sogar mehr auf unserem westlichen Lebensstandard leben zu lassen.

Im Rahmen des Bretton Wood-Abkommens wurde dazu die Weltbank und der internationale Währungsfonds (IWF) ins Leben gerufen. Außerdem wurde 1971 durch den amerikanischen Präsidenten Nixon der Dollar vom Goldstandard losgelöst. Das große Schuldenmachen für den Sieg über die extreme Armut in unserer Menschenwelt konnte beginnen. Das Ganze ist eine ganze Weile gut gegangen, etwa bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und damit dem Ende des kalten Krieges. Seitdem manipulieren die Zentralbanken der Welt die Märkte, etwa indem sie den Leitzins ändern oder frisches Fiat-Money drucken.

Viele Völker haben die Gunst der Stunde für sich genutzt, wie beispielsweise die Chinesen und die Inder eindrucksvoll zeigen. In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern war noch ein gigantischer Bedarf nach unseren Industrieprodukten. Deshalb wurden dort entsprechende Fabriken gebaut und so Arbeitsplätze geschaffen, damit die Menschen dort Geld verdienen und sich diese Produkte auch kaufen konnten. So haben sie sich nach und nach einen gewissen materiellen Wohlstand aufgebaut.

Immer mehr Menschen leben auf unserem Standard. Sie brauchen dafür entsprechende Mengen an Wasser, Lebensmittel, Energie und Rohstoffe. Der Kampf um diese lebenswichtigen Ressourcen hat schon längst begonnen. Noch eher leise, aber er wird zunehmend lauter. Manche hören noch nichts davon, die große Masse der Leute schon mehr, als ihr lieb ist.

Wir müssen lernen, fair mit den anderen zu teilen und vor allem weniger zu verschwenden.

So wie wir Lebensunternehmer das in allen Lebensbereichen vorleben!

Gebraucht kaufen, statt neu. Mieten und teilen statt alles selber besitzen. Reparieren statt wegwerfen. Duschen statt Baden und so Wasser sparen. Mehr mit dem Fahrrad fahren und so Benzin sparen. Viel weniger Fleisch essen. Strom sparen, wo es geht und vieles mehr.

Nur wenn wir in größeren Zusammenhängen denken lernen (ich – meine Familie – die Gesellschaft – die Menschheit) und eben wie die Natur alle Ressourcen bestmöglich nutzen und nichts verschwenden, wird es für uns alle gut weitergehen!

Also nicht die Welt geht unter, sondern das verschwenderische Leben in den Industriegesellschaften und das im Überfluss haben. So kann sich der materielle Wohlstand besser verteilen.

Wie sagte Ghandi:

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier”.

Auch unser technischer Vorsprung wird immer kleiner, denn die neuen Mitbewerber lernen rasch dazu. Daß sie so weit gekommen sind, verdanken sie auch unserer tatkräftigen Starthilfe.

Also von wegen, wir reichen Industrieländern beuten die Menschen in den Entwicklungsländern nur aus.

Eher beuten wir uns selbst aus!

Wie genau, daß beschreibe ich das nächste Mal.

 

 

 

 

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