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Kostenpflichtige Informationsdienste

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Buch geöffnet Kostenpflichtige Informationsdienste

Einstieg  Infos/ DiensteBeispielAdressenBewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was sind kostenpflichtige Informationsdienste und welche Arten gibt es ? Bildlink-Pfeil
  • Wie kann man sich die Suche mit kostenpflichtigen Informationsdiensten anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil
  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter kostenpflichtiger Informationsdienste ? Bildlink-Pfeil


Theorie

Was sind kostenpflichtige Informationsdienste und welche Arten gibt es ? Bildlink-Pfeil

Für die kostenpflichtige Informationsbeschaffung gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Information Broker
    Information Broker beherrschen die fachbezogene Informationsbeschaffung via Internet. Das heißt sie kennen eine Vielzahl von relevanten und qualitativ hochwertigen Informationsquellen in ihrem Fachgebiet und wissen wie man damit die für die  jeweilige Fragestellung relevanten Daten und Informationen findet. Dazu müssen passende Suchstrategien entwickelt und die gefundenen Daten und Informationen bewertet und den Kern der Fragestellung treffend ausgewertet werden. Darin besteht die große Kunst des Infobrokers, die Informationen nicht nur gezielt und schnell auffinden und bewerten zu können, sondern diese auch so auszuwerten und zu präsentieren, das der Auftraggeber eine konkrete Antwort auf seine Fragestellung bekommt.
    Neben reinen Fachinformationen liefern viele Information Broker auch Firmeninformationen, Brancheninformationen oder Ausschreibungsinformationen, erstellen Konkurrenz-, Branchen- und Trendanalysen, machen Preisvergleiche und internationale Lieferantennachweise und führen Patent- und Markenrecherchen durch. Dies setzt neben umfangreichen Fachkenntnissen auch betriebswirtschaftliches Grundwissen voraus.
    Der Aufgabenbereich eines Information Broker ist äußerst vielfältig und reicht von der zuvor beschriebenen Informationsbeschaffung über die diesbezügliche Beratung und Schulung bis hin zur Einrichtung eines auf den Informationsbedarfs des Kunden abgestimmten Informationssystems oder speziellen technischen und wirtschaftlichen Beratungsdiensten.

    • Zielgruppe
      Die kostenpflichtigen Informationsdienste eines Infobrokers (Fachinformationsvermittlers), werden nach Informationen der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI) meist von kleinen und mittelständischen Unternehmen aber auch Existenzgründern, Wissenschaftlern und versierten Privatleuten genutzt, die hochwertige, gut aufbereitete Informationen zu einem bestimmten Themengebiet benötigen.
    • Abrechnungsmodelle
      Für den üblichen Recherchediensten (Handelsregister-, Marken-, Patent- und Presserecherchen,…) gelten Festpreise. Man sollte hierbei darauf achten, das der Leistungsumfang der jeweiligen Recherchedienste genau beschrieben wird. Für individuelle Auftragsrecherchen müssen meist schriftliche Angebotsanfragen an den Infobroker gerichtet werden, der dann entscheidet welche Arbeits- und Recherchezeit dazu notwendig ist und wie viel die Nutzung der erforderlichen Informationsquellen kostet. Die Dienste können dann von Unternehmen in der Regel per Rechnung oder mit Kreditkarte und von Privatpersonen per Lastschrifteinzug oder ebenfalls mit Kreditkarte entlohnt werden.
    • Zugriff auf die gewünschten Informationen
      Die Ergebnisse des Recherche-Auftrags werden dem Kunden beispielsweise per E-Mail, Fax oder per Post zugesandt, je nach Dringlichkeit und Wunsch. Die Bearbeitungszeit reicht von 2 Stunden bis 24 Stunden, kann aber im Einzelfall auch länger dauern. Häufig kann man sich auch informieren lassen, wenn der Auftrag fertig bearbeitet wurde, beispielsweise per Telefon, Fax oder SMS.


    Diskussion
    Eigenrecherche oder Beauftragung eines Information Brokers ?

    Die Eigenrecherche hat folgende Vorteile:

    • Man kann während der Recherche nicht nur die gewünschte Information finden, sondern auch mögliche Lösungen für bestimmte Probleme, die aktuelle Projekte und Entwicklungen betreffen. Der Information Broker beschafft natürlich nur die gewünschten Informationen.
    • Ganz internetkurs/allgemein bekommt man durch die Eigenrecherche praktische Erfahrungen im Umgang mit den neuen Medien und erweitert seine Informationskompetenz – beides sind im Hinblick auf die Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnende Kompetenzen.
    • Ein entsprechendes Recherche-Know-How des Suchenden vorausgesetzt, steht die benötigte Information sofort für die Fortsetzung der jeweiligen Aufgabe bereit. Gibt man die Recherche in Auftrag, so ist das auf jeden Fall mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.
    • Gerade dann, wenn der Informationsbedarf, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht präzise genug formuliert werden kann, kommt es möglicherweise zu Verständnisschwierigkeiten zwischen dem Informationbroker und dem Suchenden.

    Die Auftragsrecherche hat folgende Vorteile:

    • Man spart sich die Zeit um selbst zu suchen und den Aufwand sich das für die gezielte und vollständige Recherche notwendige Fachwissen anzueignen.
    • Da ein Recherche-Profi über ein Fachwissen und -können verfügt, das ein Gelegenheitssucher wohl kaum haben kann, sind die Recherche-Ergebnisse bei einer Auftragssuche in der Regel vollständiger. Bei komplexen Recherchen wird ein Gelegenheitssucher mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht erst fündig werden.
    • Ein weiterer wichtiger „Mehrwert“ den ein guter Infobroker neben der qualifizierten Recherche bietet ist das er die gesammelten Informationen bündelt und den Kern der Fragestellung treffend aufbereitet.

    Es lohnt sich also vor allem dann einen Information Broker zu beauftragen, wenn man selbst nicht die Zeit und/oder das notwendige Recherche-Wissen zur Beschaffung der Information hat.
    Bevor man allerdings eine Recherche in Auftrag gibt, sollte man sich überlegen, welche Auswirkungen es hat, wenn die ausgelagerte Informationsbeschaffung nicht mit vollster Zufriedenheit abläuft. Hängt von den betreffenden Informationen die Existenz des Unternehmens ab ?


  • Kostenpflichtige Fachinformationsdienste
    Die Dienstleistung der kostenpflichtige Fachinformationsdienste besteht in der Bündelung von Informationsquellen und der Bereitstellung eines integrierten Zugangs zu den Quellen. In die Datenbanken der kostenpflichtigen Fachinformationsdienste werden täglich riesige Mengen an Daten und Informationen, die beispielsweise aus Tageszeitungen, Wochenzeitungen oder Fachzeitschriften stammen eingepflegt und können dann vom Anwender über entsprechende Suchanfragen schnell und gezielt abgefragt werden. Da viele Ausgaben der Zeitungen und Zeitschriften auch archiviert werden, kann man sich die früher häufig, beispielsweise mit Excel-Tabellen gemachten Themenpläne weitestgehend sparen und die betreffenden Artikel für einen verhältnismäßig geringen Betrag direkt von einer kostenpflichtigen Datenbank abrufen.
    Hinweis
    Diese Themenpläne dienten dazu um die aus den abonnierten Zeitungen und Zeitschriften relevanten Artikel zu einem bestimmten Thema auch zu einem späteren Zeitpunkt schnell und gezielt wieder auffindbar zu archivieren. Dazu wurde in den Themenplänen vermerkt in welcher Ausgabe, auf welcher Seite die für ein bestimmtes Thema relevanten Artikel zu finden waren. Je nach Menge der so zu archivierenden Informationen, war dies mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden.
    Im Unterschied zu den vorher beschriebenen Information Broker, muß man bei der Nutzung der kostenpflichtigen Fachinformationsdienste allerdings selbst nach den benötigten Informationen suchen und diese be- und auswerten.
    Eine sehr bekannter kostenpflichtiger Fachinformationsdienst zum gezielten Abruf von Informationen aus naturwissenschaftlichen und technischen Informationsquellen (Patentdokumente, Normen, technische Standards, Fachbücher, Fachzeitschriften, Konferenzberichte, Forschungsberichte, Doktorarbeiten,…) wird von der FIZ Technik Inform GmbH (www.fiz-technik.de) angeboten.
    Die Gesellschaft für Betriebswirtschaftliche Informationen mbH (GBI) mit Sitz in München bietet die Inhalte von mehr als 160 Datenbanken, zahlreichen Fachzeitschriften, Tages- und Wochenzeitungen und Marktstudien zugänglich macht. Wie Sie der nachfolgenden Abbildung entnehmen können, bietet GBI noch viele weitere Informationen wie etwa Unternehmensprofile und Bilanzen aus dem Bundesanzeiger, Markt- und Länderberichte, Handelsregistereinträge, Ausschreibungsinformationen oder Literaturnachweise an.



    Abb.  GBI.de


    Die GBI bietet neben Informationsbereitstellungsdiensten auch weitere Dienste an, beispielsweise die Einrichtung spezieller Informationspools für Hochschulen oder die Einbindung bestimmter Informationsdienste in das Intranet von Unternehmen. Auch Lehrgänge für die professionelle Informationsbeschaffung werden angeboten.
    Praxistip

    Da Anbieter wie die GBI umfangreiches firmenrelevantes Informationsmaterial einfach und gezielt durchsuchbar bereitstellen, können die Mitarbeiter eines Unternehmens mit entsprechendem Fachwissen die entsprechenden Datenbanken verwenden um beispielsweise Firmennamensüberprüfungen und Markenrecht, Marktbeobachtungen und Konkurrenzanalysen, Trendanalysen firmenintern durchzuführen und sich so den Dienst eines externen Information Brokers sparen. Hier sollte man auf jeden Fall eine Kosten-Nutzenrechnung machen und nicht vergessen, das der betreffende Mitarbeiter über sehr viel Fachwissen verfügen muß, wenn er den Information Broker ersetzen soll.

     

    • Zielgruppe
      Die kostenpflichtigen Fachinformationsdienste sind vor allem für Unternehmen, Forschungsinstitute oder öffentliche Einrichtungen interessant, die umfangreiche und hochwertige Informationen zu einem bestimmten Themengebiet benötigen.
    • Abrechnungsmodelle
      Die Kosten einer Recherche richten sich nach der Datenbank, der Zahl der ausgegebenen Treffer und dem Ausgabeformat (von Kurzzusammenfassungen bis zum Volltext); bei manchen Anbietern kommt ein Verbindungstakt hinzu. Benötigen Sie eine Datenbank sehr häufig, so kann es sich lohnen, diese auf CD-ROM zu bestellen.
    • Zugriff auf die gewünschten Informationen
      Die Datenbanken können vom registrierten Nutzer über entsprechende Suchformulare nach der gewünschten Information abgefragt werden. Die Benutzeroberflächen ,welche man zum Zugriff auf die Datenbank vom Anbieter zur Verfügung gestellt bekommt, sind recht unterschiedlich. Das Spektrum reicht vom Telnet-Zugang mit einer umfangreichen Abfragesprache bis hin zur einfach über den Browser zu bedienenden und häufig verwendeten Web-Schnittstelle. Diese haben aber den Nachteil, daß sie bei weitem nicht so mächtige Abfragemechanismen wie Telnet-Zugänge zur Verfügung stellen. Die zum Abfragen notwendigen Befehle kann man zum Beispiel in Demo-Datenbanken erlernen, die von vielen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

  • Medien-Beobachtungsdienste (Online-Clipping- und Internet-Monitoring-Services)
    Diese Dienstleister versprechen dem Kunden, das riesige Informationsangebot der Medien schnell und gezielt nach den Informationen zu durchsuchen, die er tatsächlich benötigt. Bei Unternehmen wären dies etwa erfolgsbezogene Informationen bezüglich der eigenen Öffentlichkeitsarbeit (Online- und Offline-Veröffentlichungen), des Wettbewerbs mit anderen Firmen oder der Marktdurchdringung und Effektivität von Produkten und Verkaufsaktionen, die durch die Online-Clipping- und Internet-Monitoring-Services beobachtet und kontrolliert werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten wären die Beurteilung der Qualität von Online-Medienkontakten, Meinungsüberprüfung oder die Analyse zukünftiger Marktbewegungen.
    Dazu beobachten und kontrollieren sie systematisch deutsche und/oder internationale Medien nach relevanten Inhalten zu der vom Kunden angegebenen Suchanfrage.
    Das können Printausgaben von Tageszeitungen (Aachener Zeitung, Süddeutsche Zeitung,…), Fach- und Kundenzeitschriften (c’t, abenteuer und reisen, Financial Times Deutschland,…), Anzeigenblättern, wissenschaftlichen Veröffentlichungen ( Fraunhofer-Gesellschaft,…) genauso sein wie Websites bzw. bestimmte Seiten aus den Internetangeboten der Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder Forschungsinstitute. Weiterhin bieten einige auch die Beobachtung von Berichten, Reportagen oder Nachrichtensendungen aus TV-Sendern (ARD, ZDF, n-tv, RTL, SAT 1, NDR, MDR, Bayern 3,…) oder deren Videotextseiten an. Die TV-Sendungen müssen natürlich eine gewisse Zeit vor ihrer Ausstrahlung gegenüber dem Beobachtungsdienst benannt werden; Sport-Livesendungen, Eurovisions- und Musiksendungen, Spielshows, Werbeblöcke sowie Spiel- und Dokumentarfilme sind von der Beobachtung ausgenommen. Neben einzelnen ist auch eine kombinierte oder gesamte Beobachtung der genannten Medien möglich.
    Um den Medienbeobachtungs-Dienst in Anspruch zu nehmen, muß der Kunde die Medien, die beobachtet, und den Zeitraum, innerhalb dessen diese observiert werden sollen, angeben. Weiterhin muß er die Inhalte nennen, die für ihn relevant sind und wie er die gefundenen Informationen präsentiert haben möchte. Die Ergebnisse der Beobachtung von Online-Medien können dabei täglich per E-Mail zugesandt oder online eingesehen werden, Printmedien- und TV-Inhalte (Dokumente, Videokopien,…) werden per Post versendet.

    • Zielgruppe
      Ganz so günstig, wie viele Anbieter werben, ist die Medienbeobachtung nicht, billiger, als eigens einen Mitarbeiter mit der täglichen manuellen Online-Medienrecherche zu beauftragen, dagegen schon. Weiterhin ermöglichen die Informationsdienstleister auch die Auswertung von Nischenpublikationen und eine weitestgehende Komplettabdeckung bei der Medienbeobachtung; außerdem kann so eine Menge Zeit gespart und stattdessen für andere Arbeiten verwendet werden. Was für den einzelnen nun besser ist, sich selbst die notwendigen Kenntnisse in Sachen Medienbeobachtung anzueignen und anschließend durchzuführen oder einen Beobachtungsdienst zu engagieren, zeigt sich spätestens nach einer individuellen Kosten-Nutzen-Rechnung.
      Die Zielgruppe für diese Informations-Dienstleistung ist eher bei Unternehmen, Forschungsinstituten oder öffentlichen Einrichtungen zu finden, welche umfangreiche und hochwertige Informationen zu einem bestimmten Themengebiet benötigen. Natürlich ist der Dienst für sehr interessierte Privatanwender für die temporäre Anwendung denkbar.
      Spezielle Zielgruppen sind folgende Unternehmensbereiche:

      • PR-Agenturen
      • PR-Abteilungen in Unternehmen
      • Investor Relations
      • Corporate Marketing
      • Produktmarketing
      • Marketing Communications
      • Vertrieb
      • Forschung und Entwicklung
      • Geschäftsleitung, Vorstand
    • Abrechnungsmodelle
      Die Kosten einer Medienbeobachtung richten sich nach der Höhe der Grundgebühren, der Art der zu beobachtenden Medien, dem Umfang der Suchanfragen (Anzahl der Suchwörter), der Menge der gefundenen Treffer und der Art der Präsentation der Suchergebnisse (nur Kurzzusammenfassungen oder Linksammlungen ohne persönliches Layout oder per XML-Schnittstelle direkt ins Internet).
    • Zugriff auf die gewünschten Informationen
      Die Ergebnisse (in der Regel eine Liste mit Textauszug, Quelle und URL zum Aufruf der Fundstelle) der Beobachtung von Online-Medien werden beispielsweise per E-Mail, Fax oder per Post zugesandt, je nach Dringlichkeit und Wunsch. Die Informationen aus Printmedien (Artikel, Ausschnitte, Hinweise,…) und Fernsehen (Sender, Sendezeit, Dauer, Kurzbeschreibung der Sendung oder gar deren Videokopie) werden ebenfalls entweder per Post oder in eiligen Fällen per E-Mail oder Fax zugestellt. In der Regel können die gefundenen Informationen zusätzlich direkt in einem paßwortgeschützten Teil auf der Website des Beobachtungsdienstes eingesehen werden.
      Manche Anbieter stellen meist sogar kostenlos noch zusätzliche Analyse-Instrumente und Funktionen für den optimalen Zugriff auf die gewünschten Informationen zur Verfügung, beispielsweise einen Alarm zur sofortigen Benachrichtigung, wenn wichtige Informationen gefunden wurden, Statistiken, Charts für einen schnellen Überblick über die Fundstücke oder die direkte Einspeisung der gefundenen Informationen ins Intranet per XML-Schnittstelle.


Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter kostenpflichtiger Informationsdienste ? Bildlink-Pfeil

Informationsvermittler (Information Broker)

http://www.dgd.de/… Verzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und –praxis (DGI)

http://www.informationsdienst.de/… GFPI – Gesellschaft für praxisorientierte Informationsdienste

http://de.dir.yahoo.com/… Verzeichnis von Yahoo


Kostenpflichtige  Fachinformationsdienste

deutschsprachig

Gesellschaft für Betriebswirtschaftliche Information (GBI), www.gbi.de, betriebswirtschaftlich relevante Informationen, Tages- und Wochenpresse,…

Fachinformationszentrum (FIZ) Technik, www.fiz-technik.de weltweites technisches Fachwissen, Patentinformationen, Außenhandelsinformationen, Ausschreibungen, Firmeninformationen und Nachrichten

www.genios.de/ betriebswirtschaftlich relevante Informationen (Firmen- und Fachdatenbanken, Unternehmensprofile, Wirtschaftsnews, Markenauskünfte, Ausschreibungen,…), Auswertung der Tages- und Wochenpresse

Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) www.dimdi.de/… Informationssystem über Arzneimittel in dem neben den amtlichen Zulassungsinformationen auch umfassende Informationen zur Anwendung zu finden sind und Datenbankrecherche in 70 Datenbanken mit wissenschaftlichen Literaturhinweisen und Fakten aus dem gesamten Bereich der Medizin und angrenzender Gebiete wie Arzneimittel, Toxikologie, Medizinprodukte, Biologie und Psychologie

englischsprachig

  STN International, www.stn-international.de Schwerpunkt Naturwissenschaft und Technik (Datenbankübersicht unter „www.stn-international.de/…„)

www.lexis-nexis.com Weltpresse, internationaler Industrie und Handel, rechtliche und staatliche Informationen (Datenbankübersicht unter „www.lexis-nexis.com/…„)

www.dialog.com  Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ebenso Naturwissenschaften sowie Auswertung von (überwiegend anglo-amerikanischer) Presse und Medien

Hinweis
Die Information Services Division (ISD) von „The Dialog Corporation plc (Dialog)“ bietet verschiedene Informationsdienstleistungen im Web an, die unter den folgenden Namen vermarktet werden:

  • Dialog (ca. 600 Datenbanken mit Wirtschaftsinformationen, Verbraucherinformationen, wissenschaftliche und technische Informationen, Warenzeichen- und Patentinformationen,…)
  • DataStar (ca. 350 Datenbanken deren Inhalte speziell auf den europäischen Markt abgestimmt sind)

Medien-Beobachtungsdienste
(Clipping-Services)

deutschsprachig

PressWatch www.presswatch.de

Ausschnitt Medienbeobachtung oder www.ausschnitt.de

Press1 www.press1.de/clipping

englischsprachig

www.clippingservice.com

www.cyberalert.com

www.webclipping.com

www.teleclip.com


kostenpflichtige Informationsdienste
Information Broker
Am besten geeignet:
Die Zielgruppe von Information Broker sind in der Regel Unternehmen, Forschungsinstitute, Existenzgründer oder öffentliche Einrichtungen, die qualitativ sehr hochwertige, gut aufbereitete Informationen zu einem bestimmten Thema oder Fachgebiet benötigen, aber auch versierte Privatleute, denen die Zeit und/oder das Fachwissen fehlt, die betreffenden Informationen selbst zu suchen.


Informationen und Dienste:

  • nationale und internationale Fachinformationen (Elektrotechnik, Maschinenbau,…)Hinweis
    Ein Information Broker hilft dem Kunden nicht nur beim gezielten und schnellen Auffinden der von ihm gewünschten Informationen, sondern wertet diese Informationen auch aus und präsentiert sie so, daß der Auftraggeber eine konkrete Antwort auf seine Fragestellung bekommt.
  • Firmeninformationen, Brancheninformationen, nationale und internationale Lieferantennachweise oder Ausschreibungsinformationen, Patent- und Markeninformationen,…
  • Konkurrenz-, Branchen- und Trendanalysen
  • Beratung beim Kauf eines auf den Informationsbedarfs des Kunden abgestimmten Informationssystems
  • Installation und Konfiguration von Informationssystemen
  • Schulungen für die eingerichteten Informationssysteme und die Internetrecherche im internetkurs/allgemeinen
  • Fachinformationssammlungen und Datenbanken auf CD-ROM

Kostenpflichtige Fachinformationsdienste
Kostenpflichtige Fachinformationsdienste kommen vor allem für Unternehmen, Forschungsinstitute oder öffentliche Einrichtungen, aber auch für Studenten und Auszubildende mit dem nötigen Kleingeld in Frage, welche umfangreiche und qualitativ sehr hochwertige Informationen zu einem bestimmten Themengebiet benötigen und aufgrund ihres Hintergrundwissens in der Lage sind, diese gezielt zu suchen, kritisch zu bewerten und aus ihnen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die kostenpflichtigen Datenbanken bieten Zugang zu weltweiten Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Büchern, Forschungs- und Konferenzberichten aus Fachgebieten wie Elektrotechnik, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnik. Weiterhin sind Unternehmensdaten, Marktstudien und Zeitungsartikel zu verschiedensten Themengebieten in den Datenbanken abgespeichert. Die angebotenen CD-ROM-Datenbanken eignen sich vor allem für einen intensiven, fachlich abgrenzbaren Informationsbedarf.


Informationen und Dienste:

  • Fachliteratur-Datenbanken mit nationalen und internationalen Fachinformationen zu bestimmten Fachgebieten (Elektrotechnik, Maschinenbau,…) die in der Regel aus qualitativ hochwertigen, Informationsquellen (Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen,…) stammen
  • spezielle Datenbanken mit Firmeninformationen, Brancheninformationen, nationale und internationale Literaturnachweise, Materialinformationen (Metalle, Kunststoffe,…), aktuell gültige technische Standards, Förderprogramme, Länderprofile, regionale Strukturdaten, Marktinformationen, Normen,  Ausschreibungsinformationen, Patent- und Markeninformationen,…
  • bestimmte Informationen zu Personen (Biographien,…)…
  • Integration der Datenbanksysteme in das Intranet eines Unternehmens, einer Forschungseinrichtung oder einer Hochschule
  • bestimmte Überwachungsrecherchen (Patentüberwachung, Ausschreibungsüberwachung,…)

Medien-Beobachtungsdienste
Die Zielgruppe für Medien-Beobachtungsdienste ist bei Unternehmen, Forschungsinstituten oder öffentlichen Einrichtungen zu finden, welche umfangreiche und hochwertige Informationen zu einem bestimmten Themengebiet benötigen. Natürlich ist der Dienst für sehr interessierte Privatanwender für die temporäre Anwendung denkbar.


Informationen und Dienste:

  • bestimmte Informationen aus nationalen und/oder internationale Medien (Tageszeitungen, Fach- und Kundenzeitschriften, Anzeigenblättern, Forschungsinstituten, Radio- und Fernsehsendern,…)
  • Parlaments-Beobachtung
  • Beobachtung von Weblogs, Newsgroups, Meinungsseiten und Foren im Internet
  • Analyse von Meinungsbildern im vormedialen Raum wie beispielsweise Foren, Meinungsseiten und Weblogs
  • erfolgsbezogene Informationen bezüglich der unternehmerischen Öffentlichkeitsarbeit (Online- und Offline-Veröffentlichungen), des Wettbewerbs mit anderen Firmen oder der Marktdurchdringung und Effektivität von Produkten und Verkaufsaktionen
  • Informationen für die Beurteilung der Qualität von Online-Medienkontakten
  • Informationen um Meinung überprüfen und zukünftige Marktbewegungen analysieren zu können
  • Analyse-Instrumente und Funktionen für den optimalen Zugriff auf die gewünschten Informationen, beispielsweise einen Alarm zur sofortigen Benachrichtigung, wenn wichtige Medieninformationen gefunden wurden
  • Statistiken, Charts für einen schnellen Überblick über die Fundstücke
  • die direkte Einspeisung der gefundenen Informationen ins Intranet per XML-Schnittstelle

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