Online-Studiengänge

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Buch geöffnet Teilnahme an Online-Studiengängen

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt: 

  • Was ist eine virtuelle Universität ? Bildlink-Pfeil
  • Wie kann man sich eine virtuelle Universität in der Praxis vorstellen ? Bildlink-Pfeil
  • Wie lauten die Internetadressen von einigen bekannten Anbietern von Online-Studiengängen ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was ist eine virtuelle Universität ? Bildlink-Pfeil

Der Vorläufer der virtuellen Universität ist die Fernuniversität. Wie ein Studium an einer solchen in etwa abläuft, soll im folgenden kurz erläutert werden, um danach die Frage zu klären, was im Unterschied dazu unter einer virtuellen Universität zu verstehen ist.

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Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, welche Fernuniversität den gewünschten Studiengang anbietet. Danach folgt das Einschreiben; erfüllt der angehende Student die Studienvoraussetzungen, bekommt er die Lerneinheiten (Skripte) und wichtige Informationen per Post nach Hause zugeschickt. Diese sind ähnlich wie die Vorlesungen an Präsenzuniversitäten, werden allerdings zuhause durchgearbeitet. Zu den Lerneinheiten gibt es Übungsaufgaben und Wiederholungsfragen, mit denen der Student/die Studentin überprüfen kann, wie gut der Lernstoff verstanden wurde und durch deren Korrektur der Lehrbeauftragte auf eventuelle Wissenslücken aufmerksam machen kann. Um an den Klausuren teilnehmen zu können, erhält der Fernstudent eine bestimmte Anzahl von Einsendearbeiten per Post zugeschickt, die er dann innerhalb eines bestimmten Zeitraumes bearbeiten und zur Korrektur zurücksenden muß. Damit das Arbeiten im Team nicht zu sehr vernachlässigt wird, gibt es sogenannte Fernstudienzentren, in denen die Fernstudenten gemeinsam mit ihrem Lehrbeauftragten das notwendige Wissen für die zum Semesterende anstehenden Klausuren erarbeiten. Da diese Fernstudienzentren meistens sowohl unter der Woche als auch am Wochenende geöffnet haben, können sich die Lernenden dort aufhalten, wann immer sie Lust verspüren, ihr Wissen zu mehren. Da das gemeinsame Lernen in der Gruppe für viele sehr wichtig und lehrreich ist, sind die Fernstudenten zu den meist langen Anfahrten zu den Fernstudienzentren mehr oder weniger gezwungen.

Diesem Problem begegnet die virtuelle Universität, indem sie die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets nutzt und es damit den Studenten ermöglicht, von zuhause aus Arbeitsgruppen aufzubauen und virtuelle Seminare zu besuchen. Die virtuelle Universität bietet neue Lehrformen, die ein zeitlich flexibles und räumlich unabhängiges Lernen vom heimischen Rechner aus ermöglichen. Sie enthält alle wesentlichen Funktionen einer Präsenzuniversität, wobei der Personal-Computer die entscheidende Rolle spielt: der Rechner ist zugleich Anbieter von Lehrmaterial, Bibliothek, Experimentierumgebung, Kommunikationszentrum und Auskunftsterminal.
Zum Lehrmaterial gehören Multimedia-Kurse, Videos, multimedial aufbereitetes Lernmaterial auf CD-ROM (Computer Based Training oder CBT), Simulationspakete, Experimentiersoftware, Animationen und auch Printmedien.

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Der Student an einer virtuellen Universität hat die Möglichkeit, per E-Mail, Diskussions- sowie Chatforen und Videokonferenzsystemen mit dem Dozenten und seinen Mitstudenten in Kontakt zu treten. Diese Kommunikationsmittel können gerade in der Anfangszeit während des Grundstudiums durch das gegenseitige Informieren über Neuigkeiten oder organisatorische Hinweise eine wichtige Hilfestellung sein. Weiterhin können so virtuelle Lerngruppen gebildet werden, deren Teilnehmer sich das Studium durch gegenseitige Hilfe über das Internet erleichtern können, beispielsweise bei einem Motivationstief. Über die Chatforen, bei denen die Kommunikationspartner allerdings vorher einen festen Zeitpunkt ausmachen müssen, können auch außerfachliche Gespräche via Tastatur geführt werden; dies gilt – allerdings in zeitversetzter Form – natürlich auch für die Diskussionsforen.

Häufig werden dort durch den fehlenden Kontakt von Angesicht zu Angesicht persönliche Dinge erzählt, die man sonst vielleicht nicht erzählen würde. Die Kommunikationsmittel des Internets versuchen also, den fehlenden direkten Kontakt der Studenten untereinander durch technische Mittel weitestgehend dem einer Präsenzuni nachzuahmen. Der prinzipielle Ablauf eines Online-Studiengangs ist also ähnlich wie der des in der vorangegangenen Lektionseinheit „Online-Lehrgänge“ beschriebenen Online-Lehrgangs.

Neben den genannten Vorteilen gegenüber der traditionellen Fernuniversität wie etwa das gemeinsame Lernen von zuhause aus, die schnelle Kommunikation per Internet statt des aufwendigen Briefwechsels auf dem Postweg und die verbesserten Betreuungsmöglichkeiten, gibt es auch einige Nachteile. Ein wesentlicher ist der fehlende persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht, ein anderer der Kostenaufwand für die technische Ausrüstung (Hard- und Software, Online-Gebühren,…), wobei dieser durch entfallende Anfahrtskosten wieder kompensiert wird.

Insgesamt überwiegen die Vorteile die Nachteile um ein Vielfaches, vor allem für Studierende, die gleichzeitig noch ihrem Beruf nachgehen. Da virtuelle Universitäten bzw. Online-Studiengänge aber relativ neu in der Bildungslandschaft sind, haben sie wie viele andere technische Neuerungen vorher mit Vorurteilen und Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Die Akzeptanz wird aber mit der Etablierung des Internets als Informations- und Kommunikationsmittel bei einer breiten Masse der Bevölkerung stark zunehmen. Weitere Hochschulen werden Online-Studiengänge in ihr Programm aufnehmen, und die bestehenden Online-Studiengänge und Weiterbildungsangebote werden mit den bereits gesammelten Erfahrungen weiterentwickelt und verbessert werden.

Wird es eine virtuelle Universität, die wirklich alle Funktionen auf das Netz abbildet, jemals geben ?

Genaugenommen sollte eine virtuelle Universität eigentlich ohne räumliche Infrastruktur, also ohne Präsenzveranstaltungen oder Bibliothek, auskommen und auch ihre Verwaltung und die Prüfungsveranstaltungen im Internet durchführen bzw. abhalten. Dies ist aber tatsächlich zumindest bis jetzt noch bei keiner Universität der Fall; das Internet erweitert lediglich die bisherigen Möglichkeiten der Lehre, beispielsweise um virtuelle Seminare. Ob es eine virtuelle Universität ohne reale Zusammenkunft von Lehrenden und Lernenden und ohne das sonstige Umfeld wie etwa die Verwaltung jemals geben wird, ist fraglich. Vor allem stellt sich die Frage, ob dies von den Beteiligten überhaupt erwünscht wird. Anderseits wäre so eine wirklich virtuelle Universität viel, viel kostengünstiger zu unterhalten und würde so den Zugang zu Bildung für möglichst breite Bevölkerungsgruppen sehr verbessern.

Beispiel

Wie kann man sich eine virtuelle Universität in der Praxis vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Die wohl derzeit bekannteste virtuelle Universität in Deutschland wird von der Fernuni Hagen angeboten, die Sie unter der Adresse https://vu.fernuni-hagen.de aufrufen können. Sie bietet virtuelle Studienplätze in den Fachbereichen Elektrotechnik (http://www.fernuni-hagen.de/PA-ET/), Erziehungs-, Sozial-und Geisteswissenschaften (http://www.fernuni-hagen.de/ksw/) und Informatik (http://www.fernuni-hagen.de/mathinf/) an.

Außerdem werden zur Weiterbildung Online-Lehrgänge im Bereich Jura, Bildungsforschung und weiteren Fachgebieten angeboten. Mittlerweile gibt es auch für Wirtschaftswissenschaftler Online-Kurse, die jede(r) eingeschriebene Student(in) belegen kann; man braucht dazu lediglich ein Passwort vom Rechenzentrum. Ein etwas neuerer Online-Studiengang, der komplett über das Internet absolviert werden kann, ist der Studiengang „Bachelor of Science – Informations- und Kommunikationstechnik“.

Damit Ihnen der Zugang zum Online-Studium erleichtert wird und Sie die Dienste der virtuellen Universität richtig über das Internet nutzen können, steht der kostenlose Einführungskurs „Kommunikationsnetze und Online-Dienste“ zum Download bereit.

Die Fernuni Hagen bietet verschiedene Formen des Studiums an:

  • Vollzeitstudium
    Als Vollzeitstudierender studieren Sie hauptberuflich mit einem Aufwand von ca. 40 Stunden in der Woche und sind den Studierenden anderer Hochschulen gleichgestellt, d.h. Sie können z.B. auch BAföG beantragen. Für die Einschreibung müssen Sie  Ihre Studienberechtigung nachweisen. Die Studiendauer beträgt im Diplom- bzw. Magisterstudium ca. 7-9 Semester.
  • Teilzeitstudium
    Als Teilzeitstudierender studieren Sie in etwa mit einem Aufwand von ca. 20 Stunden in der Woche neben Ihrer beruflichen Tätigkeit. Für die Einschreibung müssen Sie Ihre Studienberechtigung nachweisen. Die Studiendauer beträgt im Diplom- bzw. Magisterstudium ca. 14-18 Semester.
  • Studiengangszweitstudium
    Als Studiengangszweithörender studieren Sie abschlußorientiert neben Ihrem Erststudium an einer anderen Hochschule in der Bundesrepublik einen weiteren Studiengang an der Fernuniversität mit einem Aufwand von ca. 20 Stunden in der Woche. Für die Zulassung müssen Sie Ihre Studienberechtigung nachweisen.
  • Kurszweitstudium
    Als Kurszweithörender sind Sie gleichzeitig an einer anderen Hochschule im Bundesgebiet eingeschrieben und studieren an der Fernuniversität einzelne Kurse ergänzend zum Erststudium oder bilden sich persönlich weiter.
  • Gaststudium
    Im Rahmen eines interessengelenkten Kursstudiums können Sie an der Fernuniversität fast alle Kurse des Studienprogramms studieren, ohne eine Qualifikation nachweisen zu müssen. Gaststudierende können i.d.R. auch an den Klausuren der Kurse teilnehmen und ein Zertifikat erwerben. Einen berufsqualifizierenden Abschluß oder akademischen Grad können sie jedoch nicht erhalten. Gaststudierenden werden Bestätigungen über die erfolgreiche Teilnahme an Klausuren ausgestellt, die i.d.R. auf ein späteres Studium angerechnet werden können, sofern zum Zeitpunkt der Klausurablegung die Studienberechtigung vorlag.
  • Besonderes Gasthörerstudium
    Im Rahmen eines besonderen Gasthörerstudiums studierenden Sie in speziellen Weiterbildungsan-
    geboten ein vom Fachbereich vorgegebenes Studienprogramm und erhalten nach Absolvierung ein Zertifikat oder ein Hochschulzeugnis.

Aktion
Beschaffung von Basisinformationen zum Fernstudium, vor allem für den Studiengang „Elektrotechnik“, an der virtuellen Universität der Fernuni Hagen

Rufen Sie dazu die Hauptseite der Fernuniversität Hagen über die Adresse www.fernuni-hagen.de auf. Auf der Übersicht der Hauptseite klicken Sie auf den Link „Bewerbungsunterlagen„.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Startseite (Hauptmenü)


Resultat
Herunterladen von Informationsmaterial im PDF-Format, darunter Anmeldeunterlagen, Basisinformationen zum Fernstudium und detaillierte Informationen zum Studiengang „Elektrotechnik“

Auf der Seite finden Sie nun Informationsmaterial im PDF-Format, die Sie mit dem kostenlosen Acrobat-Reader lesen können. Durch einen Klick auf die Grafik (siehe Pfeil) können Sie die nachfolgenden Dokumente auf Ihren Rechner herunterladen.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Bewerbungsunterlagen (Anmeldeunterlagen)


Abb.  Fernuniversität Hagen – Bewerbungsunterlagen (Basisinformationen zum Fernstudium)


Nachfolgend finden Sie noch einige wichtige Informationen, die dem PDF-Dokument „Detaillierte Informationen für den Fachbereich Elektrotechnik“ entnommen wurden.

Neben den Diplomstudiengängen werden die Kurse des Fachbereichs Elektrotechnik auch zur Weiterbildung eingesetzt. Dieses Angebot wird normalerweise von Gasthörern genutzt, aber auch Diplomstudenten sind häufig an Weiterbildungszertifikaten interessiert, die sie während ihres Studiums zusätzlich erwerben können.
Der Fachbereich Elektrotechnik bietet unter anderem folgende virtuelle Kurse an: Grundlagen der Elektrotechnik,  Informationstechnik, Elektronische Schaltungen, Grundlagen der Nachrichtentechnik, Optische Nachrichtentechnik und viele mehr.

Die Adressaten dieser Kurse sind vorwiegend im Beruf stehende Ingenieure der Elektrotechnik oder anderer Fachrichtungen, Informatiker, Physiker, Mathematiker, aber auch bei entsprechenden Vorkenntnissen Facharbeiter in elektrotechnischen Berufen oder verwandten Berufsbereichen.
Den Kursteilnehmern wird nach dem erfolgreichen Abschluss eines Kurses ein Zertifikat ausgestellt. Dieser wird in der Regel durch die Teilnahme an einer Klausur nachgewiesen.

Weitere Beratungs- und Informationsmöglichkeiten gibt die Studienberatung des Fachbereichs Elektrotechnik.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Bewerbungsunterlagen (Informationen zum Fachbereich „Elektrotechnik“)


Aktion
Betrachtung des Internetangebots der virtuellen Universität der Fernuni Hagen

Das Internetangebot der virtuellen Universität erreichen Sie über die Internetadresse https://vu.fernuni-hagen.de. Das „s“ hinter dem http (Hypertext Transfer Protocol) steht für secure, das bedeutet, Ihr Rechner ist über eine sichere Verbindung (abhörsicher) per Secure Socket Layer (SSL) mit dem Server der virtuellen Uni verbunden.


Abb.  Virtuelle Universität der Fernuni Hagen – Startseite (Hauptmenü) 


Wenn Sie die im obigen Menü abgebildeten Rubriken wie beispielsweise „news“ anklicken, dann erhalten Sie eine Aufforderung zur Eingabe eines Benutzernamens und eines Kennwortes. Die Zugangskennung erhalten Sie erst, wenn Sie als Student in der virtuellen Universität immatrikuliert sind.


Abb.  Virtuelle Universität – Abfrage des Netzwerkkennwortes 


Im rechten Teil der Startseite des Internetangebots der virtuellen Universität finden Sie den Link „gastzugang“, über den Sie sich für einen Gastzugang zu dem von Ihnen gewählten Studiengang anmelden können.


Abb.  Virtuelle Universität – Startseite (Anmeldung zum Gastzugang)


 Aktion
Betrachtung der Lernumgebung und der Kursmaterialien des virtuellen Studiengangs Elektrotechnik über den Gastzugang

Entweder Sie gehen über die Adresse www.fernuni-hagen.de/PA-ET/ direkt zum Internetangebot des Fachbereichs Elektrotechnik, oder Sie nehmen den Umweg über die Einstiegsseite der Fernuni Hagen www.fernuni-hagen.de/. Klicken Sie dort im Hauptmenü auf den Link „Fachbereiche„.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Startseite (Hauptmenü)


Sie sehen nun ein Menü, in dem die einzelnen Fachbereiche der Fernuni Hagen aufgeführt sind. Klicken Sie nun auf den Fachbereich „Elektrotechnik„.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Fachbereiche (Elektrotechnik)


Sie erhalten nun eine Übersicht zum Fachgebiet „Elektrotechnik“; um zum Internetangebot „ET-Online“ zu gelangen, klicken Sie auf den Link „ET-Online„.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Fachbereich „Elektrotechnik“ (Hauptmenü)


Rechts auf der Seite von ET-Online finden Sie das Hauptmenü für diesen Teil des Internetauftritts des Fachbereichs Elektrotechnik. Klicken Sie dort auf den Bildlink „ET-Online-Assistent„.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Hauptmenü – ET-Online-Assistent) 


Es öffnet sich Ihr persönlicher Assistent, mit dem Sie Ihre studienspezifischen Angelegenheiten schnell und bequem abrufen können. Klicken Sie nun auf den Link „Übungsergebnisse„.


Abb.  Fernuniversität Hagen –  ET-Online (ET-Online-Assistent)


Sie erhalten nun eine Übersicht, in der Sie die Übungsergebnisse der für Sie relevanten Kurse in den jeweiligen Semestern abrufen können.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (ET-Online-Assistent) – Übungsergebnisse 


Nun sollen die Kursmaterialien des Studiengangs Elektrotechnik näher betrachtet werden. Gehen Sie dazu zum Hauptmenü von ET-Online zurück und klicken Sie auf den Link „Anmeldung„.



Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Hauptmenü – Anmeldung)


Sie erhalten ein Flußdiagramm, das Sie dem Pfeil entsprechend anklicken müssen.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Anmeldung)


Die nun erscheinende Seite scrollen Sie nach unten, bis die nachfolgend abgebildete Tabelle erscheint. Dort wählen Sie den Kurs „Elektronische Schaltungen I„, indem Sie den gleichnamigen Link anklicken.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Anmeldung) – Kursauswahl


Sie können nun eine Kurseinheit des Kurses „Elektronische Schaltungen I“ auswählen. Klicken Sie dazu auf die Kurseinheit 1.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Anmeldung) – Auswahl der Kurseinheit


Die angebotenen Kursunterlagen sind einem online präsentierten Buch sehr ähnlich.


Abb.  Fernuniversität Hagen – ET-Online (Anmeldung) – Kurseinheit 1


Hinweis
Die nachfolgende Aktion, bei der über die Suchmaschine des Internetangebots der Fernuni Hagen nach Informationen zu Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Dozenten und Studenten und den Studenten untereinander gesucht wird, soll dazu dienen, Ihnen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie Sie schnell und gezielt die für Sie wichtigen Informationen aus dem riesigen Angebot der Fernuni heraussuchen können.

Aktion
Suche nach Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Dozenten und Studenten und den Studenten untereinander
Gehen Sie dazu auf die Einstiegsseite der Fernuni Hagen www.fernuni-hagen.de zurück. Klicken Sie dort auf den Link „Suchen„, um das Eingabeformular für die lokale Suchmaschine zu öffnen.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Startseite (Hauptmenü – Suchen)


Geben Sie in das Eingabefeld der Suchmaschine die Suchanfrage: Kontakte Studenten ein, um nach Internetseiten im lokalen Datenbestand der Fernuni Hagen zu suchen, in denen diese beiden Suchbegriffe vorkommen. Klicken Sie dann auf den Button „Suchen„, um die Suchmaschine zu starten.

Hinweis
Welche Suchfunktionen die Suchmaschine bereitstellt, können Sie der Hilfe entnehmen. Den entsprechenden Link finden Sie unterhalb des Eingabefeldes der Suchmaschine.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis und Auswertung der Suchanfrage
Die Suchmaschine findet 283 relevante Dokumente. Das Dokument mit der höchsten Relevanz (4 Sterne) ist dabei ganz oben im Suchergebnis aufgelistet. Der Link „Kommunikation im Lernraum Virtuelle Universität“ führt zu einem Informationsangebot, in dem Sie die Kommunikationsmöglichkeiten kennenlernen, die Ihnen die virtuelle Universität zur Verfügung stellt.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Suchmaschine – Suchergebnis


Aktion
Betrachtung einiger Möglichkeiten, mit denen die Studenten mit den Dozenten und den Mitstudenten in Kontakt treten können

Nach Aussagen der Fernuni Hagen ist die Anzahl der Studienabbrecher in den ersten drei Semestern hoch. Sie liegt je nach Fachbereich zwischen 40 und 60 %. Die Gründe sind vielfältig: Unterschätzung des Pensums und des Zeitaufwands, Unbehagen über die Lehrmethode, soziale Konflikte oder berufliche Schwierigkeiten.

Ein weiterer wesentlicher Grund ist, daß viele Fernstudenten den am Anfang sehr wichtigen Erfahrungsaustausch mit anderen Studenten vermissen, beispielsweise, wie man gezielt und schnell bestimmte Wissenslücken schließen kann; hierfür stellt eine Präsenzuni die Mensa oder die Cafeteria bereit. Doch die technischen Möglichkeiten, sich auch über größere Entfernungen einfach und schnell kommunizieren zu können, sind geschaffen – der Fernstudent muß nur noch in Erfahrung bringen, wie er von seinem heimischen Rechner aus die Kontakte zu seinen Mitstudenten knüpfen kann. Nachfolgend sollen einige dieser technischen Möglichkeiten vorgestellt werden.


Offene Diskussionsforen (Newsgroups)

Zu fast allen Kursen des Lernraums virtuelle Universität sowie zu speziellen Themenfeldern stehen den Studierenden „Newsgroups“ zur Verfügung. Sie können dort unabhängig von Ort und Zeit mit ihren Kommilitonen und dem Betreuer kommunizieren. In den Newsgroups können Kurstermine bekanntgegeben, Übungsaufgaben diskutiert und Hilfestellungen sowohl von Kommilitonen als auch von Betreuern gegeben werden. Dort können auch fachspezifische Diskussionen, zum Beispiel im Rahmen von Seminaren, geführt werden. Newsgroups stellen ein wichtiges Element des Betreuungsangebotes des Lernraums virtuelle Universität dar, da sie soziale Kontakte innerhalb eines Kurses unterstützen und zur Gruppenarbeit anregen.


Abb.  Fernuniversität Hagen – Newsgroups


RuF-Kontaktbörse

Eine hervorragende Möglichkeit vor allen Dingen für Erstsemestler, erste Kontakte zu knüpfen, ist die RuF-Kontaktbörse. Klicken Sie nun auf den Link „Übersicht“ im Kopf der Seite.


Abb.  Fernuniversität Hagen –  RuF-Kontaktbörse


Ganz unten auf der Seite finden Sie die Einzelkurs-Kontaktlisten, unter anderem die für den Fachbereich Elektrotechnik; rufen Sie diese über den Link „Kurse des Fachbereichs E-Technik“ auf.


Abb.  Fernuniversität Hagen – RuF-Kontaktbörse (Einzelkurs-Kontaktliste für den Fachbereich E-Technik)


Sie erhalten nun eine Liste der einzelnen Kurse des Fachbereichs Elektrotechnik. Angenommen, Sie wollen Kontakte zu Mitstudenten knüpfen, die sich zum Kurs „Grundlagen der Elektrotechnik I“ eingeschrieben haben. Dann würden Sie über einen Klick auf den Link „Kurs 02110“ zu einer Kontaktliste mit 13 Studenten gelangen, die diesen Kurs belegt haben.


Abb.  Fernuniversität Hagen – RuF-Kontaktbörse (Liste der Einzelkurse für den Fachbereich Elektrotechnik) 


Es öffnet sich nun die Liste der kontaktsuchenden Studenten, die den Kurs „02110“ belegt haben. Dort können Sie den Kommilitonen Ihrer Wahl aussuchen. Bei einem Klick auf den Kursteilnehmer „Ralph Becker“ würde sich Ihr E-Mail-Programm mit einer neuen Mail öffnen, die an dessen E-Mail-Adresse gerichtet ist.


Abb.  Fernuniversität Hagen – RuF-Kontaktbörse (Liste der Kursteilnehmer)


Betrachtung des virtuellen Arbeitsplatzes, der die vorhandenen Kommunikations- (Newsgroups, Chatforen, E-Mail, Videokonferenzen) und Informationsmöglichkeiten (virtuelle Bibliothek, aktuelle Informationen, Fachinformationen) auf einer Oberfläche vereint

Der nachfolgende Text wurde dem Internetangebot der Fernuni Hagen im Februar 2001 entnommen.

Eine ständige Betreuung der Kollegiaten erfolgt über die Web-Präsenz des Promotionskollegs im Rahmen der virtuellen Universität. Hierfür wurde in Zusammenarbeit mit Frau Sylvia Dresbach vom ZFE eine zugangsgeschützte integrierte Arbeitsplattform entwickelt, die die Teilnahme am virtuellen Promotionskolleg vom heimischen Arbeitsplatz in übersichtlicher und bequemer Form gewährleisten soll. Der virtuelle Arbeitsplatz ist damit die ständige Informationsquelle sowie die „Schaltstelle“ der Kommunikation aller am Promotionskolleg Beteiligten.

Nachfolgend sollen die einzelnen Rubriken des virtuellen Arbeitsplatzes kurz erläutert werden:

Unter der Rubrik TeilnehmerInnen finden die Kollegiaten und Kollegiatinnen auf einen Blick die wichtigsten Informationen über die anderen Mitglieder des Kollegs, die insbesondere für die Kommunikation wichtig sind (also Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Zudem befinden sich hier die Links zu den jeweiligen persönlichen Web-Seiten, die für alle Beteiligten des Kollegs eingerichtet wurden.

Unter der Schaltfläche Virtuelles Seminar verbirgt sich eine weitere kleinere integrierte Arbeitsplattform, mit deren Hilfe vom heimischen Arbeitsplatz aus eine Teilnahme an einem virtuellen Seminar ermöglicht wird. Hier wird man über den organisatorischen Ablauf des jeweils aktuellen Seminars informiert, gelangt über die Schaltfläche „Kommunikation“ in die Newsgroups des Promotionskollegs, die zur Diskussion der Beiträge genutzt werden, und über den Online-Chat der Fernuniversität in den Chatroom des Promotionskollegs. Die virtuellen Seminare sind thematisch orientiert und auf mehrere Wochen angelegt. Sie werden so organisiert, daß in der NG Seminar-Diskussion über einen Zeitraum von einer Woche ein dort eingestellter Beitrag diskutiert wird. Am Ende dieser Woche findet dann ein online Chattermin statt, während dessen der Ablauf der Diskussion dann synchron besprochen werden kann. Sowohl die Diskussionen in den Newsgroups als auch die synchrone Besprechung während eines Chattermins werden stets protokolliert und im Anschluß in die jeweilige Newsgroup eingestellt. Die Newsgroups und der Chatroom des Promotionskollegs können natürlich auch für kleinere Arbeitsgruppen der Promovenden sowie für eine simultane Diskussion in kleineren oder größeren Gruppen über spezifische aktuelle Themen genutzt werden.

Über die Schaltfläche Aktuelles & Termine werden die Kollegiaten und Kollegiatinnen über Veranstaltungen, Chattermine, Diskussionen in den verschiedenen Newsgroups, neue Links etc informiert. Sie dient dadurch als ständig verfügbare Informationsquelle für alle Aktivitäten des Promotionskollegs.

Ebenfalls findet sich auf dem virtuellen Arbeitsplatz ein Link zur Bibliothek, über den man dann unmittelbar in das Recherchesystem der UB der Fernuniversität und von dort aus in weitere nationale und internationale Online-Recherchesysteme bzw. CD-Rom-Kataloge gelangen kann. Zudem wird über diesen Link ein unkomplizierter Zugang zum Babsy-Benutzerarbeitsplatz der UB Hagen zur Verfügung gestellt.

Unter Newsgroups können die auf dem News-Server der Fernuniversität liegenden Newsgroups des Promotionskollegs angewählt werden. Diese Newsgroups (NG) sind paßwortgeschützt und nur den Kollegiaten und Kollegiatinnen sowie den Betreuern zugänglich. Zur Zeit werden vier unterschiedliche Newsgroups genutzt: Die NG ‚Promotionskolleg‘ für die Diskussion organisatorischer Fragen, in der NG ‚Seminar-Diskussion‘ finden inhaltliche Diskussionen zu wechselnden Themen statt, eine NG steht für ‚Technische Probleme‘ zur Verfügung, eine vierte, ‚Cafeteria‘, ist als Gelegenheit zum privaten Austausch gedacht. Die Nutzung der Newsgroups erfolgt sowohl im Rahmen von virtuellen Seminaren als auch für kleinere Arbeitsgruppen der Kollegiaten und Kollegiatinnen.

Die elektronische Sprechstunde soll die Möglichkeit geben, mittels Microsoft Netmeeting einen direkten persönlichen Kontakt der Promovenden und Promovendinnen zu ihren Betreuern zu ermöglichen. Die Kommunikation kann dabei audio- und videogestützt erfolgen, zudem ist durch Applicationssharing möglich, auch gemeinsam ein Dokument zu überarbeiten. Dies eignet sich zum Beispiel für die Besprechung von Exposés für die Dissertation bzw. zur Diskussion kürzerer Kapitel.

Unter der Rubrik Download besteht die Möglichkeit, forschungsrelevante Texte, Dokumente oder Zeitschriftenartikel, die für einzelne oder alle Kollegiaten bzw. Kollegiatinnen von besonderem Interesse sein könnten, allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zur Verfügung zu stellen.

In der Rubrik Links stehen den Kollegiaten und Kollegiatinnen für das Thema des Promotionskollegs und darüber hinaus forschungsrelevante Links zur Verfügung, die ständig überarbeitet bzw. erweitert werden.

 


Abb.  Fernuniversität Hagen – Virtueller Arbeitsplatz


Aktion
Betrachtung der webbasierten Übungsplattform „WebAssign“, über die Studierende an der virtuellen Universität komfortabel ihre Übungen und Einsendeaufgaben online durchführen, einreichen und verwalten können

WebAssign bietet Studierenden eine komfortable WWW-Schnittstelle, um ihre Übungen und Einsendeaufgaben online durchzuführen, einzureichen und zu verwalten. Die Studierenden bekommen einen auf ihre Kursbelegung zugeschnittenen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben und können die Aufgabenstellungen herunterladen. Über vorgefertigte Formulare können sie ihre Lösungen eingeben und direkt an ihre Betreuer / Korrekturbeauftragen abschicken. Die erledigten Aufgaben werden dann markiert. Bis zur Einsendefrist oder wenn das Aufgabenheft „geschlossen“ wird, können diese aber noch korrigiert werden.


Abb.  Fernuniversität Hagen – WebAssign (Korrekturseite)


Ist die Einsendefrist abgelaufen, werden die eingegangenen Lösungen an die Korrekturbeauftragten weitergeleitet, von diesen bearbeitet und online zurückgeschickt. Die Studierenden erhalten also ohne Verzug durch Versand ihre Arbeiten zurück. Auch die Korrekturen können über den persönlichen Bereich abgerufen und bearbeitet werden. Wenn die Studentin „Claudia Sommer“  im untenstehenden Kurs-Browser auf den Link „Ergebnisübersicht“ klicken würde, würde sie eine Tabelle erhalten (übernächstes Bild); in dieser sind die Ergebnisse von Aufgabenheft 1 sortiert nach Aufgabe und den dazu erreichten Punkten aufgelistet.


Abb.  Fernuniversität Hagen – WebAssign (Kursmappe)


Abb.  Fernuniversität Hagen – WebAssign (Ergebnisübersicht)


Aktion
Betrachtung des virtuellen Labors, über das die Studenten von natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen praktische Laborexperimente und Versuche vom heimischen Computer aus durchführen können

Der nachfolgende Text wurde dem Internetangebot der Fernuni Hagen im Februar 2001 entnommen.

Problemstellung:

Laborexperimente sind integrale Bestandteile in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Ihre Zielsetzung ist die Umsetzung und Verifizierung der Theorien an realen Systemen sowie das Erlernen der Handhabung technischer Versuchsanlagen. Durch Experimentieren mit realen Versuchsanlagen erlernen die Studierenden eine Vorgehensweise zur Lösung praktischer Problemstellungen. Da mathematische Modelle das Verhalten von realen Anlagen nur vereinfachend beschreiben, ist ein vollständiger und gleichwertiger Ersatz von Laborexperimenten durch Simulationen nicht möglich.

Üblicherweise werden an jeder einzelnen Hochschule mit großem Aufwand an Geld und Zeit vergleichbare Laborexperimente aufgebaut. Zugleich ist oftmals durch die zunehmende Spezialisierung keine vollständige Abdeckung einzelner Fächer in einem Labor möglich. Hinzu kommt, dass diese Laborexperimente Studierenden nur eingeschränkt und ausschließlich während der eigentlichen Versuchsdurchführung zur Verfügung stehen. An der Fernuniversität Hagen besteht ferner die Sondersituation, dass etwa 80% der Studierenden berufstätig sind und somit ein Angebot in den Abendstunden und am Wochenende besonders attraktiv ist. Reale Laborversuche waren bislang in die Fernlehre schwer zu integrieren und für die Studierenden immer mit Reiseaufwand verbunden.

Lösungsansatz:

Eine Lösung dieses Problems liegt in der Teleoperation von Laborexperimenten über das Internet. Vor diesem Hintergrund wurde am Lehrgebiet für Prozeßsteuerung und Regelungstechnik im Fachbereich Elektrotechnik der Fernuniversität Hagen ein „virtuelles Labor“ zur Fernbedienung von regelungstechnischen Versuchen über das Internet entwickelt. Diesem Projekt „Reale Systeme im virtuellen Labor“ haben sich die Lehrstühle für elektrische Steuerung und Regelung der Universitäten Bochum und Dortmund angeschlossen. Gefördert wurde das Projekt von dem Kompetenznetzwerk Universitätsverbund MultiMedia in Nordrhein-Westfalen. Es stehen regelungstechnische Laborexperimente zur hochschulübergreifenden Nutzung unter einer einheitlichen Bedieneroberfläche, dem virtuellen Labor, zeit- und ortsflexibel zur Verfügung. Diese Experimente werden seit dem Sommersemester 2000 erfolgreich in der Lehre der drei beteiligten Universitäten eingesetzt.


Abb.   Fernuniversität Hagen – Prinzip des virtuellen Labors


Realisierung

Grundlegende Entwurfsidee ist die Nutzung des World Wide Web als Kommunikationsstruktur und die Nutzung eines Web-Bowsers als Benutzerinterface. Der Web-Browser stellt ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sowohl Information ausgetauscht werden kann als auch Software als Java-Applet ablauffähig ist. Als Schnittstelle zwischen dem Benutzer und dem realen Experiment wird ein Web-Server eingesetzt. Die Software wurde als Client/Server-Architektur entworfen und ist in der Programmiersprache Java implementiert. Die Internet-Protokolle dienen dabei zum standardisierten Austausch der Daten zwischen Client und Server. Die Plattformunabhängigkeit der Programmiersprache Java wird durch die Interpretation von Bytecode in der Java Virtual Machine (JVM) erreicht. Die JVM ist Bestandteil gängiger Web-Browser, so dass die Nutzung des Labors nicht auf eine Plattform beschränkt ist. Die Java-Applets werden beim Darstellen der Web-Seite vom Server nachgeladen und gestartet, sie brauchen nicht auf dem Client installiert zu werden. Auf diese Weise ist es auch nicht notwendig, bei Weiterentwicklungen der Software ein Update auf dem Client durchzuführen.

Versuchsdurchführung

Nach erfolgreicher Authentifizierung erfolgt die Versuchsdurchführung mit dem Web-Browser. Zur multimedialen Unterstützung der Versuchsdurchführung wird ein Live-Video und ein Live-Audio aus dem Labor zur Verfügung gestellt. Die Studierenden bekommen auf diese Weise ein Gefühl von Telepräsenz . Sie erkennen, dass es sich nicht um eine Simulation handelt. Zur Übertragung von Video und Audio über das Internet werden Kompressionsverfahren eingesetzt, um die begrenzte Bandbreite besser ausnutzen zu können. Die Darstellung der Video- und Audio-Daten erfolgt mit einem Applet, welches die Softwarebibliothek Java Media Framework nutzt.

Zusammenfassung

Das virtuelle Labor stellt regelungstechnische Laborexperimente über das Internet fernbedienbar zur Verfügung. Es ist so konzipiert, dass es von zu Hause, vom Studienzentrum, aber auch von einem Arbeitsplatz in der Universität unabhängig von Ort und Zeit genutzt werden kann. Die Experimente werden mit einem gängigen Web-Browser bedient und durch ein Live-Video und -Audio unterstützt. Seit dem Sommersemester 2000 wird das virtuelle Labor hochschulübergreifend in der Lehre eingesetzt. Vorbereitung und Ausarbeitung wird offline durchgeführt, während die eigentliche Versuchsdurchführung online stattfindet. Durch eine Zugriffsverwaltung wird sichergestellt, dass nur registrierte Studierende Termine reservieren und die Experimente zu reservierten Zeitpunkten exklusiv nutzen können.

Live-Demo

Zur Demonstration der Möglichkeiten des virtuellen Labors wurde ein Experiment zur Steuerung eines Industrieroboters eingerichtet, welches ohne vorherige Anmeldung durchführbar ist. Weiterhin kann über zwei Kameras, Labor-1 und Labor-2, ein Blick in das Labor geworfen werden.


Abb.   Fernuniversität Hagen – Der Webbrowser als Bedienungsschnittstelle zur praktischen Durchführung des Versuchs


Praxis

Wie lauten die Internetadressen von einigen bekannten Anbietern von Online-Studiengängen ? Bildlink-Pfeil

Online-Studiengänge

www.fernuni-hagen.de Fernuni Hagen

http://www.wb-fernstudium.de Wilhelm Büchner Hochschule

www.oncampus.de der Hochschulverbund „Virtuelle Fachhochschule“ bietet Online-Studiengänge in „Medieninformatik“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“

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Online-Lehrgänge

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Buch geöffnet Teilnahme an Online-Lehrgängen

Folgende Fragen beantwortet die Lektionseinheit:

  • Was sind Online-Lehrgänge ?  Bildlink-Pfeil
  • Wie kann man sich einen Online-Lehrgang anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil
  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Anbieter von Online-Lehrgängen ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was sind Online-Lehrgänge ?  Bildlink-Pfeil

Die Antwort auf die Frage „Was ist webbasiertes Lernen (WBT) und wozu dient es ?“ beinhaltet im wesentlichen auch die Antwort auf diese Frage, so daß nun ergänzend der prinzipielle (idealisierte) Ablauf eines Online-Lehrgangs anhand eines Szenarios beschrieben werden soll.

Das Szenario kann grob in drei Schritte unterteilt werden:

  1. Anmeldung zum Lehrgang 
  2. Teilnahme am Lehrgang 
    1. Einführende Veranstaltung
    2. Lernmaterial
    3. Betreuung und Kommunikation
    4. Lernerfolgskontrolle
  3. Abschluss des Lehrgangs

  1. Anmeldung zum Lehrgang Bildlink-PfeilDie Anmeldung kann durch das Ausfüllen eines Online-Formulars, das Absenden einer E-Mail oder durch ein herkömmliches Schreiben per Post erfolgen.

    Hinweis
    Bevor Sie sich für einen Vollzugang anmelden, sollten Sie das Lernangebot testen, damit Sie feststellen können, ob der Kurs wirklich Ihren Erwartungen entspricht. 

    Dazu stellen die meisten Anbieter einen Testzugang zum Lehrgang zur Verfügung. Damit erhalten Sie in der Regel einen zeit- und/oder inhaltsbegrenzten Zugang zum jeweiligen Kurs. Entspricht das Lernangebot Ihren Erwartungen, so können Sie den Vollzugang beantragen.

    Nachdem Sie sich für den Vollzugang angemeldet und registriert haben, erhalten Sie direkt Ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort), mit denen Sie sich in der Regel sofort in die Lernplattform einloggen und am Lerngeschehen teilnehmen können.

    Hinweis
    Die Anmeldung zum Vollzugang ist in der Regel verbindlich und der Vertrag kommt mit dem Zugang der Anmeldebestätigung des Anbieters zustande. 


  2. Teilnahme am Lehrgang Bildlink-Pfeil
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    Da die Teilnahme an einem Online-Lehrgang wesentlich mehr Eigeninitiative erfordert, als die Teilnahme an einem Präsenz-Lehrgang, benötigt der Lernende dringend eine klare und verständliche Handlungsanleitung , die ihm beschreibt, wie er sich aktiv, selbstbestimmt und selbstorganisiert mit den Lerninhalten auseinander setzen kann, um so möglichst viele eigene Erfahrungen und Erkenntnisse zu sammeln, mit deren Hilfe er dann sein Wissen zum einen Teil selbst und zum anderen Teil in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen konstruiert. Diese Aufgabe erfüllt das Lehrkonzept.

    Konkret beschreibt das Lehrkonzept die angewandten Lehr-/Lernmethoden, deren Ziele, wo die Methoden im Lehrgang angewendet werden und wie im Rahmen dieser Methoden, die Lernumgebung bzw. die modernen Informations- und Kommunikationswerkzeuge zum Einsatz kommen.

    Grundsätzlich besteht die Teilnahme an einem Online-Lehrgang aus folgenden Kernelementen:

    • Einführende Veranstaltung
    • Lernmaterial
    • Betreuung und die Kommunikation
    • Kontrolle des Lernerfolgs

    1. Einführende Veranstaltung  Bildlink-PfeilDer Online-Lehrgang beginnt in der Regel mit einer einführenden Veranstaltung, um die Lehrgangsteilnehmer in den Umgang mit der webbasierten Lernplattform einzuweisen.

      Wird das ganze als Präsenzveranstaltung durchgeführt, dann haben die Lehrgangsteilnehmer und der Lehrer auch die Möglichkeit, sich persönlich kennen zu lernen. So weiß jeder, mit wem er es bei den späteren Ferngesprächen in den Diskussions- und Chatforen zu tun hat. Außerdem kann der Lehrende die notwendigen technischen Grundlagen direkt am Rechner vor Ort erklären. Andererseits ist dann die Teilnahme am Lehrgang nicht mehr vollständig orts- und zeitunabhängig und der Lernende muss unter Umständen weite Reisewege in Kauf nehmen.

      Deshalb sollte dieses persönliche Treffen nicht zwingend sein, auch wenn dieser erste direkte Kontakt eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Lernenden sein kann. Für andere Kursteilnehmer, die weite Anfahrtswege für die Präsenzveranstaltung in Kauf nehmen müssen, ist es vielleicht ein Grund, nicht an diesem Kurs teilzunehmen.

      Als Alternative zur Präsenzveranstaltung kann die einführende Veranstaltung auch über das Internet stattfinden, beispielsweise in einem Chatraum, in dem sich der Online-Lehrer kurz vorstellt und die Fragen der Lehrgangsteilnehmer beantwortet. Wird die Chat-Sitzung protokolliert und über die Lernplattform veröffentlicht, so können die Antworten später jederzeit noch einmal nachgelesen werden. Eine andere Möglichkeit wäre ein persönliches Telefongespräch, das sich allerdings in der Regel auf zwei Gesprächsteilnehmer beschränkt.

      Neben der Einführung in die webbasierte Lernplattform wird bei der einführenden Veranstaltung in der Regel auch besprochen, wie die Lehrgangsteilnehmer das Lernmaterial durcharbeiten sollen. Das kann beispielsweise das Erarbeiten der ersten Lerneinheit des Online-Kurses sein, zu deren Einzellektionen der Lernende die Wiederholungsfragen und Übungsaufgaben bearbeitet und dem Lehrer per E-Mail zur Korrektur schickt.


    2. Lernmaterial Bildlink-Pfeil
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      Nach der einführenden Veranstaltung arbeitet der Kursteilnehmer das Lernmaterial selbständig durch.

      Damit der Lernende den Kursinhalt offline studieren kann und so keine Online-Gebühren bezahlen muss, erhält er das Lernmaterial beispielsweise auf CD-ROM oder in Büchern oder Skripten die ihm per Post zugeschickt werden.

      Zum Lehrgang notwendige Mitteilungen, aktuelle Ankündigungen, Übungsaufgaben, eine Veranstaltungsübersicht oder Literaturlisten werden online bereitgestellt. Die Lehrgangsteilnehmer haben so die Möglichkeit, diese Materialien online abzurufen oder auch per Datentransfer auf den eigenen Rechner zu laden und dort zu speichern, auszudrucken oder zu bearbeiten. Das gleiche gilt für speziell benötigte Kurseinheiten wie beispielsweise kleine Projekte, die im Team zu bearbeiten sind, oder Multiple Choice Aufgaben.

      Ein großer Vorteil der Online-Bereitstellung ist die gleichzeitige Verfügbarkeit einer Ausgabe für viele im Gegensatz zur Bereitstellung auf Papier, wo jedem das betreffende Schriftwerk ausgehändigt werden muß. Ein Vorteil für die Lernenden ist die Möglichkeit, die Unterlagen auf einfache Weise als individuelles Lernmaterial aufzubereiten, ein weiterer, daß durch die elektronische Verfügbarkeit eine intensivere Betreuung ermöglicht wird. Beispielsweise können die Antworten von Multiple Choice Aufgaben direkt in eine Datenbank eingetragen und entsprechend ausgewertet und kommentiert werden. Außerdem sind die online bereitgestellten Dokumente leicht zu aktualisieren und jederzeit abrufbar.

      Ein großer Nachteil der Online-Bereitstellung für den Lehrenden ist die Aufbereitung der Lernmaterialien für die Veröffentlichung im Internet. Der Zeit- und Arbeitsaufwand ist dabei vor allem nicht zu unterschätzen, wenn das notwendige Wissen hierfür fehlt.

      In das Kursmaterial eingebaut sind Anleitungen für praktische Übungen, die teilweise eine Interaktion mit dem Betreuer oder den Mitstudenten erfordern. Die Kommunikation kann per E-Mail, Diskussionslisten, Diskussions- oder Chatforen erfolgen. Weiterhin sind Fragen und Anregungen zu eigenen Aktivitäten enthalten. Diese Übungen geben die Möglichkeit, am eigenen PC das erworbene Wissen zu testen und nachzuvollziehen. Der Lernstoff kann zusätzlich über eine CD-ROM multimedial gelernt werden. Das heißt, das jeweilige Themengebiet wird durch bewegte Graphiken (Animationen), Sprechtitel, Videos, Texte und graphische Veranschaulichung von komplexen Zusammenhängen erläutert. 

      Sinnvoll ist es auch, neben dem eigentlichen Lernmaterial das Internet selbst in die Lehrveranstaltung mit einzubeziehen; etwa zur Bearbeitung von Übungsaufgaben und Projektarbeiten können die verschiedenen Internetdienste (Suchmaschinen, Suchkataloge, Diskussions- und Chatforen,…) zur allgemeinen Informationsbeschaffung, zur Beantwortung spezieller Fragen und zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen mit anderen Fachexperten oder -interessierten verwendet werden.


    3. Betreuung und Kommunikation Bildlink-Pfeil
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      Nachdem sich der Lernende an der Lernumgebung angemeldet hat, kann er beispielsweise über eine entsprechende Internetseite die wöchentlichen Lektionen abrufen. Das gleiche gilt für die erforderlichen Lernabschnitte, allgemeine Neuigkeiten, Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen (Online-Seminare), interessante Links oder Literaturhinweise. Als Alternative bietet es sich auch an, die genannten Lernmaterialien per E-Mail (Newsletter) zu versenden.

      Wichtig ist aber nicht nur das selbständige Lernen, sondern gerade beim webbasierten Lernen auch das gemeinsame Lernen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern. Je nach Teilnehmerzahl können dafür verschiedene Gruppen gebildet werden, die dann miteinander die Lösung für eine Gruppenaufgabe erarbeiten.

      Über eine Teilnehmerliste kann der Kontakt zu anderen Lehrgangsteilnehmer hergestellt werden. Diese Liste kann beispielsweise dazu benutzt werden, um nachzusehen, ob andere Teilnehmer sich zu einem ähnlichen Zeitpunkt am Lehrgang angemeldet haben, um so einen optimalen fachlichen Austausch zu ermöglichen.

      Für die individuelle Betreuung durch den Lehrer und die private Kommunikation der Lehrgangsteilnehmern untereinander kann der E-Mail-Dienst verwendet werden, für die öffentliche das Diskussionsforum. Hier können Unklarheiten gemeinsam mit dem Lehrer und/oder den anderen Lehrgangsteilnehmern beseitigt, Antworten auf Fragen bezüglich des Lernstoffes gefunden und schwierige Inhalte ausdiskutiert werden.

      Ergänzt werden könnte das Ganze um regelmäßige Treffen in einem Experten-Chat, bei der sich die Lernenden mit ihrem Kursleiter via Tastatur in Echtzeit unterhalten können. Dort können schwierige Fragen bezüglich der Lerninhalte erörtert werden, die eine direkte Rückfragemöglichkeit erforderlich machen.
      Die Inhalte dieser Chats werden protokolliert und den Kursteilnehmern entweder in einem Archiv (über die Lernumgebung abrufbar) bereitgestellt oder als Text per E-Mail zugeschickt.

      Würde man die Chatsitzungen noch mit einer Webcam ausstatten, hätte man im Prinzip ein virtuelles Klassenzimmer mit einfachen Kommunikationsmöglichkeiten. Zumindest aber könnten die Lernenden den Dozenten sehen, während dieser beispielsweise Experimente vorführt oder praktische Hinweise gibt. Damit wäre im Prinzip das vollendete virtuelle Klassenzimmer geschaffen, das zudem keine allzu hohen Anforderungen an die PC-Ausstattung des Lernenden stellt.

      Der Nachteil dieser zeitgleichen Kommunikationsform ist, daß die Teilnehmer hier alle an feste Zeiten gebunden sind. Dies ist vor allem für diejenigen schwierig, die den Lehrgang berufsbegleitend absolvieren und daher auf die freie Zeiteinteilung angewiesen sind. Bevorzugt wird von den Lernenden daher eher die Nutzung von Lern- und Kommunikationsformen, die eine weitgehend freie Zeiteinteilung gestatten (E-Mail, Diskussionslisten, Diskussionsforen, Internetdokumente,…).

      Neben den vorher genannten Mitteln zur Kommunikation mit dem Lehrer und den anderen Lehrgangsteilnehmern gibt es auch die Möglichkeit, mit Experten in Kontakt zu treten, die nicht direkt in das Lehrgangsumfeld eingebunden sind.

      Beispielsweise kann zur Beantwortung spezieller Fragen, die während der Bearbeitung von Übungsaufgaben und Projektarbeiten aufgetreten sind, und zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen der Kontakt zu anderen Fachexperten oder -interessierten über geeignete Kommunikationsdienste (Diskussionsforen, Chatforen, Diskussionslisten, virtuelle Gemeinschaften) hergestellt werden.


    4. Lernerfolgskontrolle Bildlink-PfeilGerade für die individuelle Förderung des Lernerfolgs des Lernenden bieten Online-Lehrgänge flexible und kostengünstige Möglichkeiten.

      Dazu können praxisorientierte Übungsaufgaben dienen, die beispielsweise in das Lernmaterial integriert sind oder aber vom Lehrenden zum betreffenden Zeitpunkt verteilt werden. Weiterhin teilt die Lehrperson den Lernenden rechtzeitig, beispielsweise per E-Mail, mit, wann welcher Lernstoff und wann welche Übungsaufgaben in welchem Zeitraum zu bearbeiten sind.

      Diese Aufgaben werden dann vom Lernenden selbständig gelöst. Anschließend könnten konkrete Musterlösungen bereitgestellt werden, besser aber ist es, dem Lernenden die Möglichkeit zu geben, eigene Lösungen zu erarbeiten. Der Vorteil dabei ist: Diese selbstkonstruierten Problemlösungen werden normalerweise wesentlich besser verstanden und im Gedächtnis behalten als vorgefertigte Musterlösungen.

      Natürlich steht der Lehrende dem Lernenden hilfreich zur Seite, wenn er bei der Lösung der Aufgabe nicht mehr weiterkommt. Außerdem können auch die anderen Lernenden um Rat gefragt werden – beispielsweise über ein Diskussionsforum.

      Für Lernende die Schwierigkeiten mit dem völlig freien Navigieren durch das Lernmaterial haben, bieten die Informations- und Kommunikationstechnologien, im Gegensatz zur Printversion, Möglichkeiten den Lernenden, wie entlang einem roten Faden durch den Lernstoff zu führen. Dazu können beispielsweise bevor der Lernende zu anderen Lernthemen wechseln möchte, automatisch Wiederholungsfragen und Übungsaufgaben gestellt werden, deren erfolgreiche Bearbeitung als Schlüssel zum Weitermachen dient.

      Die fertigen Lösungen werden dann wieder per E-Mail an den Online-Lehrer zur Korrektur zurückgeschickt. Die Lösungen werden vom Lehrer aber nicht nur korrigiert, sondern gegebenenfalls auch mit weiteren gezielten Übungen versehen, um noch vorhandene Wissenslücken zu beseitigen.

      Noch besser wäre eine elektronische Dokumentenablage (virtuelle Festplatte), auf der ein entsprechender Speicherbereich für jeden Lehrgangsteilnehmer eingerichtet wird. Dort können dann über die entsprechenden Ordner Übungsaufgaben und Korrekturberichte zwischen dem Betreuer und dem Lernenden ausgetauscht werden.


  3. Abschluss des Lehrgangs  Bildlink-PfeilAm Ende des Lehrgangs bekommen Sie in der Regel ein Abschlusszertifikat, in dem detailliert das erworbene Wissen (Lerninhalte) und die Anforderungen für den Erhalt (z. B. Abgabe von Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Bestehen von bestimmten Prüfungen,…) aufgeführt sind. Viele Kursanbieter stellen auch nur eine Teilnahmebestätigung aus, in der lediglich die Teilnahme am Kurs bestätigt wird, ohne näher auf die im Rahmen des Lehrgangs erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten einzugehen

    Wird am Ende des Lehrgangs das erworbene Wissen durch einen abschließenden Test geprüft, so muß der Teilnehmer zu einem vorher festgesetzten Termin am Lehrgangsinstitut erscheinen. Natürlich könnte die Prüfung auch online durchgeführt werden; derzeit bereitet dies allerdings noch große Schwierigkeiten, da es an geeigneten Identifizierungs- und Überwachungsmöglichkeiten mangelt.

Hinweis
Der prinzipielle Ablauf ist bei der Teilnahme an einem Online-Studiengang ähnlich wie der vorher für einen Online-Lehrgang beschriebene.

Beispiel

Wie kann man sich einen Online-Lehrgang anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ?  Bildlink-Pfeil

Dieses ausführliche Beispiel ist nur über die vollständige und kostenpflichtige Ausgabe des Lehrgangs zugänglich.

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Anbieter von Online-Lehrgängen ? Bildlink-Pfeil


Online Courses – Anytime, Anywhere | Udemy

Learnity: Online lernen. Wissen teilen.

Business – Online Courses, Classes, Training, Tutorials on Lynda

ocw.mit.edu/index.htm

Open Education Week

Khan Academy

All our free courses – OpenLearn – Open University

 

 

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  • Welche Kriterien sollte ein guter Online-Lehrgang erfüllen ? Bildlink-Pfeil
  • Wie kann man sich einen guten Online-Lehrgang anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Praxis

Welche Kriterien sollte ein guter Online-Lehrgang erfüllen ? Bildlink-Pfeil

Da Lehrgänge in der Regel mit einem entsprechenden Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden sind, ist es sehr wichtig, sicherzustellen, daß der Kurs wirklich für das gewünschte Lernziel geeignet ist. Einen ersten Eindruck vermittelt das Erscheinungsbild der Homepage, über die der Kursanbieter im Internet präsent ist. Dabei ist weniger wichtig, wie professionell und aufwendig diese gestaltet ist, sondern daß nach einer Durchsicht der Homepage möglichst wenig Fragen bezüglich Ihrer möglichen Teilnahme an einem Kurs offen bleiben. Hier sollten Sie über rechtliche Dinge bezüglich des Lehrvertrags zwischen dem Kursanbieter und Ihnen genauso aufgeklärt werden wie über den genauen Kursablauf. Vor allem sollten Sie auf üppige Versprechungen achten, denn Lernen ist immer eine zeitaufwendige und arbeitsintensive Angelegenheit und ein Abschluss des Kurses versichert Ihnen noch lange nicht Ihren Traumarbeitsplatz.

Achten Sie bei der Auswahl eines Onlinekurses auf folgende Punkte. Die meisten lassen sich auf der Website des Anbieters klären. Manchmal hilft auch eine E-Mail oder ein Telefongespräch.

Hinweis
Da die Kriterien auch sehr stark von Ihren individuellen Ansprüchen abhängen, können Ihnen die nachfolgend genannten Kriterien als Anregung dienen, erheben aber nicht den Anspruch auf zwingende Gültigkeit oder Vollständigkeit.

Ein guter Online-Lehrgang sollte:

Die nachfolgend genannten Kriterien gelten bis auf einige spezifische Unterschiede, beispielsweise die Gesamtdauer der Bildungsmaßnahme, natürlich auch für die Online-Studiengänge.

  • leicht auffindbar sein Bildlink-Pfeil
  • die für die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Lehrgang notwendigen Informationen  übersichtlich und leicht auffindbar am besten auf einer Seite bereitstellen Bildlink-Pfeil

    Es handelt sich hierbei um folgende Informationen:

    • die Identität, die Anschrift und die Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer,…) des Anbieters
    • Kurzbeschreibung und Ziel des Lehrgangs
    • Zielgruppe
    • Maßnahmen des Anbieters zum Schutz Ihrer persönlichen Daten
    • Wichtige Vertragsbedingungen
    • Notwendige Vorkenntnisse und Lernaufwand
    • Beginn und Gesamtdauer des Lehrgangs
    • Beschreibung des grundsätzlichen Ablaufs des Lehrgangs (Anmeldung, Teilnahme und Abschluss des Lehrgangs)
    • Angaben zur Lehrkraft (Kursleiter) und zum Kursanbieter
    • Notwendige technische Ausrüstung
    • Kursgebühren und Zahlungsart
  • technisch einwandfrei funktionieren und eine gut durchdachte Navigation durch das Lernangebot bereitstellen Bildlink-Pfeil
  • einen Testzugang oder zumindest Probelektionen anbieten  Bildlink-Pfeil
  • eine bequeme Möglichkeit bieten, sich am Lehrgang anzumelden Bildlink-Pfeil
  • auf eine erfolgreiche Anmeldung möglichst sofort mit einer Rückmeldung antworten, zumindest aber mit einer Bestätigung per E-Mail Bildlink-Pfeil
  • die Mehrwerte, die das Internet für den Fernunterricht schafft, auch wirklich nutzen und zwar bezüglich Bildlink-Pfeil
    • des Lehrkonzepts und des darauf basierenden Lernmaterials
    • der Betreuung und Kommunikation
    • der Lernerfolgskontrolle
    • des Abschlusses des Lehrgangs 

Ein guter Online-Lehrgang sollte:

  • Kriterium
    leicht auffindbar sein

    Dazu ist es notwendig, daß der Online-Lehrgang nicht nur in den gängigen Suchmaschinen bzw. Suchkatalogen zu finden ist, sondern auch bei den speziellen Suchdiensten angemeldet wird, etwa bei entsprechenden Weiterbildungsdatenbanken.


  • Kriterium
    die für die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Lehrgang notwendigen Informationen übersichtlich und leicht auffindbar am besten auf einer Seite bereitstellen

    Die Seite sollte auch leicht ausgedruckt werden können.

    Es handelt sich hierbei um folgende Informationen:

    • die Identität, die Anschrift und die Internetkontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer,…) des Anbieters
    • Kurzbeschreibung und Ziel des Lehrgangs

      Kurzbeschreibung

      Hier sollte detailliert erklärt werden, welches Wissen der Lehrgang vermittelt und welchen Nutzen Ihnen die Teilnahme an der Weiterbildungsmaßnahme bringt. Ein paar grobe Stichworte zum Lehrgangsinhalt reichen nicht aus, um den Interessierten ausreichend zu informieren, hier sollte schon ein Inhaltsverzeichnis über die Lerninhalte bereitgestellt werden.
      Eine genaue Beschreibung der Lerninhalte des Lehrgangs zeugt von einem klaren Konzept, außerdem können Sie sich später auf die angekündigten Lehrinhalte berufen.

      Wichtig sind auch Angaben zur Lehrgangsart. Ist es eine Präsenzveranstaltung oder wird der Lehrgang ausschließlich über das Internet geführt oder ist es eine Kombination aus beidem ? Handelt es sich um einen von einem Lehrer betreuten oder um einen unbetreuten Lehrgang ?

      Während bei einem betreuten Lehrgang zusätzlich zum Lernmaterial auch eine Lehrperson bereitsteht, die sich um den Lernerfolg der Teilnehmer kümmert und bei Verständnisproblemen bezüglich der Lerninhalte weiterhilft, ist man bei den unbetreuten Kursen zum Selbststudium völlig auf sich allein gestellt. Eine Überprüfung des Lernfortschritts durch Fragen und Aufgaben, die nach dem Durcharbeiten von einem Online-Lehrer korrigiert werden, gibt es nicht. Auch die Bereitstellung einer technischen Möglichkeit seitens des Kursanbieters, mit dem Lehrer bzw. anderen Kursteilnehmern über das Internet in Kontakt zu treten, entfällt. Ein weiterer Vorteil der betreuten Kurse ist, daß der Lernende in der Regel eine Teilnahmebescheinigung oder ein Fachlehrgangs-Abschlußzeugnis erhält, wenn er den Kurs regelmäßig besucht bzw. die Abschlußprüfung bestanden hat.

      Da, wie Sie gelesen haben, bei den unbetreuten Kursen viele Bildungsleistungen entfallen, kosten sie in der Regel um ein Vielfaches weniger. Allerdings muß der Kursteilnehmer über hohe autodidaktische Fähigkeiten verfügen und häufig zusätzliche Programme auf seine Festplatte herunterladen und dort installieren, damit er die Kursinhalte online ansehen kann. Bekommt er keine Printausgabe des Kurses vom Lehr-Institut ausgehändigt, kann das zu hohen zusätzlichen Kosten in Form von Online-Gebühren führen. Die Kursanbieter haben offensichtlich und berechtigt große Angst, daß ihre Lehrgänge kopiert und an Unbefugte weitergegeben werden.

      Die sogenannte Akkreditierung ist vor allen Dingen für amerikanische Universitäten wichtig. Es läßt sich sehr darüber streiten, ob die Prüfung des Inhalts des Online-Kurses bzw. der Seriosität des Kursanbieters durch eine anerkannte Stelle sinnvoll ist, wenn nicht zweifelsfrei nachgewiesen wird, wie fachlich kompetent der Prüfer ist. Eine solche Prüfung sollte also zumindest von einer offiziell anerkannten Stelle durchgeführt werden.

      Ziel des Lehrgangs

      Auf welche Lernziele sollen Sie konkret hinarbeiten ? Hier sollte genau beschrieben sein, was Sie nach der Teilnahme des Lehrgangs wissen sollen.

    • Zielgruppe

      Die Angabe der Zielgruppe erleichtert die Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme am Lehrgang. Außerdem läßt sie Rückschlüsse auf das Niveau des Kurses und den Bildungsgrad der übrigen Lehrgangsteilnehmer zu.

    • Maßnahmen des Anbieters zum Schutz Ihrer persönlichen Daten

      Ist die Datenschutzerklärung (Privacy Policy) leicht auffindbar und klar formuliert ?
      Da das Internet technisch fast unbegrenzte Möglichkeiten bietet, Kundendaten zu sammeln, zu verknüpfen und auszuwerten
      , reichen die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes alleine nicht aus, um diesem Medium im Hinblick auf den Datenschutz gerecht zu werden.

      Hinweis
      Was eine Privacy Policy genau ist, wie diese aussehen und in die Lernplattform integriert werden muß und welche wichtigen Punkte beim Lesen einer Privacy Policy  beachtet werden müssen,
      erfahren Sie in der Lektion „Ein- und Verkaufsdienste“ (Lektionseinheit „Sicher ein- und verkaufen“) und dort im Abschnitt „Datenschutzerklärung (Privacy Policy)“ beschrieben.

    • Wichtige Vertragsbedingungen 

      Ganz allgemein sollten Sie auch überprüfen, ob sich der Vertrag flexibel anpassen läßt.

      • Rücktritt (Kündigung des Lehrvertrags) seitens des Anbieters

        Räumt sich der Anbieter das Recht ein, nach erfolgter Anmeldebestätigung den Lehrgang aus wichtigen Gründen abzusagen, so muss er dafür einen eindeutigen Grund, wie etwa das Nichterreichen einer vorher festgelegten Mindestteilnehmerzahl, nennen.

      • Rücktritt oder Widerruf (Kündigung des Lehrvertrags) seitens des Lehrgangsteilnehmers

        Wie können Sie den Vertrag vorzeitig beenden? Wenn Sie keine Lust mehr haben, dann müssen Sie wohl für die Kursgebühren gerade stehen. Aber was passiert, wenn Sie beispielsweise krank werden oder durch sonstige unerwartete Ereignisse ab- oder unterbrechen müssen: Müssen Sie die Studiengebühren auch dann weiter bezahlen ?

        Was passiert, wenn Sie den Lehrgang erst gar nicht antreten können ? Welche Widerrufsrechte haben Sie laut Anbieter ? Das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) legt fest, dass Kunden einen einmal unterschriebenen Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen können. Die Frist beginnt mit Zugang des Lernmaterials.

      • Änderung der Lerninhalte

        Räumt sich der Anbieter das Recht auf eine eventuelle Änderung der Lerninhalte ein, so muss diese Rücksicht auf die Belange des Schülers nehmen und von diesem ggf. genehmigt werden.

      • Gültigkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen – AGB’s

        Verwendet der Anbieter AGB’s, so gelten diese nur dann, wenn sie Ihnen nachweislich vor Vertragsabschluss zur Kenntnisnahme vorgelegt wurden. Ist dies nicht der Fall, weil Ihnen beispielsweise die AGB erst nach einer verbindlichen Anmeldung zum Kurs zugeschickt wurde, so ist diese nicht Bestandteil des Vertrages geworden und damit nicht rechtswirksam. An ihrer Stelle gelten die gesetzlichen Regelungen. Für die Rechtswirksamkeit eines Vertrages ist es unerheblich, ob der Kunde die AGB’s tatsächlich gelesen hat – es genügt, wenn ihm vor Vertragsschluß Gelegenheit gegeben wurde, davon Kenntnis zu nehmen.

        Grundsätzlich geht es natürlich auch ohne Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB); falls ein Anbieter aber auf diese verzichtet, sollte er den Anwender trotzdem über seine Rechte und Pflichten informieren.

      • Vorauszahlung

        Laut Fernunterrichtsschutzgesetz dürfen Vorauszahlungen nur für maximal drei Monate verlangt werden. Das bedeutet, daß bei länger dauernden Lehrgängen nicht der gesamte Betrag bereits bei Beginn des Kurses verlangt werden darf.

      • Gerichtsstand

        Es ist unzulässig, gegenüber Nichtkaufleuten einen Gerichtsstand festzulegen, beispielsweise „Gerichtsstand ist München“. Eine solche Klausel wäre gegenüber Privatleuten nicht gültig; dies wissen jedoch viele nicht.

      • Preise

        Klauseln wie „Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer“ sind gegenüber Nichtkaufleuten unzulässig, es müssen Endpreise (den Preis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und sonstiger Preisbestandteile) angegeben werden.
        Was ist, wenn Sie das Lernziel nicht in der vom Kursanbieter vorgegebenen Zeit erreichen ?
        Hier kann dieser einen bestimmten Mehrbetrag verlangen, je nach Verlängerung der zusätzlichen Kursdauer, oder Sie aber auch bei geringer Zeitüberschreitung ohne weitere Kosten zum Lernziel begleiten.

    • Notwendige Vorkenntnisse und Lernaufwand
      Welche Vorkenntnisse werden vorausgesetzt ? Diese sollten eindeutig beschrieben und nicht zu niedrig angesetzt werden, nur um etwa potentielle Kunden nicht abzuschrecken. Das gleiche gilt im umgekehrten Fall, da so durch zu hohe Anforderungen an das Vorwissen sich der ein oder andere Kunde einen erfolgreichen Abschluß des Lehrgangs nicht zutrauen wird.

      Wieviel Zeit müssen Sie laut Anbieter pro Tag über welchen Zeitraum hinweg investieren, um das Lernziel zu erreichen ? Überlegen Sie sich, ob Sie den Lernstoff in der vom Anbieter vorgegebenen Zeit aufnehmen können. Ausschließlich die Angabe, wie lange man Zugang zur Lernplattform hat, ist hier zu wenig.

    • Beginn und Gesamtdauer des Lehrgangs
      Ist der Einstieg jederzeit möglich oder werden bestimmte Termine festgelegt ? Bei letzterem sollten diese möglichst genau angegeben und außerdem auf eventuelle Rücktrittsklauseln hingewiesen werden, mit denen sich der Anbieter das Recht einräumt, den Kurstermin zu ändern.
      Wie lange dauert der Lehrgang insgesamt (z. B. 3 Monate) oder ist die Teilnahme unbegrenzt ?
    • Beschreibung des grundsätzlichen Ablaufs des Lehrgangs (Anmeldung, Teilnahme und Abschluss des Lehrgangs)
      Diese Beschreibung enthält ausführliche Angaben darüber wie Sie sich am Lehrgang anmelden können, wie die Teilnahme (Einführende Veranstaltung, Lernmaterial, Lehrkonzept, Betreuung und Kommunikation, Lernerfolgskontrolle) am Lehrgang konkret aussieht und wie Sie schließlich den Lehrgang abschließen.

      Eine ausführliche Beschreibung darüber, wie ein Online-Lehrgang grundsätzlich abläuft beantwortet die Frage „Was sind Online-Lehrgänge ?  Bildlink-Pfeil„.

    • Angaben zur Lehrkraft (Kursleiter) und zum Kursanbieter

      Macht der Anbieter Angaben zur fachlichen Qualifikation seiner Lehrkräfte und zur didaktischen Kompetenz in Bezug auf die Betreuung des Online-Lehrgangs ? Aus welcher beruflichen Schicht stammt das Lehrpersonal ? Kommen die Lehrer aus der Forschung, dann kann man in der Regel mit sehr theoretischen Lerninhalten rechnen oder sind es Praktiker, die neben ihrer Lehrtätigkeit noch einen anderen Beruf haben und durch die dabei gewonnenen Praxiserfahrungen neben der nun einmal notwendigen Theorie auch praktisch anwendbares Wissen vermitteln.

    • Notwendige technische Ausrüstung

      Welche Technik ist für die Teilnahme am Online-Lehrgang erforderlich? Brauchen Sie zusätzliche Hardware, beispielsweise eine Soundkarte mit Mikrofon zur Teilnahme an einem Sprachkurs ? Ist die erforderliche Software, beispielsweise ein aktueller Web-Browser oder ein bestimmtes Anwendungsprogramm, auf Ihrem Rechner installiert ?

      Wird bei technischen Problemen eine Hilfe (technischer Support) angeboten ? Wenn dies der Fall ist, welche Leistungen schließt dieser ein ?

      Diese Angaben müssen unbedingt vor verbindlichem Vertragsschluß, also vor der Teilnahme am Lehrgang erfolgen. Was machen Sie sonst beispielsweise, wenn Sie für eine Übungsaufgabe eine teure Software benötigen, die Sie nicht kaufen können oder wollen, und das erst während des Kurses erfahren ?

    • Kursgebühren und Zahlungsart

      Wie hoch ist die Kursgebühr und was bekommen Sie für dieses Geld ? Fallen auch Prüfungsgebühren an ? Welche Möglichkeiten haben Sie, um den Lehrgang zu bezahlen ?
      Falls das Lernmaterial nur online angeboten wird, müssen Sie mit nicht unerheblichen Zusatzkosten in Form von Online-Gebühren rechnen.
      Bedenken Sie auch, daß neben den Kursgebühren auch zusätzliche Kosten anfallen können: Hierzu wären Scripten und Bücher, die als gemeinsame Grundlage fürs Lernen dienen, oder Software, die eine wichtige Funktion in einem Programmierkurs einnimmt, als Beispiele zu nennen. Auch hierüber sollten vom Anbieter Angaben gemacht werden.
      Erhalten Sie Informationen zu Förder- oder Finanzierungsmöglichkeiten ?

      Praxistip

      Sie können die Kosten für die Teilnahme an einem Lehrgang, der Ihrem beruflichen Weiterkommen in Ihrem ausgeübten Beruf dient, als Werbungskosten geltend machen.

      Sofern Sie nicht angestellt, sondern selbständig sind, gelten die Gebühren steuerlich als Betriebsausgaben. Ist für Sie die Ausbildung durch diesen Online-Kurs dagegen als völlig neue Tätigkeit anzusehen und das Fernstudium zur Vorbereitung oder Umschulung auf eine andere, bisher nicht ausgeübte Tätigkeit zu absolvieren, so handelt es sich steuerlich um Sonderausgaben, die steuerlich geltend gemacht werden können.

      Wieviel bares Geld Sie konkret sparen können, hängt auch von Ihrem Familienstand und Ihrem Einkommen ab. Einzelheiten darüber können Sie von dem für Sie zuständigen Finanzamt erfahren.


  • Kriterium
    technisch einwandfrei funktionieren und eine gut durchdachte Navigation durch das Lernangebot bereitstellen

    Funktioniert die Lernplattform problemlos mit allen gängigen Browsern und Browser-Versionen (Netscape Navigator 4.7, Netscape 6, Internet Explorer 4, Internet Explorer 5) ? Funktionieren alle Elemente (Schaltflächen, Links,…) einwandfrei ? Werden die einzelnen Seiten schnell aufgebaut (Ladezeit der Seite) ? Werden die Möglichkeiten des Mediums sinnvoll genützt (Multimedia, Download, Feedback per E-Mail, …) ?

    Ist die Navigation durch die Lernplattform und die Verwendung der dort bereitgestellten Informations- und Kommunikationsangebote leicht und intuitiv ? Unterstützt das Design die Übersichtlichkeit der Inhalte ? Werden auch weniger häufig verwendete Bildschirmeinstellungen (480×640, 600×800) unterstützt ?
    Sind die Texte online-gerecht geschrieben und damit leicht lesbar ?


  • Kriterium
    einen Testzugang oder zumindest Probelektionen anbieten

    Gibt es einen kostenlosen Testzugang (Demoversionen, Schnupperkurse mit Stoff- oder Zeitbegrenzung), um sich einen Eindruck von dem Lehrangebot machen zu können ? Wenn ja, nutzen Sie dieses wertvolle Angebot. Sie bekommen so einen guten Einblick in das Kursangebot, dessen prinzipiellen Ablauf, den Lehrinhalt und die Nutzung der zur Verfügung gestellten Kommunikationsmöglichkeiten.

    Hinweis
    In der Regel dürfen Sie bei einem Testzugang nicht aktiv am Lerngeschehen teilnehmen, also beispielsweise keine eigenen Artikel in die Diskussionsforen schreiben, sondern nur die aktuell vorhandenen lesen. Dies ist verständlich, da so wirksam verhindert wird, daß Spaßvögel unsittliche und/oder störende Kommentare im Schutze der Anonymität des Netzes ablassen.

    Insgesamt ist ein Testzugang aber eine sehr gute Möglichkeit, sich ein Bild von dem betreffenden Kursangebot zu machen und zu testen, ob es tatsächlich Ihren Erwartungen entspricht.


  • Kriterium
    eine einfache und sichere Möglichkeit bieten, sich am Lehrgang anzumelden

    Das Anmeldeformular sollte übersichtlich gestaltet sein und auf eventuell fehlerhafte Eingaben durch entsprechende Hinweise reagieren.


  • Kriterium
    auf eine erfolgreiche Anmeldung möglichst sofort mit einer Rückmeldung antworten, zumindest aber mit einer Bestätigung per E-Mail


  • die Mehrwerte, die das Internet für den Fernunterricht schafft, auch wirklich nutzen

    Um die nachfolgenden Kriterien zur Beurteilung der Qualität eines Online-Lehrgangs etwas übersichtlicher darzustellen und vor allem die praktischen Beispiele besser integrieren zu können, ergeben sich in der Zusammenfassung folgende vier Hauptkriterien:

    Mehrwerte bezüglich

    • des Lehrkonzepts und des darauf basierenden Lernmaterials
    • Betreuung und Kommunikation
    • Lernerfolgskontrolle
    • Abschluss des Lehrgangs (Zertifikat, Teilnahmebestätigung,…)

    Kriterium
    des Lehrkonzepts und des darauf basierenden Lernmaterials

    Gibt es ein Lehrkonzept und wenn, ist es klar und verständlich beschrieben ?

    Nutzt das Lehrkonzept die Möglichkeiten, die sich durch die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien für die Fernlehre bieten, optimal oder ist der Online-Lehrgang nur eine Kopie des Präsenz-Lehrgangs.

    Wie umfangreich ist das Lernmaterial ? Besteht ein genauer Lehrplan darüber, welche Lektion in welcher Zeit bearbeitet werden soll oder kann die Reihenfolge, in der die einzelnen Lektionen durchgearbeitet werden, vom Lernenden bestimmt werden ? Handelt es sich eher um theoretische oder um praxisnahe Lerninhalte (Übungsaufgaben) ? Wie aktuell ist der Lehrstoff ?

    Wird das Lernmaterial online, offline oder über Printmedien bereitgestellt ? Stellt der Anbieter das Lernmaterial zum Download bereit oder wird es beispielsweise auf einer CD-ROM per Post zugeschickt ?

    Ist der Lehrstoff übersichtlich aufgebaut, interessant gestaltet und informativ ? Gibt es für schwierige Sachverhalte eine multimediale Aufbereitung in Form von Animationen, Videos und/oder Audios ? Diese wird allerdings nur sehr selten angeboten, da eine multimediale Aufbereitung der Kurseinheiten mit sehr hohen Entwicklungskosten verbunden ist, die derzeit noch nicht an die Kursteilnehmer weitergegeben werden können. Außerdem bietet die momentan noch geringe mögliche Datenübertragungsrate, gekoppelt mit hohen Online-Gebühren, keinen Anreiz für die Surfer, multimediale Daten von einem Server abzurufen. Die genannten Nachteile dürften aber in absehbarer Zeit behoben sein.

    Wird neben dem eigentlichen Lernmaterial auch das Internet selbst in die Lehrveranstaltung mit einbezogen ? Beispielsweise könnten zur Bearbeitung von Übungsaufgaben und Projektarbeiten die verschiedenen Internetdienste (Suchmaschinen, Suchkataloge, Diskussionsforen, Chatforen,…) zur allgemeinen Informationsbeschaffung, zur Beantwortung spezieller Fragen und zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen mit anderen Fachexperten oder -interessierten verwendet werden. Auch Links zu verschiedenen online verfügbaren Informationsquellen wie etwa Fachlexika, Wörterbücher, Enzyklopädien, Fachbücher, insbesondere Lehrbücher, (Fach)- Zeitschriften und Zeitungen auf einer übersichtlichen Linkliste anzubieten, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.


    Kriterium
    Betreuung und Kommunikation

    Gerade dieses Kriterium unterscheidet einen Online-Lehrgang, bei dem die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets zur Betreuung und zum gemeinsamen Lernen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern und gegebenenfalls auch mit externen Experten genutzt werden, von einem traditionellen Fernlehrgang und sollte deshalb besonders kritisch betrachtet werden.

    Allgemeines zu den Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb eines webbasierten Lehrgangs

    Werden grundsätzlich Möglichkeiten vom Lehrveranstalter angeboten, um mit Ihrem Lehrer und den anderen Kursteilnehmern in Kontakt zu treten, und wenn, welche ?

    Möglichkeiten der Kommunikation über das Internet:

    • zeitversetzte Kommunikation,
      über E-Mail, Webforen, Newsgroups oder Diskussionslisten
    • zeitgleiche Kommunikation,
      über Telefon, Chat oder Videokonferenzen

    Wird konkret beschrieben, welche Funktion die angebotenen Kommunikationsmittel innerhalb des Lehrgangs einnehmen ? Gibt es beispielsweise regelmäßige gemeinsame Online-Seminare und virtuelle Treffen (in Chatforen), zu denen Sie sich zu bestimmten Zeiten beim Anbieter einwählen müssen (Anwesenheitspflicht), oder findet die Kommunikation ausschließlich zeitversetzt etwa über E-Mail oder Diskussionsforen statt ?

    Da Online-Lehrgänge in der Regel der berufsbegleitenden Weiterbildung dienen, wird die Inanspruchnahme jener Lern- und Kommunikationsformen dominieren, die eine weitgehend freie Zeiteinteilung und kostengünstige Nutzung gestatten (E-Mail, Diskussionsforen, Internetdokumente …).

    Betreuung durch den Lehrenden (Tutor, Dozent,…) 

    Steht das zuständige Lehrpersonal jederzeit zur Beantwortung Ihrer Fragen und zur individuellen Betreuung zur Verfügung ? Ein webbasiertes Lernangebot muß so ausgerichtet sein, daß der Teilnehmer jederzeit (innerhalb bestimmter vorher bekannt gegebener Arbeitszeiten) die Hilfe eines betreuenden Lehrers in Anspruch nehmen kann. Wie können Sie mit dem Lehrer in Kontakt treten und wird die individuelle Betreuung zugesichert ?

    Wird der Lehrgang so betreut, daß alle Lehrgangsteilnehmer rationell auf die Lernziele hinarbeiten können ? Sehr wichtig ist hier eine einführende Lehrveranstaltung, um die Lernenden beispielsweise mit der webbasierten Lernumgebung vertraut zu machen und ihnen den genauen Ablauf des Kurses zu vermitteln. Eine weitere Möglichkeit hierfür wäre die Bekanntgabe der wöchentlichen Lernabschnitte per Newsletter.

    Wie viele Betreuer sind für wie viele Kursteilnehmer zuständig ? Wie lange dauert die Korrektur der Übungsaufgaben und die Antworten auf Fragen zum Lernstoff ?

    Werden die angebotenen Diskussions- und Chatforen vom Lehrenden betreut ? Einmal eingerichtete Kommunikationsforen werden nämlich nicht automatisch auch genutzt, dazu müssen die Lernenden mit geeigneten Mitteln erst ermuntert werden. Findet die Kommunikation im gewünschten Umfang statt, so muß diese vom Lehrenden auch entsprechend moderiert werden.

    Dazu gibt es beispielsweise folgende praktische Möglichkeiten: 

    • der Lehrende meldet sich von selbst, wenn er längere Zeit nichts mehr von einem bestimmten Kursteilnehmer gehört hat
    • auf eingehende Fragen erfolgen rasche (spätestens nach einem Tag) und angemessene Antworten
    • auch regelmäßige, zu festen Terminen stattfindende Experten-Chats zu schwierigen Lerninhalten sind sinnvoll, sollten aber nicht zwingend besucht werden müssen, da sonst berufstätige Lehrgangsteilnehmer, die vielleicht aus Zeitgründen nicht teilnehmen können, benachteiligt werden

      Auf jeden Fall sollten diese Chatsitzungen mitprotokolliert und in einem leicht zugänglichen Archiv allen Lehrgangsteilnehmern bereitgestellt oder per E-Mail zusendet werden.

    • der Lehrende könnte zwischen einzelnen Teilnehmern Kontakte herstellen, beispielsweise „Teilnehmer A hat das gleiche Problem; versuch es doch, mit ihm gemeinsam zu lösen“
    • die Lösungen der zunächst von den Lernenden allein bearbeiteten Aufgaben können auf der Lernplattform veröffentlicht und in einem Diskussionsforum gemeinsam besprochen werden, wenn dieser damit einverstanden ist
    • der Lehrende kann durch entsprechende Anleitung verhindern, daß Diskussionen in einer Sackgasse enden

    Nur so kann erreicht werden, daß es den Lehrgangsteilnehmern Spaß macht, sich zuhause vor den Computer zu setzen und zu lernen, denn gerade das Online-Lernen erfordert eine hohe Motivation des Lernenden. Die anfängliche Euphorie kann schnell in eine vorzeitige Aufgabe ausarten, wenn der Lehrende dem Lernenden in den schwierigen Phasen nicht entsprechend zur Seite steht.

    Gemeinsames Lernen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern und externen Experten

    Werden die Kommunikationsforen dazu verwendet ,um beispielsweise innerhalb einer bestimmten Arbeitsgruppe gemeinsam an einer vorgegebenen Aufgabe zu arbeiten und Probleme auszudiskutieren oder sind sie ausschließlich dazu gedacht, um Kontakte zu den anderen Lernenden zu knüpfen ?

    Gibt es andere Teilnehmer, die sich zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie Sie selbst am Lehrgang angemeldet haben, um so mit diesen aufgrund des vergleichbaren Wissensstandes einen optimalen fachlichen Austausch zu führen ? Diese Information könnte beispielsweise über eine Teilnehmerliste zugänglich gemacht werden.

    Wird etwas über Mindestteilnehmerzahlen ausgesagt, wenn der Lehrgang innerhalb eines bestimmten Zeitraums für eine Gruppe durchgeführt wird ?

    Werden auch Möglichkeiten angeboten, beispielsweise Links, um mit Experten in Kontakt zu treten, die nicht direkt in das Lehrgangsumfeld eingebunden sind ?

    Kriterium
    Lernerfolgskontrolle

    In welcher Weise kümmert sich der Lehrende um Ihren Lernerfolg ? Wird dieser überhaupt kontrolliert ? Werden die Übungen maschinell oder vom Online-Lehrer persönlich bewertet ?

    Sind die Übungsaufgaben praxisorientiert ? Tests, bei denen der gelernte Stoff abgefragt wird, sind zwar nützlich, wesentlich mehr allerdings bringen Übungen, in denen das Gelernte in der Praxis angewendet wird.

    Werden die Lösungen zu den Übungsaufgaben als konkrete Musterlösung zur Verfügung gestellt oder hat der Lernende die Möglichkeit, eigene Lösungen zu erarbeiten, die auch stark von der vorgegebenen Musterlösung abweichen können ?

    Gibt es interaktive Aufgaben, etwa in Form von Projekt- und Gruppenaufgaben, Diskussionen über die Aufgabenlösungen der anderen Teilnehmer oder nur Multiple-Choice-Fragen ? Steht ein Archiv mit Aufgabenlösungen der anderen Lehrgangsteilnehmer bereit ?


  • Kriterium
    Abschluss des Lehrgangs

    Dieser formelle Leistungsnachweis ist vor allem für Bewerbungen und Entscheidungen über die Art der Weiterbeschäftigung bei der aktuellen Firma von hoher Bedeutung und erhöht den Verkaufswert de Mitarbeiters. Nicht zuletzt ist es aber auch eine gewisse Selbstbestätigung für die erbrachten Leistungen.

    Achten Sie also darauf, wie der Kurs abgeschlossen wird.

    Hierfür gibt es in der Regel folgende Möglichkeiten:

    • ein Abschlusszeugnis, in dem detailliert das erworbene Wissen (Lerninhalte) aufgeführt und mit einem klaren  Leistungsnachweis (Noten) versehen ist
    • ein Abschlusszertifikat, in dem detailliert das erworbene Wissen (Lerninhalte) und die Anforderungen für dessen Erhalt (z. B. Abgabe von Gruppenarbeiten, Übungsaufgaben, Bestehen von bestimmten Prüfungen,…) aufgeführt sind
    • eine Teilnahmebestätigung, in der die Teilnahme am Kurs bestätigt wird und wo die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aufgelistet werden

    Als weiteres Bewertungskriterium für das gefundene Lehrangebot können auch, falls vorhanden, Statistiken und Erhebungen (Statistiken zu erfolgreichen Abschlüssen, Abbruchquote, Teilnehmerbefragungen,…) dienen, die vom Anbieter zur Qualitätssicherung seines Lehrangebots, erstellt werden.

    Interessant ist natürlich auch welche Anerkennung die schul- oder institutseigenen Abschlüsse oder Prüfungen in der Wirtschaft haben. Entsprechende glaubwürdige Informationen sind allerdings (noch) schwer zu finden.


Systematischer Inhalt
Methode zur gezielten Auswahl eines geeigneten Weiterbildungsangebots

Praxistip

Schauen Sie gelegentlich auf der Homepage der Stiftung Warentest (www.test.de) nach. Diese wurde mit Hilfe entsprechender Steuergeldern ausgestattet, um zukünftig mit einer eigenen Abteilung „Bildungstest“ Angebote und Serviceleistungen der privaten Weiterbildungsanbieter auf ihre Qualität zu überprüfen.

Testergebnisse bezüglich Weiterbildungsdatenbanken finden Sie bei der Stiftung Warentest unter „www.weiterbildungstests.de„. Dort gibt es auch eine Marktübersicht von über 60 Weiterbildungsdatenbanken für den deutschsprachigen Raum. Eine Übersicht über eine Vielzahl der aktuellen Weiterbildungsdatenbanken findet man auch unter „www.iwwb.de/…„.

Eine allgemeine Orientierung auf dem Weiterbildungsmarkt gibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit seiner Checkliste „Qualität beruflicher Weiterbildung“ (www.bibb.de/de/checkliste.htm).


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Abb.  Stiftung Warentest – Rubrik „Weiterbildungstests“


Hinweis

Eine allgemeine Orientierung auf dem Weiterbildungsmarkt gibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit seiner Checkliste „Qualität beruflicher Weiterbildung“ ( www.bibb.de/…).

Praxistip

Die Weiterbildungsanbieter sind wichtige Indikatoren für Qualifikationsentwicklungen, da sie mit ihren Weiterbildungsangeboten unmittelbar auf Entwicklungen in der Wirtschaft reagieren.

Aus diesem Grunde ist die Überwachungsrecherche in Weiterbildungsdatenbanken ein wichtiges Hilfsmittel, um herauszufinden, welche grundsätzlichen Qualifikationen heute und in naher Zukunft von den Unternehmen bzw. von den Teilnehmern selbst besonders nachgefragt werden.

Praxis

Wie kann man sich einen guten Online-Lehrgang anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Vergleichen Sie das in der Lektionseinheit „Teilnahme an Online-Lehrgängen“ gezeigte webbasierte Lernangebot mit den vorher genannten Kriterien und bilden Sie sich selbst Ihre Meinung zu diesem Online-Lehrgang.

Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: Aus- und Weiterbildungsdienste > Webbasierte Aus- und Weiterbildungsangebote finden und bewerten > Teilnahme an Online-Lehrgängen

Webbasierte Bildungsangebote finden

udemy-kategoriensuche-lernfaehigkeiten

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Buch geöffnetWebbasierte Aus- und Weiterbildungsangebote finden und bewerten

Einstieg   Infos/Dienste finden bewerten Teilnahme
Lehrgänge |
Studiengänge
Adressen

Folgende Fragen beantwortet dieser Abschnitt: 

  • Was ist webbasiertes Lernen (WBT) und wozu dient es ? Bildlink-Pfeil
  • Wie kann das Aus- oder Weiterbildungsangebot zum gewünschten Thema im allgemeinen gefunden und genutzt werden ? Bildlink-Pfeil

Spezielle Suchdienste für Aus- und Weiterbildungsangebote

  • Was sind spezielle Suchdienste für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote ? Bildlink-Pfeil
  • Wie kann man sich einen speziellen Suchdienst für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote anhand einiger praktischer Beispiele  vorstellen ? Bildlink-Pfeil
  • Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote ? Bildlink-Pfeil

Bewertungskriterien für webbasierte Weiterbildungsangebote Bildlink-Pfeil

Theorie

Was sind spezielle Suchdienste für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote ? Bildlink-Pfeil

Diese Suchdienste stellen in der Regel eine Datenbank und ein redaktionelles Verzeichnis für Sie zur Verfügung, in denen Aus- und Weiterbildungsangebote indexiert bzw. verzeichnet sind. Das Aus- oder Weiterbildungsangebot zum Thema Ihrer Wahl können Sie dann entweder durch die Eingabe entsprechender Suchbegriffe über eine Suchmaschine von dieser Datenbank abrufen, oder Sie hangeln sich über das Verzeichnis (Suchkatalog) von einer allgemeinen Kategorie zu spezielleren Themenbereichen bis hin zum gewünschten Aus- oder Weiterbildungsangebot vor. Für jedes indexierte/verzeichnete Aus- und Weiterbildungsangebot gibt es eine kurze Beschreibung (Titel, Inhalt, …) und einen Link zur Startseite der Homepage des Anbieters.

Hinweis
Falls die Suche mit der Suchmaschine zu keinem Suchergebnis führt ist es empfehlenswert,
als Alternative im Suchkatalog zu suchen.
Der Suchkatalog wird in der Regel von erfahrenen Redakteuren betreut, die eine gewisse Qualität sicherstellen. Der Datenbestand der Suchmaschine wird dagegen maschinell erstellt bzw. durchsucht und ist damit von der Güte der verwendeten Suchsoftware abhängig.

Durch die Verwendung eines qualitativ hochwertigen, speziellen Suchdienstes könnte man sich die Bewertung der dort gefundenen  Bildungsangebote (siehe „Bewertungskriterien für webbasierte Weiterbildungsangebote„) wesentlich vereinfachen, wenn dieser nur solche Aus- und/oder Weiterbildungsangebote aufnehmen würde, die gewissen Qualitätskriterien genügen.
Da diese Qualitätsprüfung aber nicht von allen Suchdienste-Anbietern durchgeführt wird und es auch keine allgemein anerkannten Prüfungsstandards gibt, ist es empfehlenswert, zu kontrollieren, ob und wenn, wie der Anbieter die Qualität der Bildungsangebote sicherstellt.

Praxistip

Eine Weiterbildungsdatenbank die sich das Ziel gesetzt hat, die webbasierten Lernangebote zur beruflichen Weiterbildung transparent und vergleichbar zu machen, wird vom Bundesinstituts für Berufsbildung ( www.eldoc.info) angeboten.

In die Datenbank werden nur Lernangebote aufgenommen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • es werden zumindest Teile der Maßnahme in E-Learning-Phasen durchgeführt,
  • in den E-Learning-Phasen werden webbasierte, multimedial aufbereitete Lernmaterialien eingesetzt,
  • während der E-Learning-Phasen werden die Lernenden tutoriell betreut,
  • die E-Learning-Angebote verfügen über Kommunikationsmöglichkeiten (E-Mail, Chat etc.), die die Lernenden unterstützen

Aktion
Suche nach webbasierten Weiterbildungslehrgängen zum Thema „Internetrecherche“

Für den gesuchten Lehrgang sollen folgende Einträge aus dem Suchformular ausgewählt werden:

  • als allgemeines Fachgebiet „Computer/EDV
  • als Spezialgebiet „Internet
  • als Schlagwort „Internetrecherche

Nach der Auswahl der genannten klicken Sie auf den Button „Suchen„, um die Suche zu starten.


Abb.  Eldoc.info – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine liefert 5 webbasierte Weiterbildungskurse, von denen der mit dem Namen „Suchen und Finden im Internet“ am relevantesten erscheint.


Abb.  Eldoc.info – Suchmaschine – Suchergebnis


Direkt unterhalb des Namens „Suchen und Finden im Internet“ befindet sich der Link „Details„, über den eine genauere Beschreibung des Kurses angezeigt werden kann.


Abb.  Eldoc.info -Kurzbeschreibung des Lehrgangs „Suchen und Finden im Internet“


Beispiel

Wie kann man sich einen speziellen Suchdienst für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote anhand einiger praktischer Beispiele  vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Aktion
Verwendung der Aus- und Weiterbildungsdatenbank des Arbeitsamtes, um nach Weiterbildungslehrgängen zum Fachgebiet „Elektronik“ in Nürnberg zu suchen

Markieren Sie im Suchformular in der Rubrik „Bildungsbereiche“ das Auswählkästchen „Weiterbildungslehrgänge“. Wählen Sie aus den Pop-Up-Menüs die Suchfelder „Suchbegriff“, „Veranstaltungsort“ und „Veranstalter“ aus. Da nach Weiterbildungslehrgängen zum Fachgebiet „Elektronik“ gesucht werden soll, ordnen Sie dem Suchfeld (Datenbankfeld) „Suchbegriff“ das Wort Elektronik zu und dem Suchfeld „Veranstaltungsort“ Nürnberg. Da kein bestimmter Veranstalter ausgewählt werden soll, lassen Sie das zugehörige Suchfeld frei. Nach der Zuordnung der entsprechenden Suchworte zu den eingestellten Suchfeldern klicken Sie auf den Button „Suchen“, um die Suchmaschine zu starten.


Abb.  Arbeitsamt.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Auflistung der Suchergebnisse und Auswertung der gefundenen Lehrgänge

Die Suchmaschine liefert 22 Weiterbildungskurse zum Fachgebiet „Elektronik“ in Nürnberg. Ein Klick auf den Button „Anzeigen“ des vierten der insgesamt 22 aufgelisteten Lernangebote führt zu einer weiteren Kursliste.


Abb.  Arbeitsamt.de – Suchmaschine – Suchergebnis


In dieser Liste sind nun die drei angebotenen Kurse mit der Kursbezeichnung „Elektronik – Grundlagen“ aufgeführt. Klicken Sie nun auf den Button „Anzeigen“ des ersten der drei Kurse, um zu dessen  Veranstaltungsbeschreibung zu gelangen.


Abb.  Arbeitsamt.de – Suchmaschine – Suchergebnis (Elektronik – Grundlagen)  


Sie bekommen nun eine Tabelle, in der die wichtigsten Daten dieses Kurses aufgelistet sind. In der untenstehenden Abbildung finden Sie nur einen kleinen Ausschnitt aus dieser Beschreibung. Weitere Angaben zu diesem Kurs sind die Gesamtdauer und der Beginn der Veranstaltung, die Kosten/Gebühren des Kurses, die Zielgruppe, die Schwerpunkte und die Abschlußart.


Abb.  Arbeitsamt.de – Suchmaschine – Suchergebnis  (Veranstaltungsbeschreibung)


Ein weiteres qualitativ sehr hochwertiges Weiterbildungsinformationssystem ist die Meta-Suchmaschine IWWB.de (www.iwwb.de/).
Diese ermöglicht die Suche nach Weiterbildungsangeboten in überregionalen und regionalen Weiterbildungsdatenbanken und soll so die zahlreichen im Internet vertretenen Weiterbildungsdatenbanken zusammenführen, um eine höhere Transparenz und Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten.

Derzeit ist die Suchmaschine mit diesen Weiterbildungsdatenbanken vernetzt: Seminar:markt, Seminus, Fernunterrichtsdatenbank der ZFU, WISY Hamburg, Bildungsnetz Mecklenburg-Vorpommern, Marktplatz berufliche Fortbildung Baden-Württemberg, ELDOC (=E-Learning-DB des BIBB). Stand (05/2003).

Aktion
Suche nach einem Online-Studiengang zum Fachgebiet „Elektrotechnik“

Eine gute Anlaufstelle hierfür ist das Verzeichnis „Studieren im Netz“, das Sie über die Adresse www.studieren-im-netz.de aufrufen können. Gehen Sie durch einen Klick auf den Button „Suche“ zur Suchmaschine, um aus der zugehörigen Datenbank die entsprechenden Aus- und Weiterbildungsangebote abzufragen.


Abb.  Studieren-im-netz.de – Startseite – Hauptmenü (Suche)


Wählen Sie nun aus dem Pop-Up-Menü „Themenbereich“ im Suchmaschinenformular den Eintrag „Ingenieurwissenschaften“. In das Eingabefeld „Freie Suchworte“ geben Sie den Suchbegriff „Elektrotechnik“ ein und aus dem Pop-Up-Menü „Art des Bildungsanbieters“ wählen Sie den Eintrag „Universität“. Dann klicken Sie auf den Button „Suchen“, um die Suchmaschine zu starten.


Abb.  Studieren-im-netz.de – Suchmaschine – Suchanfrage 


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Aus- und Weiterbildungsangebote

Zu der Suchanfrage findet die Suchmaschine 46 Lehrangebote, von denen leider nur eines relevant war. Dabei handelt es sich um einen integrierten Diplomstudiengang Elektrotechnik, der von der Fernuniversität Hagen angeboten wird. Durch Anklicken des Links „Integrierter Diplomstudiengang Elektrotechnik“ erhalten Sie weitere Informationen zu dem Studiengang. Der Link „hier“ führt zu Demokursen für diesen Studiengang.



Abb.  Studieren-im-netz.de – Suchmaschine – Suchergebnis (Auswahl des Studiengangs)


Fazit der Suche nach einem Online- Studiengang zum Fachgebiet „Elektrotechnik“:

Bei der Suche fiel auf, daß nur die virtuelle Universität der Fernuni Hagen einen Studiengang in Elektrotechnik mit dem Abschluß als Diplomingenieur/in anbietet. Alle anderen Studienangebote beschränkten sich auf virtuelle Vorlesungen ohne Abschluß oder webbasierte Kursangebote als Ergänzung zu einem Offline-Studiengang. Das gleiche war auch bei den anderen Themenbereichen wie Informatik/Mathematik oder Wirtschaftswissenschaften festzustellen (Stand 05/2001).

Praxistip

Mittlerweile gibt es zahlreiche Internetanbieter, die Online-Nachhilfeunterricht anbieten. Dieser ist meist kostengünstiger als die traditionelle Form der Nachhilfe und kann zudem zu den unterschiedlichsten Zeiten von zuhause aus in Anspruch genommen werden.

AnzeigeErsteNachhilfe

Im traditionellen Nachhilfeunterricht gibt es die private Nachhilfe, die meist von Referendaren, Studenten, Schülern oder aber auch fertig ausgebildeten Lehrern gegeben wird. Diese Form der Nachhilfe ist besonders effektiv, da sich der Lehrende ganz allein dem Lernenden widmen kann. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, einen solchen aus dem begrenzten Angebot vor Ort und zur gewünschten Lernzeit zu finden.

Außerdem gibt es noch spezielle Nachhilfeinstitute, bei denen ebenfalls Referendare, Studenten und Lehrer eine Lerngruppe von etwa 5 Schülern betreuen. Durch das Lernen in der Gruppe wird zwar das Arbeiten im Team geschult, gleichzeitig aber hat der Lehrer das Problem, daß er sich nicht mehr individuell um jeden einzelnen Schüler und seine ganz persönlichen Lernprobleme kümmern kann. Viele Nachhilfeinstitute sind zudem nicht gerade billig und machen einen festen Mitglieds-Vertrag, beispielsweise über ein Jahr, zur Bedingung.

Ergänzend zu den vorher genannten traditionellen Nachhilfemöglichkeiten gibt es auch webbasierte Alternativen. Durch die Informations- und vor allem Kommunikationsmöglichkeiten des Internets beschränkt sich gerade für jene, die in abgelegenen Orten weitab der nächsten Stadt wohnen, nicht mehr auf die lokal verfügbare Nachhilfe, sondern es stehen nun bundesweit entsprechende Nachhilfelehrer zur Verfügung. Um den geeigneten zu finden, bieten viele der Nachhilfe-Portale entsprechende Datenbanken an. Diese kann man dann über einfach bedienbare Suchformulare gezielt nach Bundesland (Stadt) und dem gewünschten Fach durchsuchen.

Welche Vor- und Nachteile hat der Online-Nachhilfeunterricht insgesamt gesehen gegenüber dem traditionellen ? 

Die wesentlichen Vorteile sind natürlich, daß man von zuhause aus und zu flexiblen Zeiten am Nachhilfeunterricht teilnehmen kann. Ein weiterer Punkt, der für den Online-Nachhilfeunterricht spricht, ist die Anonymität des Internets. Während viele Schüler in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht Angst haben, die für sie zum Verständnis des Lernstoffs wichtigen, aber gleichzeitig peinlichen Fragen zu stellen, kann diese durch die räumliche Distanz zwischen Lehrer und Schüler, die das Internet mit sich bringt, abgebaut werden.

Andererseits halten gerade dieses unpersönliche Verhältnis zum Lehrer 1/5 der 600 befragten Eltern und Schüler für bedenklich; dies ergab eine Studie des Unternehmens holtzbrinck networxs aus München. Kritisch bewerteten 21 % der Befragten auch die hohen Kosten für die Online-Nutzung sowie für Hard- und Software. Nach Angaben des Unternehmens geben die Deutschen jährlich Milliardenbeträge für Nachhilfestunden aus.

 

Damit Sie einen Einblick in die Thematik bekommen, soll nachfolgend ein Online-Nachhilfeangebot gesucht und verwendet werden. Außerdem wird in einer entsprechenden Datenbank nach einem Nachhilfelehrer für das Fach Mathematik gesucht.

Aktion
Lösung einer Mathematikaufgabe mit der Online-Nachhilfe von Signumschulen.de

Klicken Sie auf der Startseite auf den Hotspot (Bildlink) „Nachhilfe“, um zur Online-Nachhilfe zu gelangen.


Abb.  Signumschulen.de – Startseite (Nachhilfe)


Es öffnet sich ein Pop-Up-Fenster; klicken Sie dort auf den Link „Signum Online Nachhilfe“.


Abb.  Signumschulen.de – Nachhilfe


Sie können nun eine Frage zu einem der gängigen Schulfächer stellen, die laut Signumschulen.de innerhalb von 2 Stunden kostenlos beantwortet wird, wenn Sie sich bei Signumschulen.de registriert haben.


Abb.  Signumschulen.de – Online-Nachhilfe

weitere Anbieter für Online-Nachhilfeunterricht sind:

LernCoachies-Lernportal
für 4.-6. Klasse Englisch und Mathe begleitend zum Cornelsen-Schulbuch

http://www.nachhilfe.de

Spielen, lernen, gute Noten – mit scoyo

http://www.nachhilfenet.de

http://www.tutoria.de

 

 

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote ? Bildlink-Pfeil

Übersicht über aktuelle Weiterbildungsdatenbanken

von der Stiftung Warentest getestete Weiterbildungsdatenbanken

IWWB-Übersicht über eine Vielzahl der aktuellen Weiterbildungsdatenbankenwww.iwwb.de/informationssysteme/„.

Meta-Suchmaschine IWWB.de http://www.iwwb.de/metasuche bzw. http://www.iwwb.de/

http://www.folden.de/telelernenonline.shtml Telelernen Online, Weiterbildung

deutschsprachige Suchdienste

https://www.edukatico.org/de, edukatico.org

www.weiterbildung.de

https://www.springest.de/, Springest

http://www.emagister.de/, emagister.de

https://www.bildungsmarkt-sachsen.de/, Bildungsmarkt Sachsen

http://hamburg.kursportal.info/, Hamburgs Kursportal WISY

https://www.semigator.de/, semigator.de

https://www.bildung-allgaeu.de/, Bildungsportal Allgäu

Seminus www.seminus.de

http://de.courseforme.com/, courseforme

http://www.allekurse.de/, allekurse.de

https://www.seminarmarkt.de/, seminarmarkt.de

englischsprachige Suchdienste

http://academicearth.org/ Academic Earth

www.petersons.com Colleges and Universities, Graduate Schools, Online and Continuing Education, K-12 Schools and Programs

www.worldwidelearn.com Online-Kurse

http://www.gnacademy.org GNA (Globwide Network Academy) Online Distance Education


Online-Lernplattformen

Online Courses – Anytime, Anywhere | Udemy

Learnity: Online lernen. Wissen teilen.

Business – Online Courses, Classes, Training, Tutorials on Lynda

video2brain.com – Alle Trainings

Entscheidungsfindung – Grundlagen-Berufliche Weiterentwicklung

Teachable: Create and Sell Your Own Online Courses

Online lernen mit Live Sessions, Training und Video-Kursen – quofox

Massgeschneidertes Lernen | Diplomero

Pink University – Videos / Weiterbildung / Videokurse / berufliche Weiterbildung – Pink University

Lernen im Internet – online lernen

Study at the OU – Degrees, Diplomas, Courses, Certificates and Qualifications – Open University
lokale Kurs-Suchmaschine der Open University, die Kurse zu allen möglichen Themengebieten anbietet, angefangen bei Astronomie (Astronomy and Planetary Sciences) über Wirtschaft (Economics) und Gesundheit (Health and Social Care) bis hin zu Soziologie (Sociology) und Technologie (Technology)

Online Vorträge und Vorlesungen bei Lecturio: Jetzt ausprobieren!

Für Lehrer und Schüler – Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter – School-Scout

Arbeitsmaterialien Physik Unterricht | unterrichtsmaterialien24.de



kostenlose Online-Lernplattformen

ocw.mit.edu/index.htm

Open Education Week

Khan Academy

All our free courses – OpenLearn – Open University

Coursera

875 Free Online Courses from Top Universities

Duolingo: Startseite

Anleitungen auf helpster

LEIFI Physik – Grundwissen, Versuche, Aufgaben, Tests, Geschichte der Physik – Bildung, Wissenschaft

Physik Übersicht

Klasse10 Physik – rsneuhauss Webseite!

Schlaukopf.de – Lernen kann Spaß machen!

openHPI

Tutorials & Video-Trainings zu Photoshop, InDesign, Webdesign, Fotografie & mehr

zum.de

Open Source Tutorials | Open Source Training | opensourcevarsity.com

WordPress Lead In – OpenSourceVarsity

How-To Guides/Manuals: Featured Documents | Scribd

 


 

 

Lernwerkzeuge (Internet-Tools)

 

Directory of Learning & Performance Tools – C4LPT

Top 200 Tools for Learning – Top Tools for Learning 2016

Top 100 Tools for Personal Learning – Top Tools for Learning 2016

Top 100 Tools for Workplace Learning – Top Tools for Learning 2016

Top 100 Tools for Education – Top Tools for Learning 2016

Weebly – Create a free website and a free blog

Kurse – classroom.google.com

Padlet-Funktionen


nützliche Internetquellen für Schüler

kostenpflichtige Lerncommunities

sofatutor

Physik einfach lernen mit Videos, Übungen & Aufgaben – sofatutor

Forum: Physik

Physik-Forum

Babelboard Sprachenforum

Physiker Board – Physik Foren Index

ProBoards Forum Directory | ProBoards

Die Elektronik Hobby – Bastelecke

Elektroforum

Englisch – Fach » Serlo.org

ET-Tutorials Forum | ET Tutorials

Physik – Fach » Serlo.org

Physik Forum • Foren-Übersicht

Forum: Englisch



Unterrichtsmaterialien für Schulen

Für Lehrer und Schüler – Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter – School-Scout

dwu-Unterrichtsmaterialien Physik – Elektrizitätslehre

Lehrer-Online: Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterial, Entwürfe

Arbeitsmaterialien Physik Unterricht | unterrichtsmaterialien24.de

Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V., Bildungsserver für Lehrer, Schüler und Eltern

Cornelsen Verlag: Arbeitsblätter Klassenarbeiten und aktueller Unterricht

SODIS in der Datenbank Bildungsmedien

Deutscher Bildungsserver

 

Webbasierte Aus- und Weiterbildungsangebote

Online-Lehrgänge

Am besten geeignet:

Online-Lehrgänge eignen sich gut zur Weiterbildung von Mitarbeitern eines Unternehmens da diese durch die rasch verlaufenden Veränderungsprozesse in Technik, Wirtschaft und Produktion dazu gezwungen sind, ihre Mitarbeiter immer wieder neu zu qualifizieren. Um die Weiterbildungsmaßnahme möglichst kostengünstig, zeit- und ortsunabhängig in den Unternehmensprozeß einzubinden sind webbasierte Lehrgänge eine sehr gute Lösung.

Natürlich eignen sich Online-Lehrgänge auch für die Weiterbildung von interessierten Privatleuten. Es kann sich dabei um die Weiterbildung in den unterschiedlichsten Wissensgebieten handeln.


Konkretes Beispiel für Unternehmen:

Angenommen, Ihre Firma besteht aus Mitarbeitern, die in der ganzen Welt verteilt sind und deren Zentrale sich beispielsweise in Paris befindet. Um die Mitarbeiter weiterzuqualifizieren, müssen diese von allen Herren Ländern nach Paris eingeflogen werden. Da dies sehr teuer ist, beschränkte sich die Weiterbildung bisher auf einige wenige auserwählte Mitarbeiter. Das zentrale Weiterbildungssystem ist also zu teuer und gegenüber den weiterbildungswilligen, aber nicht ausgewählten Mitarbeitern ungerecht. Das Problem könnte mit Hilfe der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten die das Internet bereitstellt, gelöst werden. Die weltweit verteilten Mitarbeiter könnten so von zuhause oder ihrem Arbeitsplatz aus und jederzeit an den Weiterbildungsmaßnahmen des Unternehmens teilnehmen. Die damit verbundenen Einsparungen könnten nun dafür verwendet werden, möglichst viele der weiterbildungswilligen Mitarbeiter zu schulen. Dadurch das sie sich nun nicht mehr benachteiligt fühlen, steigert sich deren Motivation und damit auch ihre Leistungsfähigkeit die sie für das Unternehmen einsetzen können. Ein weiterer Vorteil ist, daß über das Internet die Schulungsunterlagen jedem Mitarbeiter mit einem Klick zur Verfügung stehen und dieser nun auch selbstorganisiert, also nicht vom Unternehmen angeordnet, bei Bedarf darauf zurückgreifen kann.

Ein weiteres Beispiel für die Teilnahme an einem Online-Kurs wäre folgendes:

In einem Unternehmen müssen einige Mitarbeiter, aus welchem Grund auch immer, in Zukunft über höhere englische Sprachkenntnisse verfügen als bisher. Dazu möchten Sie Ihre Mitarbeiter mit Hilfe eines Englischkurses für Fortgeschrittene weiterbilden. Der Kurs soll qualitativ hochwertig, kostengünstig und vor allem, da das Unternehmen viel zu tun hat, zeitlich flexibel (zeitunabhängig) und sowohl vom Arbeitsplatz als auch von zuhause aus (ortsunabhängig) absolviert werden können.

Dazu gibt es beispielsweise den Sprachkursanbieter Englishtown, bei dem das Lesen, das Schreiben und das Sprechen der englischen Sprache komplett über einen in unterschiedliche Klassen (Anfänger, Fortgeschrittene) aufgeteilten Sprachkurs geschult wird. Zur Sprachübung verwendet Englishtown einen sogenannten Voice-Chat (Sprach-Chat), bei dem sich der Kursteilnehmer mit dem Lehrer per Mikrofon und Kopfhörer unterhält. Voraussetzung ist allerdings die Installation einer Soundkarte (relativ billig und bei vielen Computern schon vorhanden) und eines Voice-Chat-Programms. Nach dem Abschluss des Englischkurses erhält der Teilnehmer ein universitätszertifiziertes Diplom. Dieses wird von der Suffolk Universität in Boston, USA zertifiziert und laut den Angaben von Englishtown.com von Arbeitgebern und Schulen weltweit anerkannt.


Konkretes Beispiel für Privatanwender:

Sie möchten Ihre Chance auf einen qualifizierten und besser bezahlten Arbeitsplatz erhöhen, in dem Sie sich selbst dazu entschieden haben sich im IT-Bereich weiterzubilden. Das Problem ist das es zwar viele Kurse zu diesem Thema in der Nähe Ihres Wohnorts gibt, diese aber nur zu bestimmten Zeiten stattfinden und Sie dort hin- und wieder zurückfahren müssen. Eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen, wäre die Teilnahme an einem webbasierten Lehrgang, der es Ihnen ermöglicht rund um die Uhr (zeitunabhängig) und von zuhause aus (ortsunabhängig) an dieser Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen.

Dazu bietet beispielsweise SmartPlanet.com, der Nachfolger der Ziff-Davis University über 350 Kurse, hauptsächlich aus dem Computerbereich an. Darunter ist angefangen von Programmierkursen über die Webseitengestaltung und der Schulung zum Umgang mit Büro-Programmen bis hin zu Netzwerk-Tutorials alles vertreten. Um sich einen Überblick zu verschaffen ob die eigenen Erwartungen an den Kurs erfüllt werden, steht ein Testzugang für 14 Tage zur Verfügung. Wer sich zur Mitgliedschaft entschließt, kann sich für einen Pauschalpreis (rund 15 Euro im Monat) den größten Teil des umfangreichen Weiterbildungsangebots erschließen. SmartPlanet bietet sowohl betreute, von Tutoren begleitete Kurse als auch unbetreute, die zum Selbstlernen vorgesehen sind.

Die unbetreuten Kurse bieten beispielsweise die Möglichkeit, sich auf die Schnelle in ein Anwendungsprogramm wie etwa Microsoft Word einzuarbeiten. Die Programmoberfläche und die verschiedenen Befehle des jeweiligen Anwendungsprogramms werden von einem virtuellen Lehrer erklärt. Dieser erklärt anhand praktischer Beispiele der Reihe nach die wichtigsten Befehle zur Bedienung des Programms. Dazu sind allerdings spezielle Zusatzprogramme (Shockwave- oder Learnflow-Plug-In) notwendig, die zuerst vom SmartPlanet-Server heruntergeladen und installiert werden müssen.

Die betreuten Kursen finden zu festen Terminen statt, so dass nicht wie in den vorher genannten unbetreuten Lehrgängen jederzeit mit dem Lernen begonnen werden kann. Die Kursplätze der betreuten Kurse werden nach der Reihenfolge in der sich die Interessenten angemeldet haben, vergeben. Da mehrere Kurse gleichen Inhalts zeitversetzt ablaufen, muss man aber meist nicht lange auf den Beginn des nächsten Kurses warten. Die Inhalte vieler Lehrgänge stehen in Büchern, die vom Kursteilnehmer gekauft werden müssen. Auszüge dieser Lehrbücher können zur Voreinsicht kostenlos von der Website von SmartPlanet heruntergeladen werden. Zur Kommunikation zwischen dem Lehrer und den Lernenden und diesen untereinander stehen Webforen zur Verfügung, gelegentlich werden Chat-Sitzungen angeboten. Zu den einzelnen Lektionsinhalten die gerade durchgearbeitet werden sollen, stehen am Ende entsprechende Aufgaben bereit, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums gelöst werden müssen. Treten bei deren Bearbeitung Probleme auf, so können die Fragen im Webforum öffentlich gestellt werden. Der Lehrer oder andere Kursteilnehmer geben darauf in der Regel, innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Eine Lernzielkontrolle durch den Lehrer gibt es in der Regel nicht. Dieser stellt zwar Fragen zum wöchentlichen Lehrstoff, die aber jeder für sich selbst beantworten muss. Gibt es bezüglich dieser Fragen Schwierigkeiten, so können diese ebenfalls im schon genannten Webforum beseitigt werden, außerdem stellt der Lehrer am Ende der jeweiligen Bearbeitungszeit eine Musterlösung für diese Kontrollfragen zur Verfügung. Am Ende der betreuten Kurse werden Teilnehmerzertifikate sogenannte „Continuing Education Units“ ausgestellt, diese gibt es natürlich für die unbetreuten Kurse genauso wenig wie die Betreuung durch eine Lehrperson.


Online-Studiengänge

Am besten geeignet:

Online-Studiengänge eignen sich besonders zur Ausbildung von Berufstätigen, die zusätzlich zu ihrer beruflichen Tätigkeit ein Studium absolvieren möchten und deshalb auf eine zeitlich flexible und ortsunabhängige Ausbildung angewiesen sind.
Diese Art des Studiums ist aber auch für solche geeignet, die ohne ihren Heimatort zu verlassen an einer weit entfernten Universität studieren möchten oder für ältere Menschen die sich noch einmal für diesen Weg entschieden haben.
Die Zahl der Fachbereiche zu denen auch Online-Studiengänge angeboten werden ist derzeit noch begrenzt, das Angebot wird aber ständig erweitert.


Konkretes Beispiel für Unternehmen:

Für Unternehmen werden von Hochschulen und den jeweiligen Fachbereichen spezielle Weiterbildungsangebote zur Verfügung gestellt. Natürlich können diese Lehrgänge auch von interessierten Privatleuten mit entsprechender Qualifikation besucht werden.
Ein Beispiel hierfür ist die Fernuni Hagen (www.fernunihagen.de), die virtuelle Studienplätze beispielsweise in den Fachbereichen Elektrotechnik, Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften und Informatik anbietet. Der Fachbereich Elektrotechnik beispielsweise, setzt die Kurse aus den Diplomstudiengängen auch zur Weiterbildung von Mitarbeitern eines Unternehmens ein. Dabei werden unter anderem folgende virtuelle Kurse angeboten: Grundlagen der Elektrotechnik, Informationstechnik, Elektronische Schaltungen, Grundlagen der Nachrichtentechnik oder Optische Nachrichtentechnik. Die Adressaten dieser Kurse sind vorwiegend im Beruf stehende Ingenieure der Elektrotechnik oder anderer Fachrichtungen, Informatiker, Physiker, Mathematiker, aber auch bei entsprechenden Vorkenntnissen Facharbeiter in elektrotechnischen Berufen oder verwandten Berufsbereichen. Den Kursteilnehmern wird nach dem erfolgreichen Abschluss eines Kurses ein Zertifikat ausgestellt. Der erfolgreiche Abschluss wird in der Regel durch die Teilnahme an einer Klausur nachgewiesen.

Eine weitere Universität die webbasierte Weiterbildungsangebote bereitstellt ist die virtuelle Uni Schwerin, bei der renommierte Wissenschaftler aus ganz Deutschland Führungskräfte für Unternehmen ausbilden. Die Wissensvermittlung erfolgt vorwiegend über das Internet, studiert wird zu Hause oder am Arbeitsplatz.

An der Fachhochschule Furtwangen können die Professoren sogar von Unternehmen für Fernvorträge gemietet werden, außerdem werden webbasierte Weiterbildungskurse angeboten, die normalerweise von Gasthörern genutzt werden oder Diplomstudenten zum Erwerb von Weiterbildungszertifikaten dienen. Die Kurse stehen natürlich auch den Mitarbeitern eines Unternehmens oder fachinteressierten Privatanwendern mit entsprechender Qualifikation zur Verfügung.

Praxistip

Natürlich kann eine webbasierte Lernplattform nicht nur zur Erweiterung des eigenen Wissensstandes verwendet werden, sondern auch dazu, um das eigene Wissen an andere zu vermitteln.

Gerade für Unternehmen mit Produkten, deren Benutzung eine Schulung erforderlich machen, wie beispielsweise Software, macht es Sinn, diese ausschließlich oder zusätzlich zu Präsenzveranstaltungen kostengünstig und orts- und zeitunabhängig über eine webbasierte Lernumgebung anzubieten.
Auch betriebsinterne Schulungen könnten mit Hilfe einer solchen Lernplattform über das lokale Intranet für die jeweils relevanten Mitarbeiter durchgeführt werden.

Auch für allgemeinbildende Schulen, Hochschulen, Lehrinstitute oder Privatakademien ist es ein zukunftsweisender Schritt, die dafür geeigneten Studiengänge, Präsenzveranstaltungen, Unterrichtsstunden oder Fernlehrgänge auf diese Weise zu ergänzen oder im ein oder anderen Fall auch zu ersetzen. Vor allem die Schulen und Hochschulen könnten durch webbasierte Lernangebote die Schüler und Studenten in diese Form des Lernens einführen und damit eine wichtige Bildungsgrundlage für den späteren Beruf schaffen, denn gerade in der beruflichen Weiterbildung wird das webbasierte Lernen zunehmend an Bedeutung gewinnen, was wiederum dazu führt, daß viele mit dieser Art des Lernens praktisch konfrontiert werden.
Wie man die geeignete Lernplattform finden kann und worauf man achten sollte, wurde in der Lektionseinheit „Selbst eine webbasierte Lernumgebung anbieten“ beschrieben.


Konkretes Beispiel für Privatanwender:

Angenommen Sie haben sich dafür entschieden neben ihrem Beruf ein Studium im Fachbereich „Elektrotechnik“ zu absolvieren. Da Sie das Studium berufsbegleitend machen möchten, wäre ein zeitlich flexibles Lernen von zuhause aus die beste Lösung. Gleichzeitig möchten Sie nicht alleine, sondern gemeinsam innerhalb einer Gruppe lernen. All diesen Anforderungen wird ein Online-Studiengang gerecht.
Einen Online-Diplomstudiengang Elektrotechnik bietet beispielsweise die Fernuni Hagen an. Dort kann zunächst ein Testzugang beantragt werden um einen ersten Einblick in den Ablauf des virtuelle Studiums zu bekommen. Ist nach einigen Testwochen die Entscheidung für die Teilnahme gefallen, so muß nun im nächsten Schritt ein Vollzugang beantragt werden. Danach steht dem Studieren via Internet nichts mehr im Wege.
Da es vor allem am Anfang viele offene Fragen über den genauen Ablauf des Studiums gibt, ist es in dieser Phase sehr wichtig diese mit den anderen Studierenden zu klären. Um die dazu notwendigen Kontakte herzustellen, gibt es beispielsweise die RuF-Kontaktbörse. Dort können die E-Mail-Adressen der Mitstudenten über die Kontaktlisten der jeweiligen Fachbereiche und Kurse an denen man aktuell teilnimmt herausgesucht werden.

Zum gemeinsamen Lernen mit dem Lehrer und den anderen Studierenden stehen „Newsgroups“ zu fast allen Kursen sowie zu speziellen Themenfeldern zur Verfügung. Diese können dazu verwendet werden um spezielle Fragen zu stellen, über Übungsaufgaben zu diskutieren oder um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
Zum direkten Kontakt mit dem Betreuer kann mit Hilfe des Programms „Netmeeting“ eine Videokonferenz geschaltet werden, das bedeutet die Teilnehmer können sich sehen, hören und beispielsweise über Application-Sharing gemeinsam an einem Dokument arbeiten.

Auf einen persönlichen Speicherbereich der für die Studenten auf dem Fernuni-Server eingerichtet wird, können diese die Übungsaufgaben herunterladen und die fertiggestellten Lösungen zur Korrektur anschließend wieder hochladen oder in vorgefertigte Formulare eingeben und direkt an den Betreuer senden.
Zur Durchführung der für die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge notwendigen Laborexperimente steht ein virtuelles Labor zur Verfügung. Der Student kann so von zu Hause, vom Studienzentrum, aber auch von einem Arbeitsplatz in der Universität unabhängig von Ort und Zeit über einen gängigen Webbrowser bestimmte Versuche online durchführen. Die Vorbereitung auf die Versuche und die Ausarbeitung wird findet offline statt.
Am Ende des Studiums und nach dem erfolgreichen Bestehen aller Prüfungen, einschließlich der Diplomarbeit winkt der akademische Titel des Diplom-Ingenieurs (FH).

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Was ist webbasiertes Lernen (WBT)

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Buch geöffnetWas ist webbasiertes Lernen (WBT) ?    zurück

Folgende Fragen beantwortet dieser Abschnitt: 

  • Was ist webbasiertes Lernen (WBT) und wozu dient es ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann das Aus- oder Weiterbildungsangebot zum gewünschten Thema im allgemeinen gefunden und genutzt werden ? Bildlink-Pfeil

Was ist webbasiertes Lernen (WBT) und wozu dient es ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Webbasiertes Lernen (WBT = Web Based Training) ist die Wissensvermittlung unter Zuhilfenahme der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets, insbesondere des World Wide Webs. Der Computer mit Internetzugang, insbesondere der Web-Browser spielt dabei die zentrale Rolle und ist zugleich Anbieter von Lehrmaterial, Bibliothek, Experimentierumgebung, Kommunikationszentrum und Auskunftsterminal. Der Lernende stellt dabei mit Hilfe seines Web-Browsers eine Verbindung zum Server her, auf dem die Lernplattform installiert ist und kann so die verfügbaren und aktuell gewünschten Lehr-/Lern-Dienste in Anspruch nehmen. Es stellt sich nun die Frage, wie man sich das rein webbasierte Lernen prinzipiell vorstellen kann

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Da diese Form der Wissensvermittlung mit einigem technischen Aufwand verbunden ist, beginnt das ganze in der Regel mit einem persönlichen Treffen (Tagesworkshop), um die Teilnehmer in die Arbeitsmethoden, die technischen Hintergründe des webbasierten Lernangebots und das jeweilige Fachgebiet einzuweisen. Danach läuft alles über die virtuelle Lernplattform, von der die einzelnen Lerninhalte (Lektionen) des Seminars, die Wiederholungsfragen und die Übungsaufgaben abgerufen werden können. 

Die zeitversetzte Kommunikation innerhalb der Lerngruppe kann mit Diskussionsforen- oder listen realisiert werden, die persönliche Kontaktaufnahme mit den anderen Lernenden oder dem Lehrenden kann per E-Mail geschehen. Die Gruppenkommunikation mit direkter Rückfragemöglichkeit kann über ein Chatforum realisiert werden. Außerdem läßt sich die über ein Chat- oder Diskussionsforum geführte Diskussion protokollieren bzw. archivieren und kann so auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgelesen und mit entsprechenden Stichwörtern nach bestimmten Inhalten durchsucht werden.

Die bearbeiteten Aufgaben zu den einzelnen Lektionen werden vom Lernenden beispielsweise per E-Mail an den Online-Lehrer gesendet, die Korrektur der Aufgaben schickt dieser wieder auf dem gleichen Weg an den Kursteilnehmer zurück. Eine etwas komfortablere Möglichkeit wäre beispielsweise eine virtuelle Festplatte mit Paßwortzugang, von der die Lehrgangsteilnehmer die betreffenden Dokumente in einem für sie eingerichteten Verzeichnis jederzeit abholen (herunterladen) oder fertiggestellte Übungsaufgaben hochladen können. Am Ende des Kurses findet eine Abschlußprüfung statt, deren erfolgreiches Bestehen in der Regel mit einem entsprechenden Leistungsnachweis bestätigt wird. Diese Prüfung kann entweder online oder aber auch offline durch eine reale Zusammenkunft abgehalten werden. 

Neben der eben beschriebenen rein virtuellen Lehre (Distanzlehre) gibt es aber auch Kombinationen aus webbasiertem Lernen und Präsenzlehre. Eine solche könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen: Die Vermittlung des Lernstoffs (Unterricht) findet vor Ort und zu einer bestimmten Zeit statt, die Überprüfung des Lernerfolgs, also die Beantwortung von Fragen, die Verteilung und Korrektur der Übungsaufgaben wird über das World Wide Web durchgeführt. Zur Abschlußprüfung wiederum kommen der Lehrer und die Lernenden zu einem festgelegten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort zusammen.


Welche Mehrwerte bietet das webbasierte Lernen (WBT) gegenüber dem traditionellen Präsenzlernen ?

Webbasiertes Lernen eröffnet die Möglichkeit, an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) sich das gerade benötigte Wissen anzueignen. Die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit ermöglicht es, daß man weitestgehend selbst bestimmen kann wann, wo und mit welchem individuellen Lerntempo man lernt. Durch die Kombination von menschlicher und maschineller Lernerfolgskontrolle ist es weiterhin möglich besser auf die individuellen Schwächen des Lernenden einzugehen und damit die Effektivität des Lernens zu verbessern.

Vorausgesetzt, die Kommunikationswege des Internets werden voll ausgeschöpft, haben die Lernenden außerdem die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Probleme auszudiskutieren, und zwar sowohl mit dem Lehrenden als auch mit den anderen Lernenden. Eine solch intensive und über einen längeren Zeitraum andauernde Betreuung wäre bei traditionellen Lernangeboten (direkte Betreuung) schon aus Kostengründen undenkbar. Dieses Problem wird beispielsweise bei den häufig zur Weiterbildung von Mitarbeitern veranstalteten Workshops deutlich, da hier eine große Menge an Wissen in sehr kurzer Zeit vermittelt wird; die Wissensaufnahme ist für den Lernenden in der Regel jedoch nicht sehr nachhaltig. Damit ergibt sich durch das (richtig angewendete) webbasierte Lernen ein weiterer großer Vorteil, nämlich eine länger anhaltende Wissensvermittlung. Um komplexe Sachverhalte zu verstehen bzw. generell, um Wissen aufzunehmen, ist eine gewisse Zeit notwendig. Ein oder mehrere Tage, in denen umfangreiche und komplexe Lerninhalte über Workshops vermittelt werden, sind meist viel zu wenig für eine nachhaltige Wissensvermittlung. Selbst eine einfach gestaltete Plattform zum webbasierten Lernen ermöglicht es, die Lernenden bei gleichem Kostenaufwand weitaus effizienter (weil über einen längeren Zeitraum und mit individueller Zuwendung) zu betreuen als bei den Präsenz-Workshops.

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Die Möglichkeiten des webbasierten Lernens gehen aber weit über die genannten Mehrwerte hinaus. Sie ermöglichen die praktische Umsetzung eines bisher wenig angewendeten didaktischen Konzepts, dem Konstruktivismus, in dem nicht mehr wie beim traditionellen Lernen (Frontalunterricht) der Lehrer die Art und Weise der Wissensvermittlung bestimmt und der Lernende die passive Rolle des (aufmerksamen) Zuhörers übernimmt. 

Webbasierte Lernangebote dienen vor allem der Weiterbildung, weniger der Ausbildung. Sie verbessern entscheidend die Möglichkeiten der traditionellen Fernlehre (Fernuniversitäten, Fernschulen,…) und dies sowohl in der Weiterbildung (Online-Lehrgänge) als auch in der Ausbildung (Online-Studiengänge), wobei diese Verbesserung vor allem die orts- und zeitunabhängige Betreuung und Kommunikation betrifft. Weiterhin ergänzen webbasierte Lernangebote den Unterricht von traditionellen Ausbildungseinrichtungen wie etwa Universitäten oder Schulen. Die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets können hier beispielsweise zur Verteilung von Lernmaterial, für virtuelle Vorlesungen oder Unterrichtsstunden oder zur gemeinsamen Bearbeitung einer Gruppenaufgabe verwendet werden. 

Hinweis
Eine Antwort auf die Frage, für welche Bildungsbereiche das webbasierte Lernen besonders geeignet und wo es weniger sinnvoll ist, finden Sie in der Diskussion.

Praxis

Wie kann das Aus- oder Weiterbildungsangebot zum gewünschten Thema im allgemeinen gefunden und genutzt werden ? Bildlink-Pfeil

Die nachfolgenden Ausführungen dienen dazu, Ihnen einen Gesamtüberblick über die wichtigsten Lerninhalte zu geben. 

Zuerst muss das geeignete Aus- und Weiterbildungsangebot zum gewünschten Thema erst einmal durch eine gezielte Suche gefunden werden. Die erste und naheliegendste Möglichkeit dazu ist die Eingabe von sinnvollen Internetadressen. Dies sind Quellen bei denen man eine bestimmte Qualität voraussetzen kann, weil sie entweder persönlich bekannt sind oder weil sie von einer großen Allgemeinheit als qualitativ hochwertig eingestuft werden. Die Eingabe von sinnvollen Internetadressen kann aber auch durch das Einfügen von relevanten Stichwörtern in die Domain oder durch die Suche nach bestimmten, die gewünschte Information beschreibenden Stichwörtern innerhalb von Internetadressen geschehen.

Führt das nicht zum Ziel, so ist die Suche mit speziellen Suchdiensten für (webbasierte) Aus- und Weiterbildungsangebote die nächste Wahl. Mit deren Hilfe können Sie in der Regel über die Haupt- und Unterkategorien in einem Suchkatalog oder durch die Eingabe von Suchbegriffen über eine Suchmaschine das gewünschte Lernangebot finden. War auch diese Suche nicht von Erfolg gekrönt, so suchen Sie im nächsten Schritt entweder in allgemeinen Suchmaschinen oder allgemeinen Suchkatalogen durch das Stellen von entsprechenden Suchanfragen (z. B. kurs UND thema) oder die manuelle Durchsicht der relevanten Kategorien. Sind Sie auch so nicht fündig geworden oder war das Suchergebnis nicht umfassend genug, so können Sie es mit einer allgemeinen Meta-Suchmaschine versuchen. 

Zusätzlich zu den vorher genannten Informationsquellen können Sie auch andere Anwender nach einem Anbieter der von Ihnen gewünschten Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme fragen. Dazu bieten sich beispielsweise Newsgroups, Webforen, Diskussionslisten, IRC-Kanäle, Webchats oder virtuelle Gemeinschaften an.

Welche der genannten Informationsquellen für welche Suche geeignet ist, wie Sie diese finden, bewerten und zur Informationsbeschaffung nutzen können, wird in den entsprechenden Lektionen beschrieben. Diese Lektion beschränkt sich allerdings auf die Aus- und Weiterbildungsdienste des World Wide Web.

Die Qualität der gefundenen Online-Lehrgänge können Sie mit Hilfe der "Bewertungskriterien für webbasierte Weiterbildungsangebote" beurteilen und so eine geeignete Auswahl treffen.

Wie die prinzipielle Teilnahme an einem Online-Lehrgang bzw. Online-Studiengang in der Praxis aussieht, erfahren Sie in den Abschnitten "Online-Lehrgänge". bzw. "Online-Studiengänge".

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Diskussion über das Lernen im Internet

Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: Aus- und Weiterbildungsdienste > Diskussion

Buch geöffnetDiskussion

Hier werden zunächst die Vorteile und Nachteile der Aus- und Weiterbildungsdienste des Internets gegenüber den traditionellen Möglichkeiten dargelegt. Die Vor- und Nachteile sind durch ihre Reihenfolge gewichtet, das heißt, die Punkte mit hohem Gewicht werden zuerst aufgeführt, die Punkte mit geringem Gewicht folgen weiter unten. Danach werden die Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und ein Fazit gezogen. Der abschließende Satz nimmt Bezug auf den Vorteil mit dem größten Gewicht.

Diskussion

Vorteile (Mehrwerte) 

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  • Das Lernen ist direkt von zuhause oder vom Arbeitsplatz aus möglich
    Die Weiterbildung und sogar das Studium erfolgt neben dem Beruf und kann, falls die Situation es erfordert, auch am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Somit ist keine Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit wegen der Weiterbildung oder des Fernstudiums erforderlich. Damit wäre es theoretisch möglich, daß ein Einwohner von Sylt von zuhause aus an einer Münchner Universität studiert: für einen heimatliebenden Menschen bestimmt ein unschätzbarer Vorteil. Theoretisch könnte der Student auch in seinem Betrieb studieren, wenn sein Arbeitgeber an seiner Weiterbildung interessiert ist und diese fördert. Weiterhin würde es das Platzproblem (überfüllte Hörsäle) an manchen Universitäten und Fachhochschulen lösen. 

  • Die Einteilung der Lernzeiten ist relativ frei
    Durch die Möglichkeiten des webbasierten Lernens kann die Zeit zur Durchführung der Schulungsmaßnahme frei gewählt werden. Der Lernende (Mitarbeiter) kann selbst entscheiden, wann er lernen möchte, nämlich dann wenn der Lerninhalt benötigt wird und ist nicht an feste Unterrichtszeiten gebunden. Er kann jederzeit mit seinem Lehrgang beginnen und muss nicht auf einen Kurs- oder Semesterbeginn warten. Ob er morgens, abends oder nur am Wochenende studieren will, bleibt ihm überlassen. Webbasiertes Lernen ermöglicht also einen weitestgehend zeitlich individuellen Lernstil des Lernenden. Er kann keine Unterrichtsstunden und Seminare versäumen, wenn er einmal krank oder durch sonstige Umstände verhindert ist. 

  • Die Kosten für die Weiterbildungsmaßnahme können reduziert werden
    Viele Weiterbildungsmaßnahmen, sogenannte Workshops, finden außerhalb des Unternehmens im Rahmen von Präsenzveranstaltungen statt. Das bedeutet, es muß viel Zeit und Geld für die damit verbundenen Reisekosten und Übernachtungen aufgewendet werden. Beide Faktoren dienen aber nicht der eigentlichen Sache, nämlich der Erweiterung des Wissens des jeweiligen Mitarbeiters. Mit den Möglichkeiten des webbasierten Lernens kommt der Lehrer, die anderen Lehrgangsteilnehmer für das gemeinsame Lernen und das Lehrmaterial zum Lernenden direkt nach Hause oder an den Arbeitsplatz; Zusatzkosten der oben genannten Art entfallen also und wiegen die anfallenden Onlinekosten bei weitem auf. 

  • Die so eingesparten Kosten für Räumlichkeiten der Lehrveranstaltung, Anreise und Übernachtung können zur effizienteren Wissensvermittlung und damit zur Verkürzung der Aus- oder Weiterbildungsdauer verwendet werden 

    Das kann durch folgende Möglichkeiten erreicht werden:

    • verbesserte individuelle Betreuung durch den Lehrenden
      Sehr wichtig für die Motivation ist das Gefühl, daß sich der Lehrende für den Lernerfolg des Lernenden interessiert und ihn angemessen beim Erreichen des Lernziels unterstützt. In vielen Fällen ist das in den derzeitigen Präsenzveranstaltungen aus Zeit- und Kostengründen nicht möglich. Die vorhin genannten Einsparungen könnten dazu verwendet werden, dem Lehrenden den Zeit- und Arbeitsaufwand zu bezahlen, der zusätzlich notwendig ist, um sich intensiv um den Lernerfolg jedes einzelnen Lernenden zu kümmern. Dazu gehört die Berücksichtigung des Vorwissens und des individuellen Lernstils des Lernenden genauso wie die Beratung in Fachfragen und natürlich ausführlich korrigierte und kommentierte Übungsaufgaben.

    • gemeinsames Lernen innerhalb von virtuellen Lerngruppen
      Natürlich ist das gemeinsame Lernen auch in Präsenzveranstaltungen möglich, nur eben nicht zeit- und ortsunabhängig. Außerdem können die Aktivitäten des Einzelnen beim gemeinsamen Lernen über webbasierte Kommunikationsmittel (Diskussions- und Chatforen) besser beobachtet und transparent gemacht werden. Faulenzer können sich nicht mit den Federn ihrer aktiven Gruppenmitglieder schmücken, da die Aktivitäten des Einzelnen jederzeit erkennbar sind. Gute Leistungen und kooperatives Verhalten kann von allen gesehen und in geeigneter Weise honoriert werden. Die Lernerfolge bzw. -defizite können im Vorfeld (vor einer Prüfung) erkannt und gefördert bzw. beseitigt werden. 

    • interessante, besser verständliche und motivationsfördernde Darstellung der Lerninhalte
      Durch die Möglichkeit der multimedialen Aufbereitung der Lerninhalte, das heißt durch die richtige Kombination von Texten, Graphiken, Animationen, Ton und Videos, ist eine verbesserte Wissensvermittlung gegenüber herkömmlichen Büchern gegeben, die nur Texte und Graphiken darstellen können. Dadurch werden die Lerninhalte nicht nur wesentlich interessanter, der Lernende kann die Sachverhalte auch schneller begreifen, und vor allem kann trockenes Lehrmaterial wie beispielsweise mathematische oder physikalische Formeln graphisch aufbereitet und damit leichter verständlich gestaltet werden; dies fördert natürlich auch die Motivation. Besonders wirkungsvoll zur Erklärung von komplexen Zusammenhängen ist hier die Kombination aus visueller Animation und gesprochenem Text mit der Möglichkeit, selbst in die gezeigten Abläufe einzugreifen, um beispielsweise die Reaktion eines Systems auf entsprechend veränderte Vorbedingungen zu sehen (Simulation). Dies belegen auch wissenschaftliche Untersuchungen, die gezeigt haben, daß die Lernenden 20 Prozent von dem behalten, was sie sehen, 40 % dessen, was sie sehen und hören und 70 % von dem, was sie sehen, hören und tun. Das bedeutet der Lernende muß Entscheidungen treffen, die in der Praxis tatsächlich auftreten und wird dann sofort mit den simulierten Folgen seiner Entscheidung konfrontiert. War diese falsch, was in der Lernphase eher die Regel sein wird, so kann das reale System keinen Schaden nehmen, da es nur simuliert wird. 
      Ein praktisches Beispiel hierfür wäre das Training an einer simulierten CNC-Maschine, deren reale Bedienung und die entsprechenden Ergebnisse am Bildschirm simuliert werden. Nach dem der Lernende die Vorgaben gemacht hat, was die Maschine tun soll, wird er unmittelbar nach dem Start der Simulation, mit dem Bild des virtuell gefertigten Werkstücks konfrontiert. Außerdem erhält er eine Erklärung dazu, warum das Werkstück durch die gemachten Vorgaben besonders gut gelungen ist oder fehlerhaft bearbeitet wurde. Im letzteren Fall ist es natürlich zusätzlich wichtig, das der Lernende erfährt wie er es hätte richtig machen können.

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  • Zusätzlich zum Lehrmaterial kann auch das Internet selbst in die Lehrveranstaltung mit einbezogen werden
    Da der Lernende bei der Teilnahme an der webbasierten Lehrveranstaltung obligatorisch über einen Computer mit Internetzugang verfügt, ist es einfach, das Internet selbst in die Lehrveranstaltung mit einzubeziehen. Beispielsweise können so zur Bearbeitung von Lerninhalten, Übungsaufgaben oder Projektarbeiten die verschiedenen Internetdienste und online verfügbare Quellen wie etwa Fachlexika, Wörterbücher, Enzyklopädien, Fachbücher, insbesondere Lehrbücher, (Fach)- Zeitschriften und Zeitungen zur Informationsbeschaffung verwendet werden. Zur Beantwortung spezieller Fragen, die beispielsweise während der Bearbeitung von Übungsaufgaben und den Projektarbeiten aufgetreten sind, und zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen mit anderen Fachexperten oder -interessierten stehen geeignete Kommunikationsdienste (Diskussionsforen, Chatforen, Diskussionslisten, virtuelle Gemeinschaften) zur Verfügung.
    Die Nutzung der genannten Informations- und Kommunikationsdienste schafft weitere wesentliche Mehrwerte, nämlich Zugriff auf weltweite Informationsquellen und Kontakt zu internationalen Experten. Nicht zuletzt bieten Chats, E-Mail-Austausch oder das Lesen von anderssprachlichen Webseiten eine gute Gelegenheit, verstaubte Fremdsprachenkenntnisse wieder aufzufrischen.  

  • Die Lerninhalte können personalisiert und kostengünstig aktualisiert werden
    Mit Hilfe von Datenbanken und Lernprofilen können maßgeschneiderte Lerninhalte für den Lernenden erstellt und so die Effizienz der persönlichen Wissensvermittlung verbessert werden.
    Kursinhalte lassen sich leichter und kostengünstiger auf dem neuesten Stand halten, wenn man nur einzelne Teile davon auf einem Server aktualisieren muß, statt einen ganzen Kurs auf Datenträgern neu zu verteilen. Aufgrund der dadurch bedingten Verbesserung des Kursinhalts erhöht sich automatisch auch die Ausbildungsqualität des Lernenden. Dieser Vorteil ist gerade für die Weiterbildung von Spezialisten in Berufen, die einem rasanten technischen Fortschritt unterliegen, von großer Bedeutung. Aufgrund der vielfältigen fachlichen Anforderungen können nicht mehr alle theoretischen und praktischen Inhalte spontan von den Fachleuten beherrscht werden, wie etwa beispielsweise alle hersteller- und fachspezifischen Programmierungs- und Bussysteme in der Elektrotechnik. Vielmehr ist eine kontinuierliche Fortbildung erforderlich. Das Internet stellt hierfür sowohl die ständig aktualisierten Weiterbildungs- und Informationsmöglichkeiten als auch die Kommunikationsmittel bereit, mit denen sich die Fachleute untereinander austauschen können. 

  • Die in elektronischer Form vorliegenden Dokumente und Dateien haben wichtige Vorteile gegenüber den papiergebundenen, die für die webbasierte Aus- und Weiterbildung, wie folgt genutzt werden können:

    • Die Lerninhalte ( Übungsaufgaben, Veranstaltungshinweise,…) und natürlich auch im Internet gefundene und für das Lernen dienliche Dateien und Dokumente können in unbegrenzter Anzahl und ohne Qualitätsverlust auf einfache Art und Weise kopiert und über die Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets die Lernenden verteilt werden. Die einfache Möglichkeit des Verteilens fördert die Kooperation, beispielsweise die gemeinsame Bearbeitung eines elektronischen Dokuments.

      Hinweis
      Dies hat natürlich nicht nur Vorteile, sondern setzt verantwortungsbewußte Anwender voraus, die das Urheberrecht beachten.

    • Die Inhalte eines elektronischen Dokuments können relativ einfach korrigiert, ergänzt und in andere Dokumente, in einem anderen Zusammenhang eingefügt und damit wiederverwendet werden ohne das der dazu notwendige Eingriff später sichtbar ist. Damit ist es möglich elektronische Lernmaterialien schnell und einfach fortlaufend zu aktualisieren und bestimmte Inhalte zu überarbeiten bzw. weiterzuentwickeln.

    • Das Lernmaterial und auch sonstige im Internet gefundene und für das Lernen dienliche Dokumente können auf den eigenen Rechner heruntergeladen und mittels entsprechenden Suchfunktionen leicht wiederauffindbar in Wissensdatenbanken gespeichert werden und dem Lernenden so als maschinelle Gedächtnishilfe dienen – natürlich können die Dokumente auch elektronisch weiterbearbeitet oder ausgedruckt werden.

    • Es ist ohne allzu großen Aufwand und Materialverbrauch möglich Ideen zu sammeln, zu verbessern um so schrittweise zu brauchbaren Erkenntnissen zu gelangen. Die einzelnen Schritte können festgehalten werden, beispielsweise dadurch, daß man sie von einem Programm mitprotokollieren läßt oder die Zwischenergebnisse separat abspeichert. Das endgültige Ergebnis kann dann mit Hilfe von entsprechenden Suchfunktionen oder über hierarchisch organisierte Kategorien für die weitere Verwendung leicht wiederauffindbar abgespeichert werden.

    • Die online verfügbaren Dokumente ermöglichen, daß mehrere Lernende gleichzeitig ein und dieselben Inhalte nutzen können, was bei papiergebundenen Büchern, Scripten oder Handzetteln nicht der Fall ist.

  • Die Anonymität bleibt gewahrt
    Wichtige Fragen, die der Lernende in einem direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht vielleicht für peinlich halten und aus diesem Grund nicht stellen würde, werden durch die Anonymität, die im Internet herrscht, doch ausgesprochen. Oft sind solche unausgesprochenen Fragen wichtige Brücken zum Verständnis eines Lerninhalts.

Nachteile:

  • Der direkte menschliche Kontakt zum Lehrer und zwischen den Lernenden untereinander fehlt
    Durch die Fernkommunikation vermindert sich aufgrund der fehlenden intuitiven Verständigungsmöglichkeiten durch Mimik und Gestik die Wirksamkeit des Gesprächs. Manche Sachverhalte können einfach von Angesicht zu Angesicht wesentlich schneller und einfacher geklärt werden als aus der Ferne. Für manche ist es vielleicht auch ein unangenehmer Gedanke, allein vor dem Computer zu sitzen und zu lernen.

  • Es ist didaktisch relativ schwierig, das gemeinsame Fernlernen zu moderieren und eine rege Fernkommunikation in Gang zu bringen und zu erhalten
    Dabei mangelt es häufig nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern vor allem an didaktisch sinnvollen Konzepten, um ein gemeinsames Lernen via Internet optimal zu gestalten. Das fängt häufig schon bei umständlich zu bedienenden Lernumgebungen an, setzt sich bei der ungenügend moderierten Kommunikation seitens des Lehrenden fort und hört bei der ausschließlich maschinellen Korrektur von Übungsaufgaben auf. Das Problem mit den gähnend leeren Diskussions- und Chatforen tritt vor allem dann auf,  wenn deren Nutzung nicht mit klaren Aufgaben verbunden ist. Bei Chatforen gibt es noch eine weitere Schwierigkeit: Die Kommunikation dort ist nicht mehr zeitunabhängig und damit vor allem für jene Lernende unattraktiv, die sich neben dem Beruf weiterbilden. Ein wesentlicher Grund für die fehlenden didaktischen Konzepte dürfte sein, daß viele Lehrende selbst noch zu wenig Erfahrung mit den neuen Medien haben, um eine geeignete Unterrichtsplanung und entsprechendes Lehrmaterial hierfür entwickeln zu können. Ein anderer ist der hohe Zeitaufwand, der mit der Betreuung eines webbasierten Lehrgangs verbunden ist.

  • Das webbasierte Lernen setzt eine gewisse Netzwerkkompetenz beim Lernenden voraus
    Um überhaupt webbasiert lernen zu können, ist schon ein gewisses Maß an technischem  Vorwissen notwendig. Das reicht von Grundkenntnissen über den Umgang mit dem Computer über eine gewisse Erfahrung mit dem Internet bis hin zu praktischem Wissen darüber, wie man via Internet kommunizieren und Daten austauschen kann. 

    Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

     

    Gerade die Kommunikation über das Internet stellt relativ hohe Anforderungen und verlangt größtenteils ungewohnte Fertigkeiten von beiden Seiten. Vieles, was in einem direkten Gespräch selbstverständlich funktioniert, wie beispielsweise das schnelle Aufskizzieren einer Grafik zur Veranschaulichung eines Sachverhaltes oder ein Wechsel des Gesprächsthemas, sind in der internetbasierten Kommunikation schwieriger. Die neue Art der Kommunikation muss also erst erlernt werden, angefangen bei dem technischen Hintergrundwissen zur Bedienung des Kommunikationsmittels bis hin zur Umgewöhnung vom traditionellen Gespräch zur neuen Online-Kommunikation. 
    Ein anderes Problem ist die rasche Weiterentwicklung von Internet-Software und -Ressourcen, die es dem Einzelnen nahezu unmöglich macht, sein diesbezügliches Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten. Konkret bedeutet das, daß der Lehrende oft weniger Kenntnisse in speziellen Wissensgebieten hat als die Lernenden.

  • Das webbasierte Lernen setzt eine gewisse Lernkompetenz beim Lernenden voraus
    Zusätzlich zum technischen Basiswissen sollte auch die Fähigkeit zum selbstbestimmten und selbstorganisierten Lernen vorhanden sein, über die mangels praktischer Erfahrung nur wenige verfügen. Das selbstbestimmte und selbstorganisierte Lernen stellt den Lernenden vor bisher ungekannte Freiheiten, er kann nun selbst die Entscheidung treffen, wann, wie lange und wo er lernen möchte. Das hört sich vordergründig sehr gut an, stellt aber an den Lernenden hohe Anforderungen. Er muß seinen individuellen Lernstil genau kennen und sehr selbstdiszipliniert sein. Geht man etwas tiefer, so stellt man sogar fest, das die zeitliche Freiheit vor allem was die Kommunikation mit dem Lehrenden und den anderen Lernenden anbelangt, auch beim webbasierten Lernen nicht wirklich völlig frei gewählt werden kann. Wer nach Mitternacht noch schnell einen Beitrag ins Forum schreibt, kann nicht erwarten, das binnen weniger Stunden eine Antwort erfolgt. Das bedeutet gerade im Hinblick auf die Kommunikation müssen sich die Lehrgangsteilnehmer und der Lehrende auf einen bestimmten zeitlichen Rahmen einigen.
    Neben der Selbstlernkompetenz der Lernenden, setzt das webbasierte Lernen zusätzlich eine hierfür kompetente Lehrkraft und eine Lernumgebung voraus, die es allen Beteiligten ermöglicht selbstbestimmt und selbstorganisiert zu lernen.
    Schließlich sollte man auch nicht vergessen, das es ist nicht jedermanns Sache ist, sich das jeweilige Wissen größtenteils durch Eigeninitiative anzueignen. Manche möchten oder können vielleicht nicht selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen, sondern wollen oder müssen von einer Lehrperson konkrete Instruktionen bekommen, was sie wann tun sollen. Für diese Menschen scheidet das webbasierte Lernen als Alternative aus.

  • Durch die häufigen Computersitzungen entstehen gesundheitliche Belastung der Augen und des Rückens
    Da ein großer Teil des webbasierten Lernens vor dem Computer stattfindet, ist gerade diese Art der  Weiterbildung neben dem Beruf, wo man evtl. schon viele Stunden vor dem Rechner sitzt, eine zusätzliche Mehrbelastung.

  • Die Inhalte von Internetangeboten können im Gegensatz zu denen eines Buches sehr leicht und vor allem schnell geändert, korrigiert oder gar gelöscht werden
    Das Internet allgemein ist ein sich rasch fortentwickelndes und schnell änderndes Medium. An diesen bisher nicht vorhandenen Umstand muß sich der Einzelne erst Schritt für Schritt gewöhnen. Diese Tatsache gilt natürlich in erster Linie für jene Lehrende und Lernenden, die nicht in der Internetgeneration groß geworden sind; da das Internet jedoch erst in den letzten Jahren verstärkt genutzt wird und der Großteil derjenigen, die eine Weiterbildung benötigen, eben (noch) nicht aus dieser Generation stammt, dürfte dieses Problem einen nicht unerheblichen Personenkreis betreffen. 

  • Es können Datenschutzprobleme auftreten, da der Zugang zur Lernplattform eine Internetverbindung erfordert
    Wie bei der Nutzung der sonstigen Internetdienste können auch hier ohne geeignete Datenschutzmaßnahmen vertrauliche Daten durch unberechtigte Personen oder in das System eingeschleuste Programme (Schad- und Spionageprogramme) eingesehen, verändert oder gar zerstört werden. Dieses Problem betriff vor allem Unternehmen, deren Mitarbeiter sich vom lokalen Firmennetzwerk oder Telearbeitplatz ins Internet einwählen und die dort bereitgestellten Lernangebote für die betriebliche Aus- und Weiterbildung verwenden. Aber auch private Anwender, die vertrauliche Daten ungeschützt auf ihrem Rechner gespeichert haben, können das Ziel von Datendieben sein.

  • Die Abhängigkeit von der Technik ist sehr groß
    Fällt der Computer, die Verbindung zum Provider oder zum jeweiligen Lernplattform-Server aus, so ist für diese Zeit das Lernen gar nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Fazit

Während die extremen Kritiker den Möglichkeiten, die webbasiertes Lernen bietet, eher mit einer ablehnenden Haltung gegenüberstehen, weil sie meinen, daß die Beschäftigung mit dem Computer zur Vernachlässigung von sozialen und motorischen Fähigkeiten, zu Vereinsamung und einseitiger Denkweise führt, sprechen die extremen Befürworter vom Untergang der traditionellen Universitäten, die von einem globalen „virtuellen“ Bildungssystem in nur wenigen Jahren abgelöst werden sollen.  Tatsache ist, daß darüber, wie sich webbasiertes Lernen und damit das Lernen am Computer auf das menschliche Verhalten und die Lernleistung auswirkt, noch wenig wissenschaftliche Untersuchungen existieren, die eine richtige Einschätzung zulassen. Meistens liegt die realistische Bewertung eines Sachverhalts irgendwo in der Mitte zwischen zwei extremen Meinungen – dies wird wahrscheinlich auch in diesem Fall so sein. 

Die wesentlichen Mehrwerte, die das webbasierte Lernen für den einzelnen schaffen kann, liegen vor allem darin, daß so zeit- und ortsunabhängig und mit einer verbesserten individuellen Betreuung sehr vielfältige Lerninhalte vermittelt werden können. Diese Mehrwerte erzwingen allerdings auch den Verzicht auf den persönlichen Kontakt zum Lehrenden und den anderen Lernenden und machen eine Fernkommunikation zur Notwendigkeit. Auf diese soll nun nachfolgend näher eingegangen werden.

Ein großer Vorteil des webbasierten Lernens ist die Verbesserung der Erreichbarkeit des Lehrers und der Lernenden untereinander durch die zeitversetzten Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa E-Mail oder Diskussionsforen. 

Tatsache ist aber auch, daß es didaktisch schwierig ist, das gemeinsame Fernlernen zu moderieren und eine rege Fernkommunikation in Gang zu bringen und zu erhalten. Ohne konkrete Vorgaben, beispielsweise für welche Aufgaben die Diskussions- und Chatforen verwendet werden sollen, und ohne eine gut durchdachte Moderation werden diese wenig bis gar nicht genutzt. Hier besteht die große Kunst des Lehrenden darin, die über das Internet verfügbaren Informations- und Kommunikationsmittel in geeigneter Weise auf die reale Lernsituation abzubilden. Aber nicht nur an den Lehrenden werden hohe Anforderungen gestellt, sondern auch an den Lernenden. Hier wäre vor allem eine gute Lese- und Schreibfertigkeit zu nennen, die die Grundlage einer effektiven Fernkommunikation bildet. Während man die Technik meist relativ schnell erlernt, bedarf es vieler Übung, ein Problem, eine Frage oder eine Antwort verständlich und klar niederzuschreiben. 

Ferner steht fest, daß die Wirksamkeit der Fernkommunikation  geringer ist als bei einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht, bei dem man so manche für die Verständigung wichtige Einzelheit vom Gesicht oder Körper des Gegenübers ablesen kann. Auch das rasche Erklären von Sachverhalten durch eine schnelle Handskizze oder unter Zuhilfenahme von umliegenden Gegenständen ist problematisch oder gar unmöglich. Während das letztgenannte Problem durch Videokonferenzen größtenteils lösbar ist, kann die Nähe eines Gesprächs von Angesicht zu Angesicht nicht wirklich durch technische Mittel hergestellt werden. 

Andererseits stellt sich die Frage, für welche Lernsituation es überhaupt notwendig ist, das Gespräch von Angesicht zu Angesicht exakt auf die Fernkommunikation abzubilden. Ginge es darum, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, so wäre es sicherlich von Vorteil, für den Austausch von Fachinformationen und -wissen ist es jedenfalls nicht zwingend notwendig. Dies bestätigt auch Prof. Dr. Heinz Mandl, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universität München und einer der führenden deutschen Wissenschaftler in den Bereichen e-Learning, Wissensmanagement und problemorientiertes, selbstgesteuertes und kooperatives Lernen. Herr Prof. Dr. Mandl fand bei entsprechenden Untersuchungen heraus, daß der Wissenstransfer bei einer Videokonferenz nicht geringer ist als während eines Gesprächs von Angesicht zu Angesicht. Auch die Qualität bei der Problemlösung zeigte keine Unterschiede. 

Außerdem sollte man hierbei nicht die Probleme des direkten menschlichen Kontakts vergessen, der gleichzeitig auch der Grund für zwischenmenschliche Auseinandersetzungen sein kann. Es ist wahrscheinlich jedem schon einmal passiert, daß er einen Lehrer menschlich nicht sympathisch gefunden hat, obwohl dieser fachlich sehr kompetent war. 

Insgesamt bietet die Fernkommunikation mit den entsprechenden Technologien des Internets für den Bildungssektor und auch für viele andere Bereiche große Chancen und wird mehr und mehr an Bedeutung gewinnen – und zwar ergänzend, nicht ersetzend zum direkten Gespräch von Angesicht zu Angesicht. 

Es soll nun die Frage geklärt werden, für welche Bildungsbereiche das webbasierte Lernen besonders geeignet und wo es weniger sinnvoll ist.

Dazu soll der nachfolgende Abschnitt in folgende zwei Komponenten zerlegt werden: 

a.) Weiterbildung von Erwachsenen (Online-Lehrgänge)
b.) Ausbildung von Studenten und Schülern (Online-Studiengänge)


a.) Weiterbildung von Erwachsenen (Online-Lehrgänge)

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Viele Weiterbildungsmaßnahmen, sogenannte Workshops, finden außerhalb des Unternehmens im Rahmen von Präsenzveranstaltungen statt. Das bedeutet, es wird viel Zeit und Geld aufgewendet für die damit verbundenen Reisekosten und Übernachtungen. Beide Faktoren dienen aber nicht der eigentlichen Sache, nämlich der Erweiterung des Wissens des jeweiligen Mitarbeiters. Außerdem ist der Mitarbeiter während der Weiterbildung nicht an seinem Arbeitsplatz verfügbar, und so werden möglicherweise wichtige Arbeitsabläufe gestört. Ein weiteres massives Problem ist, daß viele dieser Workshops nur einen oder höchstens ein paar Tage dauern und in dieser kurzen Zeit gerade schwierige Lerninhalte gar nicht oder zumindest nicht nachhaltig vermittelt werden können. Die Fragen tauchen häufig erst später bei der praxisrelevanten Anwendung des gelernten Wissens auf.

Zusammenfassend ergeben sich damit folgende Nachteile: Die Weiterbildungsmaßnahmen sind zeit- und ortsabhängig und die Betreuungszeit ist meist zu kurz. Außerdem lassen diese Lehrgänge kaum Spielraum zur individuellen Betreuung des Lernenden. Diese Nachteile werden auch nicht durch die Möglichkeit wettgemacht, sich so direkt mit dem Kursleiter oder den anderen Lehrgangsteilnehmern austauschen zu können. Außerdem dürfte jedem schon von der schulischen Ausbildung her bekannt sein, wie häufig diese Möglichkeit zum direkten Austausch vor allem über fachliche Inhalte tatsächlich genutzt wird.

Ein weiteres Beispiel für das genannte Problem sind die traditionellen Fernlehrgänge, bei denen das Lehrmaterial in teurer papiergebundener Form angeboten wird und das gemeinsame Lernen vor Ort mit kostspieligen und zeitaufwendigen Anfahrtswegen verbunden ist. Ähnliches gilt für die umständliche und vor allem langsame Kommunikation per Briefpost, um beispielsweise Rückfragen zu den Übungsaufgaben zu stellen oder diese dann zur Korrektur an den Fernlehrer zu senden. 

Im Hinblick auf die Tatsache, daß viele Unternehmen durch die rasch verlaufenden Veränderungsprozesse in Technik, Wirtschaft und Produktion dazu gezwungen sind, ihre Mitarbeiter immer wieder neu zu qualifizieren, und um die vorher genannten Nachteile traditioneller Weiterbildungsangebote zu beseitigen, sind webbasierte Lehrveranstaltungen eine sehr gute Lösung. Sie ermöglichen es, die Weiterbildungsmaßnahmen möglichst kostengünstig, zeit- und ortsunabhängig in den Unternehmensprozeß einzubinden. Beispielsweise können so zig-tausend Mitarbeiter großer Unternehmen, die sich weltweit auf verschiedene Standorte verteilen, gemeinsam geschult werden. 

Grenzen der webbasierten Weiterbildung

Die webbasierte Weiterbildung ist vor allem für die berufliche Weiterbildung von Mitarbeitern geeignet, die über eine gewisse Lern- und Netzwerkkompetenz verfügen.
Weiterhin gibt es natürlich Fachbereiche, in denen eine Weiterbildung vor Ort zwingend erforderlich ist, wie etwa die praktische Einweisung in die Führung eines Fahrzeugs oder den Umgang mit einer speziellen Maschine.


b.) Ausbildung von Studenten und Schülern (Online-Studiengänge)

Derzeit kümmert sich an den Schulen ein Lehrer um viele Schüler und an den Hochschulen ein Professor um noch mehr Studenten. Das führt zwangsweise dazu, daß der Lehrende nicht auf die persönlichen Lernschwächen und die individuellen Wissenslücken des Einzelnen eingehen kann. Das Problem könnte zwar mit zusätzlichen Lehrkräften gelöst werden; deren Zeit- und Arbeitsaufwand wäre allerdings mit hohen Kosten verbunden.

Eine andere Schwierigkeit ist, daß der streng nach Lehrplan ablaufende, an feste Zeiten und Örtlichkeiten gebundene und gerade in der Technik häufig mit veralteten oder aber auch generell unnützen Lerninhalten geführte Unterricht gerade für jene Schüler und Studenten, die selbstbestimmt und selbstorganisiert lernen möchten, wenig Möglichkeiten bietet, das auch in die Praxis umzusetzen. Diese Art der Ausbildung sorgt zwar für eine rasche, aber nicht unbedingt nachhaltige Wissensvermittlung. Das genannte Lehrkonzept führt bei vielen Schülern und Studenten dazu, daß sie die Unterrichts- oder Vorlesungsstunden mehr oder weniger absitzen, den Lernstoff erst kurz vor der Prüfung lernen und die häufig praxisfernen Übungsaufgaben nach Rezept lösen. Die schon von Beginn der Grundschule an erlernte Einstellung zu Schule und Bildung setzt sich auch im darauf folgenden Besuch der Berufsschule oder dem nachfolgenden Studium für viele fort. Wenige haben gelernt, die Bildung als etwas Wertvolles zu verstehen und zu erkennen, daß diese ihnen selbst etwas bringt und sie damit auch anderen nützlich sein können. Die genannten Bildungsstätten werden so mehr oder weniger als notwendiges Übel angesehen, um den gewünschten Beruf zu erlernen. Am Ende besitzen zwar viele den Gesellenbrief oder das Hochschuldiplom, haben aber im beruflichen Alltag enorme Schwierigkeiten, noch unbekannte Probleme zu analysieren und dann geeignete Lösungsansätze zu finden.

Ein anderes Beispiel für das genannte Problem sind die traditionellen Fernstudiengänge, bei denen das Lehrmaterial in teurer papiergebundener Form angeboten wird und das gemeinsame Lernen vor Ort ist mit kostspieligen und zeitaufwendigen Anfahrtswegen verbunden. Ähnliches gilt für die umständliche und vor allem langsame Kommunikation per Briefpost um beispielsweise Rückfragen zu den Übungsaufgaben zu stellen oder diese dann zur Korrektur an den Fernlehrer zu senden. 

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Gerade für die traditionellen Fernstudiengänge bietet das webbasierte Lernen vielfältige Verbesserungs- und Ergänzungsmöglichkeiten. Die bezüglich der Präsenzschulen genannten Probleme können sicher nicht alleine durch das webbasiertes Lernen gelöst werden. Aber diese Form des Lernens könnte an der ein oder anderen geeigneten Stelle innerhalb der Ausbildung eingesetzt werden; Beispiele hierfür wären die Online-Bereitstellung von Lehrmaterial, Übungsaufgaben oder wichtigen Veranstaltungshinweisen, das ein oder andere virtuelle Seminar, das gemeinsame webbasierte Lernen auf eine wichtige Prüfung oder die aktive Teilnahme an einem relevanten Diskussionsforum zur Beantwortung einer speziellen Frage. Die großen Chancen für die zukünftige Ausbildung stecken hier vor allem in der intelligenten Kombination von virtueller und Präsenzlehre. 

Auch der praktische Einsatz des in diesem Lehrgang angewendeten didaktischen Konzepts wäre zumindest für jene Schüler und Studenten sinnvoll, denen dadurch ihre Ausbildung mehr Freude bereiten und eine nachhaltigere Wissensvermittlung ermöglicht würde. Natürlich müßte das auch im Abschlußzeugnis oder -diplom vermerkt und beispielsweise durch höhere Einstellungschancen bei Unternehmen honoriert werden.

Sehr vielversprechend sind auch multimediale, interaktive Lerntechnologien, bei denen der Anwender selbständig mit Informationen umgehen und innerhalb des Programms entsprechend aktiv werden kann. Dazu wäre als Beispiel die Simulation eines Unternehmens zu nennen, das vom Anwender durch eigene Ideen und Strategien geführt wird. Das Ergebnis bekommt er am Schluß über eine Liste präsentiert, in der die positiven und die negativen Entscheidungen diskutiert werden. Ein weiteres Beispiel sind computergestützte Simulationssysteme, mit denen Naturwissenschaftler, Ingenieure und Facharbeiter Situationen durchspielen können, die bei der realen Maschine zu erheblichen Gefahren und Schäden und somit Kosten führen würden. Dadurch können Menschen besser auf Störfälle vorbereitet werden, wodurch ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit von Mensch-Maschine-Systemen geleistet werden kann.

Eine Möglichkeit, sich intensiver um den Lernerfolg des Einzelnen zu kümmern, wäre beispielsweise eine Software, die anhand der Übungsaufgaben und vor allem der Lösungen erkennt, wo die Schwachpunkte des Lernenden liegen und ihm zeigt, wo besonders intensive Übung notwendig ist, um das Lernziel zu erreichen: also ein auf den Lernenden abgestimmtes Programm, das ihn hierbei unterstützt und begleitet. Das Ganze hat zudem für den Lernenden den Vorteil, daß es ihm, egal wie ungeschickt er sich anstellt, hilfreich zur Seite steht, ohne ihn durch verletzende Worte zu demotivieren.  Der Lehrer steht dem Lernenden je nach zeitlichen Möglichkeiten natürlich zusätzlich zur Verfügung.

Grenzen der webbasierten Ausbildung

Mit Hilfe des Computers und des Internets können viele traditionelle Lernsituationen wie die Bereitstellung und Verteilung von Lernmaterial (Bücher, Scripten oder Übungsaufgaben), die Teilnahme an Seminaren und Workshops oder die gemeinsame Bearbeitung einer Gruppenaufgabe ergänzt und teilweise auch ersetzt werden. Die zwischenmenschliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht kann allerdings nur innerhalb einer realen Zusammenkunft von Lehrer und Lernenden stattfinden und ist zur Entwicklung der sozialen Kompetenz gerade von Heranwachsenden von großer Bedeutung. Deshalb sind Präsenzveranstaltungen zur Ausbildung vor allem von Jugendlichen und der damit verbundene direkte Kontakt zu den Mitschüler bzw. die pädagogische Zuwendung durch einen Lehrer notwendig. Eine Ausnahme bildet hier nur die webbasierte Ausbildung von Erwachsenen, beispielsweise im Rahmen eines Online-Studiengangs. Ansonsten kann das webbasierte Lernen nur ergänzend zum Präsenzunterricht, beispielsweise durch eine interaktive Abfrage des aktuellen Kenntnisstands vor der Durchführung eines Seminars oder zur zusätzlichen Nachbetreuung in moderierten Webforen, eingesetzt werden, ihn aber nicht wirklich ersetzen. 

Auch Software-Lösungen können hier nur als Hilfsmittel eingesetzt werden, um es etwa dem Lehrenden  zu ermöglichen, sich mit geringem Zeitaufwand besser und intensiver in den Lernprozess des einzelnen Lernenden einzuklinken.


Das webbasierte Lernen erfordert allerdings unabhängig davon, ob es nun zur Aus- oder Weiterbildung eingesetzt wird, einige zusätzliche Kompetenzen (Netzwerkkompetenz, Fähigkeit zum selbstbestimmten und selbstorganisierten Lernen,…), sowohl vom Lehrenden als auch vom Lernenden. 

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

Eine sehr wichtige, in dieser Diskussion schon mehrmals erwähnte Fähigkeit, ist eine gute Lese- und Schreibfertigkeit des Lernenden (vom Lehrenden sollte diese vorausgesetzt werden), da nur diese eine effektive Fernkommunikation ermöglicht, beispielsweise im Rahmen einer gemeinsamen über das Internet geführten Bearbeitung einer Gruppenaufgabe. 

Eine große Herausforderung für die Lehrenden ist es, webbasierte Lernumgebungen zu schaffen, in der sich zum einen der einzelne mit einem Maximum an Handlungsspielraum und persönlicher Gestaltungsfreiheit das notwendige Wissen selbstbestimmt und selbstorganisiert aufbauen und andererseits durch die Zusammenarbeit mit den anderen Lernenden und unter der gezielten Anleitung des Lehrenden erarbeiten kann. 

Dazu gehören aber weniger aufwendige multimediale Elemente als vielmehr eine intensive und individuelle Betreuung und echtes Interesse am Lernerfolg des Lernenden, um vorhandene Wissenslücken schnell aufzudecken und zu beseitigen. 
Die große Schwierigkeit zur praktischen Umsetzung der genannten Lernumgebung für den Lehrenden ist, daß er neben soliden Basiskompetenzen im Umgang mit den neuen Medien vor allem auch über viel Zeit für die intensive und individuelle Betreuung der Lernenden verfügen muß, wobei nach dem Aufbau der notwendigsten Wissensgrundlagen im Umgang mit dem Computer und dem Internet dieses selbst hervorragend als Lernmedium zur Beschaffung von weiteren wichtigen Informationen und Kenntnissen verwendet werden kann.

Insgesamt ist also für alle Beteiligten viel Arbeit notwendig, um die Idee des webbasierten Lernens in die Praxis umzusetzen und für die kommenden Generationen zu optimieren; sei es nun die Aneignung von Basiskompetenzen im Umgang mit den neuen Medien, der Ausbau der Breitband-Internetzugänge oder die Weiterentwicklung der derzeitigen webbasierten Lernumgebungen und Autorensysteme. Was aber gerade auf diesem Gebiet durch fortlaufende Verbesserungen möglich ist, zeigt die beispiellose Entwicklung des Internets – man vergleiche hier das World Wide Web am Anfang der 90-ger Jahre und jetzt. 

Für den Einsatz des webbasierten Lernens zur Weiterbildung von Mitarbeitern innerhalb eines Unternehmens müssen die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Das bedeutet, die Unternehmen müssen Räume bereitstellen in denen innerhalb des Betriebes ein ungestörtes webbasiertes Lernen möglich ist und vor allem den Mitarbeiter darüber aufklären, welchen Nutzen ihm das webbasierte Lernen bringt, welche Anforderungen es stellt und welche entscheidende Bedeutung es nicht nur für seine Zukunft, sondern die des Unternehmens und auch für ganz Deutschland hat. Letzteres betrifft natürlich auch die Regierung und die Weiterbildungsanbieter. 

Wie weitreichend die Effektivität des Bildungssystems, zu dem auch neue Lernformen wie das webbasierte Lernen zählen, für Deutschland ist, wird klar wenn man sich die Tatsache vor Augen führt, das unser Wohlstand, aufgrund fehlender Bodenschätze, vor allem auf dem wissenschaftlichen Know how bzw. den daraus entwickelten Produkten und Dienstleistungen beruht. Um dieses Know how auf einem hohen Niveau zu halten, wird das webbasierte Lernen eine bedeutende Rolle spielen. 

Betrachtet man darüber hinaus die rasch fortschreitende Globalisierung der Welt und die damit verbundenen, unvorhersehbaren Veränderungen so wird klar, das man diesem Risiko nur vorbauen kann, in dem jeder Einzelne lernt sich möglichst schnell an die Veränderungen anzupassen, wozu ein zukunftsfähiges Bildungssystem entscheidend beitragen wird.

Abschließender Satz

Ein sehr wesentlicher Mehrwert, den das webbasierte Lernen bietet, ist das Lernen direkt von zuhause oder vom Arbeitsplatz aus. Damit werden vor allem jene Zielgruppen erreicht, für die es besonders wichtig ist, zeitlich und vor allem räumlich ungebundener lernen zu können. So ist es nicht verwunderlich, daß der Mehrwert des ortsunabhängigen Lernens vor allem innerhalb der beruflichen Weiterbildung zum Tragen kommt, denn derzeit wird noch viel Zeit und Geld für die hierfür häufig notwendigen Reisekosten und Übernachtungen der Mitarbeiter aufgewendet. Beides dient aber nicht dem eigentlichen Sinn der Weiterbildungsmaßnahme, nämlich der Erweiterung des Wissens des jeweiligen Mitarbeiters. Diese Kosten können durch webbasiertes Lernen eingespart werden und sollten im Optimalfall in die Verbesserung der bisherigen Betreuung während der Weiterbildungsmaßnahme reinvestiert werden. Nur so wird das Verbesserungspotential des webbasierten Lernens vor allem in Bezug auf die nachhaltige Wissensvermittlung tatsächlich optimal ausgeschöpft.

Webbasiertes Lernen eröffnet also die Möglichkeit, an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) sich das gerade benötigte Wissen anzueignen. Die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit ermöglicht es, daß man weitestgehend selbst bestimmen kann wann, wo und mit welchem individuellen Lerntempo man lernt. Durch die Kombination von menschlicher und maschineller Lernerfolgskontrolle ist es weiterhin möglich, besser auf die individuellen Schwächen des Lernenden einzugehen und damit die Effektivität des Lernens zu verbessern. So könnte beispielsweise der aktuelle Wissensstand des Lernenden maschinell überprüft werden und gemäß den so gefundenen Wissenslücken die entsprechenden Lerninhalte zum Schließen der Lücken aus einer Datenbank herausgesucht und beispielsweise als HTML-Dokument am Bildschirm präsentiert werden.  

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Mit Hilfe dieser Dienste können Sie an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) lernen. Die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit ermöglicht es Ihnen weiterhin, daß Sie weitestgehend selbst bestimmen können wann, wo und mit welchem individuellen Lerntempo Sie lernen möchten. Die Aus- oder Weiterbildung kann ohne Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit erfolgen, und durch die leichte Aktualisierbarkeit von elektronischen Dokumenten können auch Kurse beispielsweise für technische Berufe, die einem rasanten Fortschritt unterliegen, immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. 

Durch die Möglichkeit, den Lernstoff multimedial aufzubereiten, beispielsweise die Erklärung von komplexen (technischen) Zusammenhängen durch die Kombination aus Animation und gesprochenem Text, kann eine höhere Lernmotivation und eine schnellere Wissensaufnahme erreicht werden.

Weiterhin ist es technisch relativ kostengünstig möglich, die Lerninhalte und vor allem die Wiederholungsfragen und Übungsaufgaben ganz individuell auf die Wissenslücken des Lernenden abzustimmen, um so das Lernziel einfacher und schneller zu erreichen.

Ein weiterer großer Vorteil der elektronischen Wissensvermittlung ist, daß die elektronischen Lernunterlagen einfacher aktualisiert und individualisiert und darüber hinaus die mit dem Rechner erstellten Notizen und Dokumente sofort auf dem eigenen Computer weiterbearbeitet und archiviert und bestimmte Informationen mit entsprechenden Suchfunktionen leicht wieder gefunden werden können. 

Zur Weiterbildung stehen Online-Lehrgänge zu den unterschiedlichsten Fachgebieten bereit und für die Ausbildung gibt es zu den hierfür geeigneten Fachbereichen Online-Studiengänge. Die Teilnahme an diesen Bildungsangeboten läuft ähnlich ab wie die bei den traditionellen Fernlernangeboten, allerdings mit der durch die Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets wesentlich verbesserten individuellen Betreuung der Lernenden und Kommunikation zwischen den Lehrgangsteilnehmern.

Zu den Aus- und Weiterbildungsdiensten zählen:

  • Die Online-Lehrgänge zur webbasierten Weiterbildung sind im Prinzip ähnlich wie die traditionellen Fernlehrgänge; der wesentliche Unterschied zu diesen ist, daß hier zur Betreuung und zum gemeinsamen Lernen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern und gegebenenfalls auch mit externen Experten die Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets verwendet werden. Durch die ständige Verfügbarkeit (365 Tage im Jahr rund um die Uhr) von Online-Lehrgängen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen kann das gerade benötigte Wissen jederzeit (bei Bedarf) und von jedem Ort mit PC und Internetzugang abgerufen werden. Die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit ermöglicht es weiterhin, daß man weitestgehend selbst bestimmen kann, wann, wo und mit welchem individuellen Lerntempo man lernt.

    Praktische Beispiele: eldoc.info, emagister.de, …

  • Die Online-Studiengänge zur webbasierten Ausbildung sind im Prinzip ähnlich wie die traditionellen Fernstudiengänge, aber mit dem Unterschied, daß die virtuelle Universität mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets dem Studierenden ein zeitlich flexibles, räumlich unabhängiges und trotzdem gemeinsames Lernen vom heimischen Rechner aus ermöglicht. Dazu werden die zum Lernen wesentlichen Funktionen einer Präsenzuniversität im Internet abgebildet. Das bedeutet, der Rechner ist zugleich Anbieter von Lehrmaterial, Bibliothek, Experimentierumgebung, Kommunikationszentrum und Auskunftsterminal.

    Zum Lehrmaterial gehören Multimedia-Kurse, Videos, Computer Based Training (CBT), Simulationspakete, Experimentiersoftware, Animationen und auch Printmedien. Der Student an einer virtuellen Universität hat die Möglichkeit, per E-Mail, Newsgroups, Diskussionsforen, Chatforen und Videokonferenzsystemen mit dem Dozenten und seinen Mitstudenten in Kontakt zu treten.

    Praktische Beispiele: fernuni-hagen.de, wb-fernstudium.de, …

    Hinweis
    Als Ergänzung zur traditionellen Schulausbildung bzw. als Alternative zum traditionellen Nachhilfeunterricht gibt es die webbasierte Nachhilfe. Dabei kommen vor allem die Vorteile des Internet in Bezug auf die räumliche Unabhängigkeit und zeitliche Flexibilität zum Tragen. Ein weiterer wesentlicher Punkt, der für den Online-Nachhilfeunterricht spricht, ist die Anonymität des Internets. Während viele Schüler im direkten Gespräch Angst haben, die für sie zum Verständnis des Lernstoffs wichtigen, aber gleichzeitig peinlichen Fragen zu stellen, kann diese Angst durch die räumliche Distanz zwischen Lehrer und Schüler abgebaut werden.

    Praktische Beispiele: nachhilfe.de, nachhilfenet.de, …

     

Wesentlich mehr über die gerade genannten Dienste erfahren Sie übrigens in meinem Lehrgang.

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