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Was ist der Unterschied zwischen „Urteilen“ und „Entscheiden“ ?

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Im Rahmen dieses Artikels gilt es den Unterschied zwischen den beiden genannten Begriffen herauszufinden und am Ende soll dann im Fazit eine kurze Antwort auf die Frage dieses Artikels erfolgen. Zunächst soll die wahre Bedeutung der Begriffe herausgefunden werden. Dazu werden Wörterbücher, Enzyklopädien und Zitate berühmter Persönlichkeiten herangezogen.

Bedeutung der Begriffe laut Wörterbuch:

Bedeutung laut Deutscher Wortschatz – Portal, http://wortschatz.uni-leipzig.de/abfrage/

urteilen ist Synonym von: befinden, begutachten, bemessen, besprechen, beurteilen, einschätzen, meinen, rezensieren, schließen, werten

entscheiden ist Synonym von: bestimmen, durchgreifen, durchringen, entschließen, festlegen, festsetzen, herausstellen, losen, optieren, verfügen, wählen, wählen, zeigen

Bedeutung laut Duden:

Zitat zum Begriff "Entscheiden": einen Zweifelsfall endgültig klären, indem man in der betreffenden Sache ein Urteil fällt

Zitat zum Begriff "Urteilen": 1a.) ein Urteil über jemanden oder etwas abgeben, seine Meinung äussern, 1 b.) sich nach etwas, auf einen bestimmten Eindruck o. ä. hin ein Urteil bilden: nach dem ersten Eindruck u.; er hat nur nach dem Erfolg geurteilt;


Bedeutung der Begriffe laut Wikipedia:

Zitat zum Begriff "Entscheiden": 
Eine Entscheidung ist eine Wahl zwischen Alternativen oder zwischen mehreren unterschiedlichen Varianten von einem oder mehreren Entscheidungsträgern. Eine Entscheidung kann spontan bzw. emotional, zufällig oder rational erfolgen. Eine rational begründete Entscheidung richtet sich nach bereits vorgängig abgesteckten Zielen oder vorhandenen Wertmaßstäben. Von der Entscheidungskompetenz eines Individuums hängt es ab, ob seine Pro- oder Contra-Entscheidungen richtig oder falsch ausfallen.

Zitat zum Begriff "Urteilen": 
Urteil ist in der Logik die Form einer Feststellung, die in der sprachlichen Form eines Satzes ausgedrückt wird. Dabei wird das Urteil mit dem Vorgang der Bildung der Feststellung, ihrem propositionalen Gehalt oder der Bewertung dieses Gehalts identifiziert (ein Urteil bilden vs ein Urteil treffen vs ein Urteil fällen). Das Urteil wird als ein Grundbegriff der Logik nicht in jeder Theorie der Logik ausdrücklich definiert.


relevante Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Begriff "Urteilen":

Quellen: http://www.zitate.eu/de/ | http://www.spruch-archiv.com

Ludwig Feuerbach (1804-72), dt. Philosoph

Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr. Schriftstellerin

Mißtraue deinem Urteil, sobald du darin den Schatten eines persönlichen Motivs entdecken kannst.

Bertolt Brecht

Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muß den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten.

Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

Aristoteles

Affekte sind Erregungen, infolge deren die Menschen ihre Stimmung ändern und verschiedenartig urteilen, Erregungen, die mit Lust- und Unlustgefühlen verbunden sind, wie Zorn, Mitleid, Furcht und andere der Art sowie ihre Gegensätze.

Es ist aber bisweilen schwer zu beurteilen, für welche von zwei Möglichkeiten man sich entscheiden und welches von zwei Übeln man über sich ergehen lassen soll, und oft noch schwerer, bei dem gefaßten Entschluß zu bleiben.

Wenn ein richtiges Urteil auch über viele andere Fragen nicht leicht ist, so gilt dies doch am meisten von der Frage, die allen Menschen die leichteste zu sein und von jedermann beantwortet werden zu können scheint: Welches das Gut im Leben sei, nach dem man streben soll und dessen Besitz die Begierde befriedige.

Wenn, wer Seelengröße besitzt, jemand verachtet, so tut er es mit Recht, weil er ein richtiges Urteil hat; die gewöhnlichen Leute aber tun es grundlos.

Dale Carnegie

Jeder Narr kann kritisieren, verurteilen, reklamieren – und die meisten Narren tun es auch. Aber um zu verstehen und zu verzeihen – dazu braucht es Charakter und Selbstbeherrschung.

Wenn ihnen zum Beispiel irgendetwas nicht gefällt, so ist es viel leichter, zu kritisieren und zu verurteilen, als den Versuch zu machen, den andern und seinen Standpunkt zu verstehen. Man findet oft schneller etwas Tadelnswertes als etwas Lobenswertes. Wir neigen eher dazu, über unsere eigenen Wünsche zu sprechen als über das, was der andere möchte.

Im Umgang mit Menschen dürfen wir nie vergessen, daß wir es nicht mit logischen Wesen zu tun haben, sondern mit Wesen voller Gefühle, Vorurteile, Stolz und Eitelkeit.

Gott selbst wartet mit seinem Urteil über den Menschen bis zum letzten Tag. Warum sollten wir es da anders halten?

Paul Breitner

Ich habe immer die Leistung eines Spielers, eines Trainers, eines Managers beurteilt, aber sehr genau darauf geachtet, jemanden nicht als Privatperson anzugreifen oder gar zu beleidigen.

Klaus Augenthaler

Ein Trainer muss zwischen drei und fünf Jahren bei einem Klub arbeiten. Nur dann kann man die Arbeit eines Trainers beurteilen – das System, die Philosophie.

Brendan Behan

Die Laster, die man selber verbirgt, verurteilt man am lautesten.

Heinrich Böll

Seltsamerweise hält man Deserteure für feige, ein Urteil, das bei näherer Betrachtung nicht aufrechterhalten werden kann.

Willy Brandt

Staaten führen nun einmal Politik aufgrund ihrer Interessen, selbst wenn sie diese nicht immer richtig beurteilen.


relevante Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Begriff "Entscheiden":

Quellen: http://www.zitate.eu/de/ | http://www.aphorismen.de

Henri Frédéric Amiel

Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.

Jennifer Aniston

Wenn man heiratet, geht niemand davon aus, daß diese Ehe vielleicht nur ein paar Jahre halten wird. Das gilt ja nicht nur für Paare im Filmgeschäft. Weil der Honeymoon garantiert nicht ewig anhält, muß man an einer Beziehung arbeiten. Brad und ich gehen absolut ehrlich miteinander um. Kommunikation ist uns sehr wichtig. Liebe ist Arbeit! Also muß man seine Wahl treffen und sich entscheiden, ob man mit diesem Menschen zusammenbleiben will oder nicht. Wenn ja, muß man etwas dafür tun.

Aristoteles

Es ist bisweilen schwer zu beurteilen, für welche von zwei Möglichkeiten man sich entscheiden soll. Es ist immer noch besser, eine Frage zu untersuchen, ohne sie zu entscheiden, als sie zu entscheiden, ohne untersucht zu haben.

Ringo Jünigk, (*1976), Dipl.-Kommunikationswirt und emanzipatorischer Linker

Entscheiden heißt: Interessen abwägen.

Peter Amendt, (*1944), Franziskaner

Leben heißt, sich zwischen Möglichkeiten zu entscheiden.

Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

Hungrige entscheiden immer aus dem Bauch heraus.

Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

Leute, die keinerlei Vorstellungskraft haben, entscheiden die Zukunft der Welt.

Prof. Querulix, (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker

Managen heißt entscheiden – und dann andere die Arbeit machen lassen.

Heinz Körber, (*1938), Aphoristiker

Wie geholfen wird, darf meist nur der Helfende, selten der Hilfebedürftige entscheiden.


Fazit:

Urteile laufen auf die Ergebnisse "wahr, verlogen, gut, schlecht, richtig oder falsch weil …" hinaus. Der beste Weg der zu richtigen Urteilen führt ist es die jeweiligen Informationen über Personen oder Sachverhalte vorurteilsfrei und kritisch zu hinterfragen (Ich kann nur wissen wonach ich fragen kann !). Das Urteilen bzw. Bewerten läuft sehr komplex und im Unbewußten ab (ein praktisches Beispiel), weswegen wir das Ganze nicht wirklich bewußt nachvollziehen können

Beim Entscheiden stehe ich vor Alternativen, mit denen ich mich intensiv auseinandersetzen muss, denn nur so kann ich mich für die beste Alternative entscheiden. Einer Entscheidung folgt zwingend eine Handlung, denn sonst, hätte man sich ja nicht den grossen Zeit- und Denkaufwand betreiben müssen um eben zu einer guten Entscheidung zu kommen.

Ich kann also über beliebige Dinge urteilen ohne entsprechend zu handeln. Wenn ich mich aber für einen Weg, eine Lösung entscheide, so ist das zwingend mit Handeln verbunden. Urteilen ist also nicht zwingend handlungsorientiert, entscheiden schon.

oder wie ich es an anderer Stelle schon einmal formulierte:

Es macht sich nur derjenige auf den Weg, die Idee praktisch zu realisieren, der über genügend Mut und Tatkraft verfügt. Auf den Weg machen bedeutet dabei sich die jeweils erforderliche Zeit (Monate, Jahre, Jahrzehnte,…) tiefgründig und leidenschaftlich mit der betreffenden Aufgabe/dem jeweiligen Thema beschäftigen und dabei, das selbst konstruierte Wissen über eine lange Zeit hinweg immer wieder kritisch zu hinterfragen und dabei aufkommende Widersprüche durch Denken, Lernen und eine entsprechende Kreativität zu beseitigen.

Auf dem Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt/Dienst gilt es, unzählige Entscheidungen zu treffen, man steht bei jeder einzelnen Entscheidung vor einer Flut von Möglichkeiten und muss sich dann für eine bestimmte (möglichst die Beste) entscheiden. 

 

Workshop - Nutzung des Internets als Wissens- und Problemlösequelle

 

zwei praktische Beispiele, die den Unterschied zwischen "Urteilen" und "Entscheiden" aufzeigen: 

Soweit ich das beurteilen kann, habe ich für mein Pflichtbewußtsein, meinen Fleiß und dafür, daß ich keine allzu kritischen Fragen stelle, bisher viele positive Rückmeldungen von meiner Familie, meinen Eltern, meinen Freunden und Bekannten erhalten, nicht zuletzt bin ich auf diesem Weg zu einem bescheidenen Wohlstand gekommen – wenn ich nun anfange, mich tiefgründig mit mir zu beschäftigen, komme ich möglicherweise auf Gedanken, die mir viel Ärger mit den Menschen in meinem näheren Umfeld einbringen könnten – das  wäre das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Ich entscheide mich deshalb weiterhin fleissig zu sein und keine allzu kritischen Fragen zu stellen.
In diesem Beispiel ist also das Urteilen bzw. Beurteilen der gegenwärtigen Situation der Grund dafür, dass der betreffende Menschen nicht handelt. Sein Urteil bzw. die damit verbundenen Denkmuster halten ihn sogar in seinem bisherigen Lebenskonzept gefangen.

oder ein weiteres Beispiel:

Materiellen Wohlstand beurteile ich und fast alle, die ich kenne, als besonders wichtig (viele denken so wie ich, also kann ich nicht ganz falsch liegen). Immer wenn ich die entsprechenden Regeln eingehalten habe, wurde ich von meinen Eltern gelobt und ich habe viele positive Rückmeldungen von meinen Mitmenschen erhalten. Nicht zuletzt zeigen mir meine tagtäglichen Erfahrungen und das, was ich sehe (die Bilder, nicht die tiefgründigen Gespräche), daß andere, die diese Regel einhalten, sich offensichtlich wohlfühlen, während jene, die die Regeln nicht einhalten, häufig unglücklich wirken (unzufrieden sind und das Bestehende, das ich mir einfach schönrede, kritisieren, etwas eigenes wollen, nicht am örtlichen Vereinsleben teilnehmen, nicht viele Freunde haben, unfreundlich sind,…).

Eine Erkenntnis aus dem eben beschriebenen Beispiel ist daß: "Die meisten Menschen ihre Erkenntnisse vorwiegend mit Hilfe von Vorurteilen (von den Eltern anerzogene Werte und Regeln, negative Urteile, die sie von anderen gehört haben,…)  gewinnen und aus schnellen Schlussfolgerungen (die Bilder, die sie sehen,…) und nicht aus tiefgründigen und ernsthaften Gesprächen, die sie mit ihren Mitmenschen führen und in denen sie möglicherweise erfahren würden, was ihre Mitmenschen wirklich bewegt.

 

 

Kommunikationsprobleme bei der Notebook-Reperatur

Bei meinem Acer-Notebook war der Grafikchip defekt und es musste ein neuer eingebaut werden. Dazu musste ich das Notebook (ohne FP u. RAM) einschicken. Offensichtlich wurden bei dem Reperatur-Dienstleister, dann zu Testzwecken, Änderungen am Notebook durchgeführt, die letztendlich dazu führten, daß es bei mir zuhause angekommen nicht mehr funktionierte.

Mein Rechner brach immer nach dem Erscheinen des Boot-Managers den Bootvorgang ab. Nach einigen Versuchen war mir klar woran es lag. Dem alten Win XP fehlte der Treiber für den SATA-Controller, deshalb wurde der im MBR gespeicherte Boot-Manager noch gestartet, dann aber als der Zugriff auf die Festplatte erfolgte kam es immer zum Absturz (ein kurzes Flackern im Black-Screen), wegen dem fehlenden Treiber. Nachdem ich im BIOS auf den IDE-Modus umgestellt hatte lief alles wieder problemfrei.

Fazit:

Da wurden tatsächlich im BIOS Änderungen durchgeführt (Umstellung des SATA-Controllers auf AHCI) – diese nicht mehr rückgängig gemacht und ohne ein Wort zu sagen, das Notebook zurückgeschickt. Ein Zettel mit den entsprechenden Infos hätte genügt.

Wenn man da relativ wenig Ahnung hat, dann würde man Windows mit dem entsprechenden Zeitaufwand zurücksichern oder neu installieren und das Probleme wäre immer noch nicht gelöst.

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Was ist der Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ?

 

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Mit unserem Wissen können wir Fragen beantworten und diskutieren.

Mit dem Wissen alleine, können wir aber noch nicht richtig handeln!

Dieses Wissen alleine nützt also wenig, wenn derjenige, der es hat, es nicht praktisch anwenden kann, weil er die notwendigen Kompetenzen bzw. Fähigkeiten nicht trainiert hat.

Wie entstehen Kompetenzen ?

Ich erfuhr während meiner Diplomarbeit in aller Deutlichkeit, was der große Unterschied zwischen Kompetenzen und Wissen ist. Es war am Ende meines Elektrotechnik-Studiums (Sommer 1998) und ich hatte die Aufgabe, eine komplexe (von einem Mikrocontroller gesteuerte) Schaltung zu bauen und den betreffenden Mikrocontroller zu programmieren. Ich hatte mir während meines Studiums viel Fachwissen angeeignet, verfügte jedoch nur über sehr wenig Praxiserfahrung.

Jedenfalls wurde mir während dieser Diplomarbeit zum ersten Mal so richtig bewußt, wie schwierig es ist, das mühsam auf theoretischem Wege erlernte Fachwissen tatsächlich auf eine bestimmte Aufgabe bzw. zur Lösung der im Rahmen der Aufgabe anfallenden Probleme anzuwenden. Ich erkannte, wie wichtigpraktische Erfahrungen waren (die mir fehlten) und ich erkannte, wie wichtig es war, sich mit den praktischen Erfahrungen und den vielen Fragen bzw. Antwortenintensiv zu beschäftigen. Nur auf diesem Wege kann ein Anfänger im Laufe der Zeit ein Meister werden. Die vielfältigen, eigenen Erfahrungen und eigenen Erkenntnisse also sind es, die den Meister eindeutig vom Anfänger unterscheiden. 

Ich war also der Anfänger und ich fühlte, daß das halbe Jahr, in dem die Diplomarbeit abzuschließen war, niemals ausreichen würde, um wirklich aus den zahlreichen Erfahrungen, die ich während der Diplomarbeit gemacht hatte, die so wertvollen eigenen Erkenntnisse zu gewinnen. Nicht zuletzt hätte ich auf diesem Wege auch eine individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf benötigt, einen Mentor also, der mir gerne und verständlich Fragen beantwortet und mich kompetent auf meinem Weg begleiten.

Ich finde, daß es besser wäre, wenn wir das theoretische Wissen immer im Zusammenhang mit der Praxis lernen.

Warum können wir nicht im Rahmen von selbstgewählten Aufgaben oder auch als Mitarbeiter in einem Unternehmen studieren?

Also praktische Aufgaben erfüllen und die dabei anfallenden Probleme lösen. Immer wenn wir beim praktischen Tun alleine nicht mehr weiterkommen, hilft uns ein Mentor. Wir sind mit diesem Mentor via Internet immer in Verbindung und können so bei Bedarf fragen, diskutieren und Lösungsvorschläge erhalten.

Dieser lebenserfahrene Mentor gibt uns also Orientierung und hilft uns so, daß wir nicht vom rechten Weg abkommen.

Selbstgewählte Aufgaben wären z. B. einen Motor entwickeln, der mit Wasser laufen soll, an einem Netzwerkprojekt teilnehmen, und dabei eine Software entwickeln oder ein gesellschaftliches Problem lösen oder irgendetwas erforschen bzw. ergründen. Es gibt da soviele Aufgaben, wie es Menchen gibt …

Das wäre doch einmal eine ganz andere Art zu studieren. Praktische Probleme lösen und dabei, das jeweils notwendige, theoretische Wissen erlernen!!!

Ihre Kompetenzen eignen Sie sich also an, indem Sie Ihr Wissen praktisch anwenden und dabei Ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke sammeln, auf neue Informationen (nützliche Internetdienste, Werkzeuge, Artikel, Foren-Beiträge, Weblog-Einträge,…) stoßen und leicht wiederauffindbar abspeichern.

Diese Infos können Sie dazu nutzen, um Ihr Wissen zukonstruieren, also Ihre Ideen, die Probleme, die Sie erkannt haben und nun formulieren möchten, Ihre Lösungsvorschläge und dergleichen mehr und das Ganze schließlich aktiv verarbeiten und im Rahmen entsprechender Erkenntnisse kurz und prägnant formulieren. 

Im übertragenen Sinne gilt die Formel "Kompetenz Motivation + Wissen + Erfahrungen + Erkenntnisse".

Sie können mit Hilfe Ihrer Kompetenzen also nicht nur entsprechende Fragen beantworten, sondern auch Probleme und Aufgaben lösen, richtige Entscheidungen treffen, Sie können also mit Hilfe Ihres Wissens richtig handeln.

Wie an der Formel zu erkennen ist, spielt noch eine weitere wichtige Komponente eine tragende Rolle – die Motivation bzw. Begeisterung. Nur wer motiviert ist, wird sich grundsätzlich Wissen bzw. Kompetenzen aneignen. 

Die Motivation spielt aber auch eine wichtige Rolle, falls jemand bereits über Wissen bzw. Kompetenzen verfügt. 

Richtig handeln tut nämlich nur der, der es auch will, und wollen tut der Mensch, wenn er motiviert ist oder von jemandem in geeigneter Weise motiviert wird. Die wichtigste Grundlage dafür, daß ein Mensch richtig handeln kann, ist also neben seinem Wissen bzw. seinen individuellen Erfahrungen und Erkenntnissen, vor allem die richtige innere Einstellung. Diese wird maßgeblich von den grundlegenden Werten und Regeln bestimmt, die ein Mensch verinnerlicht hat. Deshalb bestimmt die Einstellung eines Menschen auch sein gesamtes Denken, Entscheiden und Handeln. 

Das bedeutet, wenn die grundlegenden Werte und Regeln eines Menschen (auch nur in Teilen) und damit seine Einstellung fehlerhaft ist, sind auch alle Gedanken, Entscheidungen und Handlungen, die auf dieser Einstellung aufbauen, mit Fehlern behaftet, egal, wie lange und wie viel der betroffene Mensch nachdenkt. Alle Erkenntnisse dieses Menschen sind demnach auch mit Fehlern behaftet und er wird viele unangenehme und vor allem für seine positive Weiterentwicklung wenig wertvolle Erfahrungen machen (müssen), die er mit der richtigen Einstellung hätte vermeiden können. 

Die richtige Einstellung reift beim Menschen nach intensiven, internen Denkprozessen darüber, wie er richtig handeln kann und warum es wichtig ist, daß er richtig handelt (Einsicht) bzw. welche schwerwiegenden Folgen (Katastrophen) es für ihn hat, wenn er falsch oder gar nicht handelt. 

Demnach hat der Mensch folgende Möglichkeiten zu lernen: durch Einsicht oder durch Katastrophen, wobei die erstere eindeutig die letztendlich einfachere ist.

 

 

Wie kann man mit Hilfe der IT Probleme lösen ?

 

Vorgehensweise beim Probleme lösen:

  1. das Problem erst einmal erkennen, in dem man kritische und vorurteilsfreie Fragen stellt

    hilfreiche Werkzeuge: keine bekannt

    Workshop - Nutzung des Internets als Wissens- und Problemlösequelle

     

  2. mit Hilfe des Computers mit Internetzugang schnell und gezielt glaubwürdige Antworten (Informationen) beschaffen (die Informationen dienen dazu das Problem zu bechreiben und mögliche Lösungen zu finden)

    hilfreiche Werkzeuge:
    Suchmaschinen, Meta-Suchmaschinen, allgemeinen Suchkataloge, kostenpflichtige Informationsdienste (Information Broker, kostenpflichtige Fachinformationsdienste, Medien-Beobachtungsdienste, Web-Auskunft ), Web-Portale (persönliche Startseite, personalisierbare Internet-Portale), Webringe, Newsletter, Webforen und Newsgroups, Diskussionslisten, Webchats und IRC-Kanäle, Instant Messaging, virtuelle Gemeinschaften, Experten-Netzwerke, Twitter, Facebook, XING, Online-Lehrgänge, Online-Studiengänge, …

    viele weitere Infos zu den genannten Werkzeugen finden Sie im Internet-Guide

  3. die Informationen leicht wiederauffindbar auf dem lokalen Rechner abspeichern

    hilfreiche Werkzeuge:
    die Lesezeichenfunktion des WWW-Clients, Offline-Reader (httrac, WebSpider,…), das Dateisystem (Windows, Linux,…) bzw. eine geeignete Ordnerstruktur, eine HTML-Seite als persönliches Portal, ein Werkzeug für den schnellen Zugriff auf besonders wichtige Internetadressen, Anwendungsprogramme (Werkzeuge) und Ordner, Werkzeuge für die grafische Organisation von Informationen mit Hilfe einer Mindmap, Tools zur Vergabe von Metadaten, das Datei-Suchsystem des jeweiligen Betriebssystems, Desktop-Suchwerkzeuge (xfriend, diskMeta,…), die Archivierungsfunktionen des Mediaplayers (Windows Mediaplayer, Realplayer,…), …

  4. sich aktiv mit den gefundenen Informationen auseinandersetzen

    hilfreiche Werkzeuge:
    z. B. der Acrobat Reader und der Foxitreader, die Werkzeuge bereitstellen, mit denen man Texte kommentieren, Text hervorheben, auf ein bestimmtes Detail in einer Grafik hinweisen kann, ein bestimmtes Detail in einer Grafik kommentieren kann, ein Dokument/eine Datei an das Originaldokument anhängen kann und vieles mehr, …

  5. die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen und weitere Informationen, soweit es geht dokumentieren und, falls gewünscht, an andere Personen verteilen (anderen zur Diskussion stellen)

    hilfreiche Werkzeuge:
    Office-Paket mit Textbearbeitungsprogramm (MS Word, Writer,…), Tabellenkalkulation (MS Excel, Calc,…), Präsentationswerkzeug (MS Powerpoint, Impress,…), Datenbanksystem (MS Access, Base,…),…

    HTML-Editoren (NVU, MS Frontpage,…), PDF-Editor (Acrobat Writer), PDF-Konvertierungstools (PDF-Brewer, die Konvertierungsfunktion von Open Office,…), Desktop Publishing-Programme (RagTime,…), Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme (Micrografx Picture Publisher, The Gimp, …), Audiobearbeitungsprogramme (Adobe Audition, Audiacity,…), Videobearbeitungsprogramme (Moviemaker,…), Demonstrationswerkzeuge, beispielsweise um Screenshots, Ablaufdiagramme, Flussdiagramme, Handlungsanweisungen, Schaltpläne, Organigramme, Netzwerk-Topografien und vieles mehr zu erstellen (TurboDemo, DIA, Freemind, die von Writer oder Impress bereitgestellten Werkzeuge zur Grafikbearbeitung,…), Termin- und Kontaktmanager (EssentialPIMPro, Outlook,…), elektronische Notizzettel mit Alarmfunktion (e7NoteIt,…), Brenner-Software (Nero Burning ROM, jCDwriter,… 
    Komprimierungswerkzeug (ZipGenius,….), Texterkennungssoftware (Finereader,…), nützliche Tools (der Dokumenteninhalt- Vergleicher WinMerge, die erweiterte Zwischenablage Ditto, die HTML-Toolbox,…), …

  6. die wichtigen und vertraulichen Informationen schützen und sichern, damit diese nicht verloren gehen oder in falsche Hände geraten

    hilfreiche Werkzeuge:
    das Dateisystem, mit dem Zugriffsrechte vergeben werden können, Datensicherungsprogramme (TrueImage, das Windows-Sicherungsprogramm "NTBackup", die Systemwiederherstellung, Abact, das Backuptool der Brennersoftware "Nero Burning ROM",…), Verschlüsselungs- und Signierwerkzeuge (GnuPG, SMIME, PGP,…), Virenscanner (Kaspersky Anti-Virus,…), Verschlüsselungs- und Signierhardware (Smartcard und Kartenlesegerät), Datensicherungsgeräte (DVD-Brenner, Wechsel-Festplatten, MO-Laufwerke,…), Privacy-Tools (JAP,…), die Filter-Funktionen des E-Mail-Clients, spezielle Spam-Filter-Tools, Tools, um einen elektronischen Fingerabdruck (Hash) von dem Dokument zu machen (jacksum, MGET MD5/SHA-Tool,…), Dokumente mit bestimmten Nutzungsrechten versehen und elektronisch signieren (Acrobat Writer,…), …

  7. das Universalwerkzeug, der Computer mit Internetzugang, ohne das echte Netzwerke undenkbar und die vorher genannten Aufgaben niemals in der Effektivität lösbar wären, kompetent nutzen, was beispielsweise bedeutet, daß der Anwender einen Großteil der anfallenden Computer- und Internetprobleme durch entsprechendes vorbeugendes Verhalten vermeidet und die nicht vermeidbaren Probleme selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen lösen kann

    hilfreiche Werkzeuge:
    Windows XP – Hilfe- und Supportcenter, Gerätemanager, Windows Update, Tools zur Anzeige von Systeminformationen (MSinfo,…), …

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Wie kann man Informationen und Wissen produktiv nutzen ?

Sie können Informationen produktiv nutzen, wenn Sie beliebige Informationen schnell und gezielt finden und effektiv bewerten können.

Darüberhinaus die jeweils relevanten Informationen/Quellen leicht wiederauffindbar abspeichern und sich mit den jeweils relevanten Informationen aktiv und selbstbestimmt auseinandersetzen können.

Linkpartner:
Stellenangebote Regensburg
– Mitarbeiter finden – schnell, einfach, regional.

Nicht zuletzt sollten Sie mit Hilfe der jeweils relevanten Informationsbausteine, das jeweils benötigte Wissen konstruieren können. Dazu müssen Sie konzentriert lesen, logisch denken und klar und verständlich schreiben können. 

Letztendlich geht es aber vor allem darum, daß dieses Wissen auch sinnvoll angewendet bzw. produktiv genutzt wird um beispielsweise mit diesem Wissen Probleme zu lösen, Ideen schneller in die Tat umzusetzen, gute Entscheidungen zu treffen, Marktlücken zu erkennen und effektiv zu nutzen und vielfältige Aufgaben effektiver lösen zu können.

Der große Gedanke dahinter ist, daß Autodidakten und Problemlöser dadurch, daß sie Informationen und ihr Wissen produktiv nutzen, ihr eigenes und das Leben ihrer Mitmenschen maximal vereinfachen.

grafische Darstellung der wesentlichen Lehrgangsinhalte

 

Lehrgang - mit Hilfe des Internets autodidaktisch lernen und Probleme lösen

 

flussdiagramm-bildungsinhalte