Warum ist es für unsere gute Zukunft so wichtig, daß wir unsere Schöpferkraft so gut wie möglich entfalten?

Schöpferkraft entfalten

Eben bin ich wieder, wie so oft, wenn das Wetter mitspielt, mit dem Fahrrad zu einem nahegelegenen Badesee gefahren und dort eine Runde geschwommen. Dabei kam mir folgende Frage in den Sinn.

Warum ist es für unsere gute Zukunft so wichtig, daß wir die menschliche Schöpferkraft so gut wie möglich entfalten?

Über diese Frage dachte ich dann ausführlich nach und kam dabei zu folgender Antwort.

Es ist deshalb so wichtig, daß wir unsere Schöpferkraft entfalten, weil alles davon abhängt!

Schöpferkraft entfalten

Damit beenden wir unsere Staatsschulden-Katastrophe, wir besiegen damit die hohe Arbeitslosigkeit und zwar zum Wohle von uns allen und wir schaffen endlich die 2. Hälfte unsere Weges.

Die erste Hälfte war materieller Wohlstand für möglichst breite Bevölkerungsschichten – das haben wir hier in Deutschland auf jeden Fall geschafft.

Die 2. Hälfte, die wir jetzt meistern müssen, ist der innere Wohlstand.

Es geht dabei um die innere Zufriedenheit mit dem was wir tun und der Frieden im Aussen, also der Frieden zwischen den Völkern.

Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir uns entsprechend weiterentwickeln, sprich unsere Werte und Gewohnheiten hinterfragen.
Hier mein Vorschlag für diese neuen Werte und Gewohnheiten.

Wir müssen dann nicht mehr künstlich mit Hilfe von Krediten und riesigen Steuern Arbeit schaffen, etwa für das Millionenheer von Beamten beim Staat, für die unzähligen Bankangestellten und für die Industriearbeiter. Auch müssen wir nicht mehr riesige Sozialabgaben aufbringen um die Sozialindustrie zu finanzieren bzw. die vielen Arbeitslosen möglichst ruhig zu parken.

Nein, indem wir unsere Schöpferkraft bestmöglich entfalten, helfen wir uns gegenseitig, unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten und ganz allgemein produktiver mit Informationen und Wissen umzugehen.
So legen wir dann auch das Fundament für eine Zukunft mit vielen sinnvollen und spannenden Aufgaben.

Wenn wir unser Ziel erreicht haben, dann schöpfen sehr viele von uns, aus dem was sie selbst geschaffen haben.

Egal was es nun ist, ob es ein kleines Vogelhaus ist, ein Windrad, ein schönes Lied, ein erhebendes Bild, die Vision für eine neue Gesellschaft oder der Wassermotor.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Jeder kann kreativ werden und etwas Besonderes schaffen, allerdings nur in seinem ganz eigenen Bereich bzw. jeder nur für das Problem, daß er von Herzen gerne lösen möchte.

Wir leben auf jeden Fall in einer Zeit, in der es sehr viele Probleme zu lösen gibt.

Wir brauchen also dringend Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich zuständig dafür fühlen, ein ihnen am Herzen liegendes Problem zu lösen.

Workshop – das eigene Wesen ergründen

Ich biete übrigens auch einen Workshop an, in dem ich jedem Interessierten helfe, mehr über seine Neigungen und Fähigkeiten herauszufinden um ihn so mit der richtigen Aufgabe bzw. dem richtigen Problem zusammenzubringen.

Wer dagegen nur das von anderen Geschaffene konsumiert, verzichtet auf dieses erhebende Gefühl, auf dem auch ein hohes Selbstwertgefühl aufbaut, das wiederum die zentrale Instanz in unserem Leben ist, die bestimmt ob wir uns wohlfühlen oder nicht.

Dieses befriedigende Gefühl entsteht nur, wenn wir:

innerlich zufrieden sind, mit dem was wir tun
unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten
und so das Leben wirklich erleben, weil wir unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben dürfen.
Wir können uns mit unseren Anlagen, die wir von der Natur mitbekommen haben, nur dann so gut es geht weiterentwickeln, wenn wir die richtigen Aufgaben erfüllen, also unserer Berufung folgen!

Nur auf diesem Wege können wir bestmöglich wachsen und so die für uns besonders wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln!

Das hingebungsvolle Schaffen ist die Ursache dafür, daß wir reichhaltig Sinn, Freude und Wohlgefühle schöpfen dürfen.

Ganz wichtig:

Dieses Schaffen hat nichts, aber auch gar nichts mit der Pflichtarbeit zu tun, wie wir sie aus den Industriebetrieben oder den staatlichen Institutionen kennen. Also beispielsweise mit dem Arbeiten an Fließbändern oder mit dem Formulare ausfüllen.

Da wir beim kreativen Schaffen immer auch die Inspiration von anderen benötigen, dürfen wir aus dem riesigen Meer an geistigen Inhalten, Konzepten, Ideen, Lösungen, Technologien, Diensten, Produkten und Kunstwerken aller Art schöpfen, die andere für uns geschaffen haben.

Dieses Meer sind im übertragenen Sinne, alle Menschen dieser Erde, mit ihren vielfältigen, Fähigkeiten, Neigungen, Konzepten, Lösungen, Visionen, Träumen, Erfahrungen und Erkenntnissen, aus denen wir gezielt, die für unser Problem bzw. unsere Projekte und Vorhaben relevanten, herausfischen können. Indem wir uns fortlaufend dafür einsetzen, daß dieses Meer bzw. seine Inhalte bestmöglich wachsen und gedeihen, schaffen wir uns die Umgebung, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen.

Wie Goethe schon gut erkannte:

„Im Grunde aber sind wir alle kollektive Wesen, wir mögen uns stellen, wie wir wollen. Denn wie weniges haben und sind wir, das wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen! Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind. Selbst das größte Genie würde nicht weit kommen, wenn es alles seinem eigenen Inneren verdanken wollte. Das begreifen aber viele sehr gute Menschen nicht und tappen mit ihren Träumen von Originalität ein halbes Leben im Dunkeln. … Es ist im Grunde auch alles Torheit, ob einer etwas aus sich habe oder ob er es von anderen habe; ob einer durch sich wirke oder ob er durch andere wirke: die Hauptsache ist, daß man ein großes Wollen habe und Geschick und Beharrlichkeit besitze, es auszuführen; …“

Quelle: [Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens, Berlin und Weimar, 1982, S.662 ff]

Die besten Ideen entstehen in der Regel, weil man eine bestimmte Information erhält („…wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind…“), beispielsweise durch Lesen oder im Rahmen eines Gesprächs und diese in einen ganz bestimmten Zusammenhang mit den bereits im eigenen Gedächtnis gespeicherten Informationen, Erkenntnissen und Erfahrungen bringt.

Schauen wir also daß wir uns eine Lebensumgebung schaffen, in der wir artgerecht leben können, in der wir motiviert werden Eigenes zu schaffen oder wie Goethe es formulierte, in der wir ein “ großes Wollen haben und das Geschick und die Beharrlichkeit besitzen, es auch auszuführen“.

Füllen wir das bestehende Meer mit vielen weiteren geistigen Inhalten, Konzepten, Ideen, Lösungen, Technologien, Diensten, Produkten und Kunstwerken aller Art.

In diesem Sinne werde Lebensunternehmer 🙂

Starten wir ins goldene Zeitalter …

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Was ist Erfolg ? – Erfolg aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

Erfolg, wie in die Mittelschicht empfindet

 

die Mittelschicht und ihr Verständnis von Erfolg

Erfolg der Mittelschicht

Erfolgreich ist für die Mehrheit heute, wer mit seiner Familie in einem schönen Haus wohnt, einen schönen Garten hat, ein schönes Auto fährt und sich seinen Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind, leisten kann.

… und erfolgreich ist derjenige, der möglichst viele Leute kennt ("viele sogannte Freunde" hat), die seinen Erfolg auch bestätigen, also anerkennen und wertschätzen!
Diese sogenannten Freunde erwarten die soziale Anerkennung bzw. Huldigung des Erfolgs dann natürlich auch vom jeweils anderen und so halten die sich gegenseitig in der Illusion, daß sie toll sind und in einer heilen Welt leben. 
Diese sogenannten Freunde, sind aber nur solange Freunde, wie der jeweils andere im gemeinsamen Sinne dieser Gruppe (Stichwort: Mittelschicht) erfolgreich ist.

Viele dieser erfolgreichen Leute der Mittelschicht sind nur nach außen hin glücklich, aber nicht innen drin. 
Was diese Leute unglücklich macht, ist der Weg auf dem sie versuchen glücklich zu werden!!! Es ist nicht ihr Weg, sondern der Weg, der von anderen in ihre Köpfe eingepflanzt wurde!

Sie kaufen sich auf Kredit ein schönen Haus, legen sich einen schönen Garten an, fahren ein schönes Auto und gönnen sich dazu noch ihren Jahresurlaub und all die anderen Dinge, die angesagt sind. Das machen sie um erfolgreich zu sein. Eine Definition von Erfolg, die sie als Glaubenssatz von Kind an durch Erziehung und ihre Umwelt verinnerlicht haben. Alle die so denken, achten die Leistung des anderen nur, wenn er die entsprechenden Erfolgskriterien erfüllt. Materieller Erfolg und ausreichend "Freunde", die diesen Erfolg auch bestätigen bzw. wertschätzen und anerkennen.
Auf diesem Wege werden sie zu Schuldsklaven und Lohnsklaven. 
Warum macht sich die sogenannte Mittelschicht so abhängig davon, daß sie möglichst viel Geld verdienen müssen ? 

Weil sie diesen hohen materiellen Wohlstand nur durch Schulden machen und "viel Geld verdienen" finanzieren können. Sie arbeiten einen großen Teil ihres Lebens für die Banken (Stichwort: Kreditzinsen) und für den Staat (Stichwort: Steuern). 

Wohl gemerkt: Weder die ganz Armen, noch die wirklich Reichen bezahlen Steuern, Sozialabgaben oder gar Kreditzinsen! 

Die Menschen, die dem sogenannten Mittelstand angehören, sind wegen ihrer hohen Schulden, das ganze Leben, Getriebene. Einerseits möchten sie von ihren falschen Glaubenssätzen getrieben unbedingt erfolgreich sein, andererseits müssen sie so ständig gegen ihr wahres Inneres ankämpfen, weil sie dauern das tun müssen, was sie eigentlich nicht wollen. 

Diese in unserer Gesellschaft als erfolgreich geltenden Menschen sind im tiefsten Grunde sehr bedauernswert.

Ihr eigentlicher Mißerfolg ist trotz der Fassade vom materiellem Reichtum und vielen sogenannten Freunden und Bekannten, gut sichtbar und zwar für jeden, der es sehen möchte. Man sieht ihren Mißerfolg daran, daß sich ca. 50 % der Paare wieder scheiden lassen und an den vielen Leuten, die wegen der Überlastung im Job ausbrennen, Depressionen haben oder sonst wie psychisch krank sind und an Krebs und Herz-Kreislaufproblemen erkranken. Weltweit sterben jedes Jahr 7 Millionen Menschen an Herzkrankheiten. Das muss man sich mal klarmachen. Das Herz bekommt das ab, was oben im Kopf schief läuft – ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen.

Es sieht so aus, wie wenn dieser durch die Mehrheits-Gesellschaft und ihre Werte und Gewohnheiten geschaffene Mittelstand nach und nach an Kraft verliert oder auch an Einsicht gewinnt und am Ende nur noch die Starken und die Schwachen übrig bleiben.

die Lebensunternehmer und ihr Verständnis von Erfolg

Lebensträume und Visionen realisieren

Einfach leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat!

Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn man morgens aufsteht und genau weiss, warum man aufsteht.

Das sichere Gefühl, daß man auch dann jeden Morgen aufstehen würde um das zu tun, was einen erfüllt, wenn man kein Geld und keine Anerkennung dafür bekommen würde.

Natürlich freut man sich, wenn man für seine Leistung mit Geld und/oder sozialer Anerkennung belohnt wird, setzt es aber nicht voraus um mutig und tatkräftig das zu tun, wo man Sinn drin sieht, wo man seine Begabungen, seine Kreativität, seine Leidenschaften und Werte entfalten kann!

Erfolgreich ist derjenige, der möglichst zufrieden ist, mit dem was er tut – mit dem was er schafft und erschafft. Der möglichst viel Sinn, Freude und Wohlgefühle bei seiner Arbeit empfinden kann. Der ohne irgendwelche Geld- und Gruppenzwänge seine Aufgabe selbst gewählt hat und so seine ganz eigenen Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und sich so prächtig weiterentwickeln kann.

Der in einer Gesellschaft oder besser in einer natürlichen Ordnung lebt, wo er auf dem eben beschriebenen Wege gut leben kann und zu ausreichend materiellem Wohlstand kommt, also seine Rechnungen bezahlen kann und sich auch mehr als nur ein bescheidenes Leben leisten kann, etwa ein kleines Häuschen, ein Auto und auch einen kleinen Urlaub. 

Der Einsamkeit nicht als Geisel sieht, sondern als eine Stätte in der sich seine Kreativität optimal entfalten kann. Der weiss daß kreative Einfälle immer von Einzelnen und niemals von der Gruppe kommen.

Der verstanden hat, daß (große) Gruppen niemals große Änderungen realisieren können, weil sie sich nicht auf gemeinsame Ziele einigen und konsequent den Weg zu diesem Ziel gehen können. Es wird zuviel Zeit und Energie damit verschwendet, die Rangkämpfe auszufechten und sich gegen die Neider und Ignoranten zu verteidigen, die alle diejenigen in der Gruppe angreifen, die anders denken oder gar großartige Lösungen finden. Auch bleiben die Ziele für viele abstrakt, weil sie sich etwas ganz anderes, als das was sie gewohnt sind, einfach nicht vorstellen können. Was man sich nicht vorstellen kann, an das kann man auch nicht glauben. Ohne Glaube fehlt das Fundament dafür, daß wir Menschen uns entschlossen und ausdauernd für eine gute Sache einsetzen können.

Ein Mensch, der nicht vor der Einsamkeit und damit vor sich selber flüchtet, indem er zwanghaft die Gesellschaft anderer bzw. die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sucht. 

Ein Mensch, der lange und innige Beziehungen aufbauen kann und zwar zu den Menschen, zu denen er sich mit seinem wahren Wesen hingezogen fühlt. Jene Menschen, die ihn so lieben wie er ist und deshalb mit seinen Ecken und Kanten leben können. Man hat ja das Gute dann auch nicht, wenn man das Schlechte nicht akzeptieren kann. 

Es liegt an uns zu erkennen, wer uns auf unserem ganz eigenen Weg behilflich ist und wer nicht.

Es sind die Menschen, die uns mit unserem ganz eigenen Charakter, unserer ganz eigenen Sichtweise auf das Leben, wertschätzen und respektieren. Die sich wirklich für uns interessieren, die uns ihre Lebenszeit und Lebensenergie widmen, indem sie uns zuhören (von uns lesen) und erkennbar an ihren Rückmeldungen, ehrliches und echtes Interesse an unseren Gedanken zeigen. Bei denen wir ein wirklich gutes Gefühl haben, wenn sie da sind. Die auch dann unsere Freunde bleiben, wenn wir unsere ganz eigenen Ansichten mit ihnen teilen und unangenehme Wahrheiten aussprechen.

So entstehen Beziehungen, die nur auf der Wertschätzung des anderen für seinen Charakter beruht, der wiederum die natürlichen Werte, die Gewohnheiten, die Lebensträume und -visionen wiederspiegelt. 

Mit Lebensträumen, sind hier übrigens nicht Wünsche gemeint, etwa ein schönes Auto oder eine Weltreise, nein es sind Träume, bei deren Verwirklichung der betreffende Mensch sein Wesen bestmöglich entfalten und seine Persönlichkeit bestmöglich weiterentwickeln kann und die natürlich auch dem Allgemeinwohl dienen. 
Übrigens, wer in einer natürlichen Ordnung, seinem wahren Selbstwohl dient, dient automatisch auch dem Allgemeinwohl!

Auf diesem Wege entsteht schließlich die beste aller möglichen Welten, die letztendlich auf einer natürlichen Ordnung basiert. 

Diese natürliche Ordnung ist die Grundlage für eine artgerechte Umgebung, in der sich der menschliche Geist bestmöglich entfalten kann.

Wo Menschen folgende gemeinsame Ziele haben:

  • wir können weitestgehend frei über unsere Lebenszeit und Lebensenergie verfügen
  • wir können im Einklang mit der Natur leben
  • wir sind innerlich zufrieden, mit dem was wir tun
  • wir erleben das Leben wirklich, wir können also unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben
  • wir können Sinn, Freude und Wohlgefühle aus unseren Lebens- und Lernaufgaben schöpfen 
  • wir haben ausreichend Geld zum Leben und auch für die Realisierung unserer Ideen 
  • wir können uns mit unserer eigenen Stimme an den gesellschaftlichen Entscheidungen beteiligen

 

 

 

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Woran erkennt man Menschen, die ihre Lebensaufgabe gefunden haben ?

Ganz grundlegend daran, daß sie innerlich sehr zufrieden sind, mit dem was sie tun.

Wie äußert sich das ? Es äußert sich vor allem in einer nach außen hin kaum wahrnehmbaren, inneren Stabilität, weil Menschen, die das tun, was sie wirklich lieben, aus ihrer inneren Kraftquelle schöpfen können.

Es ist ein sehr schönes Gefühl wenn wir wissen, warum wir geboren wurden, welchen Auftrag wir hier auf Erden haben. Wer seine Aufgabe gefunden hat, der steht jeden Tag gerne auf, macht sein Ding und geht abends mit einem guten Gefühl ins Bett.

Ich denke das ist einer der wichtigsten Merkmale, das Menschen die tun, was sie lieben, nicht mit Geld oder durch das menschliche Gruppenverhalten dazu gezwungen werden müssen zu arbeiten. Sie tun das aus sich selbst heraus ohne fremde Anleitung. Diese Menschen müssen nicht von außen dazu angeregt werden, über ihr liebstes Thema (ihre Aufgabe) nachzudenken, sie tun es den ganzen Tag aus einem inneren Bedürfnis heraus. Sie tun das, was sie tun einfach gerne und stehen deshalb morgens gerne auf, weil sie eben aus sich selbst heraus vorankommen möchten, sie möchten ihr selbst gewähltes Ziel erreichen und sie wissen was sie dafür tun müssen. Man muss diese Menschen nicht mit Stempeluhren, Hartz IV oder dem Verlust des guten Rufs bei den Arbeitskollegen zur Arbeitsmoral zwingen. Weil sie das tun, was ihnen am Herzen liegt, würde es ihnen reichen, wenn sie soviel Geld verdienen würden, das sie davon leben können. Gäbe es ein Grundeinkommen, das ihren Lebensunterhalt finanziert, so würden sie auch für sehr wenig Geld oder sogar im Notfall kostenlos arbeiten.

Das steht im absoluten Gegensatz zu vielen Lohn- und Pflichtarbeitern, die ohne Bezahlung keinen Finger rühren würden.

Das eigennützige, aufs pure Geldverdienen gerichtete Denken, tritt umso mehr in den Hintergrund, je mehr ein Mensch das macht, wo er wirklich Sinn drin sieht, was ihm wirklich am Herzen liegt. Menschen die ihren Bereich gefunden haben, richten ihr Denken und Handeln fast automatisch an ihrem Selbstwohl und auch am Allgemeinwohl aus. Sie bekommen deshalb ein feines Gefühl dafür, was sie tun müssen, daß sie sich selbst und auch daß sich ihre Mitmenschen wohlfühlen.

Das ein Mensch seine Aufgabe gefunden hat, merkt man aber auch daran, daß er mit negativen und frustrierenden Tageserlebnissen umgehen kann, weil er insgesamt weiß worum es geht und deshalb fähig ist solche Erlebnisse konstruktiv zu verarbeiten. Tage an denen es nicht so gut läuft, deprimieren ihn, aber er weiss sicher das bald wieder bessere Tage kommen. Es ist einfach das Gesamtgefühl, eben das man weiß, daß man in seinem Bereich (die Schnittmenge aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken, Gesundheit, Erfahrungen, Erkenntnisse) das Bestmögliche leistet.

Coaching: Lebensunternehmer werden

Wie gesagt immer langfristig gesehen. Denn auch Menschen die ihre Aufgabe gefunden haben, machen Fehler und gehen Irrwege, nur sie sind, wie bereits gesagt, fähig diese Fehler und Irrwege konstruktiv für die Zukunft zu nutzen, anstatt sie auszublenden oder gar daran zu zerbrechen.

Es ist also nicht so, daß Menschen die ihre Lebensaufgabe ausführen, nach außen hin den ganzen Tag gelassen und zufrieden wirken oder gar mit einem Dauerlächeln herumlaufen. Es ist weniger nach außen hin sichtbar, sondern spielt sich viel im Inneren eines Menschen ab.

Nicht zuletzt sind die allzu Lustigen, bis auf einige wenige echte Frohnaturen, häufig gar nicht so lustig, wie viele denken mögen. Ich denke dabei an den traurigen Clown. Es ist erwiesen das gerade viele Clowns hinter ihrer lustigen Fassade, ein sehr trauriges Dasein führen. Auch im tagtäglichen Leben ist es oft so, daß gerade sehr traurige Leute nach außen hin lustig und vergnügt tun, keine Party auslassen, aber wenn sie dann zur Ruhe kommen, von ihrer inneren Leere ergriffen, sehr traurig und unzufrieden sind. Diesen Menschen kann nur empfohlen werden, sich auf den Weg zu machen um Ihre ganz eigene Aufgabe zu finden.

 

Warum wird das Leben immer einfacher, wenn wir unser Wesen entfalten ?

 

Wer sein Wesen im Rahmen einer geeigneten Aufgabe entfaltet, der kann seine Leidenschaften ausleben, mit seinen Werten im Gleichklang leben, seine Begabungen und Charakterstärken bestmöglich nutzen und so seine eigene Kraft und Macht bestmöglich erfahren. 

Wer sich entfaltet, schwimmt mit dem Lebensstrom. Wer mit dem Lebensstrom schwimmt, der darf aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen. Wer sich dagegen, wegen Ängsten und Zweifeln und dem fehlenden Glauben an sich selbst, seiner Mitwelt unterwirft, schwimmt gegen den Lebensstrom – je mehr, desto weniger kann der Betreffende aus dieser unsichtbaren Kraftquelle schöpfen.

Irgendwie auch logisch, denn es wäre vollkommene Verschwendung, demjenigen, der sich bequem vom Strom der Masse treiben lässt auch noch mit zusätzlicher Energie zu versorgen.

Wer sich an die grosse Masse anpasst und stark einschränkt hat es zwar in Bezug auf seine menschliche Umwelt leichter, aber er muss sich eben in einem Rahmen bewegen, den seine Mitmenschen vorgeben. Wer aus diesem Rahmen ausbricht, der gehört nicht mehr dazu, der wird als Außenseiter abgestempelt und von der Gemeinschaft isoliert. 

Dieses fremdbestimmte Leben funktioniert nur, wenn der Betreffende sich die vielen inneren Zweifel bzw. kritischen Fragen die sich stellen, durch Selbstlügen und Illusionen erträglich macht. Im tiefsten Grunde ist daß ein harter Kampf gegen das eigene Selbst, den der betreffende Mensch niemals gewinnen kann. Dieser Kampf macht aus eigentlich energiegeladenen Menschen, die ihrer Intuition bzw. ihrem inneren Drang folgend, Großartiges vollbringen könnten, müde, träge und lustlose Wesen. Kann das, der große Plan der Natur sein, das ihre Geschöpfe ein Leben voller Selbstlügen und Illusionen führen müssen ? Ich glaube nicht.

Angenommen Sie wären der oder die Allmächtige, der uns alle geschaffen hat. Sie hätten Ihre Geschöpfe mit ganz bestimmten Wesensmerkmalen (Begabungen, Charakterstärken, …) ausgestattet, die wenn sie im Rahmen entsprechender Aufgaben entfaltet werden, das betreffende Geschöpf dazu befähigen, großartiges zu leisten. Praktische Beispiele aus der Weltgeschichte sind Antibiotika und Impfstoffe, die Marktwirtschaft und die Demokratie, das Auto, der Computer und das Internet oder die vielen Kunstschätze. Nicht weniger großartig (aber natürlich für wesentlich weniger Menschen) sind kompetente Chirurgen, mitfühlende (nicht mitleidende) Krankenschwestern, handwerklich begabte Zimmerer oder geschickte Automechaniker.

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Also was wäre Ihnen lieber ? Das Ihre Geschöpfe in einen engen Rahmen eingepfercht werden, wo sie ein kümmerliches Dasein fristen müssen (z. B. Hartz IV, Lohnsklaven, Schuldsklaven, …), um nicht von ihren Mitmenschen angegriffen zu werden oder wenn Ihre Geschöpfe das Geschenk, das Sie Ihnen mitgegeben haben, auspacken dürfen. Möchten Sie das Ihre Samen in der Wüste verkümmern oder aber möchten Sie das sich Ihre Geschöpfe eine Umgebung schaffen, in der die Samenkörner zur Blüte kommen. 

Eines steht fest: Nur die wunderschöne Blume bringt dem Betrachter letztendlich das erhebende und kraftspendende Gefühl, nicht das Samenkorn. Nur ein Mensch, der sein Wesen im Rahmen seiner Lebensaufgabe frei entfalten darf, kann wahre innere Zufriedenheit (die nichts mit Macht, Geld oder Statussymbolen zu tun hat) erlangen und seinen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag für seine Mitmenschen leisten.

 

 

Was könnte denn eine größere Belohnung sein als die, daß man am Ende seines Lebens sagen kann, ich durfte das Leben leben, das ich wirklich gewollt habe. Ich hatte ein erfülltes Leben, denn ich konnte meine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und auf diesem Wege viele wertvolle Erfahrungen, persönliche Eindrücke und vor allem Erkenntnisse sammeln, die mein Leben innerlich bereichert haben. Ich konnte in meinem Leben das machen, was mir am meisten Freude bereitet und was mich wirklich zufrieden gemacht hat.

Noch was wichtiges: Ein Mensch der das tut, was er liebt, würde das auch dann machen, wenn er kein Geld dafür bekommt. Menschen können also nicht durch Geld dazu gebracht werden, daß sie sich entfalten, es muß ihnen bewußt sein und es muß eine Umgebung sein, in der sie sich wohlfühlen. Das steht ganz im Gegensatz zu den vielen Pflichtmenschen, die eben nur für Geld arbeiten und sofort aufhören würden, wenn sie kein Geld mehr bekommen.

Sehr konkret und praxisnah beschreibt es auch Karl Pilsl, ich hoffe er hat nichts dagegen wenn ich seine Worte hier zitiere:

Je mehr du weißt, wer du bist, umso mehr weißt du auch, wer du nicht bist. Denn je mehr du im Zentrum deiner Berufung lebst, umso einfacher wird alles.

Genau so ist es. Ich habe das immer wieder erlebt in meiner doch schon langen Laufbahn auf dem Weg in meine Berufung. Und ich erlebe es immer und immer wieder, wenn ich auf meinem Weg eine Stufe höher gehe. 

Es wird immer einfacher. Es ist ja auch ganz klar. Denn je mehr du ins Zentrum deiner Berufung kommst, umso mehr kommst du auch in die Power der Gnade, die Gott dir gerade dafür geschenkt hat. ER hat dich für eine bestimmte Sache auserwählt und für diesen Auftrag auch begnadigt. Das heißt mit ganz besonderen Talenten, Fähigkeiten, Weisheiten, Klarheiten, Einsichten und Durchblick ausgestattet. Du bist ein begnadeter Mensch.

Es gibt auch Gründe dafür, warum du gerade jene einzigartige Persönlichkeits-Struktur hast, die du eben hast. Du versuchst sie vielleicht zu unterdrücken, weil jemand um dich herum der Meinung ist, dass das nicht gut ist, was du denkst, tust und wie du bist. Aber diese ganz besonderen einzigartigen Persönlichkeits-Merkmale kommen immer wieder hoch und melden sich immer wieder – weil sie ganz einfach darauf warten, endlich doch den Auftrag ausführen zu können, den nur du ausführen kannst.Viele Menschen leben oft jahrelang ein Leben, das für sie gar nicht bestimmt ist, nur weil die Familie es mal so für richtig befunden hat. Mache einen Schritt vorwärts, damit du besser sehen kannst, wohin deine Reise wirklich geht.

Fazit:
Das Leben ist ein Prozess, ein Wachstumsprozess mit vielen verschiedenen Ebenen. Du wirst immer mehr zubereitet für deinen einzigartigen Auftrag. Immer wieder eine Stufe höher. Es geht aufwärts mit dir, auch wenn du es noch nicht so richtig siehst oder andere um dich herum noch nicht erkennen können. Bleib dran.

Natürlich war es in der Blüte der Industriegesellschaft notwendig, daß Menschen eben nicht ihr Wesen entfalten, sondern die vielen (teils sehr unangenehmen) Industrieaufgaben pflichtbewusst ausgeführt haben. Wer würde sich schon an ein Fließband stellen, wenn er nicht mühsam zum Befehlsempfänger ausgebildet worden wäre. Aber jetzt brauchen wir nur noch sehr wenig Industriearbeiter und viele Menschen könnten sich längst auf den Weg machen, um ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen.

Leider haben viele Menschen (noch) keinen Zugang zu diesem wichtigen Thema, weil sie noch viel zu viel Zeit mit unnützen Werten, Beziehungen und Ablenkungen (Talk-Shows, Computerspiele, …) verbringen.

innere Zufriedenheit finden

 

Vor allem die unnützen Werte und Beziehungen sind die Hauptursachen dafür, daß viele, meist ohne daß sie es selbst bemerken (wollen), sich das Leben schwer machen. Beim Hinterfragen Ihrer Werte kann Ihnen mein Selbstlernkurs "innere Zufriedenheit finden" eine wertvolle Hilfe sein. Welche Beziehungen Ihnen das Leben schwerer machen, statt einfacher, müssen Sie selbst erkennen.

 

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Was ist der Unterschied zwischen einer erfüllenden Aufgabe und einer sicheren Geldverdienstquelle ?

Der Unterschied zwischen einem Job, der als sichere Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie.

Es gibt meiner Meinung nach keinen besseren Weg, um die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, als sich auf den Weg zu machen, um die eigene Lebensaufgabe zu finden.

Natürlich verlässt man dann die Komfortzone, die heute viele Beamte und Angestellte mit ihrem Arbeitsplatz verbinden. Alles ist dort klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen. Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Die sichere Geldverdienstquelle

Das Hauptziel für die Menschen in der Industriegesellschaft war eine sichere und üppig sprudelnde Geldverdienstquelle und der damit verbundene materielle Wohlstand.

Der Weg, der zu diesem Ziel führte war es fleißig (ohne den Sinn zu hinterfragen) und gehorsam (pflichtbewußt) zu sein. Da viele der anfallenden Arbeiten immer in gleicher bzw. sehr ähnlicher Weise abliefen – also relativ genau vorhersehbar waren – konnten sie auch programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ausgeführt werden. 

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wurde vor allem in Geld gemessen und daran wie viele Menschen jemand unter sich hatte, beispielsweise im Rahmen von sehr verantwortungsvollen Posten wie Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle und Bischöfe. Die Belohnung, die der Mensch erhielt, war also direkt daran gekoppelt, wie systemkonform er war. Je gehorsamer und pflichtbewußter ein Mensch im Sinne der Systemhüter war, desto mehr wurde er von sich selbst belohnt, mit dem beruhigenden Gefühl, seine Pflicht getan zu haben, von den Systemhütern (Manager, Vorstände, Minister, höhere Beamte, Generäle, Bischöfe, …) wurde er mit organisierter Anerkennung (Orden, Lobreden, Ehrungen, Preisverleihung, …), Geld und Macht belohnt, und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Pflicht erfüllen, dadurch, daß sie ihm das Gefühl geben, daß er dazugehört.

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Pflicht erfüllt haben, ohne den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl zu hinterfragen.


Die Lebensaufgabe

Das Hauptziel in einer Informationsgesellschaft ist es seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen und in seinem Bereich das Bestmögliche zu leisten. In einer entsprechenden Umgebung, in der (sehr unterschiedliche) Menschen sich wirklich wohlfühlen, führt dies dann auch sehr sicher zu einem entsprechenden materiellen und vor allem inneren Wohlstand (innerer Frieden und Zufriedenheit).

Es geht darum, daß wir in Zukunft unser Wesen erkennen und entfalten und dann eine Aufgabe auswählen die bestmöglich zu unserem Wesen passt, anstatt wie bisher unser Wesen an die Anforderungen der sicheren Geldverdienstquelle anzupassen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

 

Der Weg, der zu diesem Ziel führt besteht darin, das eigene Wesen durch kritische und vorurteilsfreie Fragen zu ergründen, also seine Begabungen, Leidenschaften, Werte und seinen Charakter zu erforschen und im Rahmen seiner Lebensaufgabe zu entfalten. Da diese Menschen im Rahmen ihrer einzigartigen Aufgabe, ständig mit völlig unvorhersehbaren Situationen konfrontiert werden, auf die sie sich immer wieder von neuem einstellen müssen und die sie nur meistern können, wenn sie ihr Bestes (Ihre Kreativität, Ihre besonderen Fähigkeiten, Ihr Fach- und Erfahrungswissen, …) geben, können sie auch nicht programmiert und so von den modernen, computergesteuerten Maschinen ersetzt werden

Die Belohnung bzw. der eigene Wert wird vor allem am Sinn gemessen, den der Mensch seinem Leben durch seine Aufgabe geben kann. Die Belohnung, die der Mensch erhält, wird also direkt an den Sinn gekoppelt, den er seinem Leben, mit seiner Aufgabe gibt. Je sinnvoller ein Mensch sein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfindet, desto mehr wird er von sich selbst belohnt, mit innerem Frieden und Zufriedenheit und von seinen Mitmenschen, die ebenfalls ihre Lebensaufgabe ausführen, durch eine aufrichtige und ernstgemeinte Anerkennung

Besonders wertvoll sind die Menschen, die ihre Lebensaufgabe erfüllen und so den Sinn ihrer Arbeit für ihr Wohl und das Allgemeinwohl sicherstellen.

der Vergleich zwischen ähnlichem um die Unterschiede/Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen

 

Die Natur kann uns dabei als leuchtendes Vorbild für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben dienen: Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk, in dem alle konstruktiv zusammenarbeiten. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert.

 

Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es in unserer neuen Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben grosser Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen, mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern.

 

In der neuen Welt erfüllen also nicht einige wenige (grosse Anbieter) die Bedürfnisse und Wünsche von vielen, sondern viele kleine und kleinste Unternehmen efüllen die Bedürfnisse und Wünsche von vielen. Einzigartige Produkte/-dienste von und für Menschen, die ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten anstatt Massenprodukte/-dienste von und für Massenmenschen

Viele dieser Produkte/Dienste werden nicht materieller, sondern geistiger Natur sein. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb: Ich denke, vor allem auf unserer geistigen Ebene können wir noch sehr viel Neuland betreten. Im übertragenen Sinne stehen wir hier wohl vor einem Meer an Möglichkeiten, aus dem wir erst einen kleinen See geschöpft haben.

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Der Traum von einer Arbeit als Hauptquelle für Sinn, Freude und Wohlgefühle

Erzeuge zu den nachfolgenden Aussagen deinen eigenen Film. Löse dich von der realen Welt und tauch ein in deinen Film, in dem du dich zum Hauptdarsteller machst. Dokumentiere, was du siehst, beantworte deine Fragen.

Wie wäre es, wenn du deine Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten und im Rahmen deiner Lebensaufgabe ein bestimmtes Produkt oder einen Dienst in die Welt bringst ? Spürst du, welche Kraft in einem Menschen frei wird, der einen großen Teil seiner geistigen und seelischen Energie darauf richtet, sein selbstgewähltes Ziel zu erreichen ? 

Stell dir bildlich vor, wie es ist, wenn du deine Lebensaufgabe ausführst. Denke dabei an die Menschen, die bisher unsere Weltgeschichte geschrieben haben und dabei ihr individuelles Wesen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe entfalten konnten und dabei Großartiges und Erhebendes für die ganze Menschheit geleistet haben, beispielsweise indem sie das Penicillin, die Demokratie oder den Otto-Viertaktermotor in die Welt gebracht und damit auf besonders wertvolle Art und Weise zu unserer Weiterentwicklung beigetragen haben. 

Es geht aber nicht nur um die großen Kapitel der Weltgeschichte, sondern genauso auch um die Menschen, die mit ihrer Lebensaufgabe kleine und kleinste Kapitel der Weltgeschichte mitschreiben. Solch ein Kapitel kann auch ein Holzbildhauer schreiben, der ganz einzigartige Figuren aus dem Holz herausarbeitet.

Coaching: Traumwerkstatt

 

Siehst du die vielfältigen Wünsche, Bedürfnisse und Probleme, die im Rahmen deiner Lebensaufgabe entstehen und die du deinen Mitmenschen über entsprechende Internetdienste (Innovations-Plattformen, Weblogs, Webforen, Twitter, Newsgroups, …) mitteilen kannst – siehst du, wie du mit Hilfe entsprechender Internetdienste schnell und gezielt entsprechende Lösungen finden kannst. Erkennst du dabei, daß diese Lösungen von Menschen im Rahmen ihrer Lebensaufgabe entwickelt wurden, du also von dem individuellen Wesen des anderen unmittelbar profitierst. 

Stell dir vor, wie sich deine Kunden über dein Produkt/deinen Dienst freuen, wie das, was du gegeben hast, als du unter großen Anstrengungen deine Idee realisiert hast, jetzt wieder zu dir zurückkehrt. Kannst du sehen, wie das Ganze im großen Stil abläuft, also ein immer größer werdender Teil deiner Mitmenschen ebenfalls seine Lebensaufgabe ausführt, siehst du, wie sich unsere Wirtschaft zu einer sprudelnden Quelle unserer Lebensfreude entwickelt ?

Was ändert sich, wenn du und immer mehr Menschen in Ihrem Umfeld ihre Lebensaufgabe ausführen, also immer mehr Menschen das Ziel erreichen ? Vergegenwärtige dir, welche neuen Möglichkeiten du nun hast. Was bedeutet es für dich und für die Gesellschaft, in der du lebst, wenn sich alle Menschen weitestgehend wohlfühlen ? Was wäre, wenn dieser Zustand realisiert ist ?