oder auch Selbstentfaltungskompetenz haben Menschen, die ihr Bestes (ihr Engagement, ihre besonderen Fähigkeiten, ihre Kreativität, …) geben können, weil sie das grundlegende Wesen von Natur und Mensch verstanden haben und sich ihrer Einzigartigkeit bewußt sind. Sie können im Rahmen ihrer Lebensaufgabe ihren besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag zum Erreichen des jeweiligen, gemeinsamen Ziels leisten.

10 sehr wichtige Lebensfragen und mögliche Antworten dazu

Fragen über Fragen

 

Die nachfolgenden in Fettschrift geschriebenen wichtige Lebensfragen habe ich im Internet gefunden und zusammengetragen. Ganz spontan habe ich mich dazu entschlossen, diese Fragen für mich kurz und prägnant zu beantworten.

Was ist schlimmer, etwas nicht zu schaffen, oder es nie zu probieren?

Ja, du hast es wenigstens probiert – ernsthaft, mit voller Kraft und konsequent!!!
Das ist das, was mir durch den Kopf schiesst, wenn mich andere Leute ignorieren und ablehnen, weil ich das tue, was im Grunde jeder von uns tun sollte … sich über unsere gemeinsame, möglichst gute Zukunft, Gedanken machen …
Es muss nicht öffentlich sein, aber zumindest für sich selbst sollte das jeder tiefgründig tun … schon alleine für die eigene Persönlichkeitsbildung!

 

Wenn alle die du kennst morgen sterben würden, wen würdest du besuchen?

Zuerst meine Frau und meinen Sohn …

 

Wenn die Freude eine Währung wäre, welche Arbeit würde dich reich machen?

Genau die, die ich mache …

 

Wenn du nur 40 Jahre zu leben hättest, was würdest du in deinem nächsten Leben anders machen?

Nichts, da sich ja das eine aus dem anderen ergibt …

 

Wenn alles gesagt und getan ist, hast du dann mehr gesagt ?

eindeutig viel mehr getan

 

Was ist diese eine Sache, die du am liebsten an dieser Welt ändern würdest?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf „ideenwerkstatt.lifeentrepreneur.academy“ beschreibe

 

Wofür bist du dankbar in deinem Leben?

für meine Gesundheit und meine Lebenskraft und -lust,
für meine Kindheit, die ich weitestgehend selbstbestimmt und selbstorganisiert
erleben durfte
und daß ich mit meiner Frau zusammengeführt wurde
und mit ihr einen gesunden und lebhaften Sohn habe

 

Was ist deine schönste Kindheitserinnerung und was macht sie so besonders?

die Naturwanderungen am Bach entlang und in die kleinen Wälder in der Nähe von unserem
Dorf, häufig nahm ich noch den Schäferhundmischling aus der Nachbarschaft mit – das
Besondere war es die Natur zu spüren

und Skifahren, Schlittenfahren und Fußballspielen mit anderen, besonders gut war es dann
wenn möglichst viele voller Begeisterung mitgemacht haben, das Besondere war es zu gewinnen,
also am weitesten zu springen, am schnellsten zu fahren, die meisten Tore zu schießen …

 

Was ist diese eine Sache, die du gerne tun würdest und was hält dich davon ab sie zu tun?

genau die, die ich auf meiner Startseite auf „ideenwerkstatt.lifeentrepreneur.academy“ beschreibe und mich hält nichts
davon ab es zu tun, ausser eine schwere Krankheit oder der Tod

 

Machst du dir mehr Gedanken darüber eine Sache richtig zu machen, oder die richtige Sache zu machen?

beides und das sehr intensiv und es geht nicht um eine Sache, sondern um die Sache

 

Wenn du einem neu geborenen Kind einen einzigen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Mach das was du liebst, also was dir Sinn, Freude und Wohlgefühle gibt und beteilige dich an den Entscheidungen im
Rahmen einer direkten Demokratie und im Rahmen von demokratischen Netzwerken!

Wenn dein Herz dir sagt tu das, dann tu es! Geh deinen ganz eigenen Weg, hör
auf deine ganz eigene Wahrnehmung. Hinterfrage, die abweichenden Erwartungen anderer, bedingungslos.

Lasse dich nicht von Geld, der Ablehnung und Ignoranz anderer, der Bestätigung anderer (Lob),
guten Noten, Titeln, Orden und menschlichen Ehrungen aller Art beeinflussen und lenken.
Folge deinem Herzen und tu das was dein Herz dir sagt, auch dann, wenn alle anderen dir sagen, tu es nicht.
Du wirst es immer an deinem ganz eigenen Lebensgefühl merken ob du das Richtige tust!

 

 

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Woran erkennt man Menschen, die ihre Lebensaufgabe gefunden haben ?

Ganz grundlegend daran, daß sie innerlich sehr zufrieden sind, mit dem was sie tun.

Wie äußert sich das ? Es äußert sich vor allem in einer nach außen hin kaum wahrnehmbaren, inneren Stabilität, weil Menschen, die das tun, was sie wirklich lieben, aus ihrer inneren Kraftquelle schöpfen können.

Es ist ein sehr schönes Gefühl wenn wir wissen, warum wir geboren wurden, welchen Auftrag wir hier auf Erden haben. Wer seine Aufgabe gefunden hat, der steht jeden Tag gerne auf, macht sein Ding und geht abends mit einem guten Gefühl ins Bett.

Ich denke das ist einer der wichtigsten Merkmale, das Menschen die tun, was sie lieben, nicht mit Geld oder durch das menschliche Gruppenverhalten dazu gezwungen werden müssen zu arbeiten. Sie tun das aus sich selbst heraus ohne fremde Anleitung. Diese Menschen müssen nicht von außen dazu angeregt werden, über ihr liebstes Thema (ihre Aufgabe) nachzudenken, sie tun es den ganzen Tag aus einem inneren Bedürfnis heraus. Sie tun das, was sie tun einfach gerne und stehen deshalb morgens gerne auf, weil sie eben aus sich selbst heraus vorankommen möchten, sie möchten ihr selbst gewähltes Ziel erreichen und sie wissen was sie dafür tun müssen. Man muss diese Menschen nicht mit Stempeluhren, Hartz IV oder dem Verlust des guten Rufs bei den Arbeitskollegen zur Arbeitsmoral zwingen. Weil sie das tun, was ihnen am Herzen liegt, würde es ihnen reichen, wenn sie soviel Geld verdienen würden, das sie davon leben können. Gäbe es ein Grundeinkommen, das ihren Lebensunterhalt finanziert, so würden sie auch für sehr wenig Geld oder sogar im Notfall kostenlos arbeiten.

Das steht im absoluten Gegensatz zu vielen Lohn- und Pflichtarbeitern, die ohne Bezahlung keinen Finger rühren würden.

Das eigennützige, aufs pure Geldverdienen gerichtete Denken, tritt umso mehr in den Hintergrund, je mehr ein Mensch das macht, wo er wirklich Sinn drin sieht, was ihm wirklich am Herzen liegt. Menschen die ihren Bereich gefunden haben, richten ihr Denken und Handeln fast automatisch an ihrem Selbstwohl und auch am Allgemeinwohl aus. Sie bekommen deshalb ein feines Gefühl dafür, was sie tun müssen, daß sie sich selbst und auch daß sich ihre Mitmenschen wohlfühlen.

Das ein Mensch seine Aufgabe gefunden hat, merkt man aber auch daran, daß er mit negativen und frustrierenden Tageserlebnissen umgehen kann, weil er insgesamt weiß worum es geht und deshalb fähig ist solche Erlebnisse konstruktiv zu verarbeiten. Tage an denen es nicht so gut läuft, deprimieren ihn, aber er weiss sicher das bald wieder bessere Tage kommen. Es ist einfach das Gesamtgefühl, eben das man weiß, daß man in seinem Bereich (die Schnittmenge aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken, Gesundheit, Erfahrungen, Erkenntnisse) das Bestmögliche leistet.

Coaching: Lebensunternehmer werden

Wie gesagt immer langfristig gesehen. Denn auch Menschen die ihre Aufgabe gefunden haben, machen Fehler und gehen Irrwege, nur sie sind, wie bereits gesagt, fähig diese Fehler und Irrwege konstruktiv für die Zukunft zu nutzen, anstatt sie auszublenden oder gar daran zu zerbrechen.

Es ist also nicht so, daß Menschen die ihre Lebensaufgabe ausführen, nach außen hin den ganzen Tag gelassen und zufrieden wirken oder gar mit einem Dauerlächeln herumlaufen. Es ist weniger nach außen hin sichtbar, sondern spielt sich viel im Inneren eines Menschen ab.

Nicht zuletzt sind die allzu Lustigen, bis auf einige wenige echte Frohnaturen, häufig gar nicht so lustig, wie viele denken mögen. Ich denke dabei an den traurigen Clown. Es ist erwiesen das gerade viele Clowns hinter ihrer lustigen Fassade, ein sehr trauriges Dasein führen. Auch im tagtäglichen Leben ist es oft so, daß gerade sehr traurige Leute nach außen hin lustig und vergnügt tun, keine Party auslassen, aber wenn sie dann zur Ruhe kommen, von ihrer inneren Leere ergriffen, sehr traurig und unzufrieden sind. Diesen Menschen kann nur empfohlen werden, sich auf den Weg zu machen um Ihre ganz eigene Aufgabe zu finden.

 

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Morgens aufstehen, frühstücken, dann 8 bis 10 Stunden arbeiten, … – kann das der Sinn des Lebens sein?

 

Morgens aufstehen, frühstücken, Zähne putzen, anziehen und dann zur Arbeit fahren. Je nachdem 8 bis 10 Stunden arbeiten, sich dabei über die unsinnigen Vorgaben der Vorgesetzten aufregen, die heute allgegenwärtige Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, mit sich herumtragen und mit den Kollegen die herrschenden Zustände in der Arbeit bejammern und dann wieder heimfahren. Auf dem Heimweg noch ein Bier in der Stammkneipe trinken um den tagtäglichen Wahnsinn zu verdauen. Zuhause dann zu Abend essen, weitere Bierchen vor dem Fernseher trinken und dann ins Bett gehen. Vielleicht noch etwas Liebe machen und dann schlafen. Am nächsten Tag die gleiche Geschichte wieder. 

Ok, dieses Angestellten-Dasein hat auch Vorteile, wie etwa, daß man sich nicht selbst um die Aufträge kümmern muss und jeden Monat einen ganz bestimmtes Gehalt auf sein Konto überwiesen bekommt – aber lohnt es sich dafür auf das mit unserem ganz eigenen Sinn erfülltem Leben zu verzichten ? Oder anders gefragt, ist dieses fremdbestimmte Leben wirklich sinnvoll und erfüllend ?

Ich stand auch einmal vor dieser Frage bzw. der Entscheidung, soll ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ingenieur kündigen oder freier Unternehmer werden. Ich entschied mich für letzteres und bereue diese Entscheidung nicht.

Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie auf ein von mir sehr sinnvoll empfundenes Ziel, nämlich eine Aufgabe zu finden, die ich wirklich mit Freude und kompetent erfüllen und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich anstrengender war es, die jeweiligen Informationen immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen könnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Rechner oder in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um meine Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte: 

"mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt"

Irgendwann war ich dann an einem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen (einzigartigen) Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe. 

Trotz der Tatsache, daß ich viele Jahre mit meinen Produkten und Diensten kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich mein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich belohnt mit innerem Frieden und Zufriedenheit.

Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen, leiste meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.

Der Unterschied zwischen einem 0815-Job, den man macht damit man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einer Pauschalreise und einer Individualreise vor Ort; während bei der Pauschalreise alles vorgegeben ist, sogar die Besuchsdauer, kann man bei der Individualreise alles genau an die eigenen Wünsche anpassen, also genau die Sehenswürdigkeiten auswählen, die man besonders schön findet – nicht nur das man ist dann, wenn man vor Ort ist nicht an feste Zeiten gebunden, sondern kann sich dort solange aufhalten, wie es einem gefällt. Es ist klar, daß eine Individualreise, den eigenen Vorstellungen viel besser entspricht, als eine auf die große Masse abgestimmte Pauschalreise. 

Der Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie und kann sie vor allem weitestgehend selbst bestimmen, während das Video alles fest vorgibt.

Es wäre schön wenn jeder der das möchte, die Möglichkeit hat diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen. Davon sind wir aber im Rahmen unserer aktuellen Systeme und Regeln noch weit entfernt. 

Wie kommen wir aber dorthin ?

Ich glaube der Mensch findet einem natürlichen Mechanismus zufolge den Weg zu sich selbst und damit zu seiner Lebensaufgabe, wenn man ihm den dazu notwendigen Handlungsspielraum lässt und ihm eine individuelle und konstruktive Hilfestellung gibt, wenn er diese benötigt.

Den notwendigen Handlungsspielraum bekam ich übrigens, indem ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ing. kündigte und vom gegängelten Lohnarbeiter zum freien Unternehmer wurde. Die individuelle und konstruktive Hilfestellung bei Bedarf war bei mir der freie Zugang zum Internet.

…mit meiner Lösung …

Mein Lehrgang richtet sich auch an jene Menschen, die keine Aufgabe (mehr) haben und durch das Lesen meines Buches möglicherweise dazu motiviert werden können, ihre Lebensaufgabe zu finden und mit Hilfe des Lehrgangs sich wichtige Kompetenzen aneignen können, die sie auf dem Weg zu ihrer Lebensaufgabe entscheidend voranbringen.

Viele Menschen tun sich offensichtlich unheimlich schwer, ihr gewohntes Denken und Handeln zu ändern. Da wir in einer Zeit des Wandels (von einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft) leben, führt dieses Verhalten bei vielen Menschen dazu, das sie arbeitslos (aufgabenlos) werden. Die Grundlage dafür, das Menschen dennoch die enorme Kraft für diese Änderung aufbringen ist ganz allgemein die tiefe Einsicht, das diese Änderung notwendig ist, weil es so einfach nicht mehr weitergehen kann.
Diese Einsicht muß einhergehen, mit dem ernsthaften Hinterfragen der bisher als wichtig geltenden Werte – also was ist für mich und mein Leben wirklich wichtig. Einer geeignete Änderung seiner Werte stellt den Menschen optimal auf seine Zukunft ein und gibt ihm so die nötige Kraft (Motivation) sich die notwendigen Kompetenzen anzueignen.

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Warum ist es ein glasklarer Irrweg den Beruf vorwiegend nach Geld und schnellem Erfolg auszurichten ?

 

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum es langfristig gesehen der falsche Weg ist nur nach Geld und schnellem Erfolg zu streben und wie wir wirklich Freude und Erfüllung in der Aufgabe finden können, die zu unserem Wesen bestmöglich passt.

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

 

Problem

Viele wählen heute aufgrund ihrer Erziehung, ihren Beruf danach aus, wie viel Geld sie verdienen, ob die Geldverdienstquelle einigermaßen zukunftssicher ist und ob sie relativ schnell erfolgreich sein können. Da viele junge Menschen also nach Geld, Sicherheit und schnellem Erfolg streben, sind die wenigen Berufe, die diese Kriterien erfüllen, heiß begehrt. Das führt dazu, daß in einen harten Konkurrenzkampf mit vielen ihrer Zeitgenossen geraten.

Da aber nicht jeder gleichermaßen für jede Aufgabe geeignet ist, sondern nur diejenigen, die die jeweils erforderlichen Neigungen und Fähigkeiten haben, stehen die Sieger dieses Wettbewerbs schon vorher fest. Es sind jene, die von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken, …) bestmöglich ausgestattet sind und die wie der Name "Beruf" schon sagt für die betreffende Aufgabe berufen sind. 

Es gibt aber noch eine andere Sorte von Gewinnern. Es sind diejenigen, die sich knallhart behaupten und teilweise mit sehr fiesen Konkurrenzkampf-Methoden ihre fähigen Konkurrenten einfach ausschalten (Stichwort: Mobbing) oder diejenigen, die durch entsprechende Machtbeziehungen (Elternhaus, wer kennt wen, …) an den begehrten Posten gelangt sind.

Die beiden zuletzt genannten, eigentlich nicht für die jeweilige Aufgabe geeigneten Menschen, müssen sich dann ihre Erfolge herbeilügen, denn sie spüren in ihrem tiefsten Inneren, das etwas nicht stimmt. Es ist ihr Selbstwertgefühl, dem sie auf dem genannten Wege, ohne dass sie es aber bewußt wahrnehmen, fortlaufend schaden. Die Mitmenschen merken es daran, daß diese Menschen dann viele seltsame Dinge tun müssen, um ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder ins Reine zu bringen.

Diese Dinge finden vor allem ihre gesunden Mitmenschen höchst sonderbar. Ein praktisches Beispiel ist, daß sie teure Autos fahren und edle Kleider tragen müssen um ihren Erfolg vorzutäuschen. Häufig kaufen sie sich das Ganze auf Kredit und landen so automatisch im Hamsterrad – sie strafen sich selbst ohne es zu bemerken.

Es ist also so, daß letztere sich langfristig schaden und es sehr lange oder sogar nie wahrnehmen, während ihre berufenen Mitmenschen, wirklich Freude und Erfüllung in ihrem Beruf bzw. in ihrer Aufgabe finden.

Lösung

Werde einzigartig, erkenne deine Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte und baue sie aus – entfalte sie. Wer einzigartig ist muss sich nicht in dem harten Konkurrenzkampf aufreiben, wie die anderen, die nur nach Geld und schnellem Erfolg streben. 

Allerdings erfordert diese Lösung das wir erst einmal viel Zeit und Energie in uns selbst investieren, bevor dann (möglicherweise viele, viele Jahre später) andere in uns bzw. unsere Früchte investieren.

Der Lohn für diese Mühe ist, wir:

  • dürfen aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • dürfen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • sind wirklich sehr gut in dem, was wir tun

  • sind auf dem Weg zu unserer Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch wir selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß unsere Mitmenschen sich wohlfühlen


Fazit:

Jetzt frägt man sich, ja warum machen so viele Menschen dann nicht das, was sie offensichtlich so zufrieden machen würde.

Der Grund dafür, daß viele Menschen das fremdbestimmte Leben bevorzugen, ist der, daß es scheinbar leichter ist, denn man bekommt alles klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen.

Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Ich kann nur empfehlen:

Versuche das zu bekommen was du liebst, sonst bist du gezwungen das zu lieben was du hast und wer gezwungen ist, daß zu lieben was er hat, der muss sich sein unerfülltes Leben durch entsprechende Selbstlügen und Illusionen schönreden.

 

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Warum haben so viele Menschen in unserer Gesellschaft keine Chance, sich im Leben zu bewähren ?

Wenn man sich überlegt, was Menschen schaffen können, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Wesen, also ihre Begabungen, Leidenschaften und Werte frei zu entfalten – hierfür gibt es zahlreiche Beispiele, wie etwa Johannes Gutenberg (Buchdruckmaschine),  Robert Koch (Gegenmittel für zahlreiche Infektionskrankheiten), Henry Dunant (Rotes Kreuz), Ludwig van Beethoven (Für Elise, …). Genauso sind hier aber auch Menschen in der nächsten Umgebung gemeint, beispielsweise der handwerklich geschickte Zimmerer, die mitfühlende Krankenschwester oder der leidenschaftliche Bäckermeister, die mit ihren einzigartigen Fähigkeiten ihre Mitwelt erfreuen.

Stattdessen haben wir viele Millionen Menschen, die in unserem System keine Chance haben, sich zu bewähren. Dieser rasant wachsende Teil der Menschen in unserer Gesellschaft wird zum Almosen-Empfänger (ALG 1, ALG 2, Sozialhilfe, …) verdonnert und darf seinem Leben keinen Sinn geben oder ihre Kräfte werden in künstlich geschaffenen Arbeitsplätzen verschwendet.

Es könnte aber auch ganz anders sein. Dazu brauchen wir nur umdenken und die vorhandenen natürlichen und menschlichen Ressourcen (Begabungen, Leidenschaften, Werte, …) optimal nutzen. Anstatt die Gewinne mit der Arbeit zu maximieren, geht es dann darum, den Sinn und die Freude bei der Erfüllung seiner Aufgabe zu maximieren. Wer Sinn und Freude in seiner Aufgabe findet, der kann in einer entsprechenden Umgebung (Gesellschaft) auch genügend Geld zum Leben verdienen.

Es geht darum, den Erfindungsreichtum und die Kreativität der Menschen bestmöglich zu nutzen. Wir brauchen eine größtmögliche Vielfalt und Menge an Erfindern und Visionären, dies führt dann zu einer Maximierung von Sinn und Freude und die Gewinne für die Geistesprodukte werden wesentlich gerechter verteilt.

Coaching: Traumwerkstatt

 

Sinn und Freude, die Menschen beim  Erfüllen von Aufgaben haben, werden dann maximiert, wenn die Aufgabe bestmöglich dem Wesen des jeweiligen Menschen entspricht. Nicht zuletzt gilt es vor allem aber, insgesamt möglichst viele und vielfältige Aufgaben zu schaffen, um so möglichst vielen Menschen Sinn und Freude bei ihren Aufgaben zu ermöglichen. Wie ? Viele und vielfältige Aufgaben entstehen durch viele und vielfältige Erfindungen und Visionen.

Workshop - das eigene Wesen ergründen

Weil jetzt sehr viele Menschen die vielfältigen Bedürfnisse und Wünsche sehr vieler Menschen erfüllen, fallen für die einzelnen Erfinder/Visionäre und deren Partner auch nur relativ wenige Kunden ab. Damit verringern sich die Geldgewinne für den Einzelnen, aber es geht ja jetzt um die Maximierung von Freude und Wohlgefühlen statt Geldgewinnmaximierung.

Grundlage für diese Vielfalt an Erfindern und Visionären sind die wahren, individuellen Bedürfnisse der Menschen, die ihr Wesen völlig frei entfalten können, weil sie entsprechend erzogen und ausgebildet wurden. Das steht sehr im Gegensatz zu den heute leicht von der Systempresse manipulierbaren, Menschen, die durch teure Werbung, die entsprechende Sehnsüchte weckt und geschicktes Ausnutzen des Gruppendenkens künstlich beeinflusst werden, die jeweiligen Massenprodukte und -dienste zu erwerben.

Ein praktisches Beispiel hierfür ist der völlig unverständliche Hype um viele Film- und Musikstars. Diese künstlich mit Hilfe der Systempresse erhobenen Stars und Genies dienen dazu, um die Aufmerksamkeit der Massen auf einige Wenige zu lenken, damit die jeweils dahinter stehenden Konzerne mit diesen Wenigen möglichst viel Geld verdienen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, daß die vielen entstehenden Unternehmen in der Regel nicht mehr im Besitz eines einzelnen oder einer finanziell gut ausgestatteten Gruppe sind, sondern allen gehören, die aktiv und kompetent am Erfolg des Unternehmens mitwirken. Das liegt daran, daß das Produktionsmittel nicht mehr teure Maschinen, sondern wir selbst, mit unserem Engagement, unseren Fähigkeiten und unserer Kreativität sind. Die Grundlage hierfür sind freie Informationen, auf die wir mit unserem Computer mit Internetzugang schnell und gezielt zugreifen können. Dieses Universalwerkzeug ist auch die Grundlage für unsere konstruktive Zusammenarbeit.

Menschen machen gemeinsam etwas, weil sie die Vision und die Ziele eines Unternehmers sinnvoll finden und weil sie das Wesen dazu haben, die jeweils anfallenden Aufgaben zu erfüllen und eben nicht wie bisher so oft, weil es ein gut eingeführtes bzw. bekanntes Unternehmen ist, das eine sichere Geldverdienstquelle bereitstellt.

Die eben beschriebene Art zu wirtschaften, basiert also auf völlig anderen Prinzipien, wie die Wirtschaft in einer Industriegesellschaft. Die Natur, die auch uns schuf, kann uns dabei als leuchtendes Vorbild, für ein konstruktives zwischenmenschliches Zusammenleben, dienen. Die Natur hat in einem über Millionen Jahre andauernden Prozeß Mechanismen für ein optimales Funktionieren des natürlichen Kreislaufs geschaffen. Die Tier- und Pflanzenwelt bildet dabei ein komplexes Netzwerk. Jede Art (auch wenn sie sich nur sehr geringfügig von einer anderen unterscheidet) ist von höchster Bedeutung, weil die eine Art das Überleben einer oder vieler anderen Arten sichert

Einige praktische Beispiele für diese konstruktive Zusammenarbeit sind Bienen, die viele Pflanzen für ihre Bestäubung benötigen, Affen, die Früchte essen und die Samen ausscheiden und so als Transportmittel für Pflanzensamen dienen, Vögel, die sich von Pflanzenschädlingen ernähren, Tiere, die mit ihren Ausscheidungen den Boden düngen oder Raubtiere, die den Bestand der Pflanzenfresser kontrollieren und so letztendlich die Pflanzen schützen. 

Die Artenvielfalt in der Natur ist also weder ein Dokument für ihre zahlreichen Irrwege, noch ist sie als Quelle des unnötigen Überflusses zu verstehen – sie ist schlicht notwendig. Die Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt können wir auch auf die Menschenwelt übertragen. Wir sehen uns zwar äußerlich alle sehr ähnlich, aber jeder Mensch hat ein anderes Wesen wie der jeweils andere. Jeder hat eine einzigartige Kombination aus Begabungen, Leidenschaften, Werten, Charakterstärken- und schwächen, seiner Grundgesundheit und seiner ganz eigenen Erfahrungswelt.

Ähnlich wie in der Tier- und Pflanzenwelt wird es also in unserer Welt sein, wenn eine gewisse kritische Masse an Menschen ihre Lebensaufgabe ausführt. Während heute noch riesige Geldsummen für das Überleben großer Unternehmen verschwendet werden, um auf künstlichem Wege die alten Industriearbeitsplätze am Leben zu erhalten, werden in der  gerade entstehenden Informationsgesellschaft viele kleine und kleinste Unternehmen mit ihren sehr individuellen Produkten und Diensten einer Vielzahl von unterschiedlichen Partnern (Kunden, andere Unternehmen, …) das Überleben sichern. Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, werden es vor allem geistige Produkte/Dienste sein. Der menschliche Geist ist wirklich eine schier unerschöpfliche Quelle von Phantasie, Erfindungsreichtum und Kreativität.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf geben uns heute schon die vielen tausend Blogger, von denen die meisten ihre Informationsdienste aus purem Idealismus anbieten, also kein Geld damit verdienen. Damit die Anzahl und Vielfalt dieser Informationsdienstleister rasant zunimmt, brauchen wir möglichst viele Menschen mit den vielfältigsten Informationsbedürfnissen, und die Blogger, die wertvolle Informationen bereitstellen, sollen von ihrem Dienst auch leben können.

Darum ist es sehr wichtig, daß immer mehr Menschen das Internet als sinnvoll und nützlich erkennen und deshalb aktiv und kompetent mithelfen, diese neue Wirtschaftsplattform weiter auszubauen.

Workshop - die neue Wirtschaftsplattform Internet