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Morgens aufstehen, frühstücken, dann 8 bis 10 Stunden arbeiten, … – kann das der Sinn des Lebens sein?

 

Morgens aufstehen, frühstücken, Zähne putzen, anziehen und dann zur Arbeit fahren. Je nachdem 8 bis 10 Stunden arbeiten, sich dabei über die unsinnigen Vorgaben der Vorgesetzten aufregen, die heute allgegenwärtige Angst, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, mit sich herumtragen und mit den Kollegen die herrschenden Zustände in der Arbeit bejammern und dann wieder heimfahren. Auf dem Heimweg noch ein Bier in der Stammkneipe trinken um den tagtäglichen Wahnsinn zu verdauen. Zuhause dann zu Abend essen, weitere Bierchen vor dem Fernseher trinken und dann ins Bett gehen. Vielleicht noch etwas Liebe machen und dann schlafen. Am nächsten Tag die gleiche Geschichte wieder. 
Ok, dieses Angestellten-Dasein hat auch Vorteile, wie etwa, daß man sich nicht selbst um die Aufträge kümmern muss und jeden Monat einen ganz bestimmtes Gehalt auf sein Konto überwiesen bekommt – aber lohnt es sich dafür auf das mit unserem ganz eigenen Sinn erfülltem Leben zu verzichten ? Oder anders gefragt, ist dieses fremdbestimmte Leben wirklich sinnvoll und erfüllend ?
Ich stand auch einmal vor dieser Frage bzw. der Entscheidung, soll ich meine Arbeitsstelle als Dipl. Ingenieur kündigen oder freier Unternehmer werden. Ich entschied mich für letzteres und bereue diese Entscheidung nicht.
Ich richtete auf einmal einen Großteil meiner Energie auf ein von mir sehr sinnvoll empfundenes Ziel, nämlich eine Aufgabe zu finden, die ich wirklich mit Freude und kompetent erfüllen und mit der ich auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Dadurch änderte sich auch meine Wahrnehmung. Alles, was mit diesem Ziel in Zusammenhang stand, interessierte mich von nun an brennend, es fiel mir leicht, die relevanten Informationen in mich aufzunehmen – wesentlich anstrengender war es, die jeweiligen Informationen immer sofort klar und verständlich zu dokumentieren. Immer wenn mir Ideen kamen, die mich meinem Ziel näher bringen könnten, schrieb ich sie auf – egal, ob das nun direkt vor meinem Rechner oder in Venedig auf dem Markusplatz, mit einem Stift und einem Notizzettel, war. Nicht selten stand ich sogar morgens in aller Früh auf, um meine Ideen, die mir nachts gekommen waren, noch halb im Schlaf zu Papier zu bringen. Mein anfänglich grobes Wissen wurde immer detaillierter oder, wie Teilhard de Chardin es formulierte: 

„mit immer perfekteren Augen eine Welt erkunden, in der es immer mehr zu sehen gibt“

Irgendwann war ich dann an einem Punkt angelangt, wo ich meinen ganz individuellen (einzigartigen) Weg fand, den ich natürlich mit höchstem Genuß weitergehe. 
Trotz der Tatsache, daß ich viele Jahre mit meinen Produkten und Diensten kein Geld verdient habe, wurde ich bereits damals reichlich belohnt. Meine Belohnung, die ich erhielt, war direkt an den Sinn gekoppelt, den ich meinem Leben, mit meiner Aufgabe gab. Je sinnvoller ich mein Leben bzw. die damit verbundene Aufgabe empfand, desto mehr wurde ich belohnt mit innerem Frieden und Zufriedenheit.
Es ist ein völlig anderes Lebensgefühl. Seit ich meine Lebensaufgabe ausführe, muß ich mich nicht mehr anstrengen, um mein naturgegebenes Wesen an die Erwartungen meiner Mitmenschen anzupassen, leiste meinen bestmöglichen Beitrag zu meinem eigenen und damit auch zum Allgemeinwohl und fühle mich weitestgehend wohl dabei.
Der Unterschied zwischen einem 0815-Job, den man macht damit man seine Rechnungen bezahlen kann und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einer Pauschalreise und einer Individualreise vor Ort; während bei der Pauschalreise alles vorgegeben ist, sogar die Besuchsdauer, kann man bei der Individualreise alles genau an die eigenen Wünsche anpassen, also genau die Sehenswürdigkeiten auswählen, die man besonders schön findet – nicht nur das man ist dann, wenn man vor Ort ist nicht an feste Zeiten gebunden, sondern kann sich dort solange aufhalten, wie es einem gefällt. Es ist klar, daß eine Individualreise, den eigenen Vorstellungen viel besser entspricht, als eine auf die große Masse abgestimmte Pauschalreise. 
Der Unterschied zwischen einem Job, der als Geldverdienstquelle dient, und einer erfüllenden Aufgabe ist – übertragen auf eine Reise – in etwa so wie der Unterschied zwischen einem Urlaubsvideo und einer Individualreise vor Ort; während man mit dem Video passiv berieselt wird, nimmt man die Individualreise mit allen 5 Sinnen wahr – man erlebt sie und kann sie vor allem weitestgehend selbst bestimmen, während das Video alles fest vorgibt.
Es wäre schön wenn jeder der das möchte, die Möglichkeit hat diese Individualreise für sein Leben zu verwirklichen. 

Wie kannst du diese Individualreise für dich verwirklichen?

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Lerne:

  • wie du mit Hilfe von ein paar wichtigen und denkwürdigen Lebensfragen dein Leben aus einer anderen Perspektive sehen kannst

  • wie du mit Hilfe einiger sehr guter und weltweit anerkannter Persönlichkeitstests sehr viel über die Art erfährst, wie du denkst, entscheidest und handelst

  • wie du mehr über deine Charaktereigenschaften, deine Fähigkeiten, deine Leidenschaften und Begabungen herausfinden kannst

  • wie du deine Lieblingsfähigkeiten herausfiltern und sehr detailliert beschreiben kannst

  • wie du mit Hilfe gezielter Fragen deine Lieblingsthemen erkunden kannst

  • wie du einen Beruf dahingehend prüfen kannst, ob er wirklich zu dir passt

  • ob du eher ein Angestellter bist oder das Zeug zum Unternehmer hast

  • wie du deine Werte und Lebensziele formulieren kannst und wie du daraus dann deinen ganz eigenen Lebenssinn ableiten kannst

  • wie du dein Traum-Unternehmen bzw. dein Traum-Netzwerk gezielt finden kannst

weitere Details, siehe Workshop „Den Traumberuf finden

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Warum ist es ein glasklarer Irrweg den Beruf vorwiegend nach Geld und schnellem Erfolg auszurichten ?

 

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum es langfristig gesehen der falsche Weg ist nur nach Geld und schnellem Erfolg zu streben und wie wir wirklich Freude und Erfüllung in der Aufgabe finden können, die zu unserem Wesen bestmöglich passt.

Beruf-nach-Geldverdienen-auswählen

 

Problem

Viele wählen heute aufgrund ihrer Erziehung, ihren Beruf danach aus, wie viel Geld sie verdienen, ob die Geldverdienstquelle einigermaßen zukunftssicher ist und ob sie relativ schnell erfolgreich sein können. Da viele junge Menschen also nach Geld, Sicherheit und schnellem Erfolg streben, sind die wenigen Berufe, die diese Kriterien erfüllen, heiß begehrt. Das führt dazu, daß in einen harten Konkurrenzkampf mit vielen ihrer Zeitgenossen geraten.

Da aber nicht jeder gleichermaßen für jede Aufgabe geeignet ist, sondern nur diejenigen, die die jeweils erforderlichen Neigungen und Fähigkeiten haben, stehen die Sieger dieses Wettbewerbs schon vorher fest. Es sind jene, die von ihrem Wesen (Begabungen, Leidenschaften, Charakterstärken, …) bestmöglich ausgestattet sind und die wie der Name "Beruf" schon sagt für die betreffende Aufgabe berufen sind. 

Es gibt aber noch eine andere Sorte von Gewinnern. Es sind diejenigen, die sich knallhart behaupten und teilweise mit sehr fiesen Konkurrenzkampf-Methoden ihre fähigen Konkurrenten einfach ausschalten (Stichwort: Mobbing) oder diejenigen, die durch entsprechende Machtbeziehungen (Elternhaus, wer kennt wen, …) an den begehrten Posten gelangt sind.

Die beiden zuletzt genannten, eigentlich nicht für die jeweilige Aufgabe geeigneten Menschen, müssen sich dann ihre Erfolge herbeilügen, denn sie spüren in ihrem tiefsten Inneren, das etwas nicht stimmt. Es ist ihr Selbstwertgefühl, dem sie auf dem genannten Wege, ohne dass sie es aber bewußt wahrnehmen, fortlaufend schaden. Die Mitmenschen merken es daran, daß diese Menschen dann viele seltsame Dinge tun müssen, um ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder ins Reine zu bringen.

Diese Dinge finden vor allem ihre gesunden Mitmenschen höchst sonderbar. Ein praktisches Beispiel ist, daß sie teure Autos fahren und edle Kleider tragen müssen um ihren Erfolg vorzutäuschen. Häufig kaufen sie sich das Ganze auf Kredit und landen so automatisch im Hamsterrad – sie strafen sich selbst ohne es zu bemerken.

Es ist also so, daß letztere sich langfristig schaden und es sehr lange oder sogar nie wahrnehmen, während ihre berufenen Mitmenschen, wirklich Freude und Erfüllung in ihrem Beruf bzw. in ihrer Aufgabe finden.

Lösung

Werde einzigartig, erkenne deine Begabungen, Charakterstärken, Leidenschaften, Werte und baue sie aus – entfalte sie. Wer einzigartig ist muss sich nicht in dem harten Konkurrenzkampf aufreiben, wie die anderen, die nur nach Geld und schnellem Erfolg streben. 

Allerdings erfordert diese Lösung das wir erst einmal viel Zeit und Energie in uns selbst investieren, bevor dann (möglicherweise viele, viele Jahre später) andere in uns bzw. unsere Früchte investieren.

Der Lohn für diese Mühe ist, wir:

  • dürfen aus einer unsichtbaren, inneren Kraftquelle schöpfen

  • dürfen immer tiefer in das Abenteuer "Leben" einsteigen und immer mehr erkennen

  • sind wirklich sehr gut in dem, was wir tun

  • sind auf dem Weg zu unserer Lebensaufgabe zu einem mündigen Menschen herangereift und haben das wirklich Wichtige im Leben erkannt (alle und damit auch wir selbst sollen sich weitestgehend wohlfühlen)

  • nehmen aktiv am Leben teil und haben deshalb zahlreiche Bedürfnisse, die andere im Rahmen ihrer Lebensaufgabe befriedigen können 

  • sind zufrieden und möchten deshalb auch, daß unsere Mitmenschen sich wohlfühlen


Fazit:

Jetzt frägt man sich, ja warum machen so viele Menschen dann nicht das, was sie offensichtlich so zufrieden machen würde.

Der Grund dafür, daß viele Menschen das fremdbestimmte Leben bevorzugen, ist der, daß es scheinbar leichter ist, denn man bekommt alles klar vorgegeben und häufig kann man sogar die Verantwortung auf Vorgesetzte abwälzen.

Wenn man die Ziele anderer verfolgt, bekommt man sofort Geld dafür und kann seine Rechnungen bezahlen, während derjenige der seinen Traum lebt, zwar maximale Freiheit hat, aber nicht selten erst einmal finanzielle Durststrecken überwinden muß, entsprechende Verantwortung zu tragen hat und sich vor allem um sehr viele Dinge selbst kümmern muss.

So ist es also gar nicht so verwunderlich, daß viele Menschen eben nicht ihr eigenes Leben leben, sondern willig die Ziele ihrer Mitmenschen verfolgen. Es ist so herrlich bequem unmündig zu sein und mit einer entsprechenden Portion Selbstlügen und Illusionen wird fast jeder Job zum Traumjob.

Ich kann nur empfehlen:

Versuche das zu bekommen was du liebst, sonst bist du gezwungen das zu lieben was du hast und wer gezwungen ist, daß zu lieben was er hat, der muss sich sein unerfülltes Leben durch entsprechende Selbstlügen und Illusionen schönreden.