Schöpferkraft entfalten

Warum ist es für unsere gute Zukunft so wichtig, daß wir unsere Schöpferkraft so gut wie möglich entfalten?

Eben bin ich wieder, wie so oft, wenn das Wetter mitspielt, mit dem Fahrrad zu einem nahegelegenen Badesee gefahren und dort eine Runde geschwommen. Dabei kam mir folgende Frage in den Sinn.

Warum ist es für unsere gute Zukunft so wichtig, daß wir die menschliche Schöpferkraft so gut wie möglich entfalten?

Über diese Frage dachte ich dann ausführlich nach und kam dabei zu folgender Antwort.

Es ist deshalb so wichtig, daß wir unsere Schöpferkraft entfalten, weil alles davon abhängt!

Schöpferkraft entfalten

Damit beenden wir unsere Staatsschulden-Katastrophe, wir besiegen damit die hohe Arbeitslosigkeit und zwar zum Wohle von uns allen und wir schaffen endlich die 2. Hälfte unsere Weges.

Die erste Hälfte war materieller Wohlstand für möglichst breite Bevölkerungsschichten – das haben wir hier in Deutschland auf jeden Fall geschafft.

Die 2. Hälfte, die wir jetzt meistern müssen, ist der innere Wohlstand.

Es geht dabei um die innere Zufriedenheit mit dem was wir tun und der Frieden im Aussen, also der Frieden zwischen den Völkern.

Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir uns entsprechend weiterentwickeln, sprich unsere Werte und Gewohnheiten hinterfragen.
Hier mein Vorschlag für diese neuen Werte und Gewohnheiten.

Wir müssen dann nicht mehr künstlich mit Hilfe von Krediten und riesigen Steuern Arbeit schaffen, etwa für das Millionenheer von Beamten beim Staat, für die unzähligen Bankangestellten und für die Industriearbeiter. Auch müssen wir nicht mehr riesige Sozialabgaben aufbringen um die Sozialindustrie zu finanzieren bzw. die vielen Arbeitslosen möglichst ruhig zu parken.

Nein, indem wir unsere Schöpferkraft bestmöglich entfalten, helfen wir uns gegenseitig, unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte zu entfalten und ganz allgemein produktiver mit Informationen und Wissen umzugehen.
So legen wir dann auch das Fundament für eine Zukunft mit vielen sinnvollen und spannenden Aufgaben.

Wenn wir unser Ziel erreicht haben, dann schöpfen sehr viele von uns, aus dem was sie selbst geschaffen haben.

Egal was es nun ist, ob es ein kleines Vogelhaus ist, ein Windrad, ein schönes Lied, ein erhebendes Bild, die Vision für eine neue Gesellschaft oder der Wassermotor.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Jeder kann kreativ werden und etwas Besonderes schaffen, allerdings nur in seinem ganz eigenen Bereich bzw. jeder nur für das Problem, daß er von Herzen gerne lösen möchte.

Wir leben auf jeden Fall in einer Zeit, in der es sehr viele Probleme zu lösen gibt.

Wir brauchen also dringend Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich zuständig dafür fühlen, ein ihnen am Herzen liegendes Problem zu lösen.

Workshop – das eigene Wesen ergründen

Ich biete übrigens auch einen Workshop an, in dem ich jedem Interessierten helfe, mehr über seine Neigungen und Fähigkeiten herauszufinden um ihn so mit der richtigen Aufgabe bzw. dem richtigen Problem zusammenzubringen.

Wer dagegen nur das von anderen Geschaffene konsumiert, verzichtet auf dieses erhebende Gefühl, auf dem auch ein hohes Selbstwertgefühl aufbaut, das wiederum die zentrale Instanz in unserem Leben ist, die bestimmt ob wir uns wohlfühlen oder nicht.

Dieses befriedigende Gefühl entsteht nur, wenn wir:

innerlich zufrieden sind, mit dem was wir tun
unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte entfalten
und so das Leben wirklich erleben, weil wir unsere eigenen Fähigkeiten, Neigungen, die Kreativität (Phantasie) und die Gefühle bestmöglich ausleben dürfen.
Wir können uns mit unseren Anlagen, die wir von der Natur mitbekommen haben, nur dann so gut es geht weiterentwickeln, wenn wir die richtigen Aufgaben erfüllen, also unserer Berufung folgen!

Nur auf diesem Wege können wir bestmöglich wachsen und so die für uns besonders wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln!

Das hingebungsvolle Schaffen ist die Ursache dafür, daß wir reichhaltig Sinn, Freude und Wohlgefühle schöpfen dürfen.

Ganz wichtig:

Dieses Schaffen hat nichts, aber auch gar nichts mit der Pflichtarbeit zu tun, wie wir sie aus den Industriebetrieben oder den staatlichen Institutionen kennen. Also beispielsweise mit dem Arbeiten an Fließbändern oder mit dem Formulare ausfüllen.

Da wir beim kreativen Schaffen immer auch die Inspiration von anderen benötigen, dürfen wir aus dem riesigen Meer an geistigen Inhalten, Konzepten, Ideen, Lösungen, Technologien, Diensten, Produkten und Kunstwerken aller Art schöpfen, die andere für uns geschaffen haben.

Dieses Meer sind im übertragenen Sinne, alle Menschen dieser Erde, mit ihren vielfältigen, Fähigkeiten, Neigungen, Konzepten, Lösungen, Visionen, Träumen, Erfahrungen und Erkenntnissen, aus denen wir gezielt, die für unser Problem bzw. unsere Projekte und Vorhaben relevanten, herausfischen können. Indem wir uns fortlaufend dafür einsetzen, daß dieses Meer bzw. seine Inhalte bestmöglich wachsen und gedeihen, schaffen wir uns die Umgebung, in der wir uns alle weitestgehend wohlfühlen.

Wie Goethe schon gut erkannte:

„Im Grunde aber sind wir alle kollektive Wesen, wir mögen uns stellen, wie wir wollen. Denn wie weniges haben und sind wir, das wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen! Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind. Selbst das größte Genie würde nicht weit kommen, wenn es alles seinem eigenen Inneren verdanken wollte. Das begreifen aber viele sehr gute Menschen nicht und tappen mit ihren Träumen von Originalität ein halbes Leben im Dunkeln. … Es ist im Grunde auch alles Torheit, ob einer etwas aus sich habe oder ob er es von anderen habe; ob einer durch sich wirke oder ob er durch andere wirke: die Hauptsache ist, daß man ein großes Wollen habe und Geschick und Beharrlichkeit besitze, es auszuführen; …“

Quelle: [Johann Peter Eckermann, Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens, Berlin und Weimar, 1982, S.662 ff]

Die besten Ideen entstehen in der Regel, weil man eine bestimmte Information erhält („…wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind…“), beispielsweise durch Lesen oder im Rahmen eines Gesprächs und diese in einen ganz bestimmten Zusammenhang mit den bereits im eigenen Gedächtnis gespeicherten Informationen, Erkenntnissen und Erfahrungen bringt.

Schauen wir also daß wir uns eine Lebensumgebung schaffen, in der wir artgerecht leben können, in der wir motiviert werden Eigenes zu schaffen oder wie Goethe es formulierte, in der wir ein “ großes Wollen haben und das Geschick und die Beharrlichkeit besitzen, es auch auszuführen“.

Füllen wir das bestehende Meer mit vielen weiteren geistigen Inhalten, Konzepten, Ideen, Lösungen, Technologien, Diensten, Produkten und Kunstwerken aller Art.

In diesem Sinne werde Lebensunternehmer 🙂

Starten wir ins goldene Zeitalter …

Workshop - Den Traumberuf finden

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